Ein Aneurysma, eine Ausbuchtung in einem Blutgefäß, kann besonders gefährlich sein, wenn es in der Bauchschlagader (Aorta) oder im Gehirn auftritt. Platzt ein solches Aneurysma, kann dies zu lebensbedrohlichen Blutungen führen. Ein Schlaganfall (Apoplex) hingegen ist eine plötzliche Durchblutungsstörung des Gehirns, die zu neurologischen Ausfällen führen kann. Beide Zustände erfordern oft eine operative Behandlung, wobei die Prognose und die potenziellen Komplikationen je nach Art und Lokalisation des Aneurysmas bzw. des Schlaganfalls variieren.
Bauchaortenaneurysma: Vorbeugende Operation vs. Risiko eines Risses
Ein großes Aneurysma der Bauchschlagader birgt das Risiko eines unerwarteten Risses. Um dem vorzubeugen, kann ein operativer Eingriff in Betracht gezogen werden, entweder als offene Operation oder mit einem Katheter. Allerdings sind auch diese Eingriffe mit Risiken verbunden, weshalb die Entscheidung sorgfältig abgewogen werden muss.
Das Risiko eines Risses
Wird bei einer Ultraschalluntersuchung ein Aneurysma der Bauchschlagader festgestellt, ist es wichtig, das Risiko eines Risses einzuschätzen. Nach groben Schätzungen reißt ein Aneurysma der Bauchschlagader mit einem Durchmesser zwischen 5,5 und 7 Zentimetern (cm) bei etwa 1 bis 5 von 100 Männern innerhalb eines Jahres. Ab einem Durchmesser von 7 cm steigt das Risiko für einen Riss deutlich an.
Frauen haben in der Regel eine etwas schmalere Bauchschlagader als Männer. Daher ist bei ihnen das Risiko für einen Riss bei einem gleich großen Aneurysma (z. B. 5,5 cm) höher, da ihre Bauchschlagader bereits stärker gedehnt ist. Fachleute gehen davon aus, dass bei Frauen das Risiko bereits ab einem Durchmesser von 5 cm deutlich ansteigt.
Operative Optionen und ihre Risiken
Bei einem großen Bauchaortenaneurysma wird oft ein operativer Eingriff empfohlen, um einem Riss vorzubeugen. Dieser kann entweder als offene Operation oder endovaskulär mit einem Katheter erfolgen. Vor der Entscheidung für oder gegen einen operativen Eingriff ist es wichtig, sich über die Vor- und Nachteile zu informieren.
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Ein Riss ist ein lebensbedrohlicher Notfall und muss sofort im Krankenhaus operiert werden. Über die Hälfte der Betroffenen stirbt, kurz nachdem ihr Aneurysma gerissen ist. Ein operativer Eingriff an einem Aneurysma kann Leben retten, birgt aber auch das Risiko für schwere Komplikationen, vor allem für Lungenkomplikationen und Herzschäden. Die eingesetzte Gefäßprothese kann sich infizieren. Es besteht auch das Risiko, infolge des Eingriffs zu sterben, beispielsweise an einem Herz-Kreislauf-Versagen.
Das Risiko für Komplikationen hängt unter anderem vom gesundheitlichen Zustand ab. Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen beispielsweise das Operationsrisiko. Es kann auch vorkommen, dass kurz nach der Behandlung oder zu einem späteren Zeitpunkt ein weiterer Eingriff erforderlich ist.
Überwachung und konservative Behandlung
Wenn ein Aneurysma nicht sofort operiert wird, empfehlen Ärztinnen und Ärzte, es zu beobachten. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sollen klären, ob das Aneurysma wächst und das Risiko für einen Riss steigt. Bei Bedarf kann erneut abgewogen werden, ob ein vorbeugender Eingriff infrage kommt. Kontrolliert wird meist mit Ultraschalluntersuchungen. Wie oft diese nötig sind, richtet sich vor allem nach der Größe des Aneurysmas: Kleine Aneurysmen werden seltener kontrolliert als größere.
Zusätzlich zu den Kontrollen empfehlen Ärztinnen und Ärzte, Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck oder erhöhte Blutfette zu behandeln. Vor dem Eingriff werden Bauchschlagader und Aneurysma mit einem bildgebenden Verfahren detailliert dargestellt, meist einer Computertomografie. Dies ist wichtig, um die Operation zu planen und zu klären, welches Operationsverfahren infrage kommt und ob es beispielsweise eine passende Prothese gibt oder wie groß diese sein muss.
Operative Verfahren im Detail
Ärztinnen und Ärzte bevorzugen das endovaskuläre Verfahren, wenn es medizinisch möglich ist. Für die offene Operation ist eine Vollnarkose erforderlich. Dann wird zunächst die Bauchdecke über einen Bauchschnitt geöffnet. Die Ärztinnen oder Ärzte unterbrechen den Blutstrom der Bauchschlagader, indem sie diese oberhalb und unterhalb des Aneurysmas abklemmen. Sie schneiden das Aneurysma auf, setzen dort einen Schlauch aus Kunststoff (Gefäßprothese) ein und befestigen diesen durch Nähte. Der Eingriff dauert etwa 3 Stunden. Im Anschluss an die Operation wird man zuerst für etwa 2 Tage auf die Intensivstation gebracht. Insgesamt bleibt man gewöhnlich für 1 oder 2 Wochen im Krankenhaus. Es kann mehrere Wochen bis Monate dauern, bis es wieder möglich ist, dem normalen Alltag nachzugehen.
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Bei dem endovaskulären Eingriff führt die Ärztin oder der Arzt einen Katheter in die Beckenarterie im Bereich der Leiste ein. An der Spitze des Katheters steckt eine Stentprothese. Das ist ein Schlauch aus Drahtgeflecht, der mit Kunststoff ummantelt ist. Über diese Arterie wird die Katheterspitze mit dem Stent bis in das Aneurysma vorgeschoben. Ist das Aneurysma erreicht, entfaltet sich der Stent an der Spitze des Katheters und wird an die Innenwand der Bauchschlagader (Aorta) gepresst. Der Katheter wird anschließend zurückgezogen. Da sich die Bauchschlagader in die Beine verzweigt, wird der Vorgang auch auf der anderen Seite der Leiste wiederholt und die beiden Stents miteinander verbunden. Das Blut strömt dann durch den zusammengesetzten Stent. Mit der Zeit verwachsen die Enden des Stents mit der Gefäßwand. Es wird meist unter Vollnarkose operiert. Im Durchschnitt ist danach ein einwöchiger Krankenhausaufenthalt nötig. Bei komplexeren Eingriffen kann anfangs auch ein kurzer Aufenthalt auf der Intensivstation erforderlich sein. Es kann einige Wochen dauern, bis man vollständig genesen ist.
Nach dem Eingriff wird geprüft, ob die Stentprothese richtig liegt, dichthält und nicht geknickt ist. Fachleute empfehlen lebenslange Kontrolluntersuchungen: Nach einer ersten Kontrolle innerhalb von etwa 1 Monat nach dem Eingriff folgen weitere Untersuchungen in größeren Abständen, beispielsweise alle 1, 3 oder 5 Jahre. Die Stentprothese wird oft mithilfe einer Computertomografie überprüft, die mit einer Strahlenbelastung einhergeht.
Endovaskulär vs. offene Operation: Ein Vergleich
Ein endovaskulärer Eingriff ist nicht immer möglich. Dies hängt davon ab, wie die Bauchschlagader beschaffen ist und wo genau andere Gefäße abzweigen. Außerdem muss es eine Stentprothese geben, die die passende Form und Größe hat.
Der endovaskuläre Eingriff ist schonender, bietet aber langfristig keine besseren Überlebenschancen als eine offene Operation. Außerdem erfordert er häufiger einen weiteren Eingriff und mehr Kontrolluntersuchungen. Endovaskuläre Eingriffe sind für ältere Menschen eine Möglichkeit, für die eine offene Operation zu risikoreich ist, etwa aufgrund einer schweren Herz-, Lungen- oder Nierenerkrankung. Aber auch dann kann ein endovaskulärer Eingriff riskant sein.
Sowohl eine offene Operation als auch ein endovaskulärer Eingriff können zu schweren Komplikationen führen. Man kann auch infolge des operativen Eingriffs sterben. Das Risiko, in den ersten 30 Tagen nach einem Eingriff zu sterben, ist bei einer offenen Operation höher als bei einem endovaskulären Eingriff. Für Männer zeigen verschiedene Studien jedoch, dass langfristig nach beiden Operationen gleich viele Männer sterben. Das dürfte auch auf Frauen zutreffen - aussagekräftige Studien mit Frauen gibt es aber nicht.
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Ein operativer Eingriff kann außerdem weitere Komplikationen hervorrufen, beispielsweise einen Schlaganfall oder Lungenkomplikationen. Er kann den Herzmuskel schädigen oder die Funktion der Niere einschränken. Nach dem operativen Eingriff kann die Sexualität vorübergehend beeinträchtigt sein. Außerdem bestehen allgemeine Operationsrisiken, beispielsweise für eine Infektion oder eine gestörte Wundheilung.
Eine offene Operation ist in der Regel mit einem stärkeren Blutverlust verbunden als ein endovaskulärer Eingriff. Außerdem hinterlässt eine offene Operation eine größere Narbe. Manchmal kommt es im Bereich der Operationsnarbe zu einem Narbenbruch, der operiert werden muss. Ein weiterer Eingriff - meist ein kleinerer Eingriff mit einem Katheter - kann auch aus anderen Gründen erforderlich werden. Zum Beispiel kann sich nach einer offenen Operation die Gefäßprothese verschließen.
Nach einem endovaskulären Eingriff kann die Stentprothese verrutschen, sich zusetzen oder sie hält nicht dicht. Auch wenn die Stentprothese nicht richtig eingesetzt werden konnte, kann ein weiterer Eingriff nötig sein. Außerdem kann es zu Verletzungen der Beckenarterie kommen, über die der Katheter vorgeschoben wird.
Geschlechterunterschiede
Bei Männern entwickelt sich häufiger ein Aneurysma der Bauchschlagader als bei Frauen. Daher wurden in den meisten Studien fast ausschließlich Männer betrachtet. Gute Studien, die die zwei Verfahren für Frauen vergleichen, fehlen hingegen. Man weiß deshalb viel weniger über die Vor- und Nachteile von operativen Eingriffen bei Frauen mit Aneurysmen als bei Männern. Fachleute gehen aber davon aus, dass ein operativer Eingriff bei ihnen riskanter ist.
Hirnaneurysma: Behandlungsmethoden und Prognose
Ein zerebrales Aneurysma ist eine krankhafte Aufweitung einer Hirnarterie, die aufgrund einer umschriebenen oder generalisierten Gefäßwandschwäche entsteht. Platzt ein Aneurysma im Gehirn, ist dies ein lebensbedrohliches Ereignis, das oft relativ junge Menschen trifft und häufig zum Tod führt.
Ursachen und Risikofaktoren
Vermutlich besteht ursächlich eine umschriebene Gefäßwandschwäche. Üblicherweise entstehen Hirnaneurysmen an Gefäßaufzweigungen. Durch die Pulsation des Blutes und Scherkräfte an der Gefäßaufzweigung beginnt das Aneurysma zu wachsen. Die Entstehung und das Wachstum werden durch hohen Blutdruck, Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum gefördert. In seltenen Fällen besteht auch eine familiäre Häufung von Aneurysmen aufgrund einer genetischen Disposition.
Symptome und Diagnose
Aneurysmen müssen keine Beschwerden machen, solange sie intakt sind. Größere Aneurysmen im Gehirn können durch Druck auf angrenzendes Hirngewebe und Hirnnerven zu Beschwerden führen. Nicht geblutete Aneurysmen werden meistens als Zufallsbefund bei einer Magnetresonanztomografie (MRT) oder einer Computertomografie (CT) entdeckt.
Behandlungsmethoden
Aufgrund des potenziell schwer behinderten bis tödlichen Krankheitsverlaufs ist grundsätzlich die Behandlung eines Hirnaneurysmas angeraten. Geblutete Aneurysmen müssen wegen des hohen Nachblutungsrisikos behandelt werden. Grundsätzlich gibt es zwei Methoden der Aneurysmabehandlung:
- Neurochirurgische Operation (Clipping): Hierzu wird der Schädel eröffnet und das Aneurysma mit einer kleinen Klammer (Clip) an der Basis verschlossen.
- Neuroradiologische minimalinvasive Behandlung (Coiling): Hier werden ablösbare Platinspiralen in Mikrokathetertechnik im Aneurysma platziert und das Aneurysma damit vom Blutkreislauf ausgeschaltet.
Durch die zunehmende Erfahrung der endovaskulären Therapeuten und die rasante technische Weiterentwicklung ist die endovaskuläre Aneurysmatherapie mittlerweile nicht nur eine echte Alternative, sondern vielfach erste Wahl in der Therapie dieser Erkrankung.
Coiling-Techniken
Es gibt verschiedene Coiling-Techniken, darunter:
- Klassisches Coiling mit Platinspiralen
- Remodeling Technik mit Ballon
- Stent-geschützte Aneurysmaembolisation
- Behandlung von fusiformen Aneurysmen und Riesenaneurysmen mit den Fluss steuernden Stent
Faktoren, die das Blutungsrisiko beeinflussen
Folgende Faktoren beeinflussen (einzeln oder in Kombination) das Blutungsrisiko und dienen somit als Entscheidungshilfe, ob das Aneurysma behandelt werden sollte oder nicht:
- Größe des Aneurysmas
- Form des Aneurysmas
- Lage des Aneurysmas
Dabei gilt auch hier, dass die Größe allein nicht alles ist. Die oft geforderte Mindestgröße vor Therapie von 7 mm ist nicht haltbar. Die klinische Erfahrung zeigt, dass 40% der Aneurysmen, die zu einer Blutung führen 4 mm und kleiner sind.
Prognose
Die Prognose der Aneurysmaerkrankung hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Bei zufällig entdeckten bzw. noch nicht gebluteten Aneurysmen sind die Heilungschancen gut. Ist es zu einer Hirnblutung gekommen, bestimmen das Ausmaß der Blutung und die dadurch bedingten Komplikationen den Krankheitsverlauf.
Langzeit-Rezidive nach endovaskulärer Behandlung
Eine Meta-Analyse aus 15 Kohortenstudien mit 2.773 Patienten bestätigte die Ergebnisse. Bei 11,4 Prozent der Aneurysmen kam es langfristig zu einem Rezidiv. Die wichtigsten Risikofaktoren waren ein inkompletter Verschluss des Aneurysmas (Raymond Grad 2) und ein Durchmesser des Aneurysmas von mehr als 10 mm. Naggara rät, diese Patienten in den ersten Jahren nach der endovaskulären Behandlung regelmäßig nachzuuntersuchen, um ein Rezidiv frühzeitig zu erkennen. In diesem Fall könne die endovaskuläre Behandlung wiederholt werden.
Schlaganfall (Apoplex): Ursachen, Risikofaktoren und Behandlung
Ein Schlaganfall (Apoplex) ist eine plötzliche Durchblutungsstörung des Gehirns, die zu neurologischen Ausfällen führen kann. Es gibt verschiedene Ursachen und Risikofaktoren, die einen Schlaganfall begünstigen können.
Ursachen
Schlaganfälle können drei Ursachen haben:
- Thrombose: Eine Gefäßverstopfung durch Blutgerinnsel, die sich an einer meist atherosklerotisch stark vorgeschädigten Stelle der Gefäßwand bildet.
- Embolie: Ein Blutgerinnsel, das an anderer Stelle gebildet wird (meist im Herzen) und mit dem Blutstrom verschleppt wird.
- Hirnblutung (Hämorrhagie): Der Austritt von Blut aus einer Hirnarterie, meist aufgrund unerkannter Schwachstellen oder Fehlbildungen der Hirnarterien (z.B.: Aneurysma = Aussackung).
Risikofaktoren
Ein Risikofaktor ist ein Umstand oder eine Verhaltensweise, die häufiger bei Menschen mit Schlaganfall auftreten als bei anderen. Der erhöhte Blutdruck (Hypertension) ist bei Weitem der wichtigste Risikofaktor für den Schlaganfall. Weitere Risikofaktoren sind:
- Erhöhte Fibrinogenspiegel
- Diabetes mellitus (erhöhte Blutzuckerspiegel)
- Rauchen
- Lipoprotein A (eine Untergruppe des LDL - Cholesterins)
- Erniedrigtes HDL - Cholesterin
- Körperliche Inaktivität
- Adipositas
- Ovulationshemmer (insbesondere in Verbindung mit Rauchen)
- Hoher Alkoholkonsum
- Höheres Alter
Vorboten
Folgende Warnsignale können ein Hinweis darauf sein, dass ein Schlaganfall droht:
- Plötzliche Lähmung, Schwäche oder Empfindungsstörung im Bereich von Gesicht, Arm, Bein oder einer Seite des Körpers
- Plötzliche (meist einseitige) Sehminderung, Sehfeldbegrenzung, Doppelbilder
- Plötzliche Schwierigkeiten, zu sprechen oder Sprache zu verstehen
- Plötzliche Hör-, Geschmacks- oder Schluckstörungen
- Plötzliche starke Kopfschmerzen ohne plausible Ursache
- Plötzlicher unerklärlicher Schwindel, Gangunsicherheit, Schwanken oder gar Umkippen
- Erhebliche Müdigkeit ohne gegebenen Anlass
Notfallbehandlung
Ein Schlaganfall ist ein Notfall, daher sollte sofort der Rettungsdienst gerufen und eine Krankenhauseinweisung veranlasst werden. Bei sofortiger Behandlung lässt sich der Schaden im Gehirn begrenzen. Die Art der Behandlung richtet sich nach der Entstehungsweise des Schlaganfalls.
- Thrombolyse: Bei einem Schlaganfall durch ein Blutgerinnsel kann versucht werden, das Gerinnsel mit Medikamenten aufzulösen (Lysetherapie).
- Operative Entfernung: In einigen Fällen kann das Blutgerinnsel operativ entfernt werden.
- Behandlung der Hirnblutung: Bei einer Hirnblutung muss diese rasch gestillt werden (Blutdrucksenkung, Beeinflussung der Blutgerinnung).
Schweregrade
Durchblutungsstörungen im Bereich des Gehirns können in verschiedenen Verlaufsformen (akut - chronisch) und in unterschiedlichen Schweregraden (asymptomatisch bis zum dauerhaften Funktionsverlust) entstehen.
Diagnostik
Ziel der Diagnostik ist, bereits die Frühstadien von Schlaganfall-begünstigenden Gefäßerkrankungen festzustellen, um rechtzeitig Gegenmaßnahmen einzuleiten. Die Beschaffenheit der Arterien, insbesondere der großen Arterien im Halsbereich, kann sehr gut mittels Ultraschall beurteilt werden. Das Gehirn selbst kann bildgebend sehr aussagestark mit MR - Techniken (MR = Magnetresonanz; synonym: Kernspin) untersucht werden. Eine ähnliche Untersuchung des Schädels ist die Computertomographie (CT, Röntgenverfahren). Die gegenwärtig aussagekräftigste Methode zur Darstellung der Gefäße des Halses und des Hirngebietes ist die Angiographie.
Rehabilitation nach Schlaganfall
Wenn es zu einem Schlaganfall gekommen ist, so kann zunächst in jedem Fall auf eine völlige Wiederherstell…