Erwachsene leiden durchschnittlich 3-4 Mal jährlich an Erkältungsschnupfen. Eine verstopfte Nase durch Erkältungen oder Allergien kann sehr belastend sein. SNUP® Schnupfenspray bietet hier eine wirksame und sanfte Hilfe, damit Sie schnell wieder frei durchatmen können. Es ist sowohl als Schnupfenspray als auch als Heuschnupfenspray eine gute Wahl.
Was ist SNUP® Nasenspray?
SNUP® ist ein Nasenspray, das eine einzigartige Kombination aus abschwellendem Xylometazolin und natürlichem Meerwasser enthält. Es ist frei von reizenden Konservierungsstoffen.
Wirkstoffe:
- Xylometazolinhydrochlorid (in unterschiedlicher Konzentration je nach Produkt)
- Isländisches Meerwasser
Erhältliche Varianten:
- SNUP® Schnupfenspray 0,05% ist für Kinder von 2-6 Jahren geeignet.
- SNUP® Schnupfenspray 0,1% ist für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren geeignet.
Wie wirkt SNUP®?
- Xylometazolin: Dieser Wirkstoff lässt die Nasenschleimhaut schnell abschwellen, wodurch Sie wieder freier durchatmen können. Es zieht die geweiteten Adern der Schleimhaut von Nase und Augapfel wieder zusammen. Dadurch drosselt er die übermäßige Durchblutung von Riech- und Sehorgan und schwillt die Schleimhaut ab.
- Meerwasser: Befeuchtet, pflegt und reinigt die Nase, wodurch deren natürlicher Abwehrmechanismus zusätzlich gefördert wird.
Anwendungsgebiete
SNUP® Nasenspray wird angewendet zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei:
- Schnupfen
- Anfallsweise auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica)
- Allergischem Schnupfen (Rhinitis allergica), z.B. Heuschnupfen
Anwendung und Dosierung
- Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren (SNUP® 0,1%): 1-3x täglich je ein Sprühstoß pro Nasenloch.
- Kinder von 2-6 Jahren (SNUP® 0,05%): Dosierung sollte grundsätzlich mit dem Arzt abgesprochen werden.
Art der Anwendung:
- Vor der Anwendung sollte die Nase gereinigt bzw. kräftig geschnäuzt werden.
- Sprühen Sie das Arzneimittel in das/jedes Nasenloch ein.
- Während des Einsprühens atmen Sie leicht durch die Nase ein.
- Vor der ersten Anwendung sollten Sie mehrmals pumpen bis ein Sprühnebel entsteht.
- Um Infektionen zu vermeiden, sollte das Arzneimittel immer nur von einem Patienten benutzt werden.
Wichtige Hinweise zur Anwendung:
- Das Arzneimittel ist für die Anwendung in der Nase (nasale Anwendung) bestimmt.
- Bitte die Schutzkappe abnehmen.
- Dosiersprayflasche möglichst senkrecht halten und pro Nasenöffnung einmal pumpen.
Dauer der Anwendung
Das Arzneimittel sollte nicht länger als 7 Tage angewendet werden. Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen. Zur Anwendungsdauer bei Kindern sollten Sie grundsätzlich Ihren Arzt fragen.
Was ist zu beachten?
Eine funktionstüchtige Nase ist für unser Wohlbefinden überaus wichtig. Denn sie ist nicht nur zum Riechen da. Sie reinigt auch die Luft, die wir einatmen, sorgt für ihre optimale Temperatur und Feuchtigkeit und schützt uns damit vor Infektionen und Krankheiten. Eine wichtige Rolle spielen hier die Flimmerhärchen (Zilien) der Nasenschleimhaut. Diese gehören zu einem sensiblen System, das vielen Belastungen ausgesetzt ist. Nicht nur durch Allergien auslösende Stoffe, sondern auch durch zu trockene Luft, u. a. durch Klimaanlagen und übermäßiges Heizen. Hinzu kommen weit über 200 Schnupfenviren in der Erkältungszeit. Die Folgen eines Virusschnupfens sind nicht nur unangenehm (die Nase "läuft", die Nasenschleimhaut schwillt an, die Atmung wird behindert), sondern sie verhindern auch einen erholsamen Schlaf. Komplikationen können unter Umständen Nasennebenhöhlen- und Mittelohrentzündungen sein.
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Gegenanzeigen
SNUP® Nasenspray darf nicht angewendet werden bei:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Austrocknung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung (Rhinitis sicca)
- Zustand nach einem Eingriff am Gehirn
- Kinder unter 2 Jahren (SNUP® 0,05%)
- Kinder unter 6 Jahren (SNUP® 0,1%)
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie:
- Bluthochdruck
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
- Prostatavergrößerung
- Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
- Stoffwechselerkrankungen, wie:
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Schilddrüsenüberfunktion
- Engwinkelglaukom
Schwangerschaft und Stillzeit
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Mögliche Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Reizerscheinungen in der Nase, wie:
- Brennen der Schleimhäute
- Niesen
- Gefühl der "verstopften Nase", durch verstärkte Schleimhautschwellung
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Juckreiz
- Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)
- Nasenbluten
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden, wenn Sie bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (Monoaminooxidase-Hemmer [MAO-Hemmer]) und andere potenziell blutdrucksteigernde Arzneimittel einnehmen.
Überdosierung
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Bei versehentlichem Verschlucken größerer Mengen, wenden Sie sich umgehend an einen Arzt. Es kann unter anderem zu Übelkeit, Fieber, Krämpfen, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Atemstörungen, Schläfrigkeit sowie zur Erniedrigung der Körpertemperatur kommen.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen. Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden,wenn Sie:
- an erhöhtem Augeninnendruck, insbesondere Engwinkelglaukom leiden.
- an einer schweren Herz-Kreislauf-Erkrankung (z. B. koronare Herzkrankheit oder Bluthochdruck [Hypertonie]) leiden.
- an einem Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom) leiden.
- an Stoffwechselstörungen wie z. B. Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) oder Zuckerkrankheit (Diabetes) leiden.
- an einer Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostata) leiden.
Wenn Sie an einer der oben genannten Erkrankungen leiden oder früher gelitten haben, fragen Sie vor der Anwendung des Arzneimittels Ihren Arzt. Ihr Arzt wird die Risiken gegen den Nutzen einer Anwendung des Präparates sorgfältig abwägen.
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Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass ein dauerhafter Gebrauch von schleimhautabschwellenden Schnupfen-Arzneimitteln zu anhaltender (chronischer) Schwellung und schließlich zum Schwund der Nasenschleimhaut führen kann. Eine langfristige Anwendung, vor allem bei Kindern, ist zu vermeiden. Die Anwendung mit höherer Dosierung darf nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.
Vorsicht: Patienten mit Engwinkelglaukom haben ein erhöhtes Risiko - besonderes im akuten Anfall. Das Arzneimittel selbst kann zu einem Gefühl der verstopften Nase führen. Versucht man wiederum dieses Gefühl mit Hilfe dieses Mittels zu beseitigen, riskiert man, die Nasenschleimhaut dauerhaft zu schädigen. Der Effekt kann bereits nach einer Anwendung von 5-7 Tagen eintreten.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Bei längerer Anwendung oder höherer Dosierung des Arzneimittels sind Wirkungen auf Herz- und Kreislauf-Funktionen oder das Nervensystem nicht auszuschließen. In diesen Fällen kann die Fähigkeit zum Führen eines Kraftfahrzeugs und zur Bedienung von Maschinen beeinträchtigt sein.
Haltbarkeit
Das Verfallsdatum dieser Packung ist auf der Faltschachtel und dem Etikett aufgedruckt. SNUP® Schnupfenspray sollte nach diesem Datum nicht mehr verwendet werden. Nach Anbruch nicht länger als 12 Monate verwenden.
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