Morbus Parkinson: Ein umfassender Überblick

Einführung

Morbus Parkinson, auch Parkinson-Krankheit genannt, ist eine fortschreitende neurologische Erkrankung, die hauptsächlich die Bewegung beeinträchtigt. Sie ist durch den Verlust von Dopamin-produzierenden Zellen im Gehirn gekennzeichnet. Mit der zunehmenden Alterung der Bevölkerung wird Morbus Parkinson zu einer vorrangigen Frage für die Volksgesundheit mit einem sensiblen Anstieg der Gesundheitskosten.

Was ist Morbus Parkinson?

Die Parkinson-Krankheit ist eine Störung des Zentralnervensystems, die die Bewegung auf verschiedene Weise beeinflusst. Sie ist eine Krankheit, die mit Dopamin-Defiziten einhergeht.

Ursachen und Risikofaktoren

Die genauen Ursachen der Parkinson-Krankheit sind noch nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass eine Kombination aus genetischen und Umweltfaktoren eine Rolle spielt.

Symptome

Morbus Parkinson betrifft hauptsächlich die Bewegung, da es eine progressive neurologische Krankheit ist. Die Symptome können von Person zu Person variieren, aber zu den häufigsten gehören:

  • Tremor (Zittern), meist in Ruhe
  • Bradykinese (Verlangsamung der Bewegung)
  • Rigor (Steifheit der Muskeln)
  • Posturale Instabilität (Gleichgewichtsprobleme)

Diagnose

Die Diagnose der Parkinson-Krankheit basiert hauptsächlich auf einer neurologischen Untersuchung und der Beurteilung der Symptome. Bildgebende Verfahren wie MRT oder CT können eingesetzt werden, um andere Erkrankungen auszuschließen.

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Behandlung

Es gibt keine Heilung für Morbus Parkinson, aber es gibt verschiedene Behandlungen, die helfen können, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.

Medikamentöse Therapie

Medikamente, die den Dopaminspiegel im Gehirn erhöhen oder die Wirkung von Dopamin nachahmen, sind die häufigste Form der Behandlung.

Tiefe Hirnstimulation (THS)

Die tiefe Hirnstimulation ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem Elektroden in bestimmte Bereiche des Gehirns implantiert werden, um die Symptome zu lindern. Die tiefe Hirnstimulation für Parkinson-Patienten ist ein Ergebnis von Tierversuchen, insbesondere mit Primaten.

Weitere Therapien

Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie können ebenfalls hilfreich sein, um die Beweglichkeit, Kraft und Sprachfähigkeit zu verbessern.

Forschung

Die Forschung zur Parkinson-Krankheit ist ein aktives Feld. Deutsche Forscher arbeiten an EU-finanzierten Forschungsprojekten mit, die die Nutzung embryonaler Stammzellen bei der Heilung von Krankheiten wie Parkinson untersuchen. Ein wichtiges Thema ist die Differenzierung pluripotenter Stammzellen zu spezifischen Zelltypen, die für die Behandlung chronischer Erkrankungen wie Parkinson genutzt werden könnten. Es haben bereits klinische Prüfungen für eine Reihe von Produkten der Gentherapie und der somatischen Zelltherapie zur Behandlung von Parkinson stattgefunden.

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Die regenerative Medizin, d. h. die Verwendung von Genen, Zellen und Gewebe zur Behandlung von Funktionsstörungen oder zur Regeneration von Teilen des menschlichen Körpers, birgt ein enormes Potenzial insbesondere für die Bekämpfung von Krankheiten wie Parkinson.

Leben mit Morbus Parkinson

Das Leben mit Morbus Parkinson kann eine Herausforderung sein, aber es gibt viele Ressourcen und Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene und ihre Familien.

Morbus Parkinson und andere Erkrankungen

Die Art der Krankheit unterscheidet sich in Hirnschlag, Parkinson-Krankheit und Alzheimer-Krankheit. Andere Arten von Demenz umfassen Huntington-Krankheit, Parkinson-Krankheit und Creutzfeldt-Jakob-Krankheit.

5. Alzheimer und Parkinson-Krankheit: Beide Alzheimer und Parkinson-Krankheit sind ältere Menschen und sind Markenzeichen von altersbedingten Krankheiten gemeinsame.

Auswirkungen auf die Bevölkerung

Laut der Parkinson's Disease Foundation leben bis zu eine Million Amerikaner mit der Parkinson-Krankheit. Morbus Parkinson betrifft direkt mindestens eine Million Amerikaner, nach der Parkinson-Krankheit-Stiftung.

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Mit der zunehmenden Alterung der Bevölkerung wird sich die Lage noch verschlechtern: In Europa wird es im Jahre 2020 im Vergleich zu 1990 40 % mehr Menschen über 75 geben, so dass die Parkinson-Krankheit zu einer vorrangigen Frage für die Volksgesundheit mit einer beträchtlichen Erhöhung der Gesundheitskosten wird.

Cannabis und Morbus Parkinson

Medizinisches Cannabis lindert und beugt Symptome der Parkinson-Krankheit vor.

Internationale Zusammenarbeit

Die klinische Erforschung vieler Krankheiten (z.B. Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Infektionskrankheiten, mentale und neurologische Krankheiten, insbesondere altersbedingte Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson) ist angewiesen auf internationale Versuche mit Beteiligung mehrerer Einrichtungen, damit schnell die erforderlichen Patientenzahlen erreicht werden können.

Politische und wirtschaftliche Aspekte

Es können Mittel bereitgestellt werden für die klinische Erforschung vieler Krankheiten (wie Krebs, Herz-Kreislaufkrankheiten, Autoimmunität und Infektionskrankheiten, Allergien, Epilepsie, Traumata, rheumatische Krankheiten, Atemwegserkrankungen, mentale und neurologische Krankheiten, insbesondere solche, die mit dem Altern - wie Osteoporose, Alzheimer und Parkinson - oder mit Behinderungen und „Dys“-Schwächen einhergehen).

Entwicklung und Einführung von innovativen Lösungen, klinischen Prüfungen, Arzneimitteln und Therapien zur Bekämpfung und Behandlung altersbedingter chronischer Krankheiten (wie Alzheimer, Parkinson sowie Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf- und anderer chronischer Erkrankungen) bei gleichzeitiger Bereitstellung staatlicher Unterstützung für die Erforschung seltenerer altersbedingter Erkrankungen (für die keine ausreichenden privaten Gelder zur Verfügung stehen).

Vorrangige Bereiche in der Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des Arbeitsprogramms 2001 umfassen unter anderem „Nervensysteme: Schlaganfall, Alzheimerkrankheit und sonstige Formen kognitiver Behinderung, Depression, Parkinson-Krankheit und periphere Neuropathien.

Austausch vorbildlicher Verfahren, Vernetzung von Patienten und Pflegepersonal und Fortbildung in der Behandlung der genannten Krankheiten (z. B multiple Sklerose, Parkinson).

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