Nachdem ich in den letzten 20 Jahren treuer Razer-Nutzer war, beginne ich, die Vor- und Nachteile dieser Marke kritisch zu hinterfragen, insbesondere in Bezug auf die Abhängigkeit von der Razer Synapse Software. Dieser Artikel beleuchtet meine Erfahrungen und die Suche nach einer alternativen Maus, die ohne unnötigen Software-Ballast auskommt und dennoch meinen Ansprüchen gerecht wird.
Meine Razer-Odyssee: Von Diamondback bis Basilisk V3 Hyperspeed
Meine Reise mit Razer begann mit der Diamondback und führte mich über verschiedene Modelle wie die Lachesis und Death Adder. Vor einiger Zeit kaufte ich eine Wireless Basilisk X, die zwar recht günstig war, aber unter häufigen Verbindungsabbrüchen litt. Ich hatte den Eindruck, dass dieses Problem bei vollem Akku weniger auftrat.
Vor einem halben Jahr erwarb ich dann eine Basilisk V3 Hyperspeed, bei der seit einiger Zeit das Mausrad spinnt. Was mich jedoch wirklich stört, ist die Tatsache, dass die Razer-Produkte ohne die "Synapse"-Software stark eingeschränkt sind. Sobald der Bildschirm gesperrt ist, wechseln sie in einen Demo-Modus. Dies wirft die Frage auf, ob Preis und Qualität bei Razer wirklich im Einklang stehen.
Das Problem mit der Software-Abhängigkeit
Ich besitze auch die Huntsman V2 Analog Tastatur, bei der das Problem mit dem Demo-Modus (sobald Synapse nicht läuft) noch deutlicher wird, da es so auffällt. Hinzu kommt, dass sie ein Spulenfiepen wie eine GeForce-Grafikkarte erzeugen kann. Obwohl mir die Tastatur sehr gut gefällt und ich gut damit schreibe, ist sie mir zu teuer, um sie ohne triftigen Grund auszutauschen. Der Spontankauf (es gab im Laden nichts anderes, was irgendwie brauchbar gewesen wäre, und ich wollte eine Tastatur ausprobieren) führte dazu, dass ich die Software-Problematik nicht ausreichend berücksichtigt habe.
Anforderungen an eine neue Maus
Bei der Suche nach einer neuen Maus sind mir folgende Punkte wichtig:
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- Größe: Da ich eher große Hände habe, kommen Mini-Mäuse nicht in Frage.
- Software: Ich möchte keinen Software-"Bullshit". Die Maus sollte auch unter Linux laufen. RGB-Lauflicht ohne Software ist ein No-Go.
- Wireless vs. RGB: Bei einer kabellosen Maus verzichte ich lieber auf RGB, um die Akkulaufzeit zu maximieren.
- Budget: Das Budget ist eigentlich "egal", wenn der Preis die Qualität widerspiegelt.
Erste Eindrücke von Alternativen
Die Logitech G502 X Lightspeed könnte mir gefallen. Mit einem Preis von ca. 110€ ist sie zwar schon eine Investition, aber ich müsste sie erst einmal in einem Laden ausprobieren. Auf der Arbeit habe ich eine G603, die seit über einem Jahr mit einer Batterie läuft und eigentlich ganz okay ist. Allerdings waren die Logitech-Produkte, die ich in den letzten 20 Jahren hatte, eher "naja". Ich bin generell kein Logitech-Fanboy, aber ich habe mir jetzt auch eine G305 billig für einen anderen Rechner gekauft und finde sie gar nicht mal so schlecht.
Die Razer-Option überdenken
Eigentlich könnte ich mir nur die Basilisk Hyperspeed noch einmal kaufen und hoffen, dass es besser wird. Allerdings hatte ich auch hier Probleme: Unter Windows lief alles problemlos, aber unter Linux blinkte das Mausrad grün, sobald ich den Rechner herunterfuhr, bis ich die Maus ausschaltete. Auf solchen "Bullshit" habe ich keine Lust mehr.
Die Razer DeathAdder Essential: Eine treiberlose Alternative?
Die Razer DeathAdder-Reihe gilt seit über einem Jahrzehnt als legendäre Gaming-Maus in der E-Sport-Szene. Dank ihrer erwiesenen Haltbarkeit und Ergonomie hat sie sich den Ruf erworben, genau die Zuverlässigkeit zu bieten, auf die Gamer schwören. Die Razer DeathAdder Essential ist die neueste Version und soll einem noch größeren Publikum zugänglich gemacht werden.
Die Razer DeathAdder-Familie umfasst einige der renommiertesten und beliebtesten Gaming-Mäuse weltweit. Mit über neun Millionen verkauften Einheiten weltweit und Dutzenden Auszeichnungen ist es kein Wunder, dass die Razer DeathAdder seit ihrem Erscheinen Kult ist und eine eingeschworene Fangemeinde für sich begeistern konnte.
Auch die Razer DeathAdder Essential verfügt über die klassische ergonomische Form, die schon alle vorherigen Vertreter der Razer DeathAdder-Reihe ausgezeichnet hat. In Windows kann man selbst bei Hardware und Sound die DPI ändern, auch ohne Treiber. Die Einstellungen der Maus erfolgen gänzlich ohne Treibersoftware, einfach über das Drücken einer simplen Tastenkombination. So lässt sich z.B. die DPI-Auflösung ohne langwieriges Konfigurieren der Software von 400 auf 800, 1600 oder sogar 3200 DPI erhöhen. Ebenso problemlos kann vom Rechts- in den Linkshändermodus gewechselt werden.
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Ich hatte die DeathAdder Essential selbst einmal und fand sie auch nicht schlecht. Ohne Treiber oder Software kann man jedoch nicht viele Einstellungen vornehmen. Was man ändern kann, sind Zeigereinstellungen, Empfindlichkeit und Beschleunigung. Die ganz normale Razer DeathAdder kostet weniger als die beiden anderen Varianten, nämlich 50 Euro, aber dafür hat sie eine DPI von 6.400, was leider nicht viel ist.
Die Qual der Wahl
Die Unterschiede zwischen den Modellen liegen hauptsächlich im DPI-Wert und im Preis. Ich bin mir jedoch unsicher, ob die DeathAdder-Modelle gut zum Zocken geeignet sind, da ich sie hauptsächlich zum Klicken in Minecraft benötige. Ich würde auch die ganz normale Razer DeathAdder für 50 Euro in Betracht ziehen, bin mir aber nicht sicher, ob sie gut zum Klicken geeignet ist.
Weitere Überlegungen und Recherchen
Neben der Mauswahl gibt es auch andere technische Herausforderungen, wie z.B. das Problem, dass sich eine WD SN850X 2TB SSD nicht löschen oder neu partitionieren lässt. Auch die Frage, wie man Musikdateien direkt auf iPad und iPhone kopieren kann, beschäftigt mich.
Die Tech-Welt ist ständig im Wandel, und es gibt immer wieder neue Produkte und Innovationen, die mein Interesse wecken. Dazu gehören beispielsweise der neue Streaminglautsprecher von Cambridge, die MicroRGB-Fernseher und ultra-schnellen Gaming-Monitore von Samsung, sowie die Must-Haves für einen perfekt eingerichteten Desktop zum Gaming oder Arbeiten.
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