Prolaktin, Dopamin und TSH: Ein komplexes Zusammenspiel

Prolaktin, Dopamin und TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) sind Hormone, die in einem komplexen Zusammenspiel wichtige Körperfunktionen regulieren. Ein Ungleichgewicht in diesem System kann vielfältige Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Dieser Artikel beleuchtet die Zusammenhänge zwischen diesen drei Hormonen, ihre Funktionen und die potenziellen Folgen von Störungen.

Die Rolle von Prolaktin

Prolaktin ist vor allem als das "Stillhormon" der Frau bekannt, da es in der Schwangerschaft und Stillzeit die Milchproduktion stimuliert. Es wird im Hypophysenvorderlappen (Vorderlappen der Hirnanhangsdrüse) gebildet und regt hauptsächlich die Brustdrüse (Mamille) zur Milchproduktion an. Bei Frauen wird es nach der Geburt verstärkt freigesetzt, um die Milchbildung zu steuern.

Doch auch Männer produzieren Prolaktin, in der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse), und das dauerhaft. In moderaten Mengen ist es an der Regulation des Immunsystems und des Hormonhaushalts beteiligt. Ein erhöhter Prolaktinwert kann Libido, Fruchtbarkeit und Stimmung negativ beeinflussen und wird oft übersehen. Wer unter sexuellen Problemen, Antriebslosigkeit oder weiteren Beschwerden leidet, sollte seinen Prolaktinspiegel unbedingt checken lassen.

Prolaktin und seine vielfältigen Funktionen

  • Milchproduktion: Prolaktin bewirkt, dass sich während der Schwangerschaft und insbesondere zu deren Ende die Brustdrüsen vergrößern (Mammogenese) und nach der Geburt dann sofort die Milchproduktion (Galaktopoese) in den deutlich vergrößerten Brustdrüsen einsetzt, damit die Ernährung des Säuglings sichergestellt ist. Das Saugen des Babys an der Brust ist ein natürlicher Reiz, der den Prolaktinwert im Blut steigen lässt.
  • Regulation des Immunsystems und des Hormonhaushalts: Prolaktin ist in moderaten Mengen an der Regulation des Immunsystems und des Hormonhaushalts beteiligt.
  • Weitere Funktionen: Die physiologische Bedeutung von Prolaktin beim Mann ist noch unklar, allerdings weiß man, dass während und unmittelbar vor dem Orgasmus die Prolaktinspiegel beim Mann deutlich ansteigen.

Hyperprolaktinämie: Ursachen und Auswirkungen

Hyperprolaktinämie entsteht, wenn die Prolaktinkonzentration im Blut erhöht ist.

Ursachen einer Hyperprolaktinämie

  • Autonome Prolaktinsekretion durch die Hypophyse: Dies geschieht meist bei einem Prolaktinom, einem gutartigen Tumor der Hypophyse, der eine Überproduktion von Prolaktin verursacht. Beim Prolaktinom kommt es zu einer autonomen (unabhängigen) Überproduktion von Prolaktin. Diese unkontrollierte Hormonproduktion kann durch das Mikroadenom (< 1 cm) oder Makroadenom (> 1 cm) verursacht werden. Die hypersekretorische Aktivität des Tumors blockiert die normale Dopaminhemmung (Dopamin ist der natürliche Prolaktinhemmer), was eine übermäßige Prolaktinfreisetzung zur Folge hat. Die Ätiologie eines Prolaktinoms (gutartiger Tumor der Hypophyse) ist im medizinischen Kontext meist nicht vollständig geklärt. Die primäre Ursache ist die autonome Überproduktion von Prolaktin durch laktotrope Zellen im Hypophysenvorderlappen.
  • Vermehrte hypothalamische Stimulation der Prolaktinzellen: Ein Beispiel hierfür ist die Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion), bei der es durch den Mangel an T3 (Trijodthyronin) zu einer erhöhten Sekretion von TRH (Thyreotropin-releasing Hormon) kommt, das die Prolaktinfreisetzung stimuliert.
  • Medikamente: Medikamente (z. B. Psychopharmaka) können ebenfalls zu einem Anstieg des Prolaktinspiegels führen.
  • Weitere Ursachen: Chronische Niereninsuffizienz (Nierenschwäche), Akromegalie, Hirsutismus / Hyperandrogenämie, Akute Porphyrie, Endometriose, Akute und chronische physische und psychische Stress-Situationen (Depressionen, Operationen, schmerzhafte Blutentnahme), Hypoglykämie, Orgasmus, intensive Manipulationen der Brust, Schwangerschaft, Saugreiz beim Stillen, Proteinreiche Nahrung, hoher Bierkonsum.

Auswirkungen einer Hyperprolaktinämie

  • Bei Frauen: Zyklusunregelmässigkeiten, Galaktorrhö (Milchausfluss aus der Brust außerhalb von Schwangerschaft und Stillzeit) und Sterilität. Prolaktin hemmt die Gonadotropine follikelstimulierendes Hormon (FSH) und luteinisierendes Hormon (LH) und somit auch die Östradiol- und Progesteronsekretion des Ovars. Über diesen Mechanismus kann eine Hyperprolaktinämie zu Zyklusunregelmässigkeiten bis hin zu einer Anovulation führen.
  • Bei Männern: Libidostörungen, Erektionsstörungen, Testosteronmangel (Hypogonadismus) und Fertilitätsstörungen (Infertilität). Das erhöhte Prolaktin ist fast immer mit einem Testosteronmangel (Hypogonadismus) kombiniert und führt beim Mann sowohl zu Libidostörungen als auch zu Erektionsstörungen, letztere auch infolge einer direkten Schwellkörperfunktionsstörung. Ein erhöhtes Prolaktin kann auch Ursache männlicher und weiblicher Fertilitätsstörungen (Infertilität) sein.

Prolaktinom: Ein gutartiger Tumor der Hypophyse

Das Prolaktinom ist ein gutartiger Tumor, der aus den laktotropen Zellen (milchproduzierenden Zellen) der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) hervorgeht. Diese Zellen produzieren das Hormon Prolaktin, das vor allem während der Schwangerschaft und Stillzeit für die Milchproduktion in der Brustdrüse verantwortlich ist.

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Ursachen und Entstehung eines Prolaktinoms

Die Ätiologie eines Prolaktinoms (gutartiger Tumor der Hypophyse) ist im medizinischen Kontext meist nicht vollständig geklärt. Die primäre Ursache ist die autonome Überproduktion von Prolaktin durch laktotrope Zellen im Hypophysenvorderlappen. Es handelt sich um einen Tumor, der typischerweise nicht durch verhaltensbedingte Faktoren, sondern durch genetische und biologische Mechanismen verursacht wird. Genetische Prädisposition: Prolaktinome können, wenn auch selten, Teil genetischer Syndrome sein, wie z. B. bei der multiplen endokrinen Neoplasie Typ 1 (MEN1). Es gibt keine fundierten Beweise dafür, dass verhaltensbedingte Faktoren wie Ernährung, Alkoholkonsum oder Stress eine direkte Rolle bei der Entstehung eines Prolaktinoms spielen.

Diagnose und Behandlung von Prolaktinomen

  • Diagnose: Die Diagnose eines Prolaktinoms erfolgt in der Regel durch eine Blutuntersuchung zur Bestimmung des Prolaktinspiegels und eine Magnetresonanztomographie (MRT) des Schädels.
  • Behandlung: Die Behandlung der Wahl bei Prolaktinomen ist die medikamentöse Therapie mit Dopaminagonisten. In seltenen Fällen, insbesondere bei sehr großen Makroprolaktinomen, kann eine neurochirurgische Entfernung des Tumors erforderlich sein.

Dopamin: Der natürliche Prolaktinhemmer

Dopamin ist ein Neurotransmitter, der im Gehirn eine wichtige Rolle bei der Steuerung von Bewegung, Motivation und Belohnung spielt. Im Zusammenhang mit Prolaktin wirkt Dopamin als Prolaktin-inhibiting Hormon (PIH), d.h. es hemmt die Produktion und Freisetzung von Prolaktin in der Hypophyse.

Der Regelkreis von Prolaktin und Dopamin

Die Prolaktinsynthese und Abgabe aus der Hypophyse in das Blut wird vom so genannten Prolaktin Inhibiting Factor (PIF), dem das Dopamin entspricht, gehemmt.

Störungen des Dopaminhaushaltes und ihre Auswirkungen auf den Prolaktinspiegel

Eine Störung des Dopaminhaushaltes, beispielsweise durch Medikamente, Tumore oder andere Erkrankungen, kann zu einer verminderten Dopaminwirkung und somit zu einem Anstieg des Prolaktinspiegels führen (Hyperprolaktinämie).

TSH: Das Schilddrüsen-stimulierende Hormon

TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) ist ein Hormon, das im Hypophysenvorderlappen gebildet wird und die Schilddrüse zur Produktion von Schilddrüsenhormonen (T3 und T4) anregt.

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Der Regelkreis von TSH und Schilddrüsenhormonen

TSH unterliegt wie andere Hypophysenhormone regulatorischen Einflüssen. So wird es durch das hypothalamische Thyrotropin-Releasing-Hormon (TRH) stimuliert und durch die peripheren Schilddrüsenhormone Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4) gehemmt.

Hypothyreose und Hyperprolaktinämie: Ein möglicher Zusammenhang

Eine Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) kann zu einem Anstieg des Prolaktinspiegels führen. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) setzt der Hypothalamus vermehrt ein bestimmtes Hormon (TRH = Thyreoliberin) frei, das auf die Hypophyse wirkt, damit mehr schilddrüsenaktivierendes Hormon freigesetzt wird (TSH = thyreoidea-stimulierendes Hormon). Doch wird dadurch gleichzeitig die Freisetzung von Prolaktin aus der Hypophyse angeregt. Daher kommt es bei einer Schilddrüsenunterfunktion unter Umständen zu einer erhöhten Prolaktinkonzentration im Blut. Manchmal tritt dabei sogar Milch aus der Brust aus (Galaktorrhö).

Hypothyreosen führen meist zu einer nur mäßigen Prolaktinerhöhung (15,0 - 40,0 ng/ml).

Diagnostik und Therapie von Prolaktin-, Dopamin- und TSH-Störungen

Diagnostische Maßnahmen

  • Blutuntersuchungen: Die Prolaktinbestimmung gehört bei Frauen mit gestörtem Zyklus zur Primärdiagnostik. Prolaktin wird durch eine einfache Blutuntersuchung am Morgen gemessen. Die Blutentnahme sollte im stressfreien Zustand erfolgen. Unmittelbar vorher sollte die Brust nicht exzessiv palpiert worden sein. Bei Patienten unter Therapie mit hohen Biotin-Dosen (> 5 mg/Tag) sollte die Probenentnahme mindestens 8 Stunden nach der letzten Applikation erfolgen. In seltenen Einzelfällen können Störungen durch extrem hohe Titer von Antikörpern gegen Streptavidin sowie Ruthenium auftreten. Der Prolaktin-Test enthält Zusätze, die diese Einflüsse minimieren.
  • Bildgebende Verfahren: Untersuchungsmethode der Wahl bei persistierender Hyperprolaktinämie ist die Kernspintomographie, welche bei entsprechend hochauflösender Untersuchungstechnik bereits Mikroprolaktinome von 0,3-0,4 cm Ausdehnung zuverlässig erfassen kann. Die Computertomographie ist meist nur in der Lage, Makroprolaktinome > 1 cm zuverlässig zu erfassen. Die noch häufig aus Unwissenheit von vielen Ärzten bei Prolaktinerhöhung veranlasste Röntgenuntersuchung des Schädels bzw. der Sella muss heutzutage als obsolet angesehen werden.
  • Weitere Tests: Bei Patientinnen mit nur vorübergehenden Erhöhungen der Basalspiegel oder bei so genannten latenten Hyperprolaktinämien, die mit nächtlich exzessiven Prolaktinfreisetzungen korreliert sein sollen, kann ein Prolaktin-Stimulationstest (Metoclopramidtest oder TRH-Test) durchgeführt werden.

Therapieansätze

  • Medikamentöse Therapie: Das erhöhte Prolaktin lässt sich zuverlässig mit Tabletten (Prolaktinhemmer) senken, die meist lebenslang gegeben werden müssen. Ansonsten besteht die Behandlung der durch Prolaktinom bedingten Hyperprolaktinämie in der Medikation von Prolaktinhemmern (Prolaktininhibitoren), die meist sehr gut vertragen und nur selten wegen Nebenwirkungen abgesetzt oder ausgewechselt werden müssen. Unter den Dopaminagonisten ist Cabergolin aufgrund des günstigen Nebenwirkungsprofils und der langen Halbwertszeit erste Wahl. Es wird einschleichend mit zunächst 0,25-0,5mg/Woche mit dem Abendessen begonnen. Häufig kann diese niedrige Dosierung beibehalten werden. Ansonsten beträgt die Dosis 1-2mg/Woche. Der Prolaktinspiegel sollte 4 Wochen nach jeder Dosisanpassung kontrolliert werden. Nach Erreichen der Zieldosis reichen Kontrollen nach 6-12 Monaten aus. Sollte Cabergolin langfristig in hohen Dosen (>2-3mg/Woche) verabreicht werden, sollte eine Echokardiografie wegen des Risikos einer Regurgitation an den Herzklappen durchgeführt werden.
  • Chirurgische Therapie: Nur in Ausnahmefällen bei sehr großen Makroprolaktinomen muss der Tumor neurochirurgisch entfernt werden, was meist transsphenoidal, d.h. in mikrochirurgischer Operationstechnik durch die Nase erfolgt.
  • Weitere Maßnahmen: Stress reduzieren: Z. B. durch Entspannungsübungen, Yoga oder Meditation. Bei medikamentös bedingtem Anstieg: ggf. Umstellung der Medikation.

Wichtige Hinweise

  • Keine Selbstmedikation mit Dopamin-Agonisten!
  • Bei entsprechenden Symptomen sollte ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursache abzuklären und eine geeignete Therapie einzuleiten.

Prolaktin, TSH und Kinderwunsch

Die Hyperprolaktinämie wird ausserhalb ihres physiologischen Kontextes wie Schwangerschaft und Stillzeit bei Zyklusunregelmässigkeiten, Galaktorrhö und bei Sterilität bedeutsam. Prolaktin hemmt die Gonadotropine follikelstimulierendes Hormon (FSH) und luteinisierendes Hormon (LH) und somit auch die Östradiol- und Progesteronsekretion des Ovars. Über diesen Mechanismus kann eine Hyperprolaktinämie zu Zyklusunregelmässigkeiten bis hin zu einer Anovulation führen.

Diagnostik bei Kinderwunsch

Bei einer Patientin mit Kinderwunsch liegt das TSH bei 3,5mU/L und damit im Normbereich oder das Prolaktin ist mit 27ng/ml etwas erhöht. Die Hyperprolaktinämie kann zahlreiche Ursachen (bis hin zu Problemen bei der Laboranalyse) haben. In der Praxis gibt es häufig Unsicherheiten. Wie ist denn nun die optimale Einstellung der Schilddrüse für Kinderwunschpatientinnen und welche Schritte muss ich einleiten, wenn das Prolaktin erhöht ist? Dieser Beitrag gibt Ihnen dazu praxisnahe Handlungsempfehlungen.

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Um eine Schilddrüsenfunktionsstörung bei Kinderwunschpatientinnen herauszufiltern, wird die Bestimmung von TSH und Thyreoidale-Peroxidase(TPO)-Antikörpern empfohlen.

Therapie bei Kinderwunsch

Die Therapie einer Hyperprolaktinämie ist bei Kinderwunschpatientinnen indiziert, wenn die Prolaktinspiegel über 30ng/ml liegen oder Zyklusunregelmässigkeiten vorliegen. Unter den Dopaminagonisten ist Cabergolin aufgrund des günstigen Nebenwirkungsprofils und der langen Halbwertszeit erste Wahl.

Mit dem Eintrittt einer Schwangerschaft wird bei einem Mikroprolaktinom der Dopaminagonist abgesetzt. Bei einem Makroprolaktinom kann die Therapie mit dem Dopaminagonisten in der Schwangerschaft, wenn erforderlich, weitergeführt werden. In der Schwangerschaft kann vorzugsweise die Umstellung von Cabergolin auf Bromocriptin (Parlodel® 5-10mg/die) erfolgen.

Hormonelle Einflüsse auf die Psyche

Hormone sind als Botenstoffe in vielfältiger Weise an unterschiedlichen Gehirnfunktionen beteiligt. Eine vermehrte oder verminderte Ausschüttung von Hormonen kann somit auch zu psychischen Problemen und Erkrankungen führen. Bis vor einigen Jahrzehnten war die Versorgung von Patienten mit hormonellen Krankheitsbildern sogar Hauptaufgabe von Nervenärzten und Psychiatern.

Patienten mit Hormonmangel aufgrund einer Erkrankung der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) oder der Nebennieren können an unterschiedlichsten Problemen wie z. B. Kopfschmerzen, Sehbeeinträchtigungen, Gewichtsschwankungen, Schlafstörungen, Verminderung der sexuellen Lust oder Gedächtnisstörungen leiden. Andererseits sind diese Symptome von denen einer nicht-hormonabhängigen Depression schwierig zu trennen.

Allgemein kann man sagen, dass bei dem Zusammentreffen von Hormonmangel (aber auch der Hormonmehrproduktion) und der Depression alle Formen der Überlappung vorkommen, wie z. B.: die Depression wird verursacht durch eine hormonelle Erkrankung Depressionen werden verstärkt durch eine hormonelle Erkrankung sie sind völlig unabhängig davon - oder psychische Probleme/die Depression bleibt trotz hormoneller Therapie bestehen oder entsteht erst durch oder nach der Therapie der Hormonerkrankung.

Tipps für Betroffene

Sie sollten auf Ihre Lebensqualität achten, das heißt, z. B. ausreichend Gelegenheiten zu Entspannung und auch Momenten des Genusses schaffen, auf eigene Bedürfnisse und Grenzen achten und sorgsam mit den eigenen Ressourcen umgehen. Zusätzliche Belastungen durch Stress sollten Sie vermeiden und, wenn nötig, mit Unterstützung eines Therapeuten geeignete Strategien zur Bewältigung erarbeiten.

Wenn Ihnen auffällt, dass einige der oben beschriebenen Symptome über einen längeren Zeitraum vorhanden sind, sollten Sie Ihren behandelnden Arzt ansprechen und sich Unterstützung holen. Zögern Sie auch nicht, fachärztliche und psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Falls nötig, nehmen Sie außerdem eine medikamentöse Behandlung in Anspruch. Diese sollte jedoch konsequent über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden. Auch Ihre Angehörigen können eine wichtige Rolle im Therapieprozess spielen. Eine ausführliche Aufklärung kann den Angehörigen helfen, Ihre Sorgen und Ängste zu lindern und Ihnen damit Ihnen ebenfalls eine größere Unterstützung geben zu können.

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