Die Begriffe "Neurose" und "Persönlichkeitsstörung" werden im allgemeinen Sprachgebrauch oft unbedacht und inkorrekt verwendet. Es ist daher wichtig, die Unterschiede und Nuancen zwischen diesen beiden Konzepten zu verstehen, um eine fundierte Perspektive auf psychische Gesundheit zu gewinnen.
Was ist eine Neurose?
Der Begriff "Neurose" ist ein heute nicht mehr gebräuchlicher Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher seelischer Störungen ohne erkennbare körperliche Ursachen. Angst vor Krankheit oder Verlust kennen viele Menschen. Nur sind diese bei einer Neurose besonders intensiv und beherrschen die Gefühlswelt des Betroffenen. Der Neurotiker verliert aber nie den Bezug zur Realität. Die Bezeichnung Neurose ist wissenschaftlich umstritten. Vor allem in den USA wird er weitgehend gemieden. Besser geeignet sei die Bezeichnung „psychische Störung in rein deskriptivem Sinne". In der Praxis hat sich dieser sperrige Name jedoch nicht durchgesetzt. Viele Mediziner verwenden hierzulande weiter den Begriff Neurose als Sammelbegriff für verschiedene psychische Störungen. Darunter fallen beispielsweise Phobien, Angststörungen, Panikattacken oder diffuse Angstzustände. Auch Borderline-Störungen wurden in der Vergangenheit als eine Art Neurose bezeichnet. Zu den Neurosen zählen auch Zwangsstörungen, Hysterien, Hypochondrie sowie schizoide und paranoide Störungen. Im Begriff Neurose tauchen zwei griechische Wurzel auf: Neuron [νευρον] = Nerv und -ose [-ωσις]. Die griechische Nachsilbe [-ωσις] kann hier ungefähr mit der deutschen -keit übersetzt werden. Eine Neurose ist also eine "Nervlichkeit". Obwohl der Begriff bereits 1776 von Cullen eingeführt wurde, verschaffte ihm erst Sigmund Freud nachhaltige Verbreitung. Das psychoanalytische Erklärungsmodell vieler psychischer Störungen fußte lange Zeit auf Freuds Konzept des ungelösten Ödipuskomplexes (1910), den er als ausschlaggebende Ursache aller sogenannten neurotischen Erkrankungen ansah. Das psychoanalytische Krankheitsmodell denkt eine kausale Verursachung mit, die mit streng wissenschaftlichen Mitteln nicht objektiviert werden kann. Dass die konkreten Ursachen psychischer Störungen nicht beweisbar sind, macht Modelle, die sie in grundlegende Kategorien einzuteilen versuchen aber nicht nutzlos. Die Abgrenzung ist zu plausibel um sie völlig zu verwerfen. Dass eine Psychose nach LSD-Konsum eine kategorial andere Ursache hat als eine Soziale Phobie wird kaum jemand bezweifeln. Deshalb macht der Versuch einer theoretischen Unterscheidung von neurotischen und nicht-neurotischen Störungen Sinn. Sie ist in der Praxis außerordentlich befruchtend. Ohne sie würde nur symptomatisch behandelt.
Ursachen von Neurosen
Es gibt viele verschiedene Gründe, warum es zu einer neurotischen Störung kommt. Einfluss nehmen können zum Beispiel:PersönlichkeitsstrukturStress- und Belastungssituationenemotionale Traumata. Anhänger*innen der Psychoanalyse gehen davon aus, dass eine Neurose auf unbewusste, nicht gelöste Konflikte zurückzuführen ist, die in der Kindheit entstanden sind. Vor allem unterdrückte Ängste und sexuelle Schwierigkeiten spielen dabei eine Rolle.
Symptome einer Neurose: Neurotisches Verhalten
Die Symptome einer Neurose sind sehr vielfältig und abhängig von den Erkrankungen, die unter diesen Begriff fallen. Zum Beispiel:Somatoforme Störungen (früher: Symptomneurose) sind körperliche Beschwerden, die nicht auf eine körperliche Krankheit zurückzuführen sind und vermutlich seelischer Natur sind. Wer an einer Herzneurose leidet, erlebt beispielsweise Angstzustände mit sehr realen Symptomen wie Atemnot und Herzrasen und fehlinterpretiert diese womöglich als Zeichen eines Herzinfarkts. Bei einer Phobie stehen Ängste im Vordergrund, die sich auf eine bestimmte Situation, Person oder ein bestimmtes Objekt beziehen - etwa auf Spinnen, Autofahren oder Fahrstühle.Bei einer generalisierten Angststörung lebt eine Person nahezu in permanenter Sorge um ganz unterschiedliche Themen.Eine Dysthymie (früher: neurotische Depression) ist eine depressive Verstimmung, die zwar weniger ausgeprägt ist als bei einer Depression, aber dafür kontinuierlich über eine sehr lange Zeit hinweg anhält.Bei der Depersonalisation empfinden Menschen ihren eigenen Körper als fremd, bei der Derealisation ihre Umwelt.Bei einer Hypochondrie lebt eine Person in der Angst, an einer ernsten Krankheit zu leiden.Eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist die langanhaltende Reaktion auf ein traumatisches Erlebnis, das nicht verarbeitet werden konnte. Typisches Symptom einer Zwangsstörung (früher: Zwangsneurose) ist der starke innere Drang, Handlungen immer wieder auszuführen. Häufig empfindet die betroffene Person diese Handlungen selbst als sinnlos. Neurosen können sich auf verschiedene Arten zeigen. Körperliche Symptome sind oft nicht auf eine tatsächliche körperliche Erkrankung zurückzuführen. Ein Realitätsverlust kann ebenfalls auftreten, was bedeutet, dass die Betroffenen Schwierigkeiten haben, ihre Umgebung als real wahrzunehmen. Die Persönlichkeitsstruktur eines Menschen kann einen großen Einfluss auf die Entwicklung von Neurosen haben. Menschen mit bestimmten Charaktereigenschaften sind anfälliger für neurotische Störungen. Laut der Psychoanalyse entstehen Neurosen oft aus unbewussten Konflikten, die in der Kindheit verwurzelt sind.
Behandlung von Neurosen
Welche Behandlung bei einer Neurose infrage kommt, hängt vor allem davon ab, um welche Erkrankung es sich genau handelt. Darüber hinaus spielt bei der Wahl der Therapie eine Rolle, wie schwer die Erkrankung ist und welche Therapieform die Person bevorzugt.In der Regel wird eine zu den Neurosen zählende Störung mitPsychotherapie und/oderPsychopharmaka behandelt.Es gibt viele unterschiedliche Formen der Psychotherapie.
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Was ist eine Persönlichkeitsstörung?
Persönlichkeitsstörungen bzw. Tatsächlich gehen beide Kategorien fließend ineinander über. Persönlichkeitsstörungen werden regelhaft durch chronisch kränkende Erlebnisse hervorgerufen, die nicht angemessen verarbeitet werden. Da die Kränkungen meist in der frühen Kindheit beginnen, ist eine Abgrenzung gegenüber angeborenen Charaktereigenschaften schwierig. Zudem entscheiden angeborene Charaktereigenschaften ihrerseits darüber mit, ob der Betroffene auf Kränkungen angemessen reagiert oder nicht. Der Begriff angemessene Reaktion ist schnell gewählt. Objektiv definiert ist er nicht.
Hauptunterschiede zwischen Neurose und Persönlichkeitsstörung
Die Unterscheidung zwischen Neurose und Persönlichkeitsstörung ist theoretisch klar. Als Neurose wird eine seelische Fehlentwicklung in der Folge belastender Erlebnisse bezeichnet, die nicht angemessen verarbeitet werden. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Persönlichkeitsstruktur vor der Kränkung unproblematisch gewesen ist.
Neurose versus Psychose
Neurosen und Psychosen klingen ähnlich bezeichnen jedoch sind zwei völlig unterschiedliche Arten von psychischen Störungen. Die Realitätskontrolle bleibt bei Neurosen erhalten, während sie bei Psychosen oft gestört ist.
Psychose
Eine »Psychose« zeichnet sich hingegen durch eine gestörte Realitätswahrnehmung aus, der Bezug zur Realität geht zeitweise verloren. Die häufigste Form einer Psychose ist die Schizophrenie. Psychotiker halluzinieren, hören Stimmen und entwickeln Wahnideen. Anders als Neurotiker haben Psychotiker zumindest in der akuten Phase keine Krankheitseinsicht und halten sich für gesund. »Paranoia« bezeichnet eine seltene Form der Psychose, in deren Mittelpunkt ein Wahn steht, der lange, manchmal lebenslang andauert. Der Inhalt des Wahns oder des Wahnsystems ist sehr unterschiedlich, zum Beispiel Liebes-, Eifersuchts-, Größen- oder Verfolgungswahn. Auch die »paranoide Schizophrenie«, die häufigste und bekannteste Erkrankung aus dem Formenkreis der Schizophrenien, ist eine andere Erkrankung. Anders als bei der Schizophrenie erscheint der Wahn des Paranoikers weniger bizarr und zumindest theoretisch nachvollziehbar und im realen Leben nicht völlig auszuschließen. Bei Psychotikern hingegen scheint die Realität außer Acht gelassen zu sein - ein normales Gespräch scheint kaum möglich zu sein. Die Antworten auf deine Fragen machen dich „verdutzt“. Es ist, als würde der Psychotiker teils verstehbare Sätze sagen, doch du kannst als Zuhörer den grösseren Zusammenhang nicht mehr verstehen. Manche Menschen mit Psychosen wirken auf den ersten Blick ganz normal, doch dann merkst Du im Laufe der Unterhaltung, dass sich etwas sehr fremd anfühlt. Beispielsweise fällt Dir auf, dass der andere sich leicht verfolgt fühlt oder dass er auf Deine Fragen so antwortet, dass Du Dich irritiert fühlst.
Bedeutung des Selbstbildes
Durch den Lauf der Dinge wird jedes Selbstbild infrage gestellt. Bei der Entscheidung, ob man eine Erkenntnis akzeptiert oder nicht, spielt die Qualität der Gefühle, die durch die Erkenntnis ausgelöst werden, eine wesentliche Rolle. Angenehme Gefühle sind leicht zu akzeptieren, unangenehme nicht. Eine Erkenntnis zu akzeptieren, heißt mehr, als dass man sie abnickt. Wirklich akzeptiert wird eine Wahrheit nur, wenn man die Gefühle, die sie auslöst, bis zum Ende erlebt. Wenn man den Kelch nicht austrinkt, bleibt der Bodensatz zurück. Oft enthält er den eigentlichen Nährstoff. Die Entscheidung, die man an dieser Stelle trifft, ist die Entscheidung über gesund oder krank. Das Gefühl, das durch eine Erkenntnis ausgelöst wird, ist nicht nur eine Reaktion, die man annimmt oder bekämpft. Das Gefühl beinhaltet seinerseits Erkenntnisse. Klaus wird vom Chef kritisiert. In seiner Seele vermengen sich Wut und Scham. Nicht nur die Erkenntnis, dass der Chef ihn wenig schätzt, ist bitter. Anna entdeckt, dass Holger mit Charlotte flirtet. Die Sache macht ihr nicht nur klar, dass sie für Holger austauschbar ist. Nach der Liebesnacht ließ die Bekanntschaft aus der Disko nichts mehr von sich hören. Der charmante Ralf hat sie bloß mal eben so vernascht. Als Hannah den Raum betrat, konzentrierte sich Peter auf seine Arbeit. Gefühle sind mehr als Farben der Lebendigkeit. Schmerzhafte Erkenntnisse betreffen nicht nur Vorstellungen über soziale Positionen, sondern auch über die eigene Persönlichkeitsstruktur. Fehlt der Mut, der Struktur ins Auge zu sehen, beginnt ein innerer Kampf gegen die Verwirklichung des wahren Selbst.
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Um die Gefahr zu mindern, Teile seiner selbst abzulehnen, gilt es, zwischen Ereignis und Reaktion zu unterscheiden. Integration oder projektive Identifikation?
Der Verursacher eines Gefühls ist nicht das Ereignis oder der, von dem es angestoßen wird. Der Verursacher ist die eigene Neigung, so und so zu reagieren. Wer seine Reaktion dem Ereignis zuordnet, lehnt nicht nur Verantwortung für sich ab. Er festigt ein Selbstbild, in dem er intime Teile seiner selbst unter die Herrschaft anderer stellt. Die Kritik des Chefs mag ungerecht sein. Dann sollte Klaus sie zurückweisen. Dass er aber mit Wut und Scham reagiert, ist nicht die Schuld des Chefs. Wenn Anna Holgers Flirt mit Charlotte nicht akzeptieren kann, muss sie die Sache mit ihm klären. Die wütende Jennifer hat wenig davon, wenn sie alle Schuld an der Enttäuschung Ralfs falschen Liebesschwüren zuschreibt. Dass Peter seine Verlegenheit verdrängt, bringt ihn nicht weiter. Oft fasst man das Ereignis und die Reaktion darauf als Einheit auf. Man betrachtet Gefühle als Begleiterscheinungen der Ereignisse. Fühlt sich das Ganze unangenehm an, versucht man nicht nur eine Wiederholung des Ereignisses zu verhindern, sondern man weist die ganze Erfahrung als vermeintlich schädlich zurück. Man verdrängt, verleugnet oder rationalisiert sie.
Die Bedeutung der eigenen Bedeutung
Die normale Realitätsdeutung sieht die Person als Partikel in einem Feld. Während vom Feld nur ein Bruchteil zu erkennen ist, stehen der Person ihre eigenen Belange unübersehbar vor Augen. Der Grundirrtum der Neurose liegt darin, dass der Einzelne seiner Person mehr Bedeutung zumisst, als ihr in Wirklichkeit zukommt. Ihre Person hat kaum Bedeutung. Bedeutung haben nur Sie selbst. Unterscheiden Sie zwischen sich und Ihrer Person. Sie selbst sind das, was Sie sind. Dass sich der Einzelne instinktiv große Bedeutung beimisst, ist ein nützliches Werkzeug der Evolution. Wie sonst fände er den Eifer, für seinen Vorteil zu streiten. Diese Zahl beschreibt die soziale Bedeutung. Eine der vielen Personen hat ausgerechnet, dass bislang einhundert Milliarden Menschen lebten. Also Pi mal Daumen noch zwei Nullen mehr für jeden Einzelnen was seine historische Bedeutung angeht. Eine Berechnung der kosmischen Bedeutung des Einzelnen ersparen wir uns aus Rücksicht auf die beschränkten Möglichkeiten des Taschenrechners. Offensichtlichstes Beispiel ist die narzisstische Charakterneurose. Da braucht man nicht viel zu erklären. Bei der Generalisierten Angststörung oder der Ängstlich-vermeidenden Persönlichkeit ist der Patient überwertig mit der Sorge beschäftigt, dass ihn oder seine Bezugspersonen ein Unheil treffen könnte. Über das Unheil, das Fremden droht, macht er sich wenig Sorgen. Das gilt auch bei der Sozialen Phobie: Wie könnte man der Gefahr, sich zu blamieren, Bedeutung beimessen, wenn man sich selbst für unwichtig hielte? Nicht anders ist es bei den Zwangsstörungen. Nähme der Zwangskranke sich selbst nicht so wichtig, würde er kaum Energie darauf verwenden, noch das letzte Quäntchen Gefahrenpotenzial, das ihm droht, durch zermürbende Kontrolle von sich abzuwenden. Noch deutlicher wird die Selbstüberschätzung bei dem, der glaubt, ein Unheil verhindern zu können, indem er nicht auf die Ritzen zwischen den Pflastersteinen tritt. Der depressive Patient wirft sich maßlose Schuld und Versagen vor. Würde eine essgestörte Person sich akribisch mit ihrem Erscheinungsbild befassen, wenn sie der Person, deren sichtbarer Ausdruck der Körper ist, keine überwertige Bedeutung beimäße? Der beschriebene Zusammenhang zwischen Überschätzung der eigenen Bedeutung und seelischem Leid beschäftigt auch die spirituelle Tradition. Dort wird versucht, sich aus der Anhaftung ans Ego zu lösen. Es gehört zur Funktionsweise des Egos, die Bedeutung der Person zu überschätzen. Das Ego, aus dessen Zugriff sich der spirituelle Mensch zu befreien versucht, ist keine eigenständige Instanz. Das Ego ist begrifflicher Repräsentant eines Selbstbilds, das das Ich mit der Person gleichsetzt und deren Belangen eine so überragende Bedeutung zuspricht, dass die Person es partout nicht unterlassen kann, darüber nachzudenken. Die realitätsfremde Einschätzung der eigenen Bedeutung betrifft nicht nur das neurotische Selbstbild. Beim psychotischen Selbstbild wird sie erst recht virulent. Ein Kernsymptom der Psychose ist das Beziehungserleben. Der Kranke bezieht alles auf sich; als stünde er im Mittelpunkt der Welt, als habe er eine solche Bedeutung, dass sich alles und jeder mit ihm befasst. Was bei der Neurose Irrtum bleibt, wird bei der Psychose zum Wahn. Bei der Neurose zieht das Trugbild leise an den Strippen, bei der Psychose drängt es lautstark in den Vordergrund.
Neurotische Entwicklungen und traumatische Ereignisse
Neurotische Entwicklungen können durch einzelne Ereignisse angestoßen werden. Solche Ereignisse nennt man traumatisch, also verletzend. Ist das Trauma groß, löst es eine posttraumatische Belastungsstörung aus. Eine posttraumatische Belastungsstörung ist eine Sonderform der neurotischen Entwicklung. Als Erwachsener ist man Missständen ausgesetzt. Häufiger werden Neurosen aber nicht durch wuchtige Einzelereignisse ausgelöst, sondern durch dauerhafte psychosoziale Missstände, denen man besonders in der Kindheit ausgeliefert ist. Traumatisierend sind Missstände vor allem dann, wenn sie den Eigenwert des Individuums leugnen und/oder sein Selbstbestimmungsrecht infrage stellen. Der Verzicht des Einzelnen auf sein Selbstbestimmungsrecht wird in der Regel durch die Drohung erzwungen, ihn bei mangelndem Gehorsam aus der Gemeinschaft zu verstoßen oder ihm gezielt zu schaden. Wenn du nicht tust, was wir wollen, grenzen wir dich aus oder wir bestrafen dich. Ein persönliches Beziehungsverha…
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