Der Zusammenhang zwischen Alzheimer und Demenz: Ein umfassender Überblick

Demenz ist ein Oberbegriff für eine Vielzahl von neurologischen und neurophysiologischen Erkrankungen, die mit einer Minderung der kognitiven Fähigkeiten einhergehen. Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz und macht etwa zwei Drittel aller Demenzfälle aus. Die Alzheimer-Krankheit, Fachbegriff Morbus Alzheimer, wurde nach ihrem Entdecker Alois Alzheimer benannt.

Was ist Demenz?

Unter Demenz versteht man ein Muster von Symptomen, das viele verschiedene Ursachen haben kann. Eine Demenz führt dazu, dass sich verschiedene geistige Fähigkeiten im Vergleich zum früheren Zustand verschlechtern. Es gibt nicht DIE Demenz, sondern tatsächlich viele Formen davon. Demenz ist ein Überbegriff: Diverse Erkrankungen, die sich auf das Gehirn auswirken, können Demenz auslösen.

Zunächst: Es gibt eine ganz normale Vergesslichkeit, bei einigen Menschen mehr, bei anderen weniger stark. Wenn Sie ab und zu Ihren Schlüssel verlegen, einen Termin vergessen oder Ihnen der Name eines Bekannten nicht einfällt, dann ist das kein Grund zur Beunruhigung.

Treten jedoch häufig und über längere Zeit Störungen des Kurzzeitgedächtnisses, der Konzentration oder der Orientierung auf (man kann sich nicht mehr erinnern, einen bestimmten Termin überhaupt vereinbart zu haben, oder man findet sich in neuen Umgebungen wesentlich schlechter zurecht als früher), so ist dies ein Grund, einen Arzt aufzusuchen. Auch bei stärkeren Schwankungen der Stimmungslage und geistigen Fähigkeiten ist es gut, einen Arzt zu kontaktieren.

Die genannten Symptome können ganz verschiedene Ursachen haben und stehen nicht unbedingt im Zusammenhang mit einer Demenz. Sie können beispielsweise durch Stress, Burn-out, seelische Belastungen, Depressionen oder auch eine Umstellung des Hormonhaushalts - wie in den Wechseljahren -hervorgerufen werden. Weitere körperliche Ursachen sind unter anderem eine Unterfunktion der Schilddrüse, ein erhöhter Hirndruck, wie er im Alter auftreten kann, oder ein Tumor.

Lesen Sie auch: Alkohol als Risikofaktor für Demenz

Alzheimer-Krankheit: Eine spezifische Form der Demenz

Alzheimer ist eine spezifische Form von Demenz. Es handelt sich dabei um eine Krankheit, die das Gehirn betrifft und hauptsächlich Gedächtnisverlust, Verwirrung und Schwierigkeiten mit Sprache und Denken verursacht. Alzheimer gilt als die extremste Form der Demenz. Das Krankheitsbild verschlimmert sich mit Voranschreiten der Krankheit zunehmend.

Ursachen von Alzheimer

Die Ursachen für Morbus Alzheimer sind noch nicht vollständig geklärt. Eine wichtige Rolle bei der Krankheitsentstehung scheinen aber bestimmte Proteinablagerungen im Gehirn zu spielen, die sich im Anfangsstadium vorrangig im Hippocampus bilden - jenem Hirnbereich, der für das Gedächtnis zuständig ist. Nach und nach sterben Nervenzellen ab. Wissenschaftler:innen verstehen Morbus Alzheimer heute etwas besser als noch vor einigen Jahrzehnten und wissen, dass schädliche Proteinablagerungen im Gehirn (Beta-Amyloid-Ablagerungen und Fibrillen aus Tau) für die Krankheit typisch sind.

Neben der erblichen Veranlagung steht eine Vielzahl weiterer Faktoren im Verdacht, die Krankheit auszulösen oder ihren Ausbruch zu begünstigen. So wird zum Beispiel vermutet, dass bei Alzheimer-Kranken ein regelmäßig im Körper ablaufender Prozess gestört ist, bei dem Schad- und Abfallstoffe aus dem Gehirn ausgeschwemmt werden. könnte es auch einen Zusammenhang zwischen der Alzheimer-Krankheit und Infektionen mit einer bestimmten Bakterienart geben. Als weitere Risikofaktoren gelten Kopf- und Gehirnverletzungen, Stoffwechselkrankheiten, Diabetes, hohe Cholesterin-Werte sowie Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems wie Bluthochdruck oder ein erlittener Schlaganfall.

Menschen können sich nicht gegenseitig mit der Alzheimer-Krankheit anstecken. Daher ist kein spezieller Schutz im täglichen Umgang mit Patientinnen und Patienten in der Pflege nötig. In der Grundlagenforschung wird die Fragen nach einer möglichen Ansteckung nicht ausgeklammert.

Symptome von Alzheimer

Hauptmerkmale der Alzheimer-Krankheit sind Gedächtnisstörungen und eine Veränderung der Wahrnehmung. Die Alzheimer Association, die weltgrößte freiwillige Organisation zur Pflege und Unterstützung Erkrankter sowie der Erforschung der Alzheimer-Krankheit, hat zehn Hauptsymptome formuliert:

Lesen Sie auch: Migräne als Risikofaktor für Demenz?

  • Gedächtnisverlust, der das tägliche Leben beeinflusst - vom Nachlassen des Namensgedächtnisses bis hin zum Vergessen wichtiger Daten und Ereignisse.
  • Herausforderungen bei der Planung und Lösung von Problemen - Erkrankte verlieren den Überblick über ihre finanzielle Situation und sind beispielsweise nicht mehr in der Lage, eine Mahlzeit nach Rezept zu kochen.
  • Schwierigkeiten mit alltäglichen Verrichtungen - Alzheimer-Patientinnen und -Patienten können nicht mehr Fahrradfahren oder vergessen die Regeln von Gesellschaftsspielen.
  • Verwirrung bei Zeit und Ort - Erkrankte wissen nicht, wo sie sich befinden oder können nicht sagen, welches Jahr oder welcher Wochentag gerade ist.
  • Probleme beim Sehen - von der Fehlsichtigkeit bis zur Unfähigkeit, das eigene Bild im Spiegel wahrzunehmen.
  • Eingeschränktes Sprechen und Schreiben - Erkrankte können keine Briefe mehr schreiben, Unterhaltungen nicht mehr folgen und haben Schwierigkeiten, die richtigen Worte zu finden.
  • Verlegen von Gegenständen - Patientinnen und Patienten finden Dinge nicht mehr oder legen sie an ungewöhnlichen Orten ab.
  • Nachlassendes Urteilsvermögen - Alzheimer-Kranke können Wichtiges nicht mehr von Unwichtigem trennen.
  • Rückzug - Betroffene haben kein Interesse mehr an ihren Hobbys und ziehen sich von sozialen Aktivitäten zurück.
  • Veränderung von Stimmung und Charakter - sie werden verwirrt, misstrauisch, depressiv, ängstlich oder unruhig.

Stadien der Alzheimer-Krankheit

Alzheimer verändert Gedächtnis, Denken und Alltagsfähigkeiten - schleichend, aber unumkehrbar. Der Verlauf ist individuell, folgt jedoch bestimmten Mustern.

  1. Frühe Phase (Leichte kognitive Beeinträchtigung, MCI): In dieser frühen Phase treten leichte Beeinträchtigungen des Denkens und Erinnerns auf, die im Alltag zunächst kaum einschränken. Menschen mit MCI nehmen Veränderungen manchmal selbst wahr, doch oft fällt sie zuerst Angehörigen auf.
  2. Mittlere Phase (Leichte Demenz): In diesem Stadium zeigt sich zunehmend Vergesslichkeit im Alltag, insbesondere was das Kurzzeitgedächtnis betrifft. Es wird schwieriger, neue Informationen zu behalten. Gespräche sind anstrengender - oft fehlen Worte oder der Gedanke geht verloren. Gegenstände wie Schlüssel oder Brille werden häufiger verlegt. Hinzu kommen erste Probleme mit der Orientierung in Raum und Zeit. Viele alltägliche Aufgaben - wie einkaufen, kochen oder die Wäsche machen - gelingen noch gut. Viele Menschen mit Demenz merken nun deutlich deutlich, dass etwas nicht stimmt. Aus Scham oder Unsicherheit versuchen sie, ihre Schwierigkeiten zu verstecken. Sie ziehen sich zurück und meiden ungewohnte Situationen. Auch die Stimmung kann sich verändern: Manche Menschen sind leichter reizbar, andere traurig oder verunsichert.
  3. Fortgeschrittene Phase (Mäßige bis schwere Demenz): Jetzt wird die Krankheit deutlich sichtbar. Neben dem Kurzzeitgedächtnis ist nun auch das Langzeitgedächtnis beeinträchtigt. Viele Erinnerungen an das eigene Leben treten in den Hintergrund - zum Beispiel daran, welchen Beruf man ausgeübt hat oder ob man verheiratet war. Orientierungsprobleme, auch in vertrauter Umgebung Bekannte Gesichter werden nicht mehr erkannt. Es kommt zu tiefgreifenden Veränderungen im Verhalten und im Wesen. Viele Erkrankte spüren einen ausgeprägten Bewegungsdrang und starke Unruhe Die Orientierungslosigkeit und Hilflosigkeit der Betroffenen schlägt oft in Misstrauen, Reizbarkeit, Nervosität und aggressive Ausbrüche um. Der Tag-Nacht-Rhythmus gerät aus dem Gleichgewicht, was zu Schlafstörungen führen kann. In diesem Stadium ist eine selbstständige Lebensführung nicht mehr möglich.
  4. Endstadium (Schwere Demenz): Im Endstadium sind die Erkrankten vollständig auf Pflege angewiesen. Typische Veränderungen: Verlust der Sprache - nur noch einzelne Wörter oder Laute, keine sinnvolle Kommunikation mehr Selbst engste Familienmitglieder werden nicht mehr erkannt Völlige Orientierungslosigkeit, leben nur noch im unmittelbaren Moment Inkontinenz - Kontrolle über Blase und Darm gehen verloren Schluckstörungen, die die Nahrungsaufnahme erschweren Im Endstadium haben Menschen mit Demenz ein zunehmend geschwächtes Immunsystem und werden anfälliger für Infektionen.

Diagnose von Alzheimer

Die Diagnose von Demenzerkrankungen lässt sich bei den meisten Betroffenen mit einfachen Mitteln stellen. Auch die Alzheimer-Krankheit kann mit geringem diagnostischen Aufwand gut erkannt werden. Die Ärztin oder der Arzt muss bei Patientinnen und Patienten mit Störungen des Gedächtnisses, der Orientierung, der Sprache oder des Denk- und Urteilsvermögens eine sorgfältige Untersuchung durchführen, um behebbare Ursachen dieser Leistungsstörungen auszuschließen, einen individuell abgestimmten Behandlungsplan zu entwerfen und die Betroffenen und ihre Familien aufzuklären und zu beraten.

Sofern Warnsignale vorliegen, zum Beispiel Vergesslichkeit für wiederkehrende Ereignisse und alltägliche Begebenheiten, Wortfindungsstörungen oder Orientierungseinbußen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Gerade bei leichten, beginnenden Einbußen ist es empfehlenswert, - nach Absprache mit dem Hausarzt - einen Facharzt (Neurologe bzw. Psychiater) oder eine Gedächtnissprechstunde aufzusuchen.

Behandlung von Alzheimer

Bisher kann die Alzheimer-Krankheit nicht geheilt werden. Eine Behandlung kann jedoch Beschwerden lindern und die Lebensqualität der Betroffenen verbessern. So werden beispielsweise Antidepressiva und sogenannte Antidementiva eingesetzt: Diese können helfen, die Gedächtnisleistung möglichst lange zu erhalten und Begleiterscheinungen zu mildern.

In der Behandlung von Menschen mit einer Demenzerkrankung spielen auch Medikamente eine wichtige Rolle. Sie werden in erster Linie zur Stabilisierung der geistigen Leistungsfähigkeit und der Alltagsbewältigung sowie zur Milderung von psychischen und verhaltensbezogenen Symptomen eingesetzt. Neben der medikamentösen ist die nicht-medikamentöse Behandlung von Menschen mit Demenz von großer Bedeutung. Sie kann die geistige Leistungsfähigkeit und Alltagsfähigkeiten fördern, Verhaltensstörungen abschwächen und das Wohlbefinden verbessern.

Lesen Sie auch: Alzheimer und Herpesviren – Ein komplexer Zusammenhang

Neu sind monoklonale Antikörper. Ein Wirkstoff wurde in diesem Jahr in der EU zugelassen. Er richtet sich gezielt gegen Amyloid-beta-Ablagerungen im Gehirn - eine der vermuteten Ursachen der Alzheimer-Krankheit. Damit steht nun eine Alzheimer-Therapie zur Verfügung, die nicht nur symptomatisch wirkt, sondern ursächlich in den Krankheitsprozess eingreift.

Leben mit Alzheimer

Die Diagnose Alzheimer-Demenz zu erhalten, ist für die meisten Menschen ein Schock. Manchmal macht die Diagnose jedoch auch zuvor unerklärliche Veränderungen des Verhaltens oder der Persönlichkeit begreiflich. Wie ein Mensch auf die Krankheit reagiert und mit ihr umgeht, hängt nicht nur von Veränderungen im Gehirn ab, sondern auch von seinem Charakter, seiner Lebensgeschichte, der aktuellen Lebenssituation und den Beziehungen zu anderen Menschen.

Manchen Menschen gelingt es, auch mit der Alzheimer-Demenz ein aktives und zufriedenes Leben zu führen. Anderen fällt dies schwer. Unterstützung benötigen die meisten. Und auch für Angehörige und Freunde ist die Erkrankung eine große Herausforderung. Der Austausch mit anderen Betroffenen und Angehörigen - etwa in Selbsthilfegruppen - wird von vielen als wertvoll erlebt.

Im Laufe der Zeit müssen viele Entscheidungen getroffen werden: zur Unterstützung im Alltag genauso wie zur Behandlung, zur späteren Versorgung und zur passenden Wohnform (häusliches Umfeld, Pflegeheim, Wohngruppe). Menschen mit Demenz wollen sich dabei aktiv an Entscheidungen über ihre Belange beteiligen, solange es ihnen möglich ist. Ihnen ist es wichtig, dass viel mit ihnen und weniger über sie gesprochen wird.

Für Angehörige ist es wichtig, in die Behandlungspläne einbezogen zu werden und Angebote zu erhalten, die zur persönlichen Situation und den eigenen Bedürfnissen passen. Darunter fallen neben Schulungen auch praktische Hilfen, zum Beispiel zu finanzieller Unterstützung und Beratung bei Antragsstellung.

Wenn eine Demenzerkrankung weit fortgeschritten ist und eine immer umfassendere Betreuung nötig macht, stoßen Angehörige irgendwann an ihre Grenzen. Dann kann der Umzug in eine Einrichtung, in der Pflege, Betreuung und medizinische Versorgung durch Fachkräfte möglich ist, für alle Beteiligten die bessere Lösung sein. Die Entscheidung zum Umzug in ein Pflegeheim oder eine betreute Wohngemeinschaft fällt oft nicht leicht - zumal es eine Weile dauern kann, bis eine geeignete Einrichtung gefunden ist.

Andere Formen von Demenz

Neben Alzheimer gibt es weitere Demenzformen, die sich in ihren Ursachen und Symptomen unterscheiden:

  • Vaskuläre Demenz (VaD): Die vaskuläre Demenz (VaD) ist eine Form der Demenz, die ihren Ursprung in den Blutgefäßen des Gehirns hat - der Begriff „vaskulär“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „die Gefäße betreffend“. Sie wird durch Schädigung der Blutgefäße im Gehirn verursacht. Diese Schädigung kann durch einen Schlaganfall, eine Verengung der Blutgefäße oder eine Verstopfung der Blutgefäße entstehen. Die Symptome von VaD können Gedächtnisverlust, Schwierigkeiten bei der Planung und Durchführung von Aufgaben, Sprachprobleme und emotionale Instabilität umfassen.
  • Frontotemporale Demenz (FTD): Die frontotemporale Demenz (FTD) ist eine neurodegenerative Erkrankung, die durch den Abbau von Nervenzellen in den Frontal- und Temporallappen des Gehirns gekennzeichnet ist. Diese Regionen sind für die Kontrolle von Verhalten, Sprache und Emotionen sowie für die Verarbeitung von Sprache und sozialen Informationen wichtig. FTD kann zu Verhaltensänderungen, Sprachschwierigkeiten, Gedächtnisproblemen und einem Verlust der Fähigkeit führen, alltägliche Aufgaben auszuführen.
  • Demenz mit Lewy-Körperchen (DLB): Die Demenz mit Lewy-Körperchen (DLB) ist eine Form der Demenz, die durch das Vorhandensein von sogenannten Lewy-Körperchen im Gehirn verursacht wird. Lewy-Körperchen sind abnormale Ablagerungen von Proteinen in den Nervenzellen, die die normale Funktion des Gehirns beeinträchtigen können. Die Symptome von DLB können kognitive Beeinträchtigungen, visuelle Halluzinationen, Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus und Parkinson-ähnliche Bewegungsstörungen umfassen.
  • Demenz bei Parkinson: Gedächtnis- oder Denkstörungen im fortgeschrittenen Parkinson-Stadium

Prävention von Demenz

Studien zeigen: Ein gesunder Lebensstil mit Bewegung, geistiger Aktivität, sozialem Austausch und gesunder Ernährung kann das Risiko senken, an Alzheimer zu erkranken. Bislang sind 14 Risikofaktoren für Demenz bekannt, die prinzipiell modifizierbar sind und durch medizinische Vorsorge und gesunde Lebensgewohnheiten zum Teil persönlich beeinflusst werden können. Dazu gehören unter anderem Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes, Schwerhörigkeit, Luftverschmutzung, geringe Bildung und soziale Isolation. Demnach wären bei Beseitigung dieser 14 Risiken rund 45 Prozent [26] aller Demenzerkrankungen vermeidbar oder könnten hinausgezögert werden - theoretisch. Denn Fachleute sind der Ansicht, dass eine Reduzierung in dieser Größenordnung in der Praxis nicht realistisch ist.

Statistische Daten zu Demenz

Deutschland: Im Jahr 2023 lebten hierzulande - nach Abschätzungen auf der Grundlage von Literaturdaten und der aktuellen Altersstruktur der Bevölkerung - rund 1,8 Millionen Menschen mit Demenz (im Alter ab 40 Jahren), in der Altersgruppe ab 65 Jahren waren es etwa 1,7 Millionen. Nach Prognosen könnte die Anzahl der Betroffenen (im Alter ab 65 Jahren) im Jahr 2030 auf bis zu 1,9 Millionen ansteigen, im Jahr 2040 auf bis zu 2,3 Millionen und im Jahr 2050 bis zu 2,7 Millionen erreichen.

Im Jahr 2023 sind in der Altersgruppe ab 65 Jahren nach Berechnungen zwischen 364.000 und 445.000 Menschen neu an einer Demenz erkrankt.

Europa: In der EU (inklusive UK) lebten im Jahr 2018 - Schätzungen zufolge - rund 8,9 Millionen Menschen mit Demenz (im Alter ab 30 Jahren), in der Altersgruppe ab 65 Jahren waren es ca. 8,4 Millionen.

Global: Im Jahr 2019 gab es - Schätzungen zufolge - weltweit mehr als 55 Millionen Menschen mit Demenz (im Alter ab 40 Jahren), in der Altersgruppe ab 65 Jahren waren es rund 48 Millionen.

tags: #zusammenhang #alzheimer #demenz