In der Flut von Ernährungsempfehlungen und vermeintlichen Wundermitteln gegen Demenz, die regelmäßig in den Medien kursieren, stellt sich die Frage: Was ist wirklich dran an den Versprechungen rund um Kokosöl und seine Wirkung auf Alzheimer?
Ernährung und Demenz: Eine schwierige Beweislage
Es ist generell schwierig, einen direkten Effekt der Ernährung auf eine spezifische Krankheit wie Demenz nachzuweisen. Das Problem liegt in der Komplexität der Ernährung und den vielen anderen Faktoren, die die Gesundheit beeinflussen.Um eine ursächliche Wirkung nachzuweisen, sind kontrollierte und randomisierte Studien notwendig, bei denen Teilnehmer zufällig einer Interventionsgruppe (z.B. Kokosöl-Konsum) oder einer Kontrollgruppe zugeteilt werden. Solche Studien sind im Bereich der Ernährung jedoch schwierig durchzuführen, da sie eine langfristige Steuerung der Lebensgewohnheiten der Teilnehmer erfordern.Obwohl einige Untersuchungen zeigen, dass bestimmte Ernährungsfaktoren einzelne geistige Leistungen wie Kurzzeitgedächtnis oder Kombinationsfähigkeit minimal verbessern können, ist unklar, ob diese Verbesserungen klinisch bedeutsam sind. Bisher gibt es keine Langzeitstudie, die belegt, dass bestimmte Ernährungsweisen das Auftreten von kognitiven Störungen und deren Fortschreiten zur Demenz verzögern oder gar verhindern können. Dies gilt unabhängig davon, ob man über Vitamine, Omega-3-Fettsäuren, mediterrane Kost, Koffein oder grünen Tee spricht. Es bedarf weiterer, größerer randomisierter Studien, um eine stichhaltige Beweislage zu erhalten.
Kokosöl: Zusammensetzung und Inhaltsstoffe
Kokosöl wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen und besteht hauptsächlich aus gesättigten Fettsäuren. Ein großer Teil davon sind mittelkettige Fettsäuren (MCTs), insbesondere Laurinsäure, Caprin- und Caprylsäure.MCT-Öle werden meist aus Kokos- und Palmkernfett hergestellt und sind reich an mittelkettigen Fettsäuren mit 8 Kohlenstoffatomen (Caprylsäure) und mit 10 Kohlenstoffatomen (Caprinsäure).Im Kokosöl sind neben den Fetten auch weitere wertvolle Substanzen enthalten: je nach Herstellungsmethode besitzt es einen ordentlichen Anteil an antioxidativen Phenolsäuren, wie p-Cumarsäure, Ferulasäure, Kaffeesäure und Catechinsäuren, aber zu einem geringen Teil auch Vitamin E als Tocopherol-Tocotrienol-Gemisch.
Mittelkettige Fettsäuren (MCTs): Ein schneller Energielieferant für das Gehirn
Mittelkettige Fettsäuren (MCTs) sind leichter verdaulich als langkettige Fettsäuren. Sie gelangen nach ihrer Aufnahme in den Darmzellen unabhängig von Gallensäuren und fettspaltenden Enzymen mit dem Blut der Pfortader direkt zur Leber. In den Leberzellen werden die mittelkettigen Fettsäuren über den Prozess der beta-Oxidation in Ketonkörper (oder kurz Ketone) umgewandelt, größtenteils zu Aceton, Acetoacetat und beta-Hydroxybutyrat. Letztere werden in den Mitochondrien weiter verstoffwechselt zu Wasser, Kohlendioxid und Energie.Daher sind MCT-Öle aufgrund ihres Gehaltes an mittelkettigen Fettsäuren schnelle, den Stoffwechsel ankurbelnde Energieträger, die entweder unmittelbar zur Deckung des Energiebedarfs - etwa in der Skelettmuskulatur - verbrannt oder zur Produktion von Ketonkörper verwendet werden. Die Caprylsäure (acht Kohlenstoff-Atome) wirkt besonders ketogen, sie kann zudem auch direkt ins Gehirn gelangen und von den Astrozyten zur Energiegewinnung und zur Ketonbildung genutzt werden.
Laurinsäure: Eine Sonderstellung unter den MCTs
Es herrschte lange Zeit Uneinigkeit, ob die Laurinsäure, die über zwölf Kohlenstoffe verfügt, überhaupt zu den mittelkettigen Fettsäuren zählen sollte. Die entscheidende Frage ist aber, ob auch Laurinsäure die Ketonbildung ankurbeln kann. Eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit hat diese Frage beantwortet: Seit den frühen 1980er Jahren ist sowohl im Tierversuch als auch am Menschen belegt, dass ein Teil (ungefähr 28 %) der Laurinsäure wie langkettige Fettsäuren zunächst in die Lymphe gelangt, bevor es die Leber erreicht. Ein wenig Laurinsäure findet sich auch im Depotfett. Der Großteil der verzehrten Laurinsäure (72 %) geht jedoch die gleichen Wege wie die anderen mittelkettigen Fettsäuren. Auch sie wird also größtenteils leichter verdaut und direkt von der Leber aufgenommen, und auch sie dient dort der Energiegewinnung und der Ketonbildung.
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Kokosöl und Alzheimer: Die Studienlage
An anderer Stelle haben wir bereits die energetische Unterversorgung des Gehirns und eine zerebrale Insulinresistenz als treibenden Faktor bei der Alzheimer-Krankheit ausführlich beschrieben. Dass auch die mittelkettigen Fettsäuren in MCT- oder Kokosöl in der Lage sind, Ketone zu bilden und dieser Energiekrise bei der Alzheimer-Krankheit entgegenzuwirken, haben bereits einige Studien bestätigt. Besonders eindrucksvoll wurde dies am Fall von Steve Newport demonstriert: Dessen Ehefrau, die amerikanische Ärztin Dr. Mary Newport, hatte erstmalig eine therapeutische Wirkung von Kokosöl auf Alzheimer gezeigt [3], indem sie ihren an einer frühen Form von Alzheimer erkrankten Ehemann mit Kokosöl ‚behandelte‘. Und dies mit Erfolg: bereits nach wenigen Wochen kam es zu einer enormen Verbesserung seiner kognitiven Fähigkeiten. Darüber hinaus verbesserte Steve Newport allmählich sein Erinnerungsvermögen, sein Wortfindungsvermögen, seine soziale Teilhabe und sein Gangbild. Auch in der Magnetresonanztomographie wurde über einen langen Zeitraum keine weitere Hirnatrophie festgestellt [3].
Mittelkettige Fettsäuren, wie sie in Kokosöl und MCT-Öl vorkommen, können auch durch andere Mechanismen der Alzheimer-Entstehung entgegenwirken: So haben Interventionsstudien gezeigt, dass eine Ernährung mit einer definierten Menge an mittelkettigen Fettsäuren gegenüber der gleichen Menge an langkettigen Fettsäuren einen signifikanten Rückgang des Körperfetts zur Folge hatte. Der Grund hierfür ist, dass sich die mittelkettigen Fette durch die fehlende Zirkulation im Blutkreislauf nicht ablagern, sondern die aus ihrem Stoffwechsel gewonnene Energie effizient in Brennstoff für die Nutzung von Organen und Muskeln umgewandelt wird [6]. Somit tragen diese Fette eher nicht zu Fettdepots bei, sondern werden zur Energieproduktion genutzt.
Weiterhin unterstützt Laurinsäure, die wichtigste Fettsäure in Kokosöl, die Bildung des günstigen HDL (High-Density-Lipoprotein) Cholesterins, was von gesundheitlichem Vorteil ist, da die HDL-Fraktion das Risiko einer Hyperlipidämie verringern und somit der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und auch von Alzheimer entgegenwirken können [7]. Laurinsäure hat darüber hinaus auch das Potenzial, den geschwindigkeitsbestimmenden Schritt in der Cholesterinbiosynthese, die Umwandlung von 3-Hydroxy-3-Methylglutaryl-Coenzym-A (HMG-CoA)-Protein in Mevalonat, durch eine Hemmung des Enzyms HMG-CoA-Reduktase im Körper zu verzögern - somit hat sie auch einen cholesterinsenkenden Effekt [7].
Letztere Mechanismen könnten somit dafür verantwortlich sein, dass die mittelkettigen Fettsäuren im richtigen Ernährungskontext auch hilfreich bei der Behandlung von Dyslipidämie, erhöhtem LDL, Insulinresistenz, Typ-2-Diabetes, Fettleibigkeit und Bluthochdruck sein könnten, die allesamt Risikofaktoren für kardiovaskuläre Komplikationen aber auch für Alzheimer Demenz sind. Diese Erkenntnisse sollten somit auch die Bedenken entkräften, dass der Verzehr von Kokosöl aufgrund der gesättigten Fettsäuren einen Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Krankheiten darstellt - eine Einschätzung, die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) immer noch vertreten wird und wie gezeigt irreführend ist.
Auch ist mittlerweile bekannt, dass mittelkettige Fettsäuren, insbesondere die Caprylsäure (acht Kohlenstoffatome), antibakterielle Wirkungen auf eine Vielzahl pathogener grampositiver und gramnegativer Mikroben besitzt, darunter auch Campylobacter jejuni, Listeria monocytogenes und Clostridium perfringens [8]. So wurde diese Fettsäure im Tierversuch erfolgreich als Alternative zu Antibiotika eingesetzt. Zudem hat sie großes Potential gezeigt, einer Dysbiose (Fehlbesiedelung) des menschlichen Darms entgegenzuwirken, indem sie gezielt pathogene Keime in Schach hält. Gerade eine fehlende Darmintegrität, die durch die Dysbiose stark gefördert wird, gilt als Risikofaktor in der Entstehung der Alzheimer-Krankheit (siehe auch Faktenblatt “Demenz und Darmgesundheit” das Ihnen im Downloadbereich von “Kompetenz statt Demenz” kostenlos zur Verfügung steht).
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Weiterhin könnten auch die antioxidativen Substanzen in Kokosöl, wie die Phenolsäuren und das Vitamin E -Gemisch den therapeutischen Effekt von Kokosöl gegenüber Alzheimer unterstützen, indem sie oxidative Schäden, ein Schlüsselfaktor in der Pathologie von Alzheimer, hemmen [7]. Im Tierversuch haben sie beispielsweise eine beta-Amyloid-reduzierende Wirkung gezeigt und kognitive Defizite in Alzheimer-Mäusen reduziert [9].
Kritik an der Kokosöl-Euphorie
Trotz der potenziellen Vorteile von MCTs und Kokosöl ist es wichtig, die Euphorie kritisch zu hinterfragen. Viele der angepriesenen Wirkungen sind nicht ausreichend durch Studien am Menschen belegt. Zudem besteht Kokosöl hauptsächlich aus gesättigten Fettsäuren, die bei übermäßigem Verzehr das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen können.
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat für Kokosöl keine sogenannten Health Claims zugelassen, also gesundheitsbezogene Aussagen, mit denen ein Lebensmittel beworben werden darf.
Es ist auch wichtig, auf die Qualität des Kokosöls zu achten. Untersuchungen haben gezeigt, dass viele Öle mit Schadstoffen wie Mineralölen belastet sein können.
Orthomolekulare Medizin: Mikronährstoffe im Fokus der Demenzprävention
Neben der Diskussion um Kokosöl rückt die orthomolekulare Medizin zunehmend in den Fokus der Demenzprävention. Sie beschäftigt sich mit der Rolle von Nährstoffen für die mentale Gesundheit und Gehirnfunktion . Hierbei wird berücksichtigt, dass jeder Mensch eine einzigartige genetische Ausstattung und Biochemie besitzt, die den individuellen Nährstoffbedarf beeinflusst. Orthomolekulare Therapeut*innen (oft Ärzte oder Heilpraktiker mit Zusatzwissen) erstellen daher personalisierte Nährstoffpläne, basierend auf Laborwerten und Anamnese, um Mängel auszugleichen und Schutzfaktoren zu optimieren.
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Die orthomolekulare Medizin setzt auf hochwertige Vitalstoffe in teils hohen Dosierungen, stets unter individueller Anpassung an den Bedarf des Patienten.
Alzheimer verstehen: Pathophysiologie und Angriffspunkte für Mikronährstoffe
Alzheimer-Demenz ist eine komplexe neurodegenerative Erkrankung, bei der über Jahrzehnte schleichend Gehirnzellen (Neuronen) absterben und geistige Fähigkeiten verloren gehen. Typisch sind Eiweißablagerungen im Gehirn - Beta-Amyloid-Plaques außerhalb der Zellen und Tau-Fibrillen innerhalb der Neuronen. Diese Veränderungen gehen mit chronischen Entzündungsreaktionen, oxidativem Stress, Störungen im Energiestoffwechsel und Synapsenverlust einher . Viele Faktoren tragen dazu bei, dass diese Pathologie entsteht: Genetische Veranlagung (z.B. APOE4-Gen), ein höheres Lebensalter, aber auch Lebensstil und Umweltfaktoren. Letztere sind zugleich Ansatzpunkte für Prävention: Durch positive Einflussnahme auf Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stress und Nährstoffversorgung lassen sich die schädlichen Prozesse im Gehirn abschwächen.
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass pathologische Veränderungen bei Alzheimer Jahrzehnte vor den ersten Symptomen beginnen . Diese lange stille Phase eröffnet ein entscheidendes Zeitfenster für präventive Maßnahmen. Mikronährstoffe können an verschiedenen Stellen dieser Krankheitsentwicklung ansetzen:
- Antioxidativer Schutz: Das Gehirn verbraucht sehr viel Sauerstoff und Energie, wodurch viele freie Radikale entstehen. Oxidativer Stress schädigt Nervenzellen und fördert Plaquebildung. Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E, Carotinoide und Selen neutralisieren freie Radikale und schützen die Zellen.
- Entzündungshemmung: Chronische Neuroinflammation (Entzündung im Gehirn) trägt wesentlich zur Alzheimer-Entstehung bei. Einige Nährstoffe wirken entzündungsmodulierend - z.B. Omega-3-Fettsäuren (DHA, EPA) aus Fischöl, die als Vorstufe von entzündungsauflösenden Botenstoffen dienen. Auch Vitamin D und bestimmte Pflanzenstoffe (z.B. Curcumin aus Kurkuma oder Resveratrol aus Trauben) haben antientzündliche Effekte im Nervensystem gezeigt.
- Homocystein und Gefäßgesundheit: Hohe Homocysteinspiegel im Blut korrelieren mit einem erhöhten Alzheimer-Risiko und verstärktem Gehirnabbau. Homocystein schädigt Gefäße und fördert Neurodegeneration, hemmt sogar die Bildung neuer Nervenzellen (Neurogenese) im Hippocampus. Ursache erhöhter Homocysteinwerte ist meist ein Mangel an B-Vitaminen (B₆, B₁₂ und Folsäure), die Homocystein abbauen.
- Energiehaushalt und Insulinsignalwege: Das Gehirn von Alzheimer-Patienten weist Zeichen einer Insulinresistenz und mitochondrialen Dysfunktion auf - teils wird Alzheimer sogar als „Diabetes Typ 3“ bezeichnet. Die Neuronen können Glukose schlechter verwerten und „verhungern“ sozusagen inmitten von Überfluss. Hier könnten ketogene Ansätze helfen (siehe unten), aber auch Mikronährstoffe: B-Vitamine, Coenzym Q10, Magnesium und L-Carnitin unterstützen den Energiestoffwechsel der Zellen.
- Neurotransmitter und Synapsen: Gewisse Vitamine und Aminosäuren sind Bausteine für Neurotransmitter (Botenstoffe im Gehirn). Zum Beispiel benötigt die Bildung von Acetylcholin (wichtig für Gedächtnis) ausreichend Cholin und Vitamin B5. Vitamin B1 (Thiamin) ist essenziell für die Glukoseverwertung im Gehirn; Thiaminmangel (Wernicke-Korsakow-Syndrom) führt zu schweren Gedächtnisstörungen.
- Amyloid-Clearance: Ein Ziel ist auch, die Entsorgung von Amyloid-Proteinen zu fördern. Das Immunsystem im Gehirn (Mikroglia) sowie spezifische Enzyme sind daran beteiligt. Vitamin D hat sich hier als wichtig herausgestellt: Es moduliert die Immunabwehr und fördert in Laborversuchen die Aufnahme und den Abbau von Amyloid-β durch Immunzellen .
Wichtigste Mikronährstoffe zur Demenz-Prävention
- B-Vitamine (B₆, B₁₂, Folsäure): Schützen Nervenzellen, senken Homocystein und beugen Hirnatrophie vor.
- Omega-3-Fettsäuren (DHA/EPA): Entzündungshemmende „Brain Food“-Fette, essentiell für Hirnmembranen und Synapsen.
- Vitamin D: Hormonähnliches „Sonnenvitamin“, wichtig für Immunfunktion und Schutzmechanismen im Gehirn.
- Antioxidantien (Vitamin C, E, Selen): Neutralisieren freie Radikale im energiehungrigen Gehirn.
- Magnesium: Wichtig für die Signalübertragung zwischen Gehirnzellen und Gedächtnisbildung.
- Zink & Selen: Spurenelemente, essentiell für Wachstum und Reparatur von Nervenzellen.
- Coenzym Q10 & L-Carnitin: Unterstützen die Mitochondrien (Kraftwerke der Zelle).
- Lithium (Spurenelement): In sehr kleinen Mengen essentiell fürs Gehirn.
B-Vitamine (B₆, B₉, B₁₂): Homocystein senken, Gehirn schützen
Die Vitamine B₆ (Pyridoxin), B₉ (Folat) und B₁₂ (Cobalamin) sind Schlüsselstoffe für das Nervensystem. Sie werden für die Myelinisierung (Schutzschicht der Nervenfasern), die DNA-Reparatur und die Bildung von Neurotransmittern benötigt. Besonders bekannt ist ihre Rolle im Homocystein-Stoffwechsel: Gemeinsam wandeln sie das Zellgift Homocystein in Methionin bzw. Cystein um.Ein Überschuss an Homocystein wirkt gefäßschädigend (Arteriosklerose) und ist neurotoxisch - es fördert die Apoptose (Zelltod) und stört die Entstehung neuer Gehirnzellen. Erhöhte Homocysteinspiegel werden bei Alzheimer-Patienten überdurchschnittlich häufig gefunden. In der renommierten Framingham-Studie hatten Personen mit hohem Homocystein ein doppelt so hohes Risiko, an Demenz zu erkranken.
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