Tropfen gegen Nervenschmerzen bei Fibromyalgie: Ein umfassender Überblick

Einführung

Fibromyalgie ist eine chronische Erkrankung, die durch weitverbreitete Schmerzen, Müdigkeit und andere Symptome gekennzeichnet ist. Nervenschmerzen, auch bekannt als Neuralgien oder neuropathische Schmerzen, sind eine häufige Begleiterscheinung der Fibromyalgie. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Behandlungsansätze, insbesondere die Verwendung von Tropfen gegen Nervenschmerzen bei Fibromyalgie, und bietet einen umfassenden Überblick über Medikamente, natürliche Heilmittel und andere Therapieoptionen.

Medikamentöse Behandlung von Fibromyalgie-Schmerzen

Obwohl es kein spezifisch für die Fibromyalgie entwickeltes und zugelassenes Medikament gibt, können bestimmte Medikamente, die zur Behandlung anderer chronischer Schmerzen oder Erkrankungen zugelassen sind, auch bei Fibromyalgie helfen. Zu den häufig verwendeten Medikamenten gehören:

  • Amitriptylin: Ein trizyklisches Antidepressivum, das die Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin hemmt. Es wird in niedriger Dosierung (10 bis 50 mg) in der Regel abends als Tablette eingenommen. Mögliche Nebenwirkungen sind unter anderem trockener Mund, Übelkeit, Schläfrigkeit, Verstopfung und Gewichtszunahme. Die Wirkung kann mit der Zeit nachlassen, weshalb eine regelmäßige Unterbrechung der Behandlung empfohlen wird.
  • Duloxetin: Ein selektiver Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI), der zur Behandlung von Depressionen, generalisierter Angststörung und Schmerzen aufgrund von diabetesbedingten Nervenschäden zugelassen ist. Es wird in der Regel morgens als Kapsel eingenommen (Dosierung: 60 mg).
  • Pregabalin: Zugelassen zur Behandlung von bestimmten Schmerzerkrankungen, Epilepsie und generalisierten Angststörungen. Es wirkt ebenfalls auf bestimmte Botenstoffe (Neurotransmitter) und wird über den Tag verteilt 2- oder 3-mal als Kapsel eingenommen (Dosierung: 150 bis 450 mg).

Es ist wichtig zu beachten, dass die Anwendung von Duloxetin und Pregabalin zur Behandlung von Fibromyalgie rechtlich gesehen einen nicht bestimmungsmäßigen Gebrauch (Off-Label-Use) darstellt, für den besondere Regelungen gelten. Eine Ausnahme besteht, wenn neben Fibromyalgie noch eine andere Erkrankung vorliegt, für die das jeweilige Medikament zugelassen ist.

Die Wirksamkeit dieser Medikamente ist unterschiedlich. Studien zeigen, dass bei etwa 25 bis 45 von 100 Menschen, die eines dieser Medikamente einnehmen, die Schmerzen um mindestens die Hälfte zurückgehen. Im Vergleich dazu erleben etwa 10 bis 25 von 100 Menschen, die ein Scheinmedikament (Placebo) einnehmen, eine ähnliche Schmerzlinderung. Es kann einige Wochen dauern, bis die Medikamente eine Wirkung zeigen.

Restaxil® Tropfen: Eine natürliche Alternative bei Nervenschmerzen

Restaxil® Tropfen sind ein homöopathisches Arzneimittel, das zur Behandlung von Neuralgien (Nervenschmerzen) eingesetzt wird. Sie enthalten einen einzigartigen Wirkkomplex aus fünf speziellen Arzneipflanzen:

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  • Gelsemium sempervirens: Wirkt laut Arzneimittelbild im zentralen Nervensystem und kommt v.a. bei scharfen, schießenden Schmerzen längs einzelner Nervenbahnen zum Einsatz.
  • Spigelia anthelmia: Hilft laut Arzneimittelbild bei ausstrahlenden Nervenschmerzen sowie Berührungsschmerzen.
  • Iris versicolor: Wirkt bei ziehenden, reißenden und brennenden Schmerzen im Hüftnerv bis zum Fuß.
  • Cyclamen purpurascens: Bestandteil des Wirkkomplexes von Restaxil.
  • Cimicifuga racemosa: Kommt bei ziehenden, stechenden und ausstrahlenden neuralgischen Schmerzen im Rücken, Becken und bei wandernden Schmerzen in allen Nerven zum Einsatz.

Die Wirkstoffe in Restaxil® Tropfen sind gemäß dem Ähnlichkeitsprinzip auf die zu behandelnden Nervenschmerzen abgestimmt. Anders als bei vielen chemischen Präparaten sind bei Restaxil® Tropfen keine Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt.

Die Tropfen werden unabhängig von den Mahlzeiten und unverdünnt eingenommen. Die Dauer der Anwendung sowie die Dosierung hängt von der Art der Beschwerden ab. Bei akuten Beschwerden kann die Dosierung auf bis zu 6x täglich 5 Tropfen erhöht werden.

neuroLoges®: Homöopathische 3-fach Kombination bei Nervenschmerzen

neuroLoges® ist eine weitere homöopathische Option zur Behandlung von Nervenschmerzen. Es handelt sich um eine einzigartige 3-fach Kombination, die auf natürliche Weise wirkt und sehr gut verträglich ist. neuroLoges® kann entweder alleine oder zusammen mit chemischen Schmerzmitteln eingenommen werden, um diese zu reduzieren. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind nicht zu erwarten.

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern der enthaltenen Einzelmittel ab. Dazu gehören: Nervenschmerzen (Neuralgien).

Weitere Medikamente und Behandlungen, die nicht empfohlen werden

Viele Medikamente, die teilweise bei Fibromyalgie eingesetzt werden, sind für diese Erkrankung nicht gut untersucht und werden von medizinischen Fachgesellschaften nicht zur Behandlung von Fibromyalgie empfohlen. Dazu gehören:

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  • Beruhigungs- und Schlafmittel (Hypnotika)
  • Medikamente auf Basis von Cannabis (Cannabinoide)
  • Guaifenesin (zur Behandlung von Husten mit Auswurf)
  • Hormone (Testosteron, Östrogen, Wachstums- oder Schilddrüsenhormone)
  • Interferone
  • Muskelentspannende Mittel (Muskelrelaxantien)
  • Medikamente gegen Viren (Virostatika)
  • Mirtazepin (zur Behandlung von Depressionen)
  • Mono-Amino-Oxidase-Hemmer (MAO-Hemmer)
  • Narkosemittel (Ketamin)
  • Natriumoxybat

Auch vom Gebrauch von Schmerzmitteln wie ASS, Diclofenac, Ibuprofen und Paracetamol wird abgeraten, da nicht belegt ist, dass sie bei Fibromyalgie helfen, aber verschiedene Nebenwirkungen haben können. Andere Schmerzmittel wie Metamizol sowie stärkere Medikamente aus der Gruppe der Opioide wie Oxycodon sollen bei Fibromyalgie ebenfalls nicht eingesetzt werden.

Nicht-medikamentöse Behandlungsansätze

Es ist sinnvoll, nicht allein auf Medikamente zu setzen, sondern sie mit anderen Behandlungen zu kombinieren. Leichte körperliche Aktivität kann die Beschwerden lindern und die Belastbarkeit verbessern. Auch Methoden zur Entspannung und Stressbewältigung können eine Besserung bewirken.

Wichtige Hinweise zur Einnahme von Medikamenten

  • Um Nebenwirkungen möglichst zu vermeiden, ist es sinnvoll, die Behandlung zunächst mit einer niedrigen Dosis zu beginnen und diese dann schrittweise zu erhöhen.
  • Wer eine höhere Dosis nicht verträgt, kann auch zu einer niedrigeren zurückkehren.
  • Beim Beenden der Behandlung wird die Dosis ebenfalls nach und nach verringert.
  • Um das Risiko für mögliche Wechselwirkungen einschätzen zu können, ist es wichtig, die Ärztin oder den Arzt über andere Medikamente zu informieren, die man einnimmt.
  • Bei einer längerfristigen Therapie kann es sinnvoll sein, nach einer Weile zu prüfen, ob man das Medikament noch benötigt.

Schüssler Salze als Unterstützung

Schüssler-Salze sind Mineralstoffe, die homöopathisch aufbereitet werden und schnell ins Innere der Zelle gelangen. Sie unterstützen die Gesundheit der Körperzelle und verstehen sich als Regulationstherapie. Schüssler-Salze sind geeignet zur Steigerung des Wohlbefindens, Vorbeugung von Krankheiten und zur Begleitung bzw. Unterstützung einer ärztlichen Therapie. Central Schüßler Tropfen sind sorgfältig abgestimmte Mischungen von Schüßler-Salzen. Die Salze ergänzen sich perfekt in den Kombinationen.

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