Die Neurologie im Westend Krankenhaus ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung. Bewertungen von Patienten und Angehörigen geben Einblicke in die Qualität der medizinischen Versorgung, die Freundlichkeit des Personals und die Organisation der Klinik. Dieser Artikel fasst die verschiedenen Erfahrungen zusammen, um ein umfassendes Bild der Neurologie im Westend Krankenhaus zu vermitteln.
Positive Erfahrungen
Viele Patienten berichten von sehr positiven Erfahrungen in der Neurologie des Westend Krankenhauses. Besonders hervorgehoben werden:
- Engagiertes und freundliches Personal: Auf der Station 5 (Haus 1) kümmerten sich Ärzt:innen, Schwestern, Pfleger und Patientenbetreuerinnen sehr engagiert und freundlich um die Patienten.
- Hervorragende Pflege: Die Pflege wurde als hervorragend beschrieben, wobei das Personal zu jeder Tages- und Nachtzeit ansprechbar war.
- Kompetente Physiotherapeuten: Die Physiotherapeuten im Haus 1 konnten erfolgreich Paresen behandeln und Patienten schnell wieder auf die Beine stellen.
- Erfolgreiche Rehabilitation: Nach der Frührehabilitation konnten Patienten auf Station 11 (Haus 2) verlegt werden, wo sie durch physiotherapeutische Behandlungen so weit aufgebaut und mobilisiert wurden, dass sie die Klinik am Stock verlassen konnten. Einige Patienten waren sogar in der Lage, selbständig Treppen zu steigen und einige Schritte freihändig zu gehen.
- Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft: Egal ob Pflegepersonal oder Ärzte, alle waren sehr freundlich und hilfsbereit.
- Gute Gesprächsmöglichkeiten: Angehörige konnten zeitnah mit den behandelnden Ärzten und dem Pflegepersonal sprechen.
- Liebevolle Pflege: Das Pflegepersonal betreute die Patienten liebevoll und wurde als großartig trainiert durch die Physio-, Ergotherapeuten sowie die Logopädinnen und das Team der Neuropsychologie beschrieben.
- Kompetente und hilfsbereite Mitarbeiter: Sehr kompetente, verständnisvolle, hilfsbereite und freundliche Mitarbeiter in allen Abteilungen.
- Gute Integration ausländischer Mitarbeiter: Die ausländischen Mitarbeiter, gleich welcher Nationalität, sprachen sehr gut Deutsch.
- Positive Erfahrungen auf der Intensivstation: Gutes und fachlich kompetentes Personal, freundlich und hilfsbereit.
- Engagierte Therapeuten: Die Therapeuten (Ergo und Physio) waren sehr gut und haben die Patienten mit ihrer Freundlichkeit und Kompetenz unterstützt.
- Zufriedenheit der Angehörigen: Ehefrauen von Patienten waren sehr zufrieden mit den Schwestern, Pflegern, der Stationsärztin und dem Sekretariat.
- Unterstützung in schwierigen Zeiten: Das Klinikpersonal unterstützte Angehörige während der Corona-Zeit, insbesondere durch Videotelefonie.
Negative Erfahrungen
Trotz der vielen positiven Rückmeldungen gibt es auch kritische Stimmen, die auf Verbesserungspotenzial hinweisen:
- Überfordertes Pflegepersonal: Das Pflegepersonal ist absolut überfordert. Wenn man jemanden ruft, wird man vertröstet, dass ein fähiger Pfleger geholt wird. Dies dauert oft ewig lang und dann ist die Pflege nicht mal gut.
- Unpersönliche Behandlung: Patienten werden oft einfach wie Vieh behandelt (Stück Fleisch), schnell rein und wieder raus.
- Mangelnde Information: Stationsärzt:innen waren kalt und kurz angebunden. Man musste jede Information gefühlt erbetteln. Selten wurden Patienten und Angehörige über Maßnahmen, Änderungen usw. informiert.
- Sinnlose Physiotherapie: Die Physiotherapie war total sinnlos, es war mehr ein umlagern als das Physio gemacht wurde, wenn überhaupt mal Physio gemacht wurde. Angehörige wurden kaum therapiert und die Folgen daraus bekämpfen sie aktuell in einer neuen Einrichtung.
- Mangelnde Unterstützung durch Verwaltung/Sozialdienst: Von der Verwaltung bzw. dem Sozialdienst kann man auch nichts erwarten.
- Entlassung mit Keimen: Patienten werden mit Keimen entlassen.
- Fehlende Gegenstände: Sachen werden einfach nicht in der Sporttasche des Patienten getan, es fehlt jedesmal was.
- Schlechte Erfahrungen auf Station 10: Die Zuwendung zum Schlaganfallpatienten mit Aphasie seitens des Personals war sehr viel schlechter als auf der vorherigen Station.
- Mangelnde Organisation: Es fehlten Sachen, eine schöne Jacke, eine Kosmetiktasche und selbst Lernkarten.
- Unzureichende Pflege auf peripherer Station: Auf der peripheren Station hatten die Pflegekräfte wesentlich mehr Patienten zu betreuen, was zu längeren Wartezeiten führte.
- Unzureichende Kommunikation: Ein russischer Assistenzarzt war kaum der deutschen Sprache mächtig und genervt von Fragen. Das Pflegepersonal hatte Schwierigkeiten, Deutsch zu verstehen und sich verständlich auszudrücken.
- Mangelhafte Pflege: "Gepflegt" wird nach dem Untersten Gesetzlichen Satz, d.h. 8/1, also 8 Patienten auf eine Kraft. Umlagern nur nach mehrmaligen Bitte. Regelmässige Wundversorgung fand nicht statt. Mittagessen wurde vergessen.
- Unzumutbare Zustände: Der Zimmernachbar des Sohnes war schon ziemlich nekrotisch und starb so langsam vor sich hin.
- Unkooperativer Sozialdienst: Der Sozialarbeiter war vom ersten Satz an absolut unverschämt und alles andere als hilfsbereit, lösungsorientiert oder auf die Gesundheit des Patienten bedacht.
- Nicht zielführende Therapien: Therapien waren nicht zielführend. Wie können unter fachgerechte Reha die Muskeln und Sehnen der Beine verkürzen?
- Mangelnde Körperhygiene: Die Körperhygiene war absolut nicht ausreichend. Seine Hände waren aufgeplatzt.
- Verschlechterung des Allgemeinzustandes: Der Allgemeinzustand des Vaters verschlechterte sich während des Aufenthalts.
- Lange Wartezeiten: Wenn man das Personal fragte, ob sie Papa in den Rollstuhl setzen können, wurde mit den Augen gerollt- zudem musste man extrem lange warten bis überhaupt jemand kam.
- Verzögerte Diagnose: Ein CT wurde erst nach 12 Tagen gemacht, obwohl die Mutter starke Schmerzen hatte.
Weitere Aspekte
Neben den direkten Erfahrungen mit der Pflege und Behandlung gibt es noch weitere Aspekte, die in den Bewertungen erwähnt werden:
- Schöne Klinikstandorte: Die DRK Kliniken Berlin Westend gehören zu den schönsten Klinikstandorten Berlins mit einem historischen Gebäudekomplex und einer gartenarchitektonisch einmaligen Mittelaue.
- Gebührenpflichtige Parkplätze: Auf dem Gelände der DRK Kliniken Berlin Westend befinden sich gebührenpflichtige Parkplätze.
- Gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Das Krankenhaus ist gut mit den S-Bahn-Linien S41, S42 und S46 (Haltestelle Westend) erreichbar.
- Epilepsiezentrum / Neuropädiatrie: Das Epilepsiezentrum / Neuropädiatrie hat an den DRK Kliniken Berlin Westend eine lange Tradition und betreut Säuglinge, Kinder und Jugendliche mit der Fragestellung epileptischer Anfälle.
- Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie: Das DRK Kliniken Berlin Westend Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie bietet verschiedene Leistungen im Bereich der Wirbelsäulenchirurgie an.
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