Spinnen meine Nerven Ursachen: Ein umfassender Überblick über Arachnophobie und mehr

Die Angst vor Spinnen, auch Arachnophobie genannt, ist eine weit verbreitete spezifische Phobie, die das Leben der Betroffenen erheblich beeinträchtigen kann. Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen, Symptome, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten der Arachnophobie und geht auch auf andere Nervenleiden und Angststörungen ein.

Einführung in die Arachnophobie

Die Arachnophobie ist eine der häufigsten Tierphobien. Viele Menschen ekeln sich vor den achtbeinigen Tieren, aber Menschen mit einer Arachnophobie ertragen den Anblick von Spinnen kaum. Die spezifische Phobie vom Typ Tierphobie ist in Europa weit verbreitet und kommt vor allem bei Frauen vor. Jungen lernen im Gegensatz zu Mädchen von klein auf häufig eher, mit Spinnen umzugehen oder Angst und Ekel zu unterdrücken.

Symptome der Arachnophobie

Betroffene reagieren unangemessen ängstlich auf Spinnen. Je näher ihnen das Tier kommt, desto größer sind Furcht und Ekel. Schon eine Abbildung oder die reine Vorstellung einer Spinne löst möglicherweise Furchtreaktionen aus. Spinnenphobikern ist bewusst, dass ihre Angst vor Spinnen übertrieben ist - zumal keine der hierzulande heimischen Spinnen für Menschen wirklich gefährlich ist. Die heimischen Spinnen in unseren gemäßigten Breiten produzieren ein für Menschen recht schwaches Gift. So schmerzt der Biss einer Kreuzspinne nicht mehr als ein Mückenstich. Dennoch stehen manche Menschen mit Arachnophobie Todesängste aus, wenn sie sich mit einer Spinne konfrontiert sehen.

Ursachen der Arachnophobie

Warum manche Menschen eine Arachnophobie entwickeln, ist noch nicht eindeutig geklärt. Eine Rolle spielen dabei womöglich die raschen, huschenden Bewegungen, das Lauern im Verborgenen und das plötzliche Auftauchen, das auf Menschen mit Arachnophobie unberechenbar und damit bedrohlich wirkt. Spezifische Phobien sind außerdem als übertriebene Ausprägungen angeborener Urängste zu verstehen. So stellte die Furcht vor gefährlichen Spinnen entwicklungsgeschichtlich gesehen in früheren Zeiten beispielsweise einen Überlebensvorteil dar. Hinzu kommt, dass Spinnen in Europa überwiegend mit negativen Assoziationen verknüpft sind. Ihr ungewöhnliches Aussehen mit den sechs Augen und den acht haarigen Beinen macht die Tiere zu einem beliebten Hauptdarsteller für Horrorfilme. Das alleine reicht jedoch nicht aus, um die Entstehung der Arachnophobie zu erklären. Die Spinnenangst ist häufig erlernt. Sie entwickelt sich meist bereits in der Kindheit. Reagieren die Eltern ängstlich auf Spinnen, übernehmen die Kinder das Verhalten. Verbindet man mit dem Anblick einer Spinne erst einmal negative Gedanken und Gefühle, reagiert der Körper darauf mit schnellem Herzschlag, Schweißausbrüchen oder Schwindel. Die körperliche Reaktion wirkt wie eine Bestätigung der Gefahr und verstärkt die Angst. Betroffene meiden das gefürchtete Objekt in Zukunft, und die Angst nimmt mit der Zeit immer weiter zu.

Behandlung der Arachnophobie

Viele Betroffene arrangieren sich mit ihrer Spinnenangst, indem sie den Kontakt so gut es geht meiden. Diese Vermeidungsstrategie beeinträchtigt die Betroffenen in ihrem Alltag meist kaum. Daher begeben sich nur wenige in Behandlung. Dennoch schränkt die Arachnophobie die Betroffenen in ihrer Freiheit ein. Manche trauen sich nicht, auf den Speicher oder in den Keller zu gehen. Die Angst vor einer Begegnung mit Spinnen ist auf Dauer eine starke Belastung. Zudem nimmt die Gesellschaft Menschen mit einer Phobie vor Spinnen oft nicht ernst. Bei anderen Menschen treffen die Betroffenen mit ihrer Panik häufig auf Unverständnis. Die Aufforderung, sich zusammenzureißen, hilft den Betroffenen nicht. Da es sich um eine psychische Störung handelt, ist eine therapeutische Behandlung notwendig. Die Therapie der Spinnenphobie hat gute Erfolgschancen. Ist die Phobie nur leicht ausgeprägt, reichen möglicherweise bereits wenige Stunden aus, um die Angst zu besiegen. Die von Experten empfohlene Therapie bei Arachnophobie ist die sogenannte Expositionstherapie. Sie ist eine verhaltenstherapeutische Methode, bei der man den Patient mit dem angstauslösenden Objekt oder der furchterregenden Situation konfrontiert. Für Menschen mit Arachnophobie ist es beispielsweise zunächst unvorstellbar, eine Spinne zu berühren oder auf der Hand zu halten. Durch die Hilfe eines Therapeuten ist es möglich, diese Angst vor Spinnen nach und nach zu überwinden. Der positive Kontakt mit dem gefürchteten Tier führt dazu, dass Betroffene ihre bisherige Einschätzung überarbeiten. Manchen Menschen mit Arachnophobie gelingt es sogar, die Spinne nach der Therapie nicht mehr als Feind, sondern als Freund und nützlichen Fliegenfänger zu sehen.

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Diagnose der Arachnophobie

Wer sich nicht sicher ist, ob er an einer Spinnenphobie leidet, hat die Möglichkeit, im Internet Tests für eine grobe Einschätzung durchzuführen. Zur Selbsteinschätzung gibt es zum Beispiel den Spinnenphobiefragebogen (SPF). Für eine genaue Diagnose ist es jedoch notwendig, einen Arzt oder Psychotherapeuten aufzusuchen. Der Arzt oder Therapeut stellt die Art und Intensität der Phobie mithilfe bestimmter Fragen fest. Zudem erhält der Betroffene ein passendes Behandlungsangebot.

Angststörungen: Mehr als nur Nervosität

Angst ist eine gesunde und überlebenswichtige Emotion, die uns vor Bedrohungen warnt. Bei Menschen mit einer Angststörung wird dieser Schutzmechanismus jedoch zur Belastung. Immer wieder erleben sie Angstzustände, die einer Situation nicht angemessen sind - zum Beispiel in einem vollen Fahrstuhl, beim Anblick einer Spinne oder ganz ohne erkennbaren Auslöser.

Wie äußert sich eine Angststörung?

Angststörungen äußern sich einerseits durch wiederkehrende Gedanken und Befürchtungen, oft aber auch durch körperliche Symptome wie:

  • Herzrasen
  • Kurzatmigkeit
  • Schwitzen
  • Zittern
  • Schwindel

Mittel- und langfristig verändern viele Betroffene ihr Verhalten und ihre Gewohnheiten, um potenziell angstauslösende Situationen zu vermeiden (Vermeidungsverhalten). Welche das sind, hängt von der jeweiligen Form der Angststörung ab. Dabei sind die Grenzen nicht immer trennscharf und auf manche Menschen treffen auch mehrere Ausprägungen von Angsterkrankungen zu.

Formen von Angststörungen

  • Generalisierte Angststörung: Innere Angstzustände können jederzeit ohne konkreten Auslöser entstehen. Damit sind häufig beängstigende Gedanken verbunden, z.B. über mögliche Autounfälle, Brände oder schwere Erkrankungen. Die Ängste sind stark übersteigert und gehen oft mit Grübeln, innerer Unruhe und Schlafstörungen einher.
  • Panikattacken: Plötzliche Angstattacken, die sich wie Erstickungsgefühle anfühlen oder die Betroffenen davon überzeugen, dass sie in Ohnmacht fallen werden oder einen Herzinfarkt erleiden. Etwa zwei Drittel der Betroffenen können bestimmte Situationen als auslösenden Reiz benennen, z.B. In diesen Fällen spricht man von einer Panikstörung in Verbindung mit einer Agoraphobie.
  • Soziale Angststörung: Angst vor Situationen, in denen man sich von anderen Menschen beobachtet oder bewertet fühlt. Typisch ist zum Beispiel eine überwältigende Angst davor, einen Vortrag vor einer Gruppe zu halten.
  • Spezifische Phobien: Ängste mit einem konkreten Auslöser, wie z.B. Angst vor engen Räumen (Klaustrophobie), Flugangst (Aviophobie), Höhenangst (Akrophobie), Angst vor Spinnen (Arachnophobie) oder Angst vorm Zahnarzt (Dentophobie).

Ursachen von Angststörungen

Angst ist ein natürlicher Warnmechanismus, bei dem das autonome Nervensystem den "Kampf oder Flucht"-Modus einschaltet. Bei Menschen mit einer Angststörung reagiert das Nervensystem übersensibel auf bestimmte Reize oder die bloße Vorstellung einer Bedrohung. Ein möglicher Erklärungsansatz sind ungünstig verlaufende Lernprozesse. Hat eine Situation einmal eine unangenehme körperliche Reaktion hervorgerufen (z.B. ein "normales" Unbehagen auf dem Zahnarztstuhl oder bei einem Vortrag), speichern Betroffene dies unbewusst als bedrohliche Erfahrung ab. Weitere mögliche Ursachen sind:

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  • Belastende Lebensereignisse
  • Ungünstige Erziehungsmaßnahmen
  • Familiäre Veranlagung

Diagnose und Therapie von Angststörungen

Viele Menschen mit einer Angststörung nehmen nicht die Angst selbst, sondern körperliche Beschwerden wie Schlafstörungen, Schwindel, Herzrasen oder Atemnot als behandlungsbedürftig wahr. Entsprechend wichtig ist es, körperliche Ursachen wie Herz-, Lungen- oder Schilddrüsenerkrankungen zunächst auszuschließen. Zur Diagnostik gehören:

  • Eine körperliche Untersuchung
  • Ein Blutbild inklusive Blutzucker- und Schilddrüsenwerten
  • Eine Ableitung der Herzströme mittels Elektrokardiografie (EKG)
  • Eventuell weitere Untersuchungen (z.B. Lungenfunktionstest)

Die konkrete Diagnose einer Angststörung orientiert sich meist an einer Reihe von Fragen, entweder im persönlichen Gespräch oder mithilfe spezieller Fragebögen. Sie beziehen sich zum Beispiel auf die genauen Gefühle, Symptome und auslösenden Situationen. Ziel der Therapie ist es, die Angstsymptome und auch das Vermeidungsverhalten zu lindern. Dabei haben sich unterschiedliche Ansätze bewährt:

  • Kognitive Verhaltenstherapie: Hier lernen die Betroffenen ihre Gedanken und Emotionen zu differenzieren und gezielt zu beeinflussen.
  • Psychodynamische Therapieformen: Diese kommen als Alternative infrage, um innere Ursachen aufzuarbeiten, z.B. aus der Kindheit.

Viele Menschen mit Angststörungen profitieren von einer medikamentösen Unterstützung, auch begleitend zu einer Psychotherapie. Zum Einsatz kommen verschiedene Wirkstoffe, die auf unterschiedliche Weise ins Nervensystem eingreifen, unter anderem bestimmte Antidepressiva.

Unterstützende Maßnahmen bei Angststörungen

  • Sport treiben: Insbesondere Ausdauersport wie Joggen und Radfahren kann bei Angst- und Panikstörungen eine ausgleichende Wirkung haben.
  • Entspannungsverfahren praktizieren, zum Beispiel in Form von progressiver Muskelentspannung oder autogenem Training.
  • Sich einer Selbsthilfegruppe anschließen, um Erfahrungen auszutauschen und einander zu unterstützen.

Wenn die Nerven verrückt spielen: Ursachen und Symptome

Nervosität kennt jeder. Wenn die Seele überfordert ist - durch Leistungsdruck, Selbstüberschätzung, Ängste -, macht sich das im Körper bemerkbar. Manche verspüren nur ein Kribbeln im Bauch. Solche Symptome bekommt man schnell in den Griff. Nervosität kann aber auch körperliche Ursachen haben. Manchmal liegt eine ernsthafte Erkrankung vor, zum Beispiel der Schilddrüse, die viele Stoffwechselvorgänge im Körper reguliert.

Natürliche Helfer bei Nervosität

Oft helfen Kräuter und Gewürze gegen Nervosität. Bei wem was wirkt, muss jeder selbst ausprobieren. Gegen Magenbeschwerden hilft Kamillen- oder Melissentee. Kräuterbäder mit Melissenöl, Lavendel oder Baldrianextrakten beruhigen die Nerven. Johanniskraut, Hopfen, Passionsblume, Basilikum, Majoran, Rosmarin, Zypresse und Thymian haben ebenfalls eine entspannende Wirkung. Gegen Angstzustände hilft Kava-Kava.

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Ernste Nervenleiden

  • Querschnittslähmung: Schädigung des Rückenmarks, meist durch Unfälle. Wissenschaftler haben inzwischen Experimente mit Nervenzellen durchgeführt, die Querschnittsgelähmten Hoffnung auf Heilung machen.
  • Epilepsie: Plötzlich auftretende Anfälle, die durch Störungen im Gehirn hervorgerufen werden. Wenn die Nervenzellwände dort instabil sind, kommt es in Gruppen von Zellen zu kleinen elektrischen Entladungen.
  • Parkinson: Ursachen sind entweder kleine Einschlüsse, die sich in den Nervenzellen bilden, oder die Nervenzellen produzieren in bestimmten Regionen des Gehirns zu wenig Dopamin; das ist eine Substanz, die für die Informationsweiterleitung in den Nervenfasern wichtig ist.
  • Alzheimer: Betroffene sind am Anfang nur zeitweise orientierungslos und wissen nicht genau, wo sie sich befinden. Später verwechseln sie Orte und Situationen. Zuletzt können sie manchmal sogar vertraute Personen nicht mehr erkennen.
  • Multiple Sklerose (MS): Chronische Krankheit, die bisher noch als unheilbar gilt. Bei MS-Kranken sind die Nerven beschädigt, weil ihre Schutzhülle zerfällt.

Die Rolle der visuellen Wahrnehmung bei Arachnophobie

Psychologen der Uni Mannheim erforschen, welche Auswirkung Angst auf unsere visuelle Wahrnehmung hat. Etliche Menschen in Deutschland sind von übergroßer Angst vor Spinnen betroffen - mit erheblichen Folgen für den Alltag. „Etwa zehn Prozent der Bevölkerung leiden mindestens einmal im Leben unter einer Tierphobie, aber die Menschen mit Spinnenphobie bilden die weitaus größte Gruppe", sagt Angstforscher Georg Alpers von der Universität Mannheim. Spinnenphobiker entwickeln beim Anblick der Tiere Symptome wie ein 100-Meter-Läufer kurz vorm Start: Schweiß, Herzklopfen und Anspannung aller Sinne. Alpers erklärt: „Der Phobiker rechnet damit, sich jeden Augenblick verteidigen oder fliehen zu müssen, und bereitet sich automatisch darauf vor." Das seien normale Reaktionen, doch beim Phobiker ohne realen Grund. „Diese Diskrepanz zwischen realer und wahrgenommener Bedrohung ist für die Betroffenen sehr unangenehm." Die Wahrnehmung der Spinnenphobiker unterscheidet sich stark von der anderer Menschen: Sie berichten, überall Spinnen zu sehen, an sie zu denken, von ihnen zu träumen.

Experiment zur visuellen Wahrnehmung bei Spinnenphobie

Mit einem Experiment wiesen Alpers und sein Doktorand Ulrich Müller nach, dass die visuelle Wahrnehmung spinnenängstlicher Probanden tatsächlich eine andere ist: Bei einem Versuch mit rivalisierenden Bildern in einem die Sichtfelder trennenden Stereoskop - etwa einem Muster für das rechte und einer Spinne für das linke Auge - wurde die Dominanz der Spinnen für die Gruppe mit der entsprechenden Angst deutlich. Müller: „Die bislang 30 spinnenängstlichen Versuchsteilnehmer haben die Tiere signifikant häufiger als erstes und über einen längeren Zeitraum wahrgenommen." Die ebenfalls 30-köpfige Kontrollgruppe hingegen nahm die Spinne ebenso häufig und so lange wahr wie das rivalisierende Bild. Angstforscher Alpers resümiert: „Unser Experiment zeigt, dass Menschen visuelle Wahrnehmungen unbewusst anders filtern und ihr Gehirn Bilder anders verarbeitet, wenn Angst im Spiel ist."

Haben Spinnen mehr Angst vor uns als wir vor ihnen?

Diese Frage wird aus neurowissenschaftlicher und psychologischer Sicht beleuchtet.

Das Spinnenhirn

Das zentrale Nervensystem von Spinnen kann in zwei grobe Ansammlungen von Nervenzellen, in der Fachsprache Ganglien genannt, unterteilt werden. Das Supraösophagealganglion liegt oberhalb der Speiseröhre und entspricht dem Gehirn. Es umfasst etwa 60.000 Nervenzellen und wird auch etwas griffiger als Oberschlundganglion bezeichnet. Das Spinnenhirn wird durch ösophageale Bahnen mit dem Subösophagealganglion oder Unterschlundganglion verbunden. Aus dem Hirn entspringen vier Paare von optischen Nerven, die Informationen aus den acht Augen transportieren, und ein Paar an Nerven, die die Cheliceren, also die Kieferklauen der Spinnen, versorgen. Aus dem Unterschlundganglion entspringen die Nerven, die für den Körper der Spinnen zuständig sind. Vier Paare versorgen die Beine und diverse weitere Nerven versorgen die Organe und den Rest des Opisthosoma, also des Spinnenbauchs.

Können Spinnen denken?

Nur ein kleiner Teil des zentralen Spinnennervensystems ist mit höheren Funktionen betraut. Der absolute Großteil leitet „nur“ sensorische Informationen weiter oder verteilt motorische Befehle an die unangenehm hohe Zahl von Extremitäten. Allerdings entspricht diese Annahme keineswegs der gängigen Meinung von Forschenden in diesem Feld. Die Komplexität des mentalen Innenlebens der Spinne wurde lange unterschätzt. Spinnen können lernen und haben Zugriff auf eine Form von Aufmerksamkeit und Fokus. Dies bedeutet auch, dass sie unwichtige Dinge ausblenden können. Und was genau sie für wichtig erachten kann trainiert werden.

Anthropomorphisierungsgefahr

Spinnen nehmen die Welt nicht auf die gleiche Weise wahr, wie wir es tun. Ihre Sinnesorgane sind sehr verschieden von den unseren. Die Art und Weise, in der eine Spinne etwa einen Weg zu ihrer Beute in ihrem winzigen Gehirn behält, ist also höchstwahrscheinlich ganz grundsätzlich von unserer Art zu planen verschieden. Dennoch finden diese Prozesse statt.

Emotionen bei Spinnen

Leider gibt es keine Studien, die sich spezifisch mit den Emotionen der Spinne beschäftigen. Was es aber gibt, sind Forschungsteams, die sich mit der emotionalen Welt anderer, wirbelloser Tierarten auseinandersetzen. Ein wirbelloses Tier, welches wahrscheinlich besser erforscht wurde als alle anderen zusammen, ist die Drosophila, die gemeine Fruchtfliege. Beispielsweise ist es gut dokumentiert, dass Fruchtfliegen angstkonditioniert werden können.

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