Die Behandlung von Nervenschäden stellt eine große Herausforderung in der Medizin dar. Fortschritte in der neurologischen Forschung eröffnen jedoch vielversprechende Perspektiven für neue Therapieansätze. Diese zielen darauf ab, geschädigte Nervenzellen zu schützen und ihre Selbstreparaturmechanismen zu stimulieren.
Innovative Therapiestrategien zur Nervenregeneration
Eine neue Therapiestrategie steht kurz vor der Anwendung: Nervenzellen, die geschädigt sind, sollen mit Wirkstoffen geschützt und zur Selbstreparatur stimuliert werden. Dies berichtet die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) von ihrem Kongress in Leipzig. Diese vielversprechenden Ansätze entstehen aus der direkten Übersetzung von Studien aus der neurologischen Grundlagenforschung, gerade auch an deutschen Universitätskliniken, die in den vergangenen Jahren zu einem besseren Verständnis der mikroskopischen Vorgänge bei Zerstörung und Reparatur im zentralen Nervensystem beigetragen haben.
Multiple Sklerose als Modellkrankheit
Als Modellkrankheit dient Forschern aus Erlangen und Bochum die Multiple Sklerose (MS), von der in Deutschland rund 200.000 Menschen betroffen sind. Bei der schubförmigen Verlaufsform der MS hat die Medizin mit verschiedenen Formen der Immuntherapie seit einigen Jahren Medikamente zur Hand, die Entzündungen der Nervenzellen lindern. „Jetzt stehen Therapien, die Nervenzellen schützen oder sogar reparieren, an der Schwelle zur klinischen Anwendung“, sagt Professor Ralf Linker vom Universitätsklinikum für Neurologie in Erlangen auf dem Neurologiekongress in Leipzig.
Fokus auf die Sehnerventzündung
Als Paradebeispiel für die Entwicklung neuer Therapieprinzipien bei Patienten dient vor allem die Sehnerv-Entzündung, an der sich Reparaturvorgänge besonders gut studieren lassen. Die Sehnerv-Entzündung ist ein typisches Symptom der MS und häufig das erste Anzeichen der Erkrankung.
Klinische Studien und vielversprechende Wirkstoffe
Opicinumab: Ein Antikörper zur Remyelinisierung
In ersten Studien an Patienten mit einer Sehnerv-Entzündung wurde der zielgerichtete Abwehrstoff Opicinumab getestet, ein Antikörper-Medikament, das angegriffenen Nervenhüllen die Chance gibt, sich wieder zu reparieren. Eine intakte Nervenhülle (Myelinscheide) wirkt wie eine Isolationsschicht um eine Stromleitung und verhindert Kurzschlüsse - und damit Fehlfunktionen der Neuronen. Bei Patienten mit MS bzw. einer Sehnerv-Entzündung ist die Schutzhülle geschädigt, ihre Reparatur heißt Remyelinisierung. Die positive Wirkung von Opicinumab kann an der verbesserten Leitfähigkeit des Sehnervs gemessen werden. „In ersten Versuchen mit Patienten hatte Opicinumab einige positive Effekte. Das deutet darauf hin, dass Remyelinisierung stattfindet.
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Phenytoin: Schutz vor schädlichen Salzströmen
Hoffnung legen die MS-Forscher auch auf das bewährte Epilepsie-Medikament Phenytoin. Eine Studie aus England analysierte, inwieweit der Wirkstoff, der den Einstrom von Salz-Ionen in die Nervenzelle blockiert und so bei Epilepsien überschießende Erregung verhindert, auch bei der Sehnerv-Entzündung schützend wirkt. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Blockade von Ionen-Kanälen an geschädigten Nervenhüllen und damit blank liegenden Faserkabeln diese Schutzhülle tatsächlich vor dem Untergang durch schädliche Salzströme retten kann, wie bereits vorherige Studien in Zellkultur und experimentellen Modellen nahegelegt haben.
Propionsäure: Entzündungshemmung und Schutzwirkung
Ein weiterer neuer Ansatz, der gerade an Zentren wie der Universitätsklinik Erlangen unter Leitung von Professor Ralf Linker und an der Ruhr-Universität Bochum unter Leitung von Professor Aiden Haghikia sowie des DGN-Past-Präsidenten Professor Ralf Gold intensiv untersucht wird, ist das Nahrungsergänzungsmittel Propionsäure. „Die Propionsäure dämmt nicht nur Entzündungen bei MS ein, sondern zeigt in Nervenzellkulturen aus Stammzellen von Patienten auch schützende Effekte, so dass hier bald beginnende klinische Studien mit großer Spannung erwartet werden“, sagt Professor Linker.
Diabetische Neuropathie: Eine häufige Komplikation des Diabetes
Jeder dritte Diabetiker entwickelt im Verlauf der Erkrankung eine diabetische Neuropathie. Diese ist keineswegs eine Spätkomplikation des Diabetes mellitus. Denn zum Zeitpunkt der Diagnose besteht bei einigen Typ-2-Diabetespatienten schon jahrelang eine Hyperglykämie bzw. eine gestörte Glucosetoleranz. Deshalb kann bei Erkennen des Diabetes die diabetische Neuropathie bereits präsent sein. So wurde z. B. in einer deutschen Studie bei jeder vierten älteren Person mit Prädiabetes eine sensomotorische Polyneuropathie (DSPN) nachgewiesen. Vor allem bei einem gleichzeitigen Bestehen einer gestörten Nüchternglucose und Glucosetoleranz ist die Prävalenz einer DSPN und einer kardiovaskulären autonomen diabetischen Neuropathie (KADN) erhöht. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft empfiehlt ein Screening auf eine DSPN und/oder KADN bei Patienten mit Typ-2-Diabetes bei der Diabeteserstdiagnose und bei Patienten mit Typ-1-Diabetes spätestens fünf Jahre nach Diagnosestellung.
Diagnose und Symptome der diabetischen Neuropathie
Zum Screening auf DSPN gehören eine Anamnese, Inspektion und klinische Untersuchung der Füße, Erfassung der neuropathischen Symptome und Defizite sowie einfache neurologische Tests. Generell gilt, dass neuropathische Schmerzen während der Nacht zunehmen und so den Schlaf, aber auch die Tagesaktivitäten beeinträchtigen können.
Behandlungsmöglichkeiten der diabetischen Neuropathie
Abhängig von der Intensität der Schmerzen und vom individuellen Risikoprofil sollte das am besten für den Patienten geeignete Medikament ausgewählt werden. Zur symptomatischen Schmerzbehandlung werden als Analgetika der ersten Wahl, beispielsweise Antikonvulsiva (u. a. Gabapentin) und Antidepressiva (u. a. Duloxetin), verwendet. Außerdem kommen Tramadol und stärkere Opioide infrage. Zudem können topische Analgetika eingesetzt werden; herkömmliche Analgetika wie nicht steroidale Antirheumatika (NSAR) sind bei neuropathischen Schmerzen nicht geeignet. Da eine symptomatische Schmerztherapie mitunter nicht die gewünschte Wirkung erzielt, aber Nebenwirkungen haben kann, erwägen viele Patienten Alternativen wie die ergänzende Einnahme von Mikronährstoffen. Hierbei kommt dem Vitamin B12 eine tragende Rolle zu, denn nicht selten besteht ein Mangel an Cobalamin. So beeinflusst das bei vielen Typ-2-Diabetikern verordnete Standarddiabetikum Metformin nicht nur den Glucose-Stoffwechsel, sondern erhöht bei Langzeiteinnahme das Risiko für einen Vitamin-B12-Mangel. Eine hochdosierte orale Vitamin-B12-Supplementation kann mit Folsäure und Uridinmonophosphat ergänzt werden.
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Keltican® forte: Unterstützung der Nervenregeneration
Keltican® forte enthält wertvolle Nährstoffe, die Ihren Körper unterstützen können, geschädigte Nerven zu reparieren. Unser Körper ist von einem Netzwerk aus Nerven durchzogen: dem so genannten peripheren Nervensystem. Werden diese Nerven geschädigt, z. B. durch Druck, Quetschungen oder auch durch langjährige Stoffwechselstörungen wie Diabetes mellitus, kann es zu unangenehmen und schmerzhaften Empfindungen kommen. Solche Schädigungen des peripheren Nervensystems können sich vielfältig äußern: z.B. Wirbelsäulen-Syndrome - schmerzhafte Erkrankungen der Wirbelsäule bzw. Nervenschädigungen kann der Körper durch körpereigene „Reparatur-Werkstätten“ selbst reparieren. Allerdings nehmen diese Reparaturvorgänge relativ viel Zeit in Anspruch. Keltican® forte enthält die Nährstoffe Uridinmonophosphat, Vitamin B12 und Folsäure, die die körpereigenen Reparaturvorgänge unterstützen können. Keltican® forte unterstützt die körpereigene Regeneration der peripheren Nerven.
Die Bedeutung der Inhaltsstoffe von Keltican® forte
- Uridinmonophosphat (UMP): Dieser entscheidende Baustein spielt eine wesentliche Rolle bei der Entstehung neuer Zellkomponenten. Am geschädigten Neuron greift es sowohl in die Syntheseprozesse der Nukleinsäuren und Myelinscheiden als auch in energieliefernde Stoffwechselprozesse ein. So fördert UMP zum einen als Baustein der RNA die Biosynthese von Eiweiß und stellt somit eine ausreichende Enzymausstattung geschädigter Nervenzellen sicher. Zum anderen ist es Bestandteil gruppenübertragender Coenzyme und stimuliert die Synthese von Phospholipiden, Glykolipiden und Glykoproteinen, wichtige Membranbestandteile für den Wiederaufbau.
- Vitamin B12: Dieses bedeutsame Vitamin spielt eine Schlüsselrolle in zahlreichen Stoffwechselreaktionen. Vitamin B12 trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei.
- Folsäure: Wichtig für Zellwachstum und Zellteilung.
Anwendungsgebiete von Keltican® forte
Die Regeneration der peripheren Nerven findet fast überall statt. Beispiele für Beschwerden, bei denen die Nervenregeneration von großer Bedeutung ist, umfassen typischerweise Nacken- und Rückenschmerzen (z. B.
Einnahmeempfehlung für Keltican® forte
Täglich eine Kapsel mit etwas Flüssigkeit einnehmen. Die Kapseln können geöffnet werden, so dass die enthaltenen Mikropellets auch ohne Kapselhülle eingenommen werden können. Die Einnahmedauer ist nicht beschränkt. Da sich die Nerven nur langsam regenerieren, sollte die Einnahme der bilanzierten Diät längerfristig durchgeführt werden. Selbst eine Dauereinnahme ist unbedenklich, da der Körper täglich auf Nährstoffe angewiesen ist und das Präparat gut verträglich ist.
Studienergebnisse zu Keltican® forte
Ergebnisse einer prospektiven multizentrischen klinischen Studie aus dem Jahre 2014 mit einer Kombination aus UMP, Vitamin B12 und Folsäure hat bei 212 Patienten mit schmerzhaften Erkrankungen des peripheren Nervensystems positive Effekte gezeigt. Der Schmerz-Gesamt-Score nahm im Studienverlauf über zwei Monate von 17,5 auf 8,8 Punkte deutlich ab. Die Besserung war dabei unabhängig von der Schmerzursache. Neben dem Schmerzempfinden gingen auch die Häufigkeit typischer neuropathischer Begleitsymptome wie Brennen/Hitzegefühl, Taubheit und Prickeln/Kribbeln deutlich zurück. Die Häufigkeit und Intensität von Schmerzattacken verringerte sich; zudem reduzierte sich die Zahl der schmerzenden Körperregionen. Bei drei von vier Patienten konnte die Gabe der Begleitmedikation verringert werden.
Der lange Weg zur breiten Anwendung
Momentan können alle diese neuen Therapieformen lediglich im Rahmen von klinischen Studien verabreicht werden, und es wird noch ein paar Jahre dauern, bis sie breit zur Anwendung kommen. Doch die internationale Forschergemeinde setzt große Hoffnung in diese neuen Therapieformen: „Aktuell werden unterschiedliche Ansätze in verschiedenen Phasen klinischer Studien untersucht, die eine neue Dimension der Behandlung eröffnen könnten“, fasst Professor Linker zusammen.
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Glossar: Wichtige Begriffe im Überblick
Um das Verständnis der komplexen Thematik zu erleichtern, werden im Folgenden einige wichtige Begriffe erläutert:
- Akupunktur: Eine Therapiemethode der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), bei der das Einstechen von sterilen Edelstahlnadeln in bestimmte Hautstellen zur Linderung oder Heilung von Schmerzen und anderen Krankheitssymptomen führen soll.
- Akupressur: Eine Heilmethode, die insbesondere in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und in der japanischen Medizin eingesetzt wird und Linderung und Heilung von Schmerzen und Beschwerden bringen soll.
- Analgetische Wirkung: Eine schmerzlindernde Wirkung.
- Anamnese: Die systematische Befragung des Patienten durch den Arzt oder eine andere behandelnde Person, um die Vorgeschichte der Erkrankung zu ermitteln und die Symptome zu erfahren.
- Antirheumatika: Medikamente, die zur Entzündungshemmung vor allem bei Gelenkerkrankungen eingesetzt werden.
- Applikation: Das Verabreichen von Arzneimitteln.
- Arthrose: Ein Gelenkverschleiß, der oft bei älteren Menschen auftritt und sich schleichend entwickelt. Bei einer Arthrose werden die Gelenkknorpel geschädigt.
- Arthritis: Die Entzündung eines (Monoarthritis) oder mehrerer (Polyarthritis) Gelenke.
- Axon: Der Fortsatz einer Nervenzelle, der die Nervensignale als elektrische Impulse zur nächsten Nerv- oder anderen Zielzelle leitet. Das Axon ist von einer fetthaltigen Schicht, der Myelinschicht oder Myelinscheide umhüllt, die der Isolierung dient und die Leitungsgeschwindigkeit erhöht.
- Balneologie: Die Lehre von der therapeutischen Anwendung von natürlichen Heilbädern, Heilquellen und Heilgasen.
- Bandscheibe: Der flexible, knorpelige Puffer zwischen zwei Wirbeln der Wirbelsäule.
- Brustwirbel: Die zwölf Knochen oder Wirbel der Brustwirbelsäule beim Menschen, die Kontaktflächen zu den Rippen haben.
- Chiropraktik: Eine Behandlungsmethode aus der Alternativmedizin, welche normale Funktionen und die Beweglichkeit der Gelenke wiederherstellen soll, vor allem im Bereich der Wirbelsäule.
- Chronisch: Zustände, die sich langsam entwickeln und längere Zeit andauern.
- Chronifizierung: Das dauerhafte Festsetzen einer Erkrankung oder eines Symptoms (wie z. B. Schmerzen).
- Compliance: Die kooperative Bereitschaft eines Patienten, bei der Behandlung seiner Erkrankung mitzuarbeiten.
- Coping: Die Art, wie ein Patient mit seiner Krankheit umgeht.
- Degeneration: Die Rückbildung und den Verfall von Geweben oder Organen.
- Diabetes mellitus: Ein Sammelbegriff für Stoffwechselerkrankungen, bei denen der Blutzuckerspiegel chronisch erhöht ist.
- Diagnose: Die Identifizierung einer Krankheit, die der Arzt aus den Symptomen und anderen Befunden schlussfolgert.
- Disstress: Der sogenannte negative Stress.
- Ergonomisch: Etwas, was optimal der Anatomie und den natürlichen Bewegungen des Menschen angepasst ist.
- Ergotherapie: Eine Behandlungsform, die Menschen dabei helfen will, Bewegungsfähigkeiten wiederzuerlangen.
- Halswirbelsäule: Das kopfseitige (kraniale) Ende der Wirbelsäule. Sieben Wirbelknochen bilden den besonders beweglichen Abschnitt der Wirbelsäule zwischen der Brustwirbelsäule und dem Kopf.
- Hemiparese: Eine leichte oder unvollständige Erschlaffung oder Lähmung, die nur auf einer Körperhälfte auftritt.
- Hexenschuss (Lumbago): Ein heftiger Kreuzschmerz, der plötzlich in der Lendenwirbelsäule auftritt und oft so stark ist, dass sich der Betroffene kaum noch bewegen kann.
- Hyperalgesie: Das gesteigerte Schmerzempfinden.
- Hypästhesie: Ein vermindertes Wahrnehmungsgefühl vor allem auf der Haut, zum Beispiel für Berührungsreize oder auch Schmerzen.
- Hypalgesie: Eine Sinnesstörung, bei der besonders das Schmerzempfinden vermindert ist.
- Indikation: Das Anwendungsgebiet eines Arzneimittels oder einer ärztlichen Maßnahme.
- Injektion: Das Spritzen einer Lösung, zum Beispiel eines Arzneimittels, mit einer Spritze oder Kanüle.
- Innervation: Die morphologische und funktionelle Versorgung von Geweben, Organen oder Körperteilen durch Nerven.
- Intravenös: „In eine Vene hinein“ oder „in einer Vene“.
- Ischiasnerv (Nervus ischiadicus): Der längste und dickste Nerv des Körpers, der im unteren Bereich der Wirbelsäule entspringt und vom Becken bis zum Fuß reicht.
- Kältetherapie: Ein intensiver, großflächiger Kältereiz auf der Haut, der abschwellend, schmerzlindernd und entzündungshemmend wirkt.
- Kausale Therapie: Eine Therapie, die nicht nur auf die Symptome, sondern auf die Krankheits- oder Schmerzursachen abzielt.
- Kontraindikation: Ein Faktor oder Zustand, der gegen die Durchführung einer medizinischen Maßnahme spricht.
- Kreuzbein (Os sacrum): Ein keilförmiger Knochen an der unteren Wirbelsäule, der durch Verschmelzung der einzelnen Kreuzwirbel entsteht.
- Kribbeln: Eine meist unangenehme und störende Empfindung auf der Haut, die vielfältige Ursachen haben kann.
- Kryotherapie (Eistherapie): Medizinische Behandlungsverfahren, die auf dem Einsatz von Kälte beruhen.
- Kyphose: Eine nach hinten (dorsal) und außen (konvex) gerichtete Wirbelsäulenkrümmung.
- Lähmung (Parese): Ein teilweiser oder kompletter Funktionsverlust eines Körperteils oder Organsystems.
- Läsion: Krankheits- oder verletzungsbedingte Veränderungen an einem Gewebe.
- Lendenwirbelsäule: Der untere Teil der Wirbelsäule zwischen der Brustwirbelsäule und dem Kreuzbein.
- Lokalanästhetika: Arzneimittel zur örtlichen Betäubung, die für eine gewissen Zeit und örtlich begrenzt den Patienten schmerz- und berührungsunempfindlich machen.
- Lordose: Eine nach vorne gekrümmte Wirbelsäule.
- Lumbago (Hexenschuss): Akute, starke Schmerzen im Bereich der Lenden.
- Myelinscheide: Die fetthaltige Isolierschicht um die Nervenfasern, die die Leitungsgeschwindigkeit erhöht.
- Neuralgie: Nervenschmerzen.
- Neurologie: Das medizinische Fachgebiet, das sich mit Erkrankungen des Nervensystems befasst.
- Neuropathie: Eine Erkrankung der peripheren Nerven.
- Nicht steroidale Antirheumatika (NSAR): Eine Gruppe von Schmerzmitteln, die auch entzündungshemmend wirken.
- Paresthesie: Eine abnorme Empfindung wie Kribbeln, Taubheit oder Brennen.
- Peripheres Nervensystem: Das Netzwerk von Nerven, das außerhalb des Gehirns und des Rückenmarks liegt.
- Plaque: Eine Ablagerung von Narbengewebe, z.B. bei Multipler Sklerose.
- Polyneuropathie: Eine Erkrankung, die mehrere periphere Nerven betrifft.
- Prädiabetes: Eine Vorstufe des Diabetes mellitus, bei der der Blutzuckerspiegel erhöht, aber noch nicht im Bereich des Diabetes liegt.
- Querschnittslähmung: Eine Lähmung, die durch eine Schädigung des Rückenmarks verursacht wird.
- Remyelinisierung: Die Reparatur der Myelinscheide.
- Rheuma (rheumatoide Arthritis): Eine chronische Entzündung der Gelenke.
- Rückenschule: Ein Kurs, in dem man lernt, wie man seinen Rücken schonend bewegt und belastet.
- Sensomotorisch: Die Kombination von sensorischen (wahrnehmungsbezogenen) und motorischen (bewegungsbezogenen) Funktionen.
- Spätkomplikation: Eine Komplikation, die erst nach längerer Zeit im Verlauf einer Erkrankung auftritt.
- Stressoren: Auslöser von Stress.
- Symptomatische Therapie: Eine Behandlung, die sich auf die Linderung der Symptome konzentriert, anstatt die Ursache der Erkrankung zu beheben.
- Wirbelsäulen-Syndrom: Schmerzhafte Erkrankungen der Wirbelsäule.
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