„Schlag den Star“ ist eine Unterhaltungsshow auf ProSieben, in der zwei Prominente in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten, um ein Preisgeld von 100.000 Euro zu gewinnen. Die Show hat im Laufe der Jahre eine treue Fangemeinde gewonnen, aber auch Kritik einstecken müssen. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Aspekte von „Schlag den Star“ und analysiert die Stärken und Schwächen des Formats.
Das Konzept und seine Variationen
Das Grundkonzept von „Schlag den Star“ ist einfach: Zwei Prominente messen sich in bis zu 15 Spielen, die unterschiedliche Fähigkeiten wie Sportlichkeit, Wissen und Geschicklichkeit erfordern. Die Spiele sind abwechslungsreich und reichen von klassischen Duellen wie „Blamieren oder Kassieren“ bis hin zu neuen und kreativen Herausforderungen.
Im Laufe der Jahre gab es verschiedene Variationen des Konzepts. Neben Einzelduellen traten auch schon Teams gegeneinander an, wie beispielsweise in der Ausgabe mit Bastian Bielendorfer und Özcan Coşar gegen Lutz van der Horst und Fabian Köster. Auch Mutter-Sohn-Duos oder Geschwister-Duos sind keine Seltenheit.
Highlights und Tiefpunkte: Episoden im Fokus
Einige Ausgaben von „Schlag den Star“ sind besonders in Erinnerung geblieben, sowohl im positiven als auch im negativen Sinne.
Bielendorfer und Coşar vs. van der Horst und Köster
Eine denkwürdige Ausgabe war das Doppel-Duell zwischen den Comedians Bastian Bielendorfer und Özcan Coşar und den „heute-show“-Satirikern Lutz van der Horst und Fabian Köster. Was zunächst nach einer klaren Angelegenheit für Bielendorfer und Coşar aussah, entwickelte sich zu einem wahren Nervenkrimi. Nach einem fulminanten Start und einer 45:0-Führung zur Mitternacht schien der Sieg für die „Bratwurst und Baklava“-Moderatoren bereits in Reichweite. Doch van der Horst und Köster kämpften sich zurück und schafften das Unfassbare: Sie gewannen die Show um 01:53 Uhr.
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Ochsenknecht vs. Pooth
Auch das Mutter-Sohn-Duell zwischen Verona Pooth und ihrem Sohn San Diego gegen Natascha und Wilson Gonzalez Ochsenknecht sorgte für Aufsehen. Insbesondere der Umstand, dass Natascha Ochsenknecht aufgrund gesundheitlicher Probleme das finale Spiel nicht bestreiten konnte und ein Ersatzspiel gefordert wurde, stieß bei vielen Zuschauern auf Kritik. Einige warfen ihr Strategie vor und unterstellten, sie habe das Spiel absichtlich abgebrochen, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Natascha Ochsenknecht wies diese Vorwürfe jedoch zurück und betonte, dass ihre Gesundheit Vorrang habe. Verona Pooth zeigte Verständnis für ihre Gegenspielerin und gratulierte den Ochsenknechts zum Sieg.
Simonetti vs. Meis
Die Ausgabe mit Riccardo Simonetti und Sylvie Meis wurde von einigen Zuschauern als weniger erinnerungswürdig empfunden. Kritikpunkte waren unter anderem der Schwierigkeitsgrad der Spiele und der fehlende Enthusiasmus. Einige Zuschauer bemängelten, dass die Spiele zu einfach seien und Sylvie Meis nicht genügend Kampfgeist gezeigt habe. Andere kritisierten die zahlreichen Werbeblöcke, die den Sehgenuss beeinträchtigten.
Kritikpunkte an "Schlag den Star"
Trotz der Popularität von "Schlag den Star" gibt es auch Kritik an der Sendung. Einige der häufigsten Kritikpunkte sind:
- Das Gewinnprinzip: Einige Zuschauer bemängeln, dass das Preisgeld von 100.000 Euro an die ohnehin schon prominenten und wohlhabenden Kandidaten ausgeschüttet wird. Sie fänden es sinnvoller, wenn das Geld für einen guten Zweck gespendet würde oder wenn unbekannte Talente eine Chance bekommen würden.
- Die Spielauswahl: Einige Zuschauer empfinden die Spielauswahl als unausgewogen. Sie bemängeln, dass zu viele Sportspiele dabei seien und zu wenige Spiele, die Wissen und Köpfchen erfordern. Dies benachteilige Kandidaten, die körperlich nicht so fit sind.
- Die Länge der Sendung: "Schlag den Star" kann sich über mehrere Stunden ziehen, was einige Zuschauer als zu lang empfinden. Sie verlieren das Interesse an den Spielen, insbesondere wenn diese zu lange dauern.
- Die Werbeunterbrechungen: Die zahlreichen Werbeunterbrechungen werden von vielen Zuschauern als störend empfunden. Sie unterbrechen den Spielfluss und beeinträchtigen den Sehgenuss.
- Der Moderator: Einige Zuschauer finden Matthias Opdenhövel als Moderator unpassend. Sie bemängeln, dass er nicht immer neutral sei und einige Kandidaten bevorzuge. Zudem wird kritisiert, dass er in bestimmten Situationen nicht ausreichend eingreife, beispielsweise wenn Kandidaten sich unfair verhalten.
Lobende Erwähnungen
Trotz der Kritik gibt es auch positive Aspekte an "Schlag den Star". Einige Zuschauer loben die Show für:
- Die abwechslungsreichen Spiele: Die Spiele sind oft spannend und ideenreich und bieten den Zuschauern Unterhaltung.
- Die prominenten Kandidaten: Die Zuschauer freuen sich, ihre Lieblingsprominenten in ungewohnten Situationen zu sehen und mit ihnen mitzufiebern.
- Die Live-Atmosphäre: Die Live-Übertragung sorgt für eine besondere Spannung und Authentizität.
- Die Unterhaltung: "Schlag den Star" ist eine unterhaltsame Show, die für kurzweilige Unterhaltung sorgt.
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