Sächsisches Krankenhaus für Psychiatrie und Neurologie Altscherbitz: Eine bewegte Geschichte

Das Sächsische Krankenhaus (SKH) Altscherbitz blickt auf eine 150-jährige Geschichte zurück. Gegründet im Jahr 1876, hat sich die Einrichtung von einer Provinzial-Irrenanstalt zu einem modernen Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie entwickelt. Die Geschichte des Krankenhauses ist reich an Veränderungen, Innovationen, aber auch dunklen Kapiteln, insbesondere während der Zeit des Nationalsozialismus.

Gründung und frühe Entwicklung (1876-1914)

Die Geschichte des Sächsischen Krankenhauses Altscherbitz begann am 1. Juli 1876 mit der Gründung der "Provinzial Irren Anstalt Rittergut Alt Scherbitz". Die Anstalt wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Köppe gegründet. Zunächst waren hier 250 Kranke in den im typischen Pavillonstil erbauten Gebäuden untergebracht. Die Anstalt erlangte rasch internationale Bekanntheit durch die innovativen Methoden des Direktors Albrecht Paetz. Paetz' Wirken trug maßgeblich zum Weltruf der Klinik bei.

Bis 1885 wurde die Bettenanzahl bereits auf 1.300 Betten ausgebaut und die Klinik entwickelte sich zu einer kleinen selbständigen Siedlung mit eigener Landwirtschaft, Kirche, Gesellschaftshaus, Friedhof, Wasserwerk, Dienstwohnungen und eigener Straßenbahnhaltestelle ab 1910.

Im Jahr 1907 erfolgte die Umbenennung in "Landes-Heil- und Pflegeanstalt Altscherbitz". Bis 1912 kamen zahlreiche Neubauten hinzu, darunter Villen, ein Siechenasyl, ein Lazarett, die Kirche und das Gesellschaftshaus.

Innovation und Fortschritt bis zum Nationalsozialismus (1914-1933)

Mitte der zwanziger Jahre erleichterten zahlreiche technische Neuerungen die Betreuung der Patienten. Dazu gehörten die elektrische Stromversorgung, eine Warmwasseranlage und ein Röntgenapparat. Neue therapeutische Verfahren wie die Insulinschocktherapie oder die Cardiazolkrampfbehandlung wurden eingeführt.

Lesen Sie auch: Neurologie-Angebote in Arnsdorf

Im Jahr 1923 erfolgte die Umbenennung in „Landesheilanstalt Altscherbitz“.

Die Zeit des Nationalsozialismus (1933-1945)

Die Zeit des Nationalsozialismus war eine dunkle Epoche in der Geschichte des Krankenhauses. Neue therapeutische Verfahren mussten während der Nazizeit gestoppt werden. Die Betreuungsleistungen reduzierten sich in dieser Epoche auf ein Minimum. Auch in Altscherbitz wirkte sich damit die Unmenschlichkeit des Faschismus auf die psychisch Kranken und geistig behinderten Menschen aus. Unter dem Deckmantel der Euthanasie wurden zahlreiche Kranke zwangssterilisiert oder sogar ermordet.

Friedrich Rohden, der sozialdemokratische Direktor der Anstalt, äußerte 1933: "Die Notwendigkeit rassenhygienischer Maßnahmen braucht vor Psychiatern heute nicht mehr begründet zu werden". Am 1. Juni 1940 fand der erste Patiententransport aus Altscherbitz in eine der nationalsozialistischen Tötungsanstalten statt, ca. 1.800 Altscherbitzer Patienten traf dieses grausame Schicksal. Insgesamt fanden ca. 5.100 Altscherbitzer Patienten den Tod durch Deportation, Hunger und ungenügende medizinische Betreuung. Am 1. 6., 30.7., 7.8., 12.9., 19.9., 11.10. und 23.10. 1940 wurden 489 Patienten aus Altscherbitz in die T4-Tötungsanstalt Brandenburg deportiert. Am 25.11. wurden insgesamt 1874 Altscherbitzer Patienten in Bernburg ermordet. Zahlreiche Patienten kamen aus anderen Anstalten nach Altscherbitz, das als Zwischenanstalt für den Weitertransport nach Bernburg benutzt wurde. Die Patienten verbrachten durchschnittlich bis zu zwei Monate in der Anstalt; etwa zwei Drittel wurden nach Bernburg gebracht.

Ab 1942 erreichten immer mehr Transporte mit Patienten aus dem gesamten Reichsgebiet die Anstalt Altscherbitz. Viele wurden auch in Anstalten weiter östlich verlegt, darunter nach Tiegenhof, Meseritz-Obrawalde und Warta. 1942 verstarben 28,3 %, 1943 28&, 1944 23,2& und 1945 36,9% der Patienten in Altscherbitz. Die unerträglichen Lebensbedingungen und wahrscheinlich auch Tötungen durch Medikamente, die aber nicht direkt belegt sind, trugen dazu bei.

Dr. Harald Krüger, der aus der Anstalt Jerichow kommend ab 1943 leitender Arzt in Altscherbitz war, wurde 1950 in den berüchtigten Waldheimer Prozessen verurteilt. Der Richter führte in seiner Urteilsverkündung aus: "…für schuldig befunden, sich in einer Heil- und Pflegeanstalt an Tötungen beteiligt und damit Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen zu haben." Dr. Krüger war bereits ab 1945 im Speziallager Buchenwald eingesperrt gewesen und kam nach dem Urteil in das Zuchthaus Brandenburg. Am 18. April 1945 wurde er freigelassen.

Lesen Sie auch: Krankenhaus Rodewisch – Details

Mit dem jährlich Anfang Juni stattfindenden Tag der Euthanasie erinnert das SKH Altscherbitz an dieses dunkle Kapitel der Geschichte. An die Altscherbitzer Opfer der NS-Euthanasie erinnert zudem ein Gedenkstein, der ewige Tränen weinende Stein mit Gedenktafel, im Park des Krankenhauses.

Nachkriegszeit und DDR-Ära (1945-1990)

Bis in die Mitte der fünfziger Jahre kam es noch zur Zweckentfremdung von Gebäuden. Ein Haus diente als Haftkrankenhaus, ein anderes als Tuberkulosestation. Nach 1945 werden einige Klinikgebäude umfunktioniert und noch bis Mitte der 1960er Jahre zweckentfremdet genutzt, etwa als Haftkrankenhaus, Tuberkulosestation oder Asyl für Vertriebene. Bis 1950 gab es einen starken Anstieg an Neuaufnahmen bei gleichzeitig starkem Nahrungs-, Medikamenten- und Personalmangel. Einige Patienten blieben freiwillig über mehrere Jahrzehnte in der Klinik, verrichten als sogenannte „Hauspatienten“ Arbeiten im Haus oder im Wirtschaftsbereich der Klinik und wirken so auch dem Personalmangel entgegen. Seit 1952 gehört die Landesheilanstalt Altscherbitz zum Bezirk Leipzig.

Im Jahr 1953 wurde das ehemalige Rittergut von der Klinik abgetrennt und der Schwerpunkt der Arbeitstherapie folglich von der Landwirtschaft zu Handwerk und Wirtschaft verschoben. Ab 1956 werden in der Klinik zudem Psychopharmaka und Elektrokrampfbehandlung eingesetzt.

Ab 1960 kommt es infolge der Rodewischer Thesen für psychiatrische Rehabilitation zu einer Umstrukturierung der Klinik. Die eingeleiteten Maßnahmen umfassen u.a. die Entfernung von Fenstergittern und Zäunen um die Klinik, die Reduktion von Zwangsmaßnahmen (feste Jacken und Bettnetze) und gemischtgeschlechtliche Ausgangsregelungen und Therapieangebote.

Im Jahr 1965 erhielt die Einrichtung mit dem Installieren der Neurologischen Abteilung, 1966 mit der Kinderneuropsychiatrischen Abteilung sowie 1968 mit der Neurologisch-Psychiatrischen Fachambulanz ein neues Profil. Ab 1965 wird die Klinik in einzelne ärztlich geleitete Abteilungen gegliedert. Nach männlichen und weiblichen Patienten getrennt entstehen jeweils eine Aufnahme- und eine Therapiestation, sowie psychiatrische Pflegeabteilungen. Mit der Eröffnung einer neurologischen Abteilung im Jahr 1965 und der Eröffnung einer kinderneuropsychiatrischen Abteilung im Jahr 1966 profiliert sich die Klinik 1966 zum Fachkrankenhaus für Neurologie und Psychiatrie. Der Anschluss einer neurologisch-psychiatrischen Fachambulanz im Jahr 1968 führt zu einer erneuten internen Umstrukturierung und der Bildung von Fachkliniken als eigene Chefarztbereiche. Die Landesheilanstalt Altscherbitz gliedert sich ab 1970 in eine psychiatrische Klinik, eine neurologische Klinik, eine kinderneuropsychiatrische Klinik und eine Klinik für chronisch-psychische Krankheiten auf, die ab 1976 in eine Gerontopsychiatrie umgewandelt wird. Innerhalb der neurologischen Klinik wird 1979 die psychotherapeutische Station unter der Leitung von Dr. med. Dieck eröffnet. 1980 erfolgt die Angliederung einer psychiatrischen Tagesklinik und im Jahr 1985 die Eröffnung einer Suchtstation. Die psychotherapeutische Station des Fachkrankenhauses für Neurologie und Psychiatrie Altscherbitz wird 1979 unter der Leitung von Dr. med. Dieck eröffnet. Hier werden Patienten insbesondere mit gruppentherapeutischen Verfahren behandelt. Davor kam in der psychiatrischen Klinik neben Psychopharmaka und Elektrokrampfbehandlungen vor allem Arbeitstherapie als therapeutisches Mittel zum Einsatz, zunächst in der Landwirtschaft, später auch im Handwerk und der Wirtschaft. Die überwiegende Behandlungsmethode in der Landesheilanstalt Altscherbitz ist lange Zeit die sogenannte Arbeitstherapie, die neben der Genesung der Patienten auch der Aufrechterhaltung des Klinikbetriebes dient. Die arbeitsfähigen Patienten verrichten bis 1953 auf dem ansässigen Rittergut landwirtschaftliche und hauswirtschaftliche Arbeiten, später sind sie in klinikeigenen Werkstätten und Versorgungseinrichtungen sowie mit industrieller Kleinfertigung für umliegende Betriebe beschäftigt. Ab 1956 werden in der Klinik zudem Psychopharmaka und Elektrokrampfbehandlung eingesetzt. Die Ausbildung von Arbeitstherapeuten ab Mitte der 1970er Jahre ermöglicht schließlich auch kreatives Arbeiten im Sinne einer Gestaltungstherapie. Die 1979 eröffnete psychotherapeutische Station behandelt Patienten unter der Leitung von Dr. med. Dieck vor allem mit gruppentherapeutischen Verfahren. Ab 1980 werden zunehmend Psychologen eingestellt, darunter kurzzeitig Christoph Schwabe als Musiktherapeut (er verlässt die Klinik nach kurzer Zeit wieder). Er stellt bei einer Kommunalwahl Anfang der 1980er Jahre etwa fest, dass die Klinik anordnet, acht Tage um den Wahltag keinerlei Beurlaubungen oder Ausgänge zu gewähren, mutmaßlich um den Patienten ihr Wahlrecht zu verwehren.

Lesen Sie auch: Standorte und Leistungen des Sächsischen Krankenhauses

Entsprechend der sozialistischen Ideologie war der sogenannte sozialistische Wettbewerb zwangsweise fester Bestandteil der Arbeit. So erfolgte alljährlich der Kampf um den Titel „Kollektiv der sozialistischen Arbeit“ oder „Kollektiv der deutsch-sowjetischen Freundschaft“. Bedingung dafür war u.a., dass sämtliche Teammitglieder in der Organisation der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft (DSF) und im Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB) organisiert waren. Ab 1970 findet außerdem zwischen den Kollektiven regelmäßig ein sogenannter ökonomisch-kultureller Leistungsvergleich (kurz: ÖkuLei) statt, der zur Kostenersparnis motivieren soll und bei dem beispielsweise verglichen wird, welche Station die wenigsten Medikamente verbraucht. Einmal pro Woche treffen sich die SED-Parteigenossen der Klinik, monatlich organisiert die Gewerkschaft der Klinik eine „Schule der sozialistischen Arbeit“ und einmal pro Jahr findet die sogenannte „Messe der Meister von Morgen“ (kurz: MMM) statt, bei der auch die Jugendkollektive der Klinik mitwirken und Neuerungen für die Arbeit einbringen (z.B. Gedächtnistraining oder Fitness-Strecke).

Nach der Wiedervereinigung (1990 bis heute)

Nach dem Mauerfall geht die Klinik in die Trägerschaft des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales, Gesundheit und Familie über und wird in „Sächsisches Krankenhaus für Psychiatrie und Neurologie“ umbenannt. Klinikmitarbeitende mit leitenden Parteifunktionen in der SED werden von ihren Leitungsfunktionen innerhalb der Klinik abgelöst und Mitarbeitende der Staatssicherheit sowie ihre Informanten fristlos entlassen. Die Betriebsparteiorganisation der Klinik wird im Januar 1990 aufgelöst, die Betriebsgewerkschaftsorganisation kurz darauf ebenfalls. Die Untersuchungskommission „Psychiatrieopfer“ beginnt damit, die Behandlung psychiatrischer Patienten im Sozialismus aufzuarbeiten und untersucht politische Einflüsse in der Einweisung und Behandlung der Patienten (zum Beispiel Urlaubs- und Ausgangssperre während der Leipziger Messe, siehe oben). 1992 wird die kinderneuropsychiatrische Klinik geschlossen und im Juli des gleichen Jahres eine Abteilung für forensische Psychiatrie mit Maßregelvollzug eröffnet. Der Langzeitpflegebereich der Klinik gehört ab 1999 zur Trägerschaft des Kreisverbandes der Volkssolidarität Leipziger Land/Muldental e.V. und entwickelt sich durch Neubau- und Sanierungsmaßnahmen zu einer Wohn- und Lebensgemeinschaft für Menschen mit Behinderung. Eine Umstrukturierung der psychotherapeutischen Station im Jahr 1999 eröffnet schließlich die Möglichkeit einer vollstationären sowie tagesklinischen Einzel- und Gruppentherapie am gleichen Standort.

Heute ist das Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie in Trägerschaft des Freistaates Sachsen, vertreten durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Auf Beschluss des Einrichtungsträgers wurde im Juli 1992 das Krankenhaus mit der Abteilung Forensische Psychiatrie, dem Maßregelvollzug, ergänzt. Jährlich werden inzwischen circa 6.400 Patientenfälle vollstationär bzw.

150-jähriges Jubiläum

Das Sächsische Krankenhaus (SKH) Altscherbitz begeht sein 150-jähriges Bestehen und kann mit seinen rund 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken. Aus Anlass des Jubiläums lädt das Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie im Festjahr 2026 ganzjährig zu einem abwechslungsreichen Programm ein. Auftakt des Festjahres bildet der Tag der Geschichtsgalerie am Samstag, dem 31. Januar 2026, von 14 bis ca. 17 Uhr. Hier können Interessierte Wissenswertes zur Symbiose zwischen Altscherbitz und Schkeuditz, über beide Orte während der Gründungszeit der Klinik, zu den wirtschaftlichen Effekten und zu den Menschen der damaligen Zeit erfahren. Im Servicezentrum auf dem Gelände der Klinik (Haus 9, Leipziger Straße 59, 04435 Schkeuditz) referieren Vertreter vom Stadtmuseum Schkeuditz sowie der Klinik. Im Anschluss gibt es um 15 und 16 Uhr Führungen durch die ansprechende und detailgetreu gestaltete Geschichtsgalerie, in der Zeugnisse über den Wandel der Psychiatrie von der Zeit der Gründung des Krankenhauses bis in die heutige Zeit zu sehen sind, sowie durch das Gelände des SKH Altscherbitz.

Im Festjahr 2026 sind unter anderem folgende Veranstaltungen geplant:

  • Dienstag, 28. Februar bis 28. März 2026: Ein Monat voller Kultur in der Altscherbitzer Kirche.
  • Dienstag, 24. März 2026, 15.30 Uhr, Servicezentrum, Haus 9: Klinisch-Wissenschaftliches Kolloquium, Dr. med. Moritz Verdenhalven (Frankfurt): “Das Amtsenthebungsverfahren zu Friedrich von Rohden (ÄD Altscherbitz bis 1934)”.
  • Freitag, 17. April 2026, 19 Uhr, Altscherbitzer Kirche: Konzert der Hensen Bigband.
  • Dienstag, 28. April 2026, 15.30 Uhr, Servicezentrum, Haus 9: Klinisch-Wissenschaftliches Kolloquium, Prof. Dr. med. Thomas Müller (Ravensburg): "Alternativen zur klassischen Anstaltsversorgung im späten 19. Jahrhundert. Albrecht Paetz, Alt-Scherbitz und seine Beiträge zur Fachdebatte".
  • Samstag, 9. Mai 2026, 9 bis 17 Uhr (Treffpunkt am Servicezentrum/Haus 9): Tag der offenen Tür, ganztägig Führungen durch die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychomathik, Klinik für Neurologie und Klinik für Forensische Psychiatrie mit Vorträgen zu den verschiedenen Fachbereichen, 13 Uhr: Buchlesung von Mario D.
  • Dienstag, 26. Mai 2026, 12.30 Uhr, Servicezentrum (Haus 9): Klinisch-Wissenschaftliches Kolloquium, Prof. Dr. med. Maria Strauß (Leipzig): ADHS - Differezialdiagnostik und Therapie.
  • Freitag, 5. Juni 2026, 10 Uhr, SKH-Gelände: Euthanasiegedenkstunde am Gedenkstein (Andacht/musikalische Umrahmung).
  • Freitag, 5. Juni 2026, 13 Uhr, SKH-Gelände: Sportfest für Mitarbeiter (interne Veranstaltung).
  • Dienstag, 9. Juni 2026, 15.30 Uhr,Wissenschaftliches Kolloquium, Servicezentrum, Haus 9 - Dr. Kathleen Haack (Rostock) - “Psychiatrie in der DDR zwischen Hilfe und Systemzwang”, weitere Informationen
  • Dienstag, 16. Juni 2026, 17 Uhr, Servicezentrum (Haus 9): Prof. Seena Fazel, BSc (Hons), MBChB, MD, FRCPsych, Professor of Forensic Psychiatry (Oxford)”, Sächsisches Psychopathologisch-Forensisches Seminar - “Violence and mental disorders”, weitere Informationen
  • Sonntag, 13. September 2026, 13 bis 16 Uhr, Altscherbitzer Kirche: Tag des offenen Denkmals (Besichtigung der Kirche bei freiem Eintritt)
  • Freitag, 18. September 2026, Altscherbitzer Kirche, 13 Uhr: Festakt
  • Dienstag, 13. Oktober 2026, 12.30 Uhr, Servicezentrum, Haus 9 - Klinisch-Wissenschaftliches Kolloquium: Prof. Dr. med.

Die Geschichtsgalerie

Die Geschichtsgalerie des SKH Altscherbitz bietet Zeugnisse über den Wandel der Psychiatrie von der Zeit der Gründung des Krankenhauses 1876, damals Provinzial-Irren-Anstalt Alt-Scherbitz genannt, bis hinein in die heutige Zeit. Im Empfangsbereich finden sich Übersichtsinformationen, eine Zeittafel, historische Bilder etc. Informations- und Bildbroschüren laden zum individuellen Lesen ein.In mehreren Räumen sind neben Bildmaterial und Originalschriftstücken, Geschirr und Mobiliar, Kleidung und Arbeitsmittel der Ärzte und des Pflegepersonals, Apparaturen des Krankenhauslabors, der Apotheke u.v.m. zu sehen. Die Geschichtsgalerie ist jeden Mittwoch von 14 bis 16 Uhr geöffnet.

tags: #sachsisches #krankenhaus #fur #psychiatrie #und #neurologie