Dieser Artikel befasst sich mit den aktuellen Problemen in Azure Synapse Analytics, einschließlich möglicher Problemumgehungen und Lösungen, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.
Probleme und Lösungen in Azure Synapse Analytics
COPY INTO-Anweisung schlägt fehl
In einigen Fällen kann die COPY INTO-Anweisung mit dem Fehler „Es ist ein interner DMS-Fehler aufgetreten, der zum Fehlschlagen dieses Vorgangs geführt hat“ fehlschlagen, wenn CSV-Dateien in dedizierte SQL-Pooltabellen geladen werden und die Dateiaufteilung in einer Azure Data Factory-Pipeline verwendet wird. Das Teilen von Dateien ist ein Mechanismus, der die Ladeleistung verbessert, wenn einige größere Dateien (1 GB+) in einer einzigen Kopieraufgabe geladen werden.
Problemumgehung: Betroffene Kundschaft kann eine alternative Authentifizierungsmethode für das Speicherkonto verwenden oder die Instanz anhalten und fortsetzen.
Erfassung in einer automatisch erstellten, nach Hash aufgeteilten Tabelle wird nicht unterstützt
Die Erfassung in einer automatisch erstellten, nach Hash aufgeteilten Tabelle mit AUTOCREATETABLE wird nicht unterstützt.
Data exfiltration to '{****}' is blocked
Datenexfiltration nach '{****}' ist blockiert.
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UPDATE STATISTICS-Ausnahme
Bei einigen dedizierten SQL-Pools kann beim Ausführen einer Anweisung eine UPDATE STATISTICS-Ausnahme auftreten. Der Befehl führt zu der Meldung: „Der bereitgestellte Statistikdatenstrom ist beschädigt“. Wenn einer Tabelle eine neue Einschränkung hinzugefügt wird, wird in den Verteilungen eine zugehörige Statistik erstellt.
Problemumgehung: Ermitteln Sie, ob eine Einschränkung und ein gruppierter Index in der Tabelle vorhanden sind. Ist dies der Fall, führen Sie einen DROP-Befehl für die Einschränkung und den gruppierten Index aus. Erstellen Sie danach den gruppierten Index und dann die Einschränkung neu. Stellen Sie dabei sicher, dass beide die gleichen Spalten in derselben Reihenfolge enthalten.
Timeout beim Aktualisieren von TDE
Das Aktualisieren von TDE (Transparent Data Encryption) wird intern als synchroner Vorgang implementiert und unterliegt einem Timeout, das überschritten werden kann.
Problemumgehung: Es gibt zwei Möglichkeiten, dieses Problem zu beheben. Die bevorzugte Option besteht darin, die ARM-Vorlage in mehrere Vorlagen aufzuteilen, sodass eine der Vorlagen TDE-Update enthält. Diese Aktion reduziert die Wahrscheinlichkeit eines Timeouts. Eine andere Option besteht darin, die Bereitstellung nach mehreren Minuten erneut zu versuchen.
Erhöhte Latenz und reduzierter Durchsatz bei Verbindungen außerhalb von Azure
Beim Herstellen einer Verbindung von außerhalb der Azure-Netzwerkgrenze werden alle Verbindungen über das Gateway per Proxy gemäß der Standardverbindungsrichtlinie für Synapse-Arbeitsbereiche weitergeleitet. Dasselbe gilt, wenn private Endpunkte in Synapse-Arbeitsbereichen verwendet werden. Aufgrund dieser Richtlinie kann dies zu einer erhöhten Latenz und zu einem reduzierten Durchsatz bei der Kommunikation mit dem dedizierten Pool führen.
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Problemumgehung: Das Entwicklerteam ist sich derzeit dieses Verhaltens bewusst und arbeitet an einer Lösung.
Fehler beim Löschen des Synapse-Arbeitsbereichs
Failed to delete Synapse workspace '[Workspace Name]'. Unable to delete virtual network.
Problemumgehung: Das Problem kann behoben werden, indem der Löschvorgang wiederholt wird.
Fehler bei der Bereitstellung
Das Problem kann mithilfe eines REST-API-PATCH-Vorgangs oder über die Azure-Portal-Benutzeroberfläche behoben werden, um die gewünschten Konfigurationsänderungen rückgängig zu machen und es erneut zu versuchen. Entfernen Sie Escapezeichen oder ersetzen Sie Escapezeichen durch Schrägstriche in der Parameterdatei vor der Bereitstellung. Nachdem Sie eine dieser Problemumgehungen angewendet und erfolgreich bereitgestellt haben, aktualisieren Sie die erforderlichen Konfigurationen im Arbeitsbereich manuell, um sicherzustellen, dass alles ordnungsgemäß eingerichtet ist.
Fehlender "GET"-API-Vorgang für trustedServiceBypassEnabled
In Azure Synapse Analytics gibt es keinen dedizierten „GET“-API-Vorgang zum Abrufen des Status der Einstellung „trustedServiceBypassEnabled“ im Ressourcenbereich „Microsoft.Synapse/workspaces/trustedServiceBypassEnabled“.
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Auswirkung: Diese Einschränkung wirkt sich auf Azure Policy-Definitionen aus, da sie keinen bestimmten Status für die Einstellung „trustedServiceBypassEnabled“ erzwingen können.
Problemumgehung: Es ist keine Problemumgehung in Azure Policy verfügbar, um den gewünschten Konfigurationsstatus für diese Eigenschaft zu erzwingen. Der Azure Policy-Alias kann zum Verwalten dieser Eigenschaft mit einer Auswirkung des Typs „Azure-Richtlinie verweigern“ (Deny Azure Policy Effect) verwendet werden, wenn es sich bei dem Vorgang um eine PUT-Anforderung für die Ressource „Microsoft.Synapse/workspace“ handelt. Dies funktioniert jedoch nur zu Überwachungszwecken, wenn die PUT-Anforderung direkt an die untergeordnete Ressource „Microsoft.Synapse/workspaces/trustedServiceByPassConfiguration“ gesendet wird. Die übergeordnete Ressource weist eine Eigenschaft „[properties.trustedServiceBypassEnabled]“ auf, die die Konfiguration aus der untergeordneten Ressource zuordnet. Das Azure-Portal sendet die PUT-Anforderung direkt an die PUT-API für die untergeordnete Ressource.
Probleme mit Ansichten im serverlosen Azure Synapse-Pool
Wenn Ansichten im serverlosen Azure Synapse-Pool über den CosmosDB-Analysespeicher verwendet werden, wird eine Änderung an Dateien nicht ordnungsgemäß an die SELECT-Anweisungen propagiert, die der Kunde in der Ansicht verwendet.
Problemumgehung: Wiederholen Sie die fehlgeschlagene Abfrage oder deaktivieren Sie den privaten Endpunkt.
Fehler beim Ausführen von ALTER DATABASE SCOPED CREDENTIAL-Abfragen
Manchmal können Sie die ALTER DATABASE SCOPED CREDENTIAL-Abfrage möglicherweise nicht ausführen. Die Grundursache für dieses Problem ist, dass Anmeldeinformationen nach der ersten Verwendung zwischengespeichert wurden, sodass sie nicht mehr geändert werden können.
Problemumgehung: Das Entwicklerteam weiß von diesem Verhalten und arbeitet an einer Lösung. Als Problemumgehung können Sie die Anmeldeinformationen ABLEGEN und ERSTELLEN, wodurch auch externe Tabellen mithilfe der Anmeldeinformationen neu erstellt werden.
Tokenablauf während der Abfrageausführung
Der Ablauf des Tokens kann während der Abfrageausführung zu Fehlern führen, obwohl der Benutzer über den Speicher über die erforderlichen Berechtigungen verfügt. Diese Fehlermeldungen können auch aufgrund häufiger Benutzerfehler auftreten, z. B. WaitIOCompletion call failed. HRESULT = 0x80070005'.
Problemumgehung: Wechseln Sie für lange ausgeführte Abfragen zum Dienstprinzipal, zur verwalteten Identität oder zur freigegebenen Zugriffssignatur (Shared Access Signature, SAS), anstatt eine Benutzeridentität zu verwenden. Deaktivieren Sie dann den Pool, um den Tokencache zu löschen.
Generische Speicherzugriffsfehler
WaitIOCompletion call failed. HRESULT = {code}'. Diese generischen Speicherzugriffsfehler werden beim Ausführen einer Abfrage angezeigt. Das Problem kann für einen Benutzer in einem Arbeitsbereich auftreten, aber in anderen Arbeitsbereichen ordnungsgemäß funktionieren.
Problemumgehung: Überprüfen Sie die Länge des Microsoft Entra-Tokens, indem Sie den folgenden Befehl in PowerShell ausführen. Der Parameterwert -ResourceUrl unterscheidet sich für nicht lizenzierte Clouds. Erhöhen Sie die Anzahl der Sicherheitsgruppen über 200 (da sich die Erstellung des Tokens ändert, enthält sie einen MS Graph-API-URI anstelle einer vollständigen Liste von Gruppen).
Unerwartete Ergebnisse bei geänderten Schemas
Wenn Sie die Ansicht abfragen, für die sich das zugrunde liegende Schema nach der Erstellung der Ansicht geändert hat, können unerwartete Ergebnisse auftreten. Dies bedeutet, dass die Ansicht auf Spalten oder Objekte verweist, die geändert wurden oder nicht mehr vorhanden sind.
Langsame Sitzungsstartzeiten
Es gibt ein bekanntes Problem, das die Startzeit der Sitzung beeinflusst, wenn Python-Bibliotheken (requirements.txt oder WHL) an den Sparkpool angefügt werden. Kunden werden zeitweilig langsame Sitzungsstartzeiten erleben.
Problemumgehung: Die Abschwächung wurde auf folgende Regionen angewendet.
Fehler bei SQL-Verbindungen mit Microsoft Entra-Authentifizierung
Bei SQL-Verbindungen mit Microsoft Entra-Authentifizierung treten nach längerer Aktivität als einer Stunde Fehler auf. Dazu gehören das Abfragen von Speicher mit Microsoft Entra-Passthrough-Authentifizierung und Anweisungen, die mit Microsoft Entra ID interagieren, z. B. CREATE EXTERNAL PROVIDER. Dies wirkt sich auf jedes Tool aus, das Verbindungen aktiv hält, z. B. den Abfrage-Editor in SSMS (SQL Server Management Studio) und ADS (Azure Data Studio).
Fehler beim Erkennen des Eingabedateischemas der COPY-Anweisung
com.microsoft.spark.sqlanalytics.SQLAnalyticsConnectorException: COPY statement input file schema discovery failed: Cannot bulk load.
Probleme mit Sonderzeichen in Apache Spark 3.4
Die Open-Source-Runtime von Apache Spark 3.4 verursacht ein Problem, durch das Sonderzeichen in Escapezeichen eingeschlossen werden. Synapse SQL unterstützt das Escape-Schlüsselwort jedoch nicht. Wenn Kunden den Azure Synapse-Connector für dedizierte SQL-Pools für Apache Spark verwenden, kann dieser eine ungültige SQL-Abfrage für Synapse SQL generieren.
Zusätzliche Aspekte und Herausforderungen
Migration von Synapse zu Databricks
Die Migration von SQL-Ansichten von Synapse zu Databricks kann eine Herausforderung darstellen, da SQL zwar identisch ist, die Funktionen jedoch nicht. Beispielsweise wird GETDATE() zu aktuellDatum(), EOMONTH wird letzterTag(), UNPIVOT nicht vorhanden ist, wird ISNULL zu IFNULL.
Erkennungsprobleme mit Razer Synapse
Wenn Razer Synapse das Razer-Gerät nicht erkennt, überprüfen Sie, ob das Gerät unterstützt wird und ob die USB-Ports ordnungsgemäß funktionieren. Aktualisieren Sie die Gerätetreiber und installieren Sie Razer Synapse in der neuesten Version neu.
Probleme mit THX Spatial Audio
Bei Problemen mit THX Spatial Audio sollten Sie sicherstellen, dass die Windows- und Audiotreiber auf dem neuesten Stand sind, THX Spatial Audio als Standardgerät festlegen und die Einstellungen in Razer Synapse anpassen. Eine Neuinstallation kann ebenfalls helfen.
Datawarehousing mit Microsoft-Lösungen
Ein zentralisiertes Datawarehouse (DWH) kann mithilfe von Microsoft-Lösungen wie Azure Data Factory, Azure Synapse Analytics und Power BI optimiert und effizient umgesetzt werden. Azure Data Factory dient zur Datenintegration und -transformation, Azure Synapse Analytics zur Speicherung und Analyse von Daten im Datawarehouse und Power BI zur Erstellung von Dashboards und Berichten zur Datenvisualisierung und Entscheidungsfindung.
Probleme mit der Integration Runtime
Bei Problemen mit der Integration Runtime können Fehlerprotokolle angezeigt und hochgeladen werden. Überprüfen Sie die Ressourcennutzung und gleichzeitige Aktivitätsausführung auf dem IR-Knoten. Stellen Sie sicher, dass das Zertifikat, das verwendet wurde, eine Vertrauenswürdigkeitskette besitzt, die überprüft werden kann.
Konnektivitätsprobleme in dedizierten SQL-Pools
Konnektivitätsprobleme in einem dedizierten SQL-Pool können verschiedene Ursachen haben. Überprüfen Sie, ob der Dienst angehalten ist oder gerade skaliert wird. Stellen Sie sicher, dass ausgehender Datenverkehr über Port 1433 von der Firewall Ihres Netzwerks zugelassen wird. Verwenden Sie die neueste Version des Tools und Treibers, um eine Verbindung mit Ihrem dedizierten SQL-Pool herzustellen.
Sicherheitsprobleme in Azure Synapse Analytics
Sicherheitslücken in Azure Synapse Analytics können es Angreifern ermöglichen, auf Synapse-Ressourcen zuzugreifen, die anderen Kunden gehören. Es ist wichtig, die neuesten Sicherheitsupdates zu installieren und die Nutzung von Azure Synapse zu überdenken.
Hertzbleed-Schwachstelle in Prozessoren von Intel und AMD
Die Hertzbleed-Schwachstelle in Prozessoren von Intel und AMD ermöglicht es Remote-Angreifern, vollständige kryptografische Schlüssel zu stehlen, indem sie Schwankungen der CPU-Frequenz beobachten. Es ist wichtig, die entsprechenden Sicherheitshinweise von Intel und AMD zu beachten.
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