Klinikum Bogenhausen: Endokrinologie, Neurologie und umfassende Patienteninformationen

Das Klinikum Bogenhausen ist ein modernes Krankenhaus der Maximalversorgung in München. Mit über 900 Betten bietet es ein breites Spektrum an medizinischen Fachbereichen und versorgt jährlich rund 85.000 Patienten. Als akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität München kooperiert das Klinikum eng mit Partnern innerhalb und außerhalb der München Klinik. Es zeichnet sich durch hohe Fallzahlen, zahlreiche medizinische Zertifizierungen und Auszeichnungen aus. Das Klinikum Bogenhausen gehört laut FOCUS Klinikliste zu den Top 50 der besten deutschen Kliniken sowie zu den Top 10 der besten bayerischen Kliniken.

Trägerschaft und Struktur von Krankenhäusern

Krankenhäuser können von verschiedenen Trägern betrieben werden, darunter öffentliche, freigemeinnützige und private. Die Trägerschaft ist verantwortlich für die Finanzierung, Organisation und Verwaltung des Krankenhauses. Die Anzahl der Betten gibt Aufschluss über die Größe des Krankenhauses, wobei die Größe allein jedoch keine Aussage über die Qualität der medizinischen Versorgung zulässt. Man unterscheidet zwischen kleinen (weniger als 120 Betten), mittleren (120 bis 400 Betten) und großen Krankenhäusern. Teilstationäre Behandlungsplätze ermöglichen eine Versorgung von Patienten, die nicht den ganzen Tag im Krankenhaus verbringen müssen.

Fachabteilungen und Schwerpunkte im Klinikum Bogenhausen

Das Klinikum Bogenhausen verfügt über 18 Fachkliniken und vier Tageskliniken, die eine umfassende medizinische Versorgung gewährleisten. Zu den Fachabteilungen gehören:

  • Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin
  • Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Gastroenterologische Onkologie
  • Klinik für Neurologie, Neurophysiologie, Kognitive Neurologie und Stroke Unit
  • Zentrum für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin
  • Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Angiologie
  • Klinik für Pneumologie und Pneumologische Onkologie, Lungenkrebszentrum
  • Klinik für Neurochirurgie
  • Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Endokrine und Minimal-invasive Chirurgie
  • Klinik für Plastische-, Rekonstruktive-, Hand- und Verbrennungschirurgie
  • Klinik für Rheumatologie, Klinische Immunologie und Osteologie
  • Klinik für Thoraxchirurgie
  • Klinik für Frührehabilitation und Physikalische Medizin
  • Klinik für Akut- und Notfallmedizin
  • Klinik für Gefäßchirurgie
  • Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Schmerztherapie
  • Institut für Radiologie, Neuroradiologie und minimalinvasive Therapie

Die Schwerpunkte des Klinikums liegen in der Behandlung von Erkrankungen der Bereiche Herz/Kreislauf, Atemwege und Lunge, Verdauungsorgane, Bewegungsapparat, Stoffwechsel sowie Erkrankungen des Nervensystems.

Zertifizierte Zentren und Auszeichnungen

Das Klinikum Bogenhausen verfügt über mehrere zertifizierte Zentren, die eine hohe Qualität in der Behandlung bestimmter Erkrankungen gewährleisten. Dazu gehören:

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  • Onkologisches Zentrum (zertifiziert durch die Deutsche Krebsgesellschaft)
  • Darmzentrum
  • Lungentumorzentrum
  • Magenkrebszentrum
  • Pankreaskarzinomzentrum
  • Viszeralonkologisches Zentrum

Das Klinikum ist außerdem als Traumazentrum der DGU, Chest-Pain-Unit, Stroke Unit, Diabeteszentrum der DDG und als EPZ-Mmax der EndoCert zertifiziert.

Neurozentrum Bogenhausen: Interdisziplinäre Behandlung neurologischer Erkrankungen

Das Neurozentrum Bogenhausen bietet Patienten mit neurologischen Erkrankungen eine optimale interdisziplinäre Behandlung. Es ist als DKG-zertifiziertes Neuroonkologisches Zentrum ausgewiesen. Neurologische Erkrankungen können motorische und kognitive Fähigkeiten beeinträchtigen. Das Neurozentrum bietet konservative und operative Methoden sowie intensive Frührehabilitation, um Patienten ein Stück Lebensqualität zurückzugeben.

Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS)

Die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) ist ein wichtiger Aspekt der Patientenversorgung im Klinikum Bogenhausen. AMTS umfasst alle Maßnahmen zur Gewährleistung eines optimalen Medikationsprozesses mit dem Ziel, Medikationsfehler und vermeidbare Risiken für Patienten zu verringern. Das Klinikum setzt verschiedene Instrumente und Maßnahmen zur Förderung der AMTS ein, die sich auf den gesamten Medikationsprozess beziehen, von der Aufnahme bis zur Entlassung.

Maßnahmen zur Förderung der AMTS:

  • Aufnahme ins Krankenhaus: Ermittlung der bisherigen Medikation (Arzneimittelanamnese), klinische Bewertung und Umstellung auf die im Krankenhaus verfügbare Medikation (Hausliste), Dokumentation der ursprünglichen und angepassten Medikation.
  • Medikationsprozess im Krankenhaus: Maßnahmen zur sicheren Arzneimittelverordnung (Leserlichkeit, Eindeutigkeit, Vollständigkeit), Berücksichtigung von Anwendungsgebiet, Wirksamkeit, Nutzen-Risiko-Verhältnis, Verträglichkeit und Ressourcen. Unterstützung einer zuverlässigen Arzneimittelbestellung, -abgabe und -anwendung.
  • Entlassung: Strukturierte und sichere Weitergabe von Informationen zur Arzneimitteltherapie an weiterbehandelnde Ärzte, Ausstattung der Patienten mit Arzneimittelinformationen, Medikationsplan und Medikamenten.
  • Elektronische Unterstützung des Aufnahme- und Anamnese-Prozesses (z. B. Möglichkeit einer elektronischen Verordnung, d. h. strukturierte Eingabe von Wirkstoff (oder Präparatename), Form, Dosis, Dosisfrequenz
  • Bereitstellung eines oder mehrerer elektronischer Arzneimittelinformationssysteme (z. B. Anwendung von gebrauchsfertigen Arzneimitteln bzw.
  • Vorhandensein von elektronischen Systemen zur Entscheidungsunterstützung (z.B. Meona®, Rpdoc®, AIDKlinik®, ID Medics® bzw.
  • Versorgung der Patientinnen und Patienten mit patientenindividuell abgepackten Arzneimitteln durch die Krankenhausapotheke (z.B. s.
  • Aushändigung von arzneimittelbezogenen Informationen für die Weiterbehandlung und Anschlussversorgung der Patientin oder des Patienten im Rahmen eines (ggf.

Patientensicherheit und Qualitätsmanagement

Das Klinikum Bogenhausen legt großen Wert auf Patientensicherheit und Qualitätsmanagement. Gemäß § 4 Absatz 2 der Qualitätsmanagement-Richtlinie sind Einrichtungen verpflichtet, die Prävention von und Intervention bei Gewalt und Missbrauch als Teil des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements vorzusehen. Ziel ist es, Missbrauch und Gewalt insbesondere gegenüber vulnerablen Patientengruppen vorzubeugen, zu erkennen, adäquat darauf zu reagieren und auch innerhalb der Einrichtung zu verhindern.

Maßnahmen zum Schutz von Patientinnen und Patienten:

  • Vorstellung Kinderschutzkonzept in der Einarbeitungszeit
  • Sensibilisierung und Vorgehensweise bei Verdacht auf Missbrauch
  • Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses (§30a Abs.
  • Vorhandensein adressatengerechter und themenspezifischer Informationsmaterialien für Patientinnen und Patienten

Ausstattung und Services

Das Klinikum Bogenhausen bietet seinen Patienten eine komfortable Ausstattung und vielfältige Services:

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  • Zimmerausstattung: Einzelzimmer mit eigenem Bad, Zwei-Bett-Zimmer mit Bad
  • Barrierefreiheit: Rollstuhlgerechter Zugang zu Serviceeinrichtungen, Aufzüge zu allen Ebenen
  • Service für Patienten aus dem Ausland: Dolmetscherdienst (extern)
  • Unterbringung von Begleitpersonen: Möglich (gebührenpflichtig bei medizinisch nicht-indizierter Mitaufnahme)

Aktuelle Nachrichten und Veranstaltungen

Das Klinikum Bogenhausen informiert regelmäßig über aktuelle Nachrichten und Veranstaltungen:

  • Neue Chefärztin für Neurologie: Prof. Dr. Friederike Schmidt-Graf ist neue Chefärztin der Klinik für Neurologie.
  • Hohe Weiterempfehlungsrate: 94% der Patienten würden das Klinikum weiterempfehlen (Befragung ).
  • Fortbildungen für Fachpublikum: Culture, Sex & Gender in der Notfallmedizin, ZNA innovativ - Die neuen Zentralen Notaufnahmen der München Klinik

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