Das Alexianer St. Gertrauden-Krankenhaus in Berlin-Wilmersdorf genießt einen guten Ruf für seine neurochirurgische Abteilung. Dieser Artikel fasst Informationen und Bewertungen zusammen, um ein umfassendes Bild der Abteilung und ihrer Leistungen zu vermitteln.
Ambulante Eingriffe & Wirbelsäulenmedizin
Das Alexianer St. Gertrauden MVZ bietet im Fachbereich Neurochirurgie ambulante Eingriffe & Wirbelsäulenmedizin an. Hier werden Patientinnen mit Erkrankungen des Gehirns, des Schädels, der Wirbelsäule, des Rückenmarks und der peripheren Nerven behandelt. Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seinen Beschwerden. Die Behandlung beginnt bereits im ersten Gespräch: Ihre Symptome werden gründlich aufgenommen, eine klinisch-neurologische Untersuchung durchgeführt und die vorliegenden Befunde verständlich besprochen. Dank interdisziplinärer Anbindung und strukturierter Abläufe können ergänzende Untersuchungen zeitnah, effizient und auf kurzen Wegen organisiert werden. Bei chronischen Schmerzsyndromen werden differenziert mögliche neurochirurgische Therapieoptionen geprüft. Die Fachärztinnen beraten ausführlich zu Behandlungsalternativen, Operationsindikationen und potenziellen Risiken eines Eingriffs.
Schwerpunkte der Neurochirurgie
Die Neurochirurgie im St. Gertrauden-Krankenhaus hat sich auf bestimmte Bereiche spezialisiert. Zu den Hauptschwerpunkten gehören:
Hirntumorchirurgie: Die Klinik verfügt über eine anerkannte Expertise in der Hirntumorchirurgie und ist Teil des neuroonkologischen Schwerpunktes.
Wirbelsäulenchirurgie: Im Wirbelsäulen-Schwerpunkt werden Patientinnen und Patienten von Wirbelsäulenspezialisten behandelt, die durch die Deutsche Wirbelsäulengesellschaft (DWG) zertifiziert sind.
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Schädelbasischirurgie: Einen überregional anerkannten Schwerpunkt stellt die Klinik bei Operationen an der Schädelbasis inklusive der Augenhöhle und der Hypophyse dar.
Eingriffe an peripheren Nerven: Auch Eingriffe an peripheren Nerven gehören zum Leistungsspektrum.
Technische Ausstattung
Moderne Techniken unterstützen das Team der Neurochirurgie dabei, auch schwierig gelegene Tumore sicher und vollständig zu entfernen. Es werden für alle Eingriffe fortschrittliche Behandlungstechniken einschließlich des hochmodernen Hybrid-OPs genutzt. Die Klinik verfügt über ein modern ausgestattetes Zentrum für stationäre und ambulante Operationen, in dem operative Eingriffe sowohl in Vollnarkose als auch in Lokalanästhesie durchgeführt werden. Die Beratung der Patientinnen und Patienten erfolgt fachärztlich in der neurochirurgischen Ambulanz.
Behandlungsspektrum im Detail
Die Neurochirurgie behandelt ein breites Spektrum an Erkrankungen des Gehirns, des Schädels, der Wirbelsäule, des Rückenmarks und der Nerven. Einen besonderen Schwerpunkt stellen Operationen an der Schädelbasis und Augenhöhle, der Hypophyse und Eingriffe an peripheren Nerven dar.
Wirbelsäulenerkrankungen
Ein großer Teil der Bevölkerung leidet unter degenerativen Bandscheibenveränderungen, die jedoch nicht immer Beschwerden verursachen müssen. Der Alterungsprozess der Bandscheibe beginnt bereits in jungen Jahren, da im Bandscheibengewebe selbst keine Reparaturvorgänge stattfinden. Mit fortschreitendem Alter und durch stärkere Belastung entstehen Risse im Faserring, wodurch die osmotische Integrität des Bandscheibengewebes gestört wird. Durch Abnahme des Wassergehalts trocknet das Bandscheibengewebe aus und wird weniger belastbar.
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Folgen degenerativer Veränderungen:
- Rissbildungen am Faserring können Teile des Gallertkerns zu einem weichen medialen oder medio-lateralen Bandscheibenvorfall führen.
- Bei chronischem Verlauf kommt es durch Wasserverlust der Bandscheibe zur segmentalen Höhenminderung des Zwischenwirbelraumes, die zur Unkarthrose mit konsekutiver Neuroforameneinengung führen kann. Die dadurch bedingte Gefügelockerung des Bewegungssegments führt reaktiv zur spondylotischen Randzackenausziehungen im Bereich der Grund- und Deckplatten der angrenzenden Wirbelkörper, die „Osteophyten“ genannt werden.
Symptome:
Patienten klagen über Nacken-Schulterschmerzen mit oder ohne Ausstrahlung in den Hinterkopf (Zervikozephalgien), die bei bestimmten Bewegungen und Stellungen der HWS ausgelöst oder verschlimmert werden können. Durch die Steifhaltung des Halses (z. B. hochgezogene Schultern) nimmt die Verspannung der Schulter-Nacken-Muskulatur mit tastbaren Myogelosen zu. Es kommt zur eingeschränkten HWS- Beweglichkeit. Durch die Kompression der Nervenwurzeln kommt es zu ausstrahlenden Schmerzen in den Arm, die durch bestimmte HWS-Bewegungen (z. B. Extension) exazerbiert und durch Ruhigstellung gelindert werden.
Operative Verfahren bei Bandscheibenvorfällen der Halswirbelsäule:
ACDF (Anterior Cervical Discectomy and Fusion): Dieses Verfahren wurde in den 1950er Jahren von Cloward entwickelt und von Smith und Robinson modifiziert. Günstig für diese Operationsmethoden sind große mediane sowohl weiche als auch knöcherne Bandscheibenvorfälle. Dieses Verfahren wird in Vollnarkose und Rückenlagerung durchgeführt. Es wird ein kleiner zervikaler Hautschnitt gemacht, es erfolgt die Präparation durch die Weichteile des Halses, bis die vordere Zirkumferenz der HWS erreicht wird. Die gängigste Methode ist die Fusion mit „Cages“. Diese bestehen aus Titan oder Kunststoff (Polyetheretherketon „PEEK“). Die weitere Entwicklung der ACDFI ist die Ergänzung mittels Instrumentation, wobei eine ventrale Platte zwischen angrenzenden Wirbelkörper eingebracht wird. Dieses Verfahren ist bei traumatischer Instabilität indiziert.
Mikrochirurgische Nukleotomie: 1951 wurde dieses operative Verfahren von Fyrkholm beschrieben. Dieses Verfahren ist gewebeschonend und relativ risikoarm. Sie wird auch „Non- Fusion Technique“ genannt. Geeignet für diese Operationsmethode sind weiche Bandscheibensequester, die nach lateral bzw. Foraminal gelegen sind.
Bandscheibenvorfälle der Lendenwirbelsäule:
Die menschliche Wirbelsäule besteht u.a. aus 24 freien Wirbeln die aus den Wirbelkörpern sowie den Wirbelbögen bestehen, die zusammen den sogenannten Wirbelkanal bilden. In diesem liegen das Rückenmark und die davon abgehenden Nervenfasern. Die Lendenwirbelsäule besteht aus 5 Lendenwirbeln. Zwischen den einzelnen Wirbelkörpern liegen die Bandscheiben die als Stoßdämpfer dienen und die Beweglichkeit der Wirbelsäule gewährleisten. Diese bestehen aus einem Faserring und einem gallertartigen Kern. Im Laufe des Lebens kann es zu Einrissen im Faserring kommen wodurch Teile der Bandscheibe in den Wirbelkanal verlagert werden können (sogenannter Bandscheibenvorfall oder Bandscheibenvorwölbung) und so Druck auf das Rückenmark u.o. die Nervenfasern ausüben können. Durch den Druck auf die Nervenwurzel kann es zu Schmerzen entlang des Ausbreitungsgebiets der Nerven kommen.
Bandscheibenvorfälle können durch konservative, also nicht-operative und operative Therapie behandelt werden. Zu den konservativen Behandlungsmethoden gehören unter anderem medikamentöse Behandlung sowie krankengymnastische Übungsbehandlungen, Wärmeanwendungen, Massagetherapie usw. Erst wenn die konservative Therapie nicht zu längerfristiger, ausreichender Besserung der Beschwerden führt oder bereits neurologische Ausfallserscheinungen wie Lähmungen bestehen, wird eine operative Therapie empfohlen. Beim plötzlichen Auftreten von Lähmungserscheinungen oder der Lähmung von Harnblase u.o. Mastdarm muss unverzüglich operiert werden.
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Die operative Therapie von Bandscheibenvorfällen der Lendenwirbelsäule wird in Vollnarkose durchgeführt. Alle Eingriffe erfolgen minimalinvasiv und mikrochirurgisch (unter dem Operationsmikroskop) mit Mikroinstrumenten. Ein Eingriff dauert durchschnittlich 90 Minuten. Der Hautschnitt hat eine Länge von ca. 3 cm. Die Muskulatur wird in derselben Länge von den Wirbeln abgelöst. Nun wird der Teil der Bandscheibe der in den Wirbelkanal gerutscht ist und Druck auf die Nervenwurzel ausübt entfernt. Am Tag nach der Operation dürfen die Patienten bereits aufstehen.
Spinalkanalstenose:
Durch Abnutzungserscheinungen an Wirbelgelenken, Bändern und Bandscheiben kommt es im Laufe des Lebens zu einer Einengung des Wirbelkanals. Das klassische Symptom der Spinalkanalstenose ist eine Verkürzung der Gehstrecke mit Besserung der Beschwerden durch Vornüberbeugen oder Hinsetzen. Im weiteren Verlauf können neurologische Ausfallerscheinungen wie Lähmungen und Störungen der Sensibilität bis hin zu Lähmung von Harnblase u.o. Mastdarm sowie Taubheitsgefühlen im Genitalbereich auftreten. Die relative Spinalkanalstenose wird im Allgemeinen mit konservativer Therapie, also nicht-operativer Therapie (wie z.B. Physiotherapie, Schmerzmittel) behandelt.
Die operative Therapie der absoluten Spinalkanalstenose wird in Vollnarkose vorgenommen. Sie ähnelt der operativen Therapie bei Bandscheibenvorfällen. Alle Eingriffe erfolgen minimalinvasiv und mikrochirurgisch (unter dem Operationsmikroskop). Der Eingriff dauert durchschnittlich 90 Minuten. Der Hautschnitt hat eine Länge von 3 cm. Die Muskulatur wird in derselben Länge von den Wirbeln abgelöst. Dann wird ein kleiner Teil der Wirbelbögen durch die Knochenstanze oder -fräse entfernt bis eine Art Fenster entsteht in das man Einblick in den Spinalkanal bekommt. Nun werden der verengte Spinalkanal und die Austrittsöffnungen der Nervenwurzeln erweitert bis für Rückenmark und Nervenwurzeln wieder ausreichend Platz geschaffen wurde. Am Tag nach der Operation dürfen die Patienten bereits aufstehen.
Endoskopische Bandscheibenoperation:
Das Bandscheibengewebe, welches die Nervenwurzeln komprimiert und Schmerzen im Bein bis hin zu neurologischen Ausfällen im Sinne von Lähmungen verursacht, kann in einigen Fällen auch durch eine endoskopische Bandscheibenoperation in einer sogenannten „Schlüssellochtechnik“ behandelt werden. Hierbei wird über einen kleinen Hautschnitt seitlich der Wirbelsäule das Endoskop bis in das Zwischenwirbelloch (Foramen) herangeführt (transforaminaler Zugang). Das Endoskop besteht aus einem Röhrensystem mit Beleuchtung über welches das Bandscheibengewebe entfernt wird. Prinzipiell ist nicht jeder Bandscheibenvorfall für diese Technik geeignet. Des Weiteren besteht auf Grund des sehr weit seitlichen gewebeschonenden Zugangs nur eine geringe Vernarbungstendenz und auch Rezidiv-Bandscheibenvorfälle können gut endoskopisch operiert werden.
Entscheidend zur Klärung, ob ein Patient für eine endoskopische Operation eines lumbalen Bandscheibenvorfalls in Frage kommt, sind die durchgeführte bildgebende Diagnostik (Kernpintomographie, Computertomographie) und die dazu passende Beschwerdesymptomatik. Ebenso sollte der Patient, sofern Schmerzen und keine neurologischen Ausfälle vorliegen, zuvor einem konservativen Therapieversuch mit einer physiotherapeutischen Behandlung und einer angepassten Schmerzmedikation unterzogen werden.
Stabilisierung/Versteifung (Spondylodese) von Wirbelsäulensegmenten:
Bei der Operation der Wirbelsäule stehen verschiedene Verfahren und Zugangswege zur Verfügung. Die Stabilisierung bzw. Versteifung (Spondylodese) von Wirbelsäulensegmenten gehört zu den komplexeren Wirbelsäuleneingriffen und kann auf ein oder auch mehrere Wirbelsäulensegmente angewandt werden. Gründe solcher Versteifungsoperationen (Spondylodesen) sind eine Instabilität eines oder mehrerer Segmente. Eine Instabilität im Bereich der Wirbelsäule kann verschieden Ursachen haben. Diese sind sogenannte degenerative Wirbelsäulenerkrankungen, bis hin zu dadurch bedingten Fehlstellungen im Sinne einer Wirbelsäulenverkrümmung bzw. Fehlstellung (Skoliose, Kyphose). Eine solche Fehlstellung der Wirbelsäule kann jedoch auch angeboren sein und im Lauf des Lebens an Ausprägung zunehmen. Weitere Indikationen für eine operative Stabilisierung der Wirbelsäule sind instabile Wirbelsäulenfrakturen und Infektionen.
Zur Stabilisierung bzw. zur Versteifung (Spondylodese) der Wirbelsäule stehen verschieden Techniken zur Verfügung. In den meisten Fällen ist im Bereich der Lendenwirbelsäule die Platzierung eines sogenannten Cages aus Kunststoff oder Titan in den Zwischenwirbelraum zur zusätzlichen Stabilisierung indiziert.
Gleitwirbel (Spondylolisthese):
Degenerative Veränderungen der Lendenwirbelsäule mit Gleitwirbel (Spondylolisthese) des 4. und 5. Lendenwirbelkörpers mit begleitender Enge des Wirbelkanals. Die häufigsten Krankheitsbilder der Wirbelsäule, welche durch stabilisierende chirurgische Maßnahmen behandelt werden müssen sind degenerative Veränderungen (Verschleißerscheinungen). Es können hier Instabilitäten im Sinne eines Gleitwirbels, einer sogenannten Spondylolisthese, entstehen. Am häufigsten tritt dies in der Lendenwirbelsäule und hier insbesondere in dem Segment zwischen dem 4. und dem 5. Lendenwirbelköper auf. Als Folge dieser Instabilität kommt es häufig auch zu einer Verengung des Spinalkanals (Wirbelkanals) mit Nervenkompression. Die Symptome sind Rückenschmerzen und auch ausstrahlende Schmerzen in die Beine. Ebenso können auch neurologische Ausfallserscheinungen mit Taubheitsgefühlen bis hin zu Lähmungen auftreten. Bei entsprechenden starken Beschwerden und erfolgloser konservativer Therapie ist eine stabilisierende operative Behandlung, eine sogenannte Spondylodese, mit Dekompression des Spinalkanals indiziert. Bei einem solchen Eingriff werden die Wirbelkörper miteinander durch Stab-Schrauben-Systeme und einen sogenannten Cage, welcher in den Bandscheibenraum platziert wird, von hinten versteift.
Bei entsprechenden Krankheitsbildern mit schweren Verschleißerscheinungen der Lendenwirbelsäule bis hin zu skoliotischer Fehlstehlungen können auch stabilisierende Maßnahmen mit Versteifung mehrerer Wirbeläulensegmente notwendig sein. Neben den durch Degeneration (Verschleiß) bedingten Gleitwirbel (degenerative Spondylolisthese, auch Pseudospondylolishtese genannt), gibt es auch eine angeborenen Variante des Gleitwirbels, die sogenannte Spondylolisthesis vera, welche in typischer Weise im letzen Segment zwischen dem 5. Lendenwirbelkörper und dem Kreuzbein auftritt.
Im Bereich der Halswirbelsäule sind fusionierende Verfahren, außer bei der Operation von Bandscheibenvorfällen und Spinalkanalstenosen auch bei Verschleißerscheinungen mit Instabilität und Fehlstellungen mit entsprechender Beschwerdesymptomatik indiziert. Stabilisierende Maßnahmen können sowohl von vorne als auch von hinten durchgeführt werden und in manchen Fällen ist eine beidseitige operative Fusion notwendig. Beim Zugangsweg von vorne wird ein Segment durch einem sogenannten Cage, welcher in den Bandscheibenraum platziert wird, und einer Titanplatte fixiert.
Wirbelsäulenfrakturen:
Neben den degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen müssen komplexere Eingriffe auch bei Frakturen der Wirbelsäule durchgeführt werden. Besteht durch die Fraktur eine Instabilität oder eine Kompression von Nervenstrukturen bzw. des Rückenmarks, so müssen entsprechende operative Maßnahmen ergriffen werden. Eine Stabilisierung einer instabilen Fraktur wird durch Versteifung (Spondylodese) einer oder mehrerer Segmente ober- als auch unterhalb des gebrochenen Wirbelköpers durchgeführt. Eine spezielle Herausforderung stellt die Behandlung von Frakturen im Bereich der oberen Halswirbelsäule dar. Je nach Art und Ausmaß der Fraktur muss eine Stabilisierung von vorne oder von hinten durchgeführt werden. Bei einer bestimmten Lokalisation einer Fraktur des 2. Halswirbelkörpers (Dens-Fraktur Anderson Typ II) kann eine Verschraubung durch einen Zugang von vorne durchgeführt werden. Hierbei kann das Bewegungssegment sogar komplett erhalten werden. Andere komplexe Frakturen des 1. oder 2. Halswirbelkörpers müssen durch eine Fusion vom Hinterkopf bis zur unteren Halswirbelsäule stabilisiert werden. Frakturen der Grund - und Deckplatte, sogenannte Berstungsfrakturen, können bei älteren Menschen durch eine sogenannte Vertebroplastie behandelt werden. Hierbei wird durch eine minimal invasive Technik unter Röntgendurchleuchtung über eine Nadel Knochenzement in den fakturierten Wirbelköper appliziert.
Vertebroplastie:
Wichtig ist es, zunächst die genaue Ursache der Schmerzen herauszufinden. Bei der so genannten Kompressionsfraktur eines Wirbelkörpers handelt es sich um einen Bruch eines Wirbels, häufig verursacht durch Osteoporose. In diesen Fällen hat die Behandlung mit einer so genannten Vertebroplastie eine sehr hohe Erfolgssaussicht. Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt. Mittels dünner Hohlnadeln, die unter permanenter Röntgendurchleuchtung in den Wirbelkörper eingebracht werden, wird Knochenzement in den frakturierten Wirbelkörper appliziert.
Patientenbewertungen
Die Patientenbewertungen der neurochirurgischen Abteilung im St. Gertrauden-Krankenhaus sind überwiegend positiv. Viele Patienten loben die hohe Fachkompetenz der Ärzte, insbesondere von Chefarzt Dr. Jan Kaminsky und Dr. Shareef Hajjaj. Die Chefsekretärin wird ebenfalls oft für ihre Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft gelobt.
Positive Aspekte:
Hohe Fachkompetenz der Ärzte: Viele Patienten berichten von erfolgreichen Operationen und einer umfassenden Beratung durch die Ärzte. Besonders hervorgehoben werden die Expertise in der Schädelbasischirurgie und die Fähigkeit, auch schwierige Krankheitsbilder exzellent zu behandeln.
Freundliches und hilfsbereites Personal: Sowohl das Pflegepersonal als auch die Mitarbeiter im Sekretariat werden für ihre Freundlichkeit, Empathie und Hilfsbereitschaft gelobt.
Gute Betreuung vor und nach der OP: Patienten fühlen sich sowohl vor als auch nach der Operation gut betreut und aufgeklärt.
Moderne Ausstattung und Technik: Die Klinik verfügt über moderne Technik, die eine sichere und erfolgreiche Behandlung ermöglicht.
Schnelle Terminvergabe: Einige Patienten berichten von einer schnellen Terminvergabe und einer zügigen Aufnahme in die Klinik.
Kritische Anmerkungen:
Pflegepersonal: Einige Patienten äußerten Kritik an der pflegerischen Versorgung, insbesondere in Bezug auf Überlastung und mangelnde Empathie. Es gab jedoch auch viele positive Rückmeldungen zum Pflegepersonal.
Vierbettzimmer: Einige Patienten bemängelten die Vierbettzimmer und die fehlende Privatsphäre.
Essen: Einige Patienten waren mit der Versorgung beim Essen nach der OP nicht zufrieden.
Mangelnde moralische Unterstützung: Einige Patienten hätten sich während des gesamten Aufenthaltes im KRH mehr Gespräch und moralische Unterstützung gewünscht.
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