Ein unangenehmes Taubheitsgefühl im Fuß, das plötzlich im Alltag auftritt, kann viele Ursachen haben. Oft wird dieses Gefühl durch eine eingeschränkte Durchblutung oder Druck auf die Nerven verursacht. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Ursachen für ein Taubheitsgefühl in den Zehen, von harmlosen Auslösern bis hin zu ernstzunehmenden Erkrankungen, und bietet einen umfassenden Überblick über Diagnoseverfahren, Therapieoptionen und präventive Maßnahmen für eine nachhaltige Fußgesundheit.
Ursachen von Taubheitsgefühl in den Zehen
Ein Taubheitsgefühl in den Zehen kann durch eine Vielzahl von Faktoren ausgelöst werden. Es ist wichtig, die genaue Ursache zu ermitteln, um eine gezielte Behandlung einzuleiten.
Neuropathie
Eine der häufigsten Ursachen für ein Taubheitsgefühl im Fuß ist die Neuropathie, eine Erkrankung, bei der die Nerven im Körper geschädigt werden. Diese Nervenschädigung kann verschiedene Gründe haben.
Diabetische Neuropathie
Diabetes ist eine häufige Ursache für Neuropathie. Der hohe Blutzuckerspiegel bei Diabetes kann zu Nervenschäden führen, insbesondere in den Füßen.
Alkoholbedingte Neuropathie
Langfristiger Alkoholmissbrauch kann ebenfalls Nerven schädigen und zu tauben Zehen führen.
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Chemotherapie-bedingte periphere Neuropathie
Eine Chemotherapie im Zuge einer Krebsbehandlung kann eine sogenannte Chemotherapie-bedingte periphere Neuropathie auslösen. Sie beginnt meist mit einem Taubheitsgefühl in Zehen und/oder Fingerspitzen. Im Verlauf der Behandlung breitet sich das Gefühl dann weiter Richtung Arme/Beine aus. Daneben sind Muskelkrämpfe, Muskelschwäche und Bewegungseinschränkungen möglich.
Mechanische Ursachen
Druck auf die Nerven oder eine mangelnde Durchblutung können ebenfalls zu Taubheitsgefühlen in den Zehen führen.
Enges Schuhwerk
Das Tragen hoher Schuhe beispielsweise kann durch ständigen Druck auf die Fußsohle zu einer Reizung der Nerven und folglich zu tauben Zehen führen. Häufig ist durch falsches, meist zu schmales Schuhwerk der große Zeh taub. Die Blutzirkulation kann gestört werden und zu Taubheit führen. Dies ist ebenso durch zu eng geschnürte Schuhe möglich. Auch zu enge sowie zu harte Schuhe, wie es auf Pumps, Stiefel oder Skischuhe zutreffen kann, können die Ursache sein.
Fehlstellungen der Füße
Auch Fehlstellungen der Füße können für taube Zehen verantwortlich sein. Fehlstellungen und -haltungen können Druck auf die Nerven in den Füßen ausüben, wodurch ein Taubheitsgefühl entsteht. Wenn beim Laufen häufiger solche Symptome auftreten, besteht die Möglichkeit, das Gangbild in einer orthopädischen Praxis analysieren zu lassen. Einlagen können dann helfen, Fehlstellungen zu vermeiden.
Sportliche Aktivitäten
Auf dem Fahrrad und dem Crosstrainer tragen die Fußballen fast ausschließlich das ganze Körpergewicht oder üben permanent Druck auf das Pedal aus. Dadurch können die Nerven gereizt werden, was zu tauben Zehen führen kann.
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Bandscheibenvorfall
Bei einem Bandscheibenvorfall durchbricht der Gallertkern einer Bandscheibe deren Faserring. Dadurch kann Druck auf die umliegenden Nerven entstehen, was zu Taubheit führen kann. Auch Kribbeln oder Gefühlsstörungen sind typische Symptome. Taube Zehen, Füße und Beine entstehen meist durch einen Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule, genauer zwischen vierten und fünften sowie zwischen fünften Wirbelkörper und Steißbein. Dazu kommen oft Schmerzen im Lendenwirbelbereich (Lumboischialgie).
Morton Neurom
Dabei handelt es sich um eine Verdickung der Nerven (genauer deren bindegewebigen Anteile) im Mittelfuß. Das gutartige Wachstum des Nervengewebes verursacht neben brennenden und stechenden Schmerzen im Mittelfuß oftmals taube Zehen. Das Morton Neurom ist eine der häufigsten Mittelfußerkrankungen bei Frauen und meist Folge einer Spreizfuß-Fehlstellung.
Durchblutungsstörungen
Durchblutungsstörungen können ebenfalls zu Taubheitsgefühlen in den Zehen führen.
Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
Die periphere arterielle Verschlusskrankheit beeinträchtigt die Blutzirkulation und kann ebenfalls Taubheitsgefühle hervorrufen.
Diabetes
Menschen mit Diabetes leiden häufig an Durchblutungsstörungen in den Beinen. Sie entstehen durch Arteriosklerose (Gefäßverkalkung). Die Verkalkung der Blutgefäße kann durch verschiedene Risikofaktoren begünstigt werden. Dazu zählen ein schlecht oder gar nicht eingestellter Diabetes, unbehandelter Bluthochdruck, Übergewicht, Rauchen und mangelnde Bewegung.
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Erfrierung
Grad 1 einer Erfrierung zeigt sich durch Blässe und Taubheit. Häufig geschieht dies in Fingern oder Zehen und ist auf eine mangelnde Durchblutung zurückzuführen.
Mangelerscheinungen
Ein Mangel an bestimmten Vitaminen kann ebenfalls zu Taubheitsgefühlen in den Zehen führen.
Vitamin-B12-Mangel
Ein Mangel an Vitamin B12 kann ein Taubheitsgefühl und Missempfinden hervorrufen. Der Grund dafür liegt in Schädigungen an den Myelinscheiden, den schützenden Hüllen der Nerven. Ein dauerhafter Vitamin-B12-Mangel kann zu Schäden an den Nerven führen, die sich nicht mehr rückgängig machen lassen. Um dies zu verhindern, ist eine ausgewogene Ernährung wichtig. Bei einer vegetarischen oder veganen Lebensweise sollte besonders auf den B12-Haushalt geachtet werden, da das Vitamin hauptsächlich in tierischen Produkten vorkommt.
Weitere Ursachen
Neben den genannten Ursachen gibt es noch weitere Faktoren, die zu Taubheitsgefühlen in den Zehen führen können.
Entzündliche Erkrankungen
Entzündliche Erkrankungen, wie rheumatische Erkrankungen oder Infektionen, können die Nerven beeinträchtigen.
Kamerad-Schnürschuh-Syndrom
Hinter dem kuriosen Namen Kamerad-Schnürschuh-Syndrom verbirgt sich eine Nervenkrankheit, welche die Füße betrifft. Es bezeichnet in der Medizin ein Engpasssyndrom, bei dem Druck beziehungsweise Kompression (Quetschungen) auf die peripheren Nerven (außerhalb des zentralen Nervensystems) ausgeübt wird. Der Begriff Kamerad-Schnürschuh-Syndrom hat seinen Ursprung im Ersten Weltkrieg. Das Wort Syndrom zeigt bereits an, dass sich dahinter ein Symptomkomplex (ein aus mehreren Symptomen bestehendes Beschwerdebild) verbirgt. Neben den äußeren, seitlichen Fußkanten können die Beschwerden entlang den Nervenbahnen auch bis zu den Sprunggelenken und hoch ins Bein ziehen. Ein Fußnerv - genauer der Nervus suralis - wird komprimiert. Das heißt, dass etwas den Nerv, der relativ nah unter der Haut entlangläuft, einengt oder quetscht. In seltenen Fällen können auch die nach innen zeigenden Bereiche des Fußes rund um das Sprunggelenk betroffen sein. Hier wird dann jedoch nicht der Nervus suralis, sondern Endausläufer des Nervus saphenus gereizt.
Symptome: Wie sich das Taubheitsgefühl in den Zehen bemerkbar macht
Ein Taubheitsgefühl in den Zehen kann sich auf unterschiedliche Weise äußern und verschiedene Symptome hervorrufen.
Verlust der Empfindlichkeit
Ein häufiges Anzeichen ist der Verlust der Empfindlichkeit, bei dem Berührungen oder Druck nur noch vermindert wahrgenommen werden.
Kribbeln oder Brennen
Ein weiteres charakteristisches Symptom ist ein Kribbeln oder Brennen, das oft als "Ameisenlaufen" beschrieben wird und sehr unangenehm sein kann.
Schwäche in den Füßen
Viele Betroffene klagen zudem über Schwäche in den Füßen, was das Gehen oder Stehen erschwert und die Mobilität erheblich beeinträchtigen kann.
Schmerzen
Schmerzen, insbesondere neuropathische Schmerzen, können trotz des Taubheitsgefühls vorhanden sein und das Wohlbefinden zusätzlich beeinträchtigen.
Diagnose: Der erste Schritt zur Linderung
Die Diagnose der Ursachen für ein Taubheitsgefühl in den Zehen erfordert eine gründliche und umfassende Untersuchung.
Anamnese
Zu Beginn wird dieder Ärztin in einem ausführlichen Anamnesegespräch verschiedene Fragen stellen. Wichtig zu wissen ist zum Beispiel, ob und welche Symptome neben den Taubheitsgefühlen auftreten. Außerdem ist es für die Diagnosestellung von Bedeutung, ob es Vorerkrankungen in der Familie gibt und wann die tauben Zehen auftreten.
Klinische Untersuchung
Ein wichtiger erster Schritt ist die klinische Untersuchung, bei der ein Arzt die Fußreflexe, die Empfindlichkeit sowie die Muskelkraft überprüft. Dies hilft, Hinweise auf mögliche Nervenschäden oder Durchblutungsstörungen zu erhalten. Beim Beklopfen des Nervs mit dem Finger durch den Arzt kommt es zu einem elektrisierenden Gefühl. Bemerkt der Arzt Auffälligkeiten in Bezug auf die Sensibilität, verfestigt dies den Verdacht auf die Diagnose Kompressionssyndrom.
Bluttests
Ergänzend dazu können Bluttests durchgeführt werden, um Erkrankungen wie Diabetes, Vitaminmangel oder entzündliche Prozesse im Körper zu identifizieren.
Bildgebende Verfahren
Um strukturelle Ursachen wie Bandscheibenvorfälle auszuschließen oder zu bestätigen, können bildgebende Verfahren wie Röntgen, MRT oder CT-Scans eingesetzt werden. Manchmal geben Röntgenbilder, Ultraschall, Kernspintomographie oder MRT (Magnetresonaztomographie) im Rahmen der Diagnostik in der Orthopädie näheren Aufschluss. Allerdings sind auch sie nicht eindeutig.
Weitere Diagnoseverfahren
Ein weiteres Diagnose-Verfahren ist die Betäubung (Lokalanästhesie) des schmerzenden Bereichs mit einer Spritze. Typisch ist das sogenannte Mulder-Zeichen (auch Mulder-Click-Zeichen oder Klick-Zeichen): Die Ärztin oder der Arzt drückt bei der Untersuchung von beiden Seiten auf die Stelle, an der die Morton-Neuralgie vermutet wird.
Therapieoptionen für nachhaltige Fußgesundheit
Die Behandlung von Taubheitsgefühlen in den Zehen erfordert oft einen ganzheitlichen Ansatz, der verschiedene Therapieoptionen kombiniert, um nachhaltige Fußgesundheit zu gewährleisten.
Medikamentöse Behandlung
Eine Möglichkeit besteht im Einsatz von Schmerzmitteln, entzündungshemmenden Medikamenten oder speziellen Medikamenten gegen neuropathische Schmerzen. Kortison-Spritzen: Helfen Einlagen und ein verändertes Schuhwerk nichts, werden herkömmlicherweise Kortison-Spritzen empfohlen. Oft werden bei dieser Methode entzündungshemmende Mittel wie Kortison gespritzt, die dafür sorgen sollen, dass der Nervenknoten abschwillt.
Physiotherapie und Fußgymnastik
Durch gezielte Übungen kann die Fußmuskulatur gestärkt und die Mobilität verbessert werden. Einige Betroffene bekommen Physiotherapie, ein Fußmuskeltraining oder auch Fußgymnastik verschrieben. Aus unserer Sicht kann dies unter Umständen hilfreich sein, wenn neben dem Fuß auch die Wade behandelt wird, die deine Fußmuskulatur ansteuert.
Übungen für High Heel-Liebhaberinnen
High Heel-Liebhaberinnen sollten regelmäßig Ihre Wadenmuskulatur trainieren. Hierzu gibt es zwei simple und schnelle Übungen, die sich prima in den Alltag integrieren lassen. Erste Variante: Stellen Sie sich auf eine Treppenstufe - aber nur mit dem Vorfuß. Die Ferse wird vorsichtig abgesenkt. Zweite Variante: Auf die Zehen, fertig, los! Klingt einfach? Ist es auch. Stellen Sie sich auf die Zehen und drücken Sie sich langsam nach oben. Durch diese beiden Übungen kommt es zu einer Dehnung der Wadenmuskulatur. Damit Ihre Treter Belastungen leichter wegstecken können, lohnt es sich, die Fußmuskulatur aufzubauen. Etwa durch diese Übungen: Werfen Sie zum Beispiel ein Geschirrtuch auf den Boden und heben es mit den Zehen auf. Sportler kennen diese Übung, denn sie dient auch zum Aufwärmen der Muskulatur. Ein Bein vor das andere stellen und die Fersen fest und gerade in den Boden pressen.
Lebensstiländerungen
Eine Änderung der täglichen Gewohnheiten ist ebenfalls entscheidend: Diätveränderungen, regelmäßige Bewegung wie Spazierengehen und Gewichtskontrolle helfen, zugrundeliegende Bedingungen wie Diabetes besser zu managen.
Spezielles Schuhwerk und Einlagen
Viele Betroffene bekommen den Tipp, geeignete Schuhe zu tragen oder auf hohe Absätze zu verzichten. Noch wichtiger ist allerdings, dass du durch regelmäßiges Dehnen und die Faszien-Rollmassage dafür sorgst, dass hohe Spannungen im Gewebe heruntergefahren werden. Einlegesohlen: Spezielle orthopädische Einlagen sollen die Nerven im Mittel- und Vorfuß entlasten. Kurzfristig kann das die Schmerzen lindern. Endet die Einlagenversorgung jedoch, kehren die Beschwerden meist schnell zurück. Daher empfehlen wir dir, unsere Liebscher & Bracht Übungen® auszuprobieren - vorübergehend auch begleitend zum Tragen von Einlagen.
Chirurgischer Eingriff
In bestimmten Fällen, etwa bei strukturellen Ursachen wie einem Bandscheibenvorfall oder einem Morton Neurom, können auch chirurgische Eingriffe notwendig sein. Letzte Maßnahme des Behandlungskatalogs ist eine Operation. Neurektomie - Meistens wird in der Fußchirurgie das Nervengeschwulst über einen Schnitt am Fußrücken entfernt. Dadurch kann die betroffene Person nach der Entfernung schnell wieder laufen, muss aber zur Nachbehandlung in der Regel spezielle Schuhe zur Entlastung des Vorfußes (Vorfußentlastungsschuh) tragen.
Liebscher & Bracht Übungen®
Wir empfehlen dir deshalb: Erhöhe deine Chance, dass Kortison oder Operation bei dir erst gar nicht notwendig werden. Vielleicht benötigst du dafür noch nicht einmal Einlagen oder musst auf deine Lieblingsschuhe verzichten.
Übungsanleitung
- Anspannung: Versuche, die Zehen in deine Hand zu drücken, also zu beugen. Dabei darf keine Bewegung stattfinden, das heißt, du verlässt die Dehnungsposition nicht, sondern spannst lediglich dagegen. Gleichzeitig versucht dein Fuß, sich nach unten zu bewegen, was du ebenfalls nicht zulässt.
- Anspannung: Halte die Zehen wieder fest, während sie sich beugen wollen. Gleichzeitig will dein Fuß nach unten (weg von deinem Knie), doch deine Hände verhindern das. Gleichzeitig will dein Fuß nach oben in Richtung Knie, bewegt sich aber ebenfalls nicht. Wiederhole die Gegenspannung danach für weitere 20 Sekunden.
Faszien-Rollmassage
Den Effekt der Dehnübungen unterstützt du durch eine vorsichtige Faszien-Rollmassage. An der Fußsohle eignet sich dafür unsere Mini-Faszienkugel ganz besonders. Mit ihrer Hilfe rollst du das Gewebe in deinem Fuß spiralförmig so gezielt aus, dass sich Verklebungen lösen können und die Zwischenzellflüssigkeit wieder besser zirkuliert. Kreise dein Gewebe möglichst langsam ab. Sei besonders vorsichtig, wenn du Druckschmerz bei einem Morton Neurom hast.
Ein gesunder Lebensstil für gesunde Füße
Ein gesunder Lebensstil ist entscheidend für die langfristige Gesundheit Ihrer Füße, da er helfen kann, das Risiko für Taubheitsgefühle zu reduzieren und bestehende Beschwerden zu lindern.
Ausgewogene Ernährung
Eine ausgewogene Ernährung versorgt Ihren Körper mit den notwendigen Nährstoffen und kann helfen, Entzündungen zu reduzieren.
Regelmäßige Bewegung
Regelmäßige Bewegung fördert die Durchblutung und stärkt die Muskeln, was wiederum Fußproblemen vorbeugt. Das simpelste Training für die Füße ist im Übrigen das Barfußgehen. Es verbessert die Flexibilität der Gelenke im Fuß und stärkt die Muskulatur.
Verzicht auf Alkohol und Nikotin
Der Verzicht auf Alkohol und Nikotin trägt ebenfalls positiv zur allgemeinen Gesundheit und speziell zur Fußgesundheit bei, da diese Substanzen die Durchblutung beeinträchtigen können.
Blutzuckermanagement bei Diabetes
Für Menschen mit Diabetes sind die sorgfältige Überwachung und das Management des Blutzuckers von größter Bedeutung. Ein stabiler Blutzuckerspiegel kann das Risiko von Nervenschäden und anderen diabetesbedingten Problemen erheblich verringern.
Passendes Schuhwerk
Schuhe, die gut passen und genügend Halt bieten, verhindern Druckstellen und unterstützen eine gesunde Fußhaltung.
Wann ist eine ärztliche Untersuchung nötig?
Gelegentliche Taubheitsgefühle in den Zehen gerade nach langen Arbeitstagen, beim Tragen spezieller Schuhe oder während des Trainings auf dem Fahrrad und Crosstrainer sind in der Regel harmlos. Es gibt jedoch Situationen, in denen eine ärztliche Untersuchung ratsam ist:
- Taubheit plötzlich ohne erkennbaren Grund einsetzt.
- Taube Zehen über einen längeren Zeitraum anhalten.
- Zusätzliche Symptome auftreten (zum Beispiel Schwindel, Übelkeit, Sehstörungen, Schmerzen).
- Sich die Taubheit über eine gesamte Körperhälfte ausbreitet.
Besteht Unsicherheit über die Ursache der tauben Zehen, ist medizinischer Rat immer sinnvoll.
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