Residuelle Hemiparese rechts: Ursachen und Behandlung

Eine Hemiparese bezeichnet eine inkomplette Lähmung einer Körperhälfte, wobei "rechts" angibt, dass die rechte Körperhälfte betroffen ist. Im Gegensatz zur Hemiplegie, die eine vollständige Lähmung beschreibt, ermöglicht die Hemiparese noch Restbewegungen. Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten der residuellen Hemiparese rechts.

Definition und Einteilung der Parese

Eine Parese beschreibt einen Zustand der Lähmung, der schlaff oder spastisch sein kann. Sie ist durch eine Minderung der Muskelkraft gekennzeichnet. Zur klinischen Klassifizierung der verschiedenen Lähmungsgrade werden diverse Skalen zur Bewertung der Muskelkraft herangezogen. Ein gängiges Beispiel ist der „Medical Research Council“ (MRC), bei dem pro Muskel bzw. Bewegung Punkte von 0 bis 5 vergeben werden. Ein Wert von 5 entspricht dabei einer normalen Kraftentfaltung gegen vollen Widerstand.

Je nach Schädigungsort unterscheidet man zwei Formen der Parese:

  • Zentrale Parese: Bei Schädigung des Nervs zwischen Gehirn und Vorderhornzelle des Rückenmarks (1. Motoneuron). Bei einer zentralen Parese liegt die Ursache im Gehirn oder Rückenmark. Bei zentralen Paresen befindet sich die gelähmte Muskulatur immer auf der Gegenseite zur Gehirnschädigung.
  • Periphere Parese: Bei Schädigung des Nervs zwischen der Vorderhornzelle des Rückenmarks und der motorischen Endplatte des Muskels (2. Motoneuron). Bei einer peripheren Parese ist der Nerv in seinem Verlauf in Armen oder Beinen geschädigt. Bei peripheren Lähmungen ist die Parese immer gleichseitig zur Schädigung. Periphere Paresen können einen oder mehrere Nerven betreffen. Eine Schädigung mehrerer Nerven im Bereich des Nervengeflechts bezeichnet man als Plexusparese. Man unterscheidet eine Armplexusparese (Plexus brachialis) und eine Beinplexusparese (Plexus lumbalis).

Abhängig von der betroffenen Extremität unterscheidet man bei zentralen Paresen:

  • Monoparese: Die inkomplette Lähmung betrifft nur eine Extremität, z.B. den Arm.
  • Paraparese: Beide Beine sind von der Lähmung betroffen, Arme sind nicht betroffen.
  • Hemiparese: Arm und Bein einer Seite sind inkomplett gelähmt. Bei der Hemiparese fällt eine Körperhälfte aus.
  • Tetraparese: Eine inkomplette Lähmung aller vier Gliedmaßen (Arme und Beine) sowie eine gestörte Rumpf- und Kopfkontrolle sind vorhanden.

Ursachen einer Hemiparese rechts

Eine Schädigung des motorischen Nervs, der die Bewegung in einem Muskel einleitet, liegt der Parese zu Grunde. Da die Gehirnhälften die jeweils andere Körperhälfte steuern, tritt die Hemiparese bei der Gegenseite der betroffenen Hirnhälfte auf. Ein Beispiel dazu: Bei einem Patienten ist die linke Gehirnhälfte infolge eines Schlaganfalls geschädigt.

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Es gibt verschiedene Ursachen, die zu einer Hemiparese führen können. Eine davon ist beispielsweise ein Schlaganfall. Durch einen Schlaganfall werden die Blutgefäße, die für die Sauerstoffversorgung des Gehirns verantwortlich sind, nicht ausreichend mit Blut versorgt. Diese Durchblutungsstörungen kann sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern auftreten.

Weitere Ursachen können sein:

  • Schlaganfall: Eine der häufigsten Ursachen, bei der es zu einer Unterbrechung der Blutversorgung des Gehirns kommt.
  • Schädel-Hirn-Trauma: Verletzungen des Gehirns durch äußere Einwirkung.
  • Multiple Sklerose (MS): Eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems.
  • Infantile Zerebralparese (ICP): Eine frühkindliche Hirnschädigung, die bereits vor, während oder kurz nach der Geburt auftreten kann. Bei Neugeborenen, die beispielsweise während der Geburt nicht genügend mit Sauerstoff versorgt wurden, kann die Hemiparese manchmal noch korrigiert werden. Entdeckt wird sie durch Halbseitenstörungen innerhalb der ersten Lebensmonate.
  • Tumore: Können Druck auf das Gehirn oder Rückenmark ausüben und Nerven schädigen. Druckschäden werden häufig durch Tumore oder Bandscheibenvorfälle verursacht, durch die die Reizweiterleitung über den Spinalkanal (Wirbelkanal) eingeschränkt wird.
  • Entzündungen des Gehirns oder der Hirnhäute: Können ebenfalls zu Schädigungen führen. In vielen Lebenslagen und unabhängig vom Alter kann es aus anderen Gründen zu Verletzungen des Gehirns kommen. Beispiele hierfür sind Hirn- und Hirnhautentzündungen, Unfälle oder Misshandlungen.
  • Funktionelle Störungen: In seltenen Fällen können funktionelle Gefühls- und Bewegungsstörungen wie Lähmungserscheinungen (Paresen) oder Taubheitsgefühle auftreten - oft in Situationen hoher seelischer Belastung. Ursache ist nicht eine strukturelle des Nervensystems. Diese Fehlanpassung findet jenseits der bewussten Kontrolle statt. Menschen, die bereits neurologische Ausfälle aufgrund einer anderen Krankheit haben, können zusätzlich funktionelle Ausfälle entwickeln. Psychische Risikofaktoren sind eine Depression, Angststörungen.

Symptome der Hemiparese

Die Hemiparese kann sich in unterschiedlichen Symptomen äußern. Neben typischen Bewegungsstörungen im Arm und / oder Bein können auch Koordinationsstörungen auftreten. Viele Patienten mit Hemiparese sind nicht nur motorisch eingeschränkt. Die häufigste Form der Halbseitenlähmung ist die spastische Hemiparese. Es handelt sich also um eine krankhafte Erhöhung der Muskelspannung bzw. Muskelaktivität. Dieses erhöhte Maß an Muskelaktivität führt zu dauerhaften Verhärtungen und Versteifungen, was mit einer eingeschränkten Beweglichkeit einhergeht.

Weitere typische Anzeichen sind:

  • Kraftlosigkeit in Armen oder Beinen
  • Gefühlsstörungen
  • Einseitige Lähmungen
  • Eingeschränkte Handfunktion
  • Fußheberschwäche: Die Fußheberschwäche ist eine der häufigsten Folgeerscheinungen nach einem Schlaganfall. Das damit verbundene unrunde Gangbild bringt nicht nur Fehlhaltungen mit sich, sondern auch eine erhöhte Stolper- und Verletzungsgefahr. Bei Patienten, die an einer Fußheberschwäche leiden, ist die Signalweitergabe so gestört, dass sie den Fuß zwar grundsätzlich noch bewegen, aber eben nicht mehr koordiniert steuern können. Im Normalfall sind also unsere Nervenbahnen dafür verantwortlich, Bewegungsimpulse an die Fußhebermuskulatur weiterzugehen. Bei gesunden Menschen wird etwa der Peroneusnerv in der Kniekehle aktiviert, der dafür sorgt, dass sich beim Gehen die Fußspitze hebt. Wenn dieses Signal den Nerv nicht mehr erreicht, hängt die Fußspitze des betroffenen Beines nach unten - deshalb wird die Fußheberschwäche umgangssprachlich auch Fallfuß genannt. In der Folge verliert der Patient die Kontrolle über simple Bewegungen wie das Anheben, Aufsetzen oder Abrollen seines Fußes. Ein natürliches Gangbild ist somit nicht mehr möglich.

Diagnose

Die Diagnose einer Parese erfolgt durch eine klinische Untersuchung, bildgebende Verfahren und optional durch spezielle Zusatzuntersuchungen. Motorische Paresen (Schwäche/Kraftlosigkeit) reichen von einer zeitweiligen Verunsicherung in der Bewegungskontrolle (z. B. Fallenlassen von Gegenständen) bis hin zu schweren Lähmungen. Typisch sind ein plötzlicher Beginn und ein wechselhafter Verlauf mit guten und schlechten Tagen. Funktionelle Gefühlsstörungen (auch Sensibilitätsstörungen genannt) können in Kombination mit motorischen Störungen oder als eigenständiges Symptom auftreten. Oft ist eine Körperhälfte betroffen (funktionelle Hemihypästhesie), manchmal ein ganzer Arm oder ein ganzes Bein.

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Zur Abklärung der Ursache können folgende Untersuchungen durchgeführt werden:

  • Klinische Untersuchung: Beurteilung der Muskelkraft, Reflexe, Koordination und Sensibilität. Lähmungen sind durch eine Minderung der Muskelkraft gekennzeichnet. Aus diesem Grund werden zur klinischen Klassifizierung der verschiedenen Lähmungsgrade diverse Skalen zur Bewertung der Muskelkraft herangezogen.
  • Elektromyographie (EMG) und Elektroneurographie (ENG/NLG): Nervenleitgeschwindigkeit und Muskel werden genauer untersucht. Sie können bei der Ursachenfindung eine wichtige Rolle spielen.
  • Bildgebende Verfahren: Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) können Aufschluss über eine zentrale Schädigung geben. Je nach Ursache sind weiterführende bildgebende Verfahren wie die Magnetresonanztomografie (MRT) erforderlich.

Verlauf und Komplikationen

Kann die Ursache der Nervenschädigung nicht behoben werden, kommt es durch die fortdauernde Lähmung meist zum Abbau von Muskelmasse (Atrophie). der Muskelfasern und zu vermehrten Fetteinlagerungen kommen. Das Ausmaß der Atrophie und der Fibrosierung geht mit dem Schweregrad der Lähmung einher. Abhängig vom Ausmaß der Parese tritt bei zentralen Schädigungen aufgrund der fehlenden Kontrolle durch das Gehirn im Rückenmark im Verlauf zusätzlich eine Spastik (erhöhte Muskelspannung) auf. man bei Multipler Sklerose oder Schlaganfall häufig von einer spastischen Parese. Je stärker die Parese, desto stärker die Spastik.

Patienten, die an einem Fallfuß oder einer Fußheberschwäche nach einem Schlaganfall leiden, sind in ihrem Alltag massiv eingeschränkt. Je unsicherer der Gang, desto mehr wird jeder Schritt zur Kraftprobe. Jede noch so kleine Bodenwelle kann gefährlich werden und Stürze sind in diesem Zusammenhang keine Seltenheit. Eine weitere Einschränkung, die mit der Diagnose Fußheberschwäche nach Schlaganfall einhergeht, ist die soziale Isolation der Betroffenen. Sie sind sich ihrer Situation deutlich bewusst und leiden unter den neugierigen Blicken anderer Menschen. In der Folge reduzieren viele Patienten ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum und verlieren die Freude an Treffen mit Freunden und Bekannten. Das spezielle Gangbild, das ein Fallfuß mit sich bringt, äußert sich nicht nur in einer erhöhten Verletzungsgefahr und sozialer Isolation, sondern auch in handfesten körperlichen Beschwerden. Bleibt die Fußheberschwäche nach einem Schlaganfall unbehandelt, beginnen häufig Hüfte und Becken zu schmerzen. Der Grund: Der für die Diagnose typische Gang beruht darauf, dass die Patienten ihr Bein mithilfe einer kreisförmigen Hüftbewegung nach vorne schwingen. Auf Dauer führt dies zu einer Mehrbelastung der nicht betroffenen Seite, welche infolgedessen geschädigt wird.

Ohne eine spezifische Behandlung ist der Verlauf funktioneller Lähmungen in etwa der Hälfte der Fälle chronisch.

Behandlungsmöglichkeiten

Die Behandlung der Hemiparese richtet sich nach der Ursache und dem Schweregrad der Lähmung. Ziel ist es, die motorischen Fähigkeiten wiederherzustellen oder zu verbessern, die Spastik zu reduzieren und die Lebensqualität des Patienten zu erhöhen. Die Erkrankung ist gut behandelbar, besonders mit frühzeitiger Unterstützung wie einer Bewegungs- und Psychotherapie.

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Folgende Therapieansätze kommen in Frage:

  • Physiotherapie: Ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Bei zentralen Paresen, wie nach Schlaganfall oder Schädelhirntrauma, erfolgt die Rehabilitation angepasst an die Ziele des Patienten nach den Prinzipien des motorischen Lernens. wie Greifen oder Gehen, die durch die Parese eingeschränkt sind, trainiert (Hauptmann & Müller 2011). um auf die empfohlene Therapiedichte von 5 Übungseinheiten zu je 30-45 Minuten wöchentlich zu kommen (Platz 2011).
  • Ergotherapie: Hilft bei der Verbesserung der Alltagsfähigkeiten und der Selbstständigkeit.
  • Logopädie: Sollte das Sprachzentrum ebenfalls beeinträchtigt sein, zum Beispiel nach einem Schlaganfall sollte ein Logopäde besucht werden. Alle Therapien sind vom Arzt verordnungsfähig.
  • Funktionelle Elektrostimulation (FES): Die funktionelle Elektrostimulation kann ausgezeichnet mit Aktivitäten des täglichen Lebens kombiniert werden. Üblicherweise handelt es sich hierbei um eine Manschette, die am Unterschenkel befestigt wird und elektronische Impulse aussendet. Auf diese Weise werden die an der Fußhebung beteiligten Muskeln animiert, ihren Dienst zu erfüllen. Diese Technik gilt als äußerst effizient, da sie Gang, Gleichgewicht und Bewegungsausmaß deutlich verbessert. Ist der periphere Nerv geschädigt, der Muskel also teils denerviert, ist eine Kombination aus aktiven Übungen und elektrischer Stimulation sinnvoll. und somit eine Atrophie/Abbau der vom Nerv nicht mehr versorgten Muskelanteile verhindern (Kern et al. 2010) und die Regeneration der Nerven fördern (Gordon et al.
  • Orthesen: Sachkundig angefertigte Orthesen geben Halt und sind in einer Vielzahl von Ausführungen erhältlich. Je nach Bedarf sind sie mehr oder weniger dünn, leicht und alltagstauglich. Während textile Orthesen sich vor allem für leichte Fälle der Fußheberschwäche eignen, können dynamische Orthesen aus Carbon den Patienten bei einem mittelstarken Funktionsverlust unterstützen. Und Silikonorthesen bieten beispielsweise nicht nur auf Teerboden, sondern auch beim Training im Wasser guten Halt. Wichtig ist, dass sich Patienten mit einer Fußheberschwäche ausführlich von ihrem Therapeuten oder im Fachhandel beraten lassen. Im Gegensatz zu klassischen Orthesen, die sich darauf beschränken, passiv ein Fallen des Fußes zu verhindern, setzt die Funktionelle Elektrostimulation (FES) auf moderne Technik.
  • Medikamentöse Therapie: Zur Reduktion der Spastik können Medikamente wie Baclofen oder Tizanidin eingesetzt werden.
  • Hilfsmittel: Wenn das Laufen nicht mehr so einfach möglich ist, können verschiedene Hilfsmittel zum Einsatz kommen. Wir möchten Ihnen den Scooter, den Rollstuhl bzw. Elektro-Rollstuhl und den Treppenlift vorstellen. Bei verletzungs- oder krankheitsbedingten Gehschwierigkeiten unterstützt Sie der Scooter im Alltag. Für Personen ab 15 Jahren ist er somit ein wertvolles Hilfsmittel! Eine wichtige Voraussetzung ist jedoch, dass Sie den das Elektromobil selber bedienen können. Neben einer gesteigerten Mobilität im Alltag ermöglicht der Scooter, oder auch Elektroscooter, eine aktive Teilnahme am Leben. Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Scooter-Modelle, sowohl für den Indoor- als auch für den Outdoorbereich. Da sie zur Kategorie der Krankenfahrstühle gehören, dürfen Sie einen E-Scooter ohne Führerschein fahren. Ein individuell angepasster Rollstuhl kann die Funktion der Beine quasi ersetzen. Je nach persönlichen Wünschen und Anforderungen, gibt es verschiedene Rollstuhl-Modelle, zu denen Sie sich im Sanitätshaus beraten lassen können. Beim Beratungsgespräch werden die persönlichen Ziele herausgearbeitet, sowie der gewünschte Komfort und die Anforderungen des Umfelds. Wussten Sie, dass es ganz verschiedene Arten von Rollstühlen gibt? Neben dem leichten und wendigen Aktiv-Rollstuhl gibt es den Multifunktions-Rollstuhl mit besonders vielen Einstellungsmöglichkeiten. Wenn Sie nur schwer Stufen überwinden können, weil Sie beispielsweise im Rollstuhl sitzen, kann ein Treppenlift oder Treppensteiger ein geeignetes Hilfsmittel sein. Ein Treppenlift ist mit einem vorhandenen Sitzteil fest an der Treppe installiert. Ein Steiger ist transportabel und kann somit auch an anderen Treppen genutzt werden, indem er an den Rollstuhl montiert wird. Einen Treppenlift können Sie selber steuern, während ein Treppensteiger von einer Begleitperson bedient werden muss. Auch Einschränkungen in der Hand lassen sich durch Schienen oder funktionelle Elektrostimulation verbessern.
  • Psychotherapie: Psychische Risikofaktoren sind eine Depression, Angststörungen (einschl. Ohne eine spezifische Behandlung ist der Verlauf funktioneller Lähmungen in etwa der Hälfte der Fälle chronisch. Die Prognose ausschließlich sensibler funktioneller Anfälle (z. B.

Zusätzlich zu den klassischen Therapieansätzen sollten Patienten mit einer Fußheberschwäche auch auf zusätzliche Übungen setzen, die sich leicht in den Alltag im heimischen Wohnzimmer integrieren lassen. Schuhe ausziehen, bequem hinsetzen, Kopfhörer auf die Ohren und los geht‘s: Im Takt zur Lieblingsmusik macht das Training besonders viel Spaß. Trommeln Sie mit den Füßen rhythmisch auf den Boden. Mal auf der einen Seite, dann auf der anderen, dann gleichzeitig. Verschärft geht das Ganze natürlich auch im Stehen. Was Finger können, können Zehen auch. Legen Sie sich einen Stift auf den Boden und versuchen Sie, ihn mit den Zehen hochzuheben. Lehnen Sie sich mit den Händen an die Wand und machen Sie einen Ausfallschritt. Wichtig ist, dass der bewegungseingeschränkte Fuß hinten steht und die Ferse so gut wie möglich am Boden bleibt.

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