Sehnenriss in der Schulter: Ursachen, Behandlung und Prognose

Ein Sehnenriss in der Schulter ist eine häufige Ursache für Schulterschmerzen und Bewegungseinschränkungen. Die Rotatorenmanschette, eine Gruppe von vier Muskeln und ihren Sehnen, die das Schultergelenk umgeben, ist besonders anfällig für Risse. Diese Muskeln stabilisieren das Gelenk und ermöglichen eine breite Palette von Armbewegungen.

Was ist ein Sehnenriss in der Schulter?

Ein Sehnenriss in der Schulter gehört zu den häufigsten abnutzungsbedingten Sehnenverletzungen und ist oft die Ursache für Schulterschmerzen. Das Schultergelenk ist eine komplexe Struktur mit einem Hauptgelenk und drei kleineren Nebengelenken. Die Knochenführung des Schultergelenks ist im Vergleich zu anderen Gelenken relativ frei. Dadurch lässt sich der Arm in viele Richtungen bewegen. Das Schultergelenk wird durch eine Vielzahl von Muskeln, Bändern und Sehnen stabilisiert, die bei hoher Belastung mitunter reißen. Besonders wichtig ist ein Ring aus vier Muskeln (Rotatorenmanschette), die am Schulterblatt entspringen und mit ihren Sehnen am Kopf des Oberarmknochens ansetzen. Diese Sehnen sind bei Belastung besonders anfällig für einen Sehnenriss. Schulter-Schmerzen gehen häufig von der Rotatorenmanschette aus. Im Bereich des Schultergelenks verläuft noch eine weitere Sehne: die lange Bizepssehne, die - ausgehend vom Armbeugermuskel am Oberarm (Bizeps) - durch eine knöcherne Rinne zum oberen Rand der Schulterpfanne zieht. Sie reißt manchmal ebenfalls.

Ursachen und Risikofaktoren

Ein Sehnenriss in der Schulter kann verschiedene Ursachen haben:

  • Verschleiß: Abnutzungsbedingte Veränderungen der Sehnen, insbesondere im höheren Alter, können zu Rissen führen.
  • Überlastung: Wiederholte Überkopfbewegungen oder schwere körperliche Arbeit können die Sehnen überlasten und zu Rissen führen.
  • Verletzungen: Ein Sturz auf die Schulter oder eine plötzliche, ruckartige Bewegung kann einen Sehnenriss verursachen.
  • Anatomische Faktoren: Eine Enge unter dem Schulterdach (subakromiales Impingement) kann die Sehnen reizen und anfälliger für Risse machen. Einige Muskelsehnen verlaufen nämlich unter dem Gelenkdach der Schulter (subakromial) und werden so leicht zwischen dem Kopf des Oberarmknochens und dem knöchernen Gelenkdach eingeklemmt.
  • Weitere Risikofaktoren: Rauchen, verschiedene Medikamente (wie Anabolika), hohe Blutfette (Hypercholesterinämie) und Tätigkeiten mit einer hohen Schulterbelastung. Genetische, also anlagebedingte Faktoren können ebenso eine Rolle spielen wie eine schlechte Körperhaltung mit hängenden Schultern.

Die Supraspinatus-Sehne (SSP-Sehne) bildet den oberen Anteil der Rotatorenmanschette. Der Supraspinatus-Muskel unterstützt die seitliche und vordere Armhebung und trägt wesentlich zur Schulterzentrierung bei. Die Supraspinatus-Sehne ist derjenige Anteil der Rotatorenmanschette, der durch seine exponierte Lage zwischen Oberarmkopf und Schulterdach besonders Anfällig für Verletzungen und Überlastungen ist. Dies hat schwerwiegende Folgen für die Funktion der Schulter. Kommt erschwerend ein begleitender knöcherner Engpass hinzu (Outlet-Impingement), so ist es häufig nur eine Frage der Zeit, bis die Entzündung und die mechanische Reibung durch den Engpass in einem Einriss der Supraspinatussehne münden.

Symptome

Die Symptome eines Sehnenrisses in der Schulter können je nach Art und Schwere des Risses variieren. Zu den häufigsten Symptomen gehören:

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  • Schmerzen: Heftige Schmerzen seitlich an der Schulter, die sich bis zur Mitte des Oberarms ziehen und auch in den Nacken sowie den ganzen Arm ausstrahlen können. Die Schmerzen können plötzlich auftreten (bei akuten Rissen) oder sich langsam entwickeln (bei chronischen Rissen). Die Schulter schmerzt stark, auch in Ruhe (Nachtschmerz). Beschwerden treten zuletzt bei einfachen Alltagsbetätigungen auf.
  • Bewegungseinschränkungen: Schwierigkeiten beim Anheben des Arms, insbesondere über Kopfhöhe. Die Beweglichkeit ist zudem häufig eingeschränkt - etwa beim Anheben des Oberarms nach vorne oder zur Seite. Außerdem bereiten längere Tätigkeiten über Kopf Beschwerden.
  • Kraftverlust: Schwäche im Schulterbereich, insbesondere beim seitlichen Heben des Armes.
  • Knack- oder Reibegeräusche: Gelegentlich können Knack- oder Reibegeräusche im Schultergelenk auftreten.

Diagnose

Um einen Sehnenriss in der Schulter zu diagnostizieren, wird der Arzt zunächst eine körperliche Untersuchung durchführen. Dabei wird er die Beweglichkeit der Schulter testen, nach Schmerzpunkten suchen und die Muskelkraft überprüfen. Um dem Verdacht auf einen Sehnenriss in der Schulter nachzugehen, wird der Arzt Sie untersuchen. Dazu machen Sie Ihren Oberkörper frei. Bereits beim Ausziehen des Oberteils fallen dem Arzt mögliche Bewegungsschwierigkeiten auf. Beim Blick auf die betroffene Region bemerkt der Arzt Veränderung, wie zum Beispiel die Entrundung der Schulter (das sogenannte Epauletten-Phänomen, bei dem die Form der Schulter an das Schulterstück einer Uniform erinnert). Beim Abtasten identifiziert er Schmerzpunkte und stellt eventuelle Unregelmäßigkeiten fest. Danach testet der Arzt die Bewegungsfähigkeit der Schulter und vergleicht diese mit der (gesunden) Gegenseite. Um herauszufinden, welche Muskelsehne betroffen ist, führt der Arzt verschieden Provokationstests durch. Je nach Art der Arm- und Schulterhaltung sowie der Bewegung erkennt der Arzt die betroffene Muskelsehne (unter anderem durch den Jobe-, Lift-off- oder Belly-press-Test).

Zusätzlich können bildgebende Verfahren eingesetzt werden:

  • Ultraschall (Sonografie): Eine Ultraschalluntersuchung kann helfen, den Sehnenriss zu erkennen und das Ausmaß der Schädigung zu beurteilen. Bei Verdacht auf einen Sehnenriss in der Schulter wird zunächst eine Ultraschalluntersuchung der Schulter durchgeführt. Während der Untersuchung begutachtet der Arzt das Gelenk in verschiedenen Positionen und während der Bewegung. Wenn der Sehnenverlauf nicht nachvollziehbar ist, sich untypisch darstellt oder sich trotz Bewegung nicht verändert, erhärtet sich der Verdacht auf einen Sehnenriss.
  • Magnetresonanztomografie (MRT): Eine MRT-Untersuchung liefert detailliertere Bilder der Sehnen und Muskeln und kann helfen, die Diagnose zu bestätigen und andere mögliche Ursachen für die Beschwerden auszuschließen. Die MRT-Untersuchung (auch Kernspintomografie genannt) ist ein bildgebendes Verfahren, das Körperstrukturen ohne Strahlenbelastung detailliert darstellt. Sie eignet sich auch bei Verdacht auf einen Sehnenriss. Allerdings erfolgt die Aufnahme nur in einer Gelenkposition (statisch), sodass keine Bewegungen aufgezeichnet werden.
  • Röntgen: Im Röntgenbild werden Sehnen nicht dargestellt. Erkennen lässt sich darauf nur ein eventueller Knochenschaden, der mitunter zusätzlich mit einem Sehnenriss (Schulter) einhergeht.

Behandlung

Die Behandlung eines Sehnenrisses in der Schulter hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z. B. der Art und Schwere des Risses, dem Alter und Aktivitätsniveau des Patienten sowie dem Vorliegen anderer Erkrankungen. Prinzipiell lässt sich ein Sehnenriss in der Schulter sowohl operativ als auch nicht-operativ (konservativ) behandeln. Wenn neben dem Sehnenriss noch Knochenbrüche, Gefäß- oder Nervenverletzungen bestehen, ist eine komplexe Behandlungsstrategie erforderlich. Die beste Behandlung bei einem Sehnenriss in der Schulter hängt von vielen Faktoren ab. Dazu zählen vor allem der Grad der Schädigung, Stärke der Beschwerden, das Alter und individuelle Anforderungen des Betroffenen an die Schulter. Ziel jeder Therapie ist die Schmerzverminderung und die Verbesserung der Gelenkfunktion. Danach plant der behandelnde Arzt zusammen mit dem Patienten die Therapie und entscheidet, ob eine Operation angezeigt ist oder nicht. In fast allen Fällen wird zunächst eine Schmerz- und Entzündungsbehandlung begonnen. Manchmal wird dazu Kortison direkt ins Gelenk gespritzt. Eine strikte Ruhigstellung wird aufgrund der Gefahr einer Gelenkversteifung nicht empfohlen. Stattdessen wird bereits in der frühen Phase der Behandlung die frühfunktionale Physiotherapie ("Schulterschule") geplant und begonnen.

Konservative Behandlung

Eine konservative Behandlung kann bei kleineren Rissen oder bei Patienten mit geringen Beschwerden ausreichend sein. Sie umfasst in der Regel:

  • Schmerzlinderung: Medikamente wie Schmerzmittel (z. B. Ibuprofen) oder entzündungshemmende Mittel können helfen, die Schmerzen zu lindern. Manchmal wird dazu Kortison direkt ins Gelenk gespritzt.
  • Physiotherapie: Gezielte Übungen können helfen, die Muskeln um das Schultergelenk zu stärken und die Beweglichkeit zu verbessern. Ein frühes Stabilisations- und Aufbautraining ist essenziell, um Muskelabbau und Gelenkversteifungen zu verhindern und die Beweglichkeit der Schulter schnell wieder herzustellen. Gelegentlich dauert es aber bis zu sechs Monaten, bis die Schulter wieder voll belastbar ist.

Meist unterteilt man die Behandlung in drei Phasen: Zunächst werden die Schmerzen und Entzündungsprozesse in der Schulter gelindert, etwa mit Medikamenten und/oder einer Kältebehandlung. Eventuell spritzt der Arzt auch Kortison in das Gelenk. Im zweiten Schritt beginnt der Patient ein langsames Aufbautraining, um die Stabilität des Schultergelenks zu sichern und einem Muskelabbau entgegenzuwirken. Zuletzt steigert er das Training kontinuierlich. So ist der Betroffene in der Lage, die für den Alltag, den Sport oder die Arbeit nötigen Bewegungen wieder auszuüben.

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Wenn die Schmerzen weiter bestehen oder nach anfänglicher Besserung wieder stärker werden, suchen Sie erneut Ihren Arzt auf. Dann ist manchmal eine Operation notwendig.

Operative Behandlung

Eine Operation kann notwendig sein, wenn die konservative Behandlung nicht erfolgreich ist oder wenn der Riss groß ist und die Funktion der Schulter stark beeinträchtigt. Es gibt verschiedene operative Verfahren, um einen Sehnenriss in der Schulter zu behandeln:

  • Arthroskopische Sehnennaht: Bei diesem minimalinvasiven Verfahren wird die gerissene Sehne mit speziellen Fäden und Ankern am Knochen fixiert. Eine Selbstheilung ist beispielsweise bei einer vollständig gerissenen Sehne so gut wie ausgeschlossen, da diese durch die Muskelspannung zurückgezogen wird. In der Folge kann der nicht mehr belastete Muskel verkümmern, was nach vielen Monaten einen unwiederbringlichen Verlust des Muskels bedeuten könnte. Grundsätzlich sprechen ein jüngeres Alter sowie ein guter Zustand des fleischigen Muskelbauchs und der zugehörigen Sehne für eine Operation. Abhängig vom Ausgangsbefund der Schulter wird der Sehnenriss dann entweder über kleine Schnitte unter Kamerakontrolle behoben (minimal-invasives Verfahren) oder die Rekonstruktion der Sehnenansätze am Oberarmknochen über einen etwas größeren Schnitt durchgeführt. Die Sehne wird dabei mit Fäden am Knochen fixiert und darf anschließend nicht belastet werden, damit sie nicht gleich wieder abreißt.
  • Offene Sehnennaht: In einigen Fällen kann eine offene Operation erforderlich sein, um die Sehne zu reparieren.

Bei dem Eingriff wird auch das Schulterdach begutachtet und knöcherne Vorsprünge, die ein Engpasssyndrom verursachen, geglättet. Die Operation wird abhängig vom Befund arthroskopisch (Schlüssellochtechnik) oder über einen kleinen Schnitt (minimalinvasiv, mini-open) durchgeführt. Die Schemazeichnung links zeigt, wie ein Sehnenriss genäht werden kann. Rechts sieht man die Röntgenkontrolle nach einer Sehnennaht mit einem Nahtanker. Beispiel einer arthroskopischen Sehnennaht: Die Sehne wird mit einer Fasszange gegriffen, mit Fäden versehen und wieder am Knochen mit Ankerschrauben befestigt.

Zeigt die gerissene Sehne bereits eine hochgradige Ausdünnung und eine schlechte Textur oder hat sich der Muskel schon sehr weit zurückgezogen, sollte von einer operativen Maßnahme nach individueller Betrachtung gegebenenfalls abgeraten werden, da die Erfolgsaussichten gering sind.

Nachbehandlung nach einer Operation

Nach der Operation ist eine sorgfältige Nachbehandlung wichtig, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Die Nachbehandlung umfasst in der Regel:

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  • Ruhigstellung: Die Schulter wird für einige Wochen in einem Verband oder einer Schlinge ruhiggestellt. Die Nachbehandlung erfolgt nach einem festen Schema über ca. 3 Monate. In der Regel wird die Schulter für 4 Wochen mit einem speziellen Tragekissen oder einer Armschlinge ruhigstellt.
  • Physiotherapie: Gezielte Übungen helfen, die Beweglichkeit und Kraft der Schulter wiederherzustellen. In dieser Zeit wird schon Physiotherapie durchgeführt. Unterarm und Hand dürfen bewegt werden. Wesentlicher Bestandteil der Nachbehandlung ist ein Heimprogramm.
  • Schmerzmittel: Schmerzmittel können helfen, die Schmerzen nach der Operation zu lindern.

Eine Steigerung der Schulterbelastung ist erst ab der zwölften Woche möglich. Extremen Belastungen wie beispielsweise Klettern standzuhalten oder schwere Lasten zu heben, kann bis zu einem halben Jahr dauern. Dennoch gilt es, die Geduld nicht zu verlieren und die Belastung sinnvoll und in Maßen zu steigern. Nicht jeder Sehnenriss ist gleich. Die Analyse der Ausgangssituation und die Ableitung der Erfolgsaussichten sind äußerst wichtig, um Betroffene bezüglich der konservativen oder operativen Therapie zu beraten. Die Erfahrung des Arztes ist dabei ein wesentlicher Faktor. Entgegen früherer Meinungen können auch im höheren Alter Risse der Schultersehnen erfolgreich operiert werden.

Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit ist von Beruf und Händigkeit sowie vom Befund abhängig. Büroarbeit kann nach 2-3 Wochen aufgenommen werden. Körperliche Arbeit, insbesondere mit Überkopfbelastung, ist nach ca. 3-4 Monaten möglich. Eine Arbeitsplatzveränderung ist in diesem Fall gegebenenfalls anzustreben.

Prognose

Die Prognose bei einem Sehnenriss in der Schulter hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z. B. der Art und Schwere des Risses, dem Alter und Aktivitätsniveau des Patienten sowie der gewählten Behandlungsmethode. Generell ist das Risiko einer Re-Ruptur (eines erneuten Reißens) nach einer Operation umso größer, je schwieriger die Rekonstruktion der Sehne und je größer der Riss war. Durch die Behandlung bei ausgewiesenen Schulterspezialisten wird die Prognose, vor allem bei einer operativen Versorgung, häufig deutlich verbessert. Essenziell für den Erhalt von Funktion und Kraft ist in jedem Fall eine frühfunktionelle Rehabilitation nach einem Sehnenriss in der Schulter.

Mit der richtigen Behandlung können viele Patienten ihre Schmerzen lindern und ihre Schulterfunktion wiederherstellen.

Schulterinstabilität

Infolge einer Verrenkung des Schultergelenkes mit Verletzung der Gelenklippe verbleibt häufig eine Instabilität. Dies macht sich dadurch bemerkbar, dass das Gelenk in der Folge bei leichten Stürzen, sportlichen Überkopfaktivitäten oder bereits bei einfachen Drehbewegungen (z.B. Heckklappe eines Autos schließen, Pullover anziehen) auskugelt. Die orthopädische Untersuchung ergibt erste Hinweise auf das Vorhandensein, Ausmaß und Richtung der Schulterinstabilität. Im Röntgenbild können knöcherne Verletzungen an Oberarmkopf und Gelenkpfanne diagnostiziert oder ausgeschlossen werden. In der Kernspintomographie sieht man in der Regel eine Ablösung der Gelenklippe von der Pfanne. Bei wiederholten Verrenkungen, beim jungen Sportler unter Umständen schon nach dem ersten Verletzungsereignis, ist die Stabilisierung durch eine Operation zu empfehlen. Nur so kann verhindert werden, dass das Gelenk immer wieder auskugelt und weitere Folgeschäden eintreten. Bei dem Eingriff wird durch eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) das Ausmaß der Schädigung festgestellt.

Nach der Operation wird die Schulter für drei Wochen in einem Abduktionskissen ruhiggestellt. Von Beginn an erfolgt ein Bewegungstraining nach festgelegtem Schema. Krankengymnastik ist für etwa drei Monate erforderlich. Anschließend ist ein selbständiges Muskelaufbautraining für weitere drei Monate zu empfehlen. Über 90% der operierten Patienten erreichen ein exzellentes Ergebnis. Gelegentlich verbleibt anschließend eine meistens unmerkliche Einschränkung der Außendrehfähigkeit im Schultergelenk. In seltenen Fällen, meistens nach zu früher Belastung oder nach erneuten Verletzungen, kann es trotz Operation zu einer erneuten Verrenkung der Schulter kommen. Das Risiko von Gelenkentzündungen oder Schädigungen von Blutgefäßen oder Nerven durch die Operation ist gering.

Wichtige Hinweise

  • Suchen Sie bei Schulterschmerzen und Bewegungseinschränkungen frühzeitig einen Arzt auf.
  • Befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes und Physiotherapeuten genau.
  • Vermeiden Sie Überlastungen der Schulter.
  • Stärken Sie die Muskeln um das Schultergelenk durch gezieltes Training.

Frozen Shoulder

Frozen shoulder“ diagnostiziert. Es folgte eine langwierige Physiotherapie. Diese wurde durch die Einnahme von hochdosierten NSAR-Medikamenten (z.B. Ibuprofen 600 mg) unterstützt. Durch die Physiotherapie trat eine gewisse Besserung ein, jedoch keine Schmerzfreiheit, ebenso keine vollständige schmerzfreie Besserung der Bewegungsfreiheit. Mir wurde für einen gewissen Zeitraum eine Therapie mit der Einnahme von Cortison vorgeschlagen, welche ich aus Gründen der zahlreichen stark ausgeprägten Nebenwirkungen ablehnte. Eine minimal-invasive OP wurde ebenso in Betracht gezogen. Ich wurde aber darauf hingewiesen, dass diese OP ebenso eine begleitende Therapie mit Cortison erfordert.

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