Das Städtische Klinikum Dessau (SKD) ist ein kommunales Krankenhaus der Maximalversorgung, das jährlich rund 100.000 Patienten behandelt. Als drittgrößter Medizinstandort in Sachsen-Anhalt deckt das Krankenhaus mit seinen 23 Kliniken und 54 Fachgebieten nahezu alle Spezialisierungen der Medizin ab. Die Neurologie am Städtischen Klinikum Dessau bietet ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Leistungen für Erkrankungen des Nervensystems.
Umfassende neurologische Versorgung
Die Neurologie des Städtischen Klinikums Dessau hat sich auf die Diagnostik und Therapie verschiedener neurologischer Erkrankungen spezialisiert. Besondere Schwerpunkte liegen dabei in der Diagnostik und Therapie von neurologischen Gefäßerkrankungen (Schlaganfall), Epilepsien, neurodegenerativen Erkrankungen (Morbus Parkinson) sowie Erkrankungen des peripheren Nervensystems und der Muskulatur.
Diagnostische Möglichkeiten
In der Klinik stehen alle Untersuchungsverfahren der modernen Neurologie zur Verfügung. Dazu gehören:
- EEG (Elektroenzephalographie): Zur Messung der Hirnströme und Erkennung von beispielsweise Epilepsien.
- EMG/ENG (Elektromyographie/Elektroneurographie): Zur Untersuchung der Muskelfunktion und der Nervenleitgeschwindigkeit bei Erkrankungen des peripheren Nervensystems.
- EP (Evozierte Potentiale): Zur Messung der Nervenleitbahnen im Gehirn und Rückenmark.
- Extra- und transkranielle Duplexsonografie: Zur Untersuchung der Blutgefäße, die das Gehirn versorgen, zur Erkennung von beispielsweise Gefäßverengungen oder -verschlüssen.
- Hirnparenchymsonografie: Ultraschalluntersuchung des Gehirns.
- Hochauflösende Muskel- und Nervensonografie: Detaillierte Ultraschalluntersuchung von Muskeln und Nerven.
Therapeutisches Team
Das therapeutische Team wird durch eine hervorragend ausgestattete Physiotherapie, Logopädie und Neuropsychologie ergänzt.
Das Team der Neurologie
Zum Team gehören unter anderem:
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- Dr. med. Sybille Spieker: Fachärztin für Neurologie, Zusatzbezeichnung klinische Geriatrie der Neurologie Weiterbildungsbefugnis: Neurologie (48 Monate ), inkl. med.
- Thomas Stache: Facharzt für Neurologie
- Oleg Rodau: Facharzt für Neurologie
- Dr. medic Navneet S.
Akademisches Lehrkrankenhaus
Als Akademisches Lehrkrankenhaus mit Hochschulabteilungen der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane fördert und profitiert das Klinikum von der medizinischen Forschung und der Lehre. Das SKD verfügt über zahlreiche Professoren, Dozenten und Lehrbeauftragte, welche an verschieden Hochschulen und Universitäten in Deutschland und anderen Ländern unterrichten. Das SKD ist akademisches Lehrkrankenhaus mit Hochschulabteilungen der Medizinischen Hochschule Brandenburg und arbeitet auf nationaler und internationaler Ebene mit Universitäten im Rahmen von Forschungsvorhaben und geförderten Projekten. In allen Kliniken und Instituten unseres Hauses werden Famulanten und PJ-Studierende während ihres gesamten klinischen Abschnittes ausgebildet.
Forschung und Studien
Das SKD engagiert sich in der Forschung. Das SKD mit seinem Zentrum für klinische Studien nahm an zwölf Phase I/II Studien nach AMG teil. Sieben Phase I/II Studien nach AMG waren in Planung. Das SKD nahm mit seinem Zentrum für klinische Studien an einundzwanzig Phase III/IV Studien nach AMG teil. Zwölf Phase III/IV Studie nach AMG waren in Planung. Das SKD nahm mit seinem Zentrum für klinische Studien an neun Registerstudien und zwölf nicht interventionellen Studien (NIS) teil. Wissenschaftliche Erkenntnisse und Forschungsergebnisse werden regelhaft in begutachteten nationalen und internationalen Fachjournalen veröffentlicht. Die Betreuung von Doktoranden ist ein Selbstverständnis am SKD.
Notfallversorgung
Wichtige Telefonnummern
- Notruf (lebensbedrohliche Situationen): 112
- Ärztlicher Bereitschaftsdienst (nicht lebensbedrohliche Situationen außerhalb der Sprechzeiten): 116 117
- Notaufnahme Klinikum Dessau: 0340 501-1930
Wann wähle ich 112?
Unter Telefon 112 erreichen Sie den Rettungsdienst, der Ihnen zu Hilfe kommt, wenn Sie oder eine zu rettende Person nicht mehr in der Lage sind, selbständig die Notaufnahme des Klinikums Dessau aufzusuchen.
Fälle in denen Sie die 112 anrufen:
- Alle lebensbedrohlichen Erkrankungen, wie zum Beispiel
- Herzinfarkt
- Schlaganfall
- Stark blutende Wunden
- Anaphylaktischer Schock (allergische Reaktion z.B. bei Insektenstichen)
- Vergiftungen
- Schwere Störungen des Atmungssystems
- Sturz aus großer Höhe
- Bewusstlosigkeit oder erhebliche Bewusstseinstrübung
- Verbrennungen, Verbrühungen, Verätzungen
- Unfall mit abgetrenntem Körperteil
Wann wähle ich 116 117?
Wenn Sie außerhalb der üblichen Praxissprechzeiten erkranken und ärztliche Hilfe benötigen, es sich jedoch um keine lebensbedrohliche Lage handelt, sollten Sie die bundesweit kostenfreie (aus dem Festnetz und Mobil) Nummer 116 117 des ärztlichen Bereitschaftsdienstes anrufen. Sie werden automatisch zu der für Ihre Region zuständigen Zentrale verbunden. Eine Ortvorwahl ist für die 116 117 nicht nötig. Das medizinisch geschulte Personal hilft Ihnen am Telefon bei gesundheitlichen Beschwerden weiter. Reicht diese Auskunft nicht aus, können Sie die wohnortnahe ärztliche Bereitschaft aufsuchen. Das Personal teilt Ihnen mit, welche Praxis in Ihrer Nähe Dienst hat. Diese Arztpraxis können Sie ohne Voranmedlung aufsuchen. Wie beim Hausarzt benötigen Sie nur Ihre Krankenversicherungskarte. Falls nötig, nehmen Sie vorhandene Befundberichte oder Medikationspläne mit. Sind Sie zum Besuch der Arztpraxis nicht in der Lage, kann bei Bedarf veranlasst werden, dass ein Arzt einen Hausbesuch durchführt.
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Fälle in denen Sie die 116 117 anrufen:
- Alle nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen, wie zum Beispiel
- Husten, Schnupfen, Heiserkeit
- Hautirritationen, Windpocken
- Ohrenentzündung, Mittelohrentzündung
- Blasenentzündung, Harnwegsinfekt
- Magen-Darm-Infekt, Brechdurchfall
- Fremdkörper im Auge
- Zeckenbiss
- Bänderriss, Bänderdehnung und Hexenschuss
- Schwindel, Migräne
- Überzuckerung, Unterzuckerung
Hinweise für die Notaufnahme
Wenn Sie selbst oder mit Unterstützung Dritter in die Notaufnahme kommen, bringen Sie - wenn möglich - Personalausweis oder Reisepass, die Chipkarte Ihrer Krankenkasse, eventuell Informationen zu eingenommenen Medikamenten, vorhandene Nothilfe- oder Allergiepässe mit. Bitte richten Sie sich auf eine Wartezeit ein. In der Notaufnahme werden die Patienten nach der Dringlichkeit des Falls und nicht der Reihe nach behandelt. Die Notaufnahme ist gleichzeitig auch Kindernotaufnahme. Für den Fall, dass Sie mit Ihrem Kind zu uns kommen, denken Sie bitte an den Impfpass sowie die Chipkarte! Beides ist für die Behandlung wichtig. Die Notaufnahme des Hauses ist auf ausländische Patienten eingestellt. Unsere Mitarbeiter sind mehrsprachig und übersetzen im Notfall. Aber auch hier gilt: Bitte denken Sie an einen Reisepass oder andere Personaldokumente, die Sie ausweisen.
Weitere Angebote
Familienhebamme
Sind Sie schwanger und befinden Sie sich im Moment in einer schwierigen Lebenssituation? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Unsere Hebamme Antje Naumann erwarb eine Zusatzqualifikation zur Familienhebamme.
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