Alzheimer-Erkrankungen: Eine Statistische Übersicht nach Ländern und die Herausforderungen der Zukunft

Einführung

Demenzerkrankungen, insbesondere die Alzheimer-Krankheit, stellen eine wachsende globale Herausforderung dar. Der schleichende Verfall kognitiver, emotionaler und sozialer Fähigkeiten betrifft Millionen von Menschen weltweit und führt zu erheblichen Belastungen für Betroffene, Angehörige und Gesundheitssysteme. Dieser Artikel beleuchtet die aktuelle statistische Lage der Alzheimer-Erkrankungen in verschiedenen Ländern, analysiert die Ursachen für die steigenden Fallzahlen und diskutiert die Herausforderungen, die mit der Versorgung von Demenzkranken einhergehen, insbesondere im Hinblick auf Menschen mit Migrationshintergrund.

Demenz: Eine Definition und ihre verschiedenen Formen

Unter dem Begriff Demenz (ICD-10-Code F00-F03) werden chronische Erkrankungen des Gehirns zusammengefasst, die mit einem schleichenden Verfall kognitiver, emotionaler und sozialer Fähigkeiten einhergehen. Demenz-Patienten leiden insbesondere unter Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und einer damit einhergehenden erhöhten Vergesslichkeit, die sich im weiteren Krankheitsverlauf bis zum Verlust der Sprach- und Rechenfähigkeiten ausweiten kann. Pflegebedürftigkeit ist die Folge. Die häufigste Form der Demenz ist dabei die Alzheimer-Krankheit.

Demenzen sind charakterisiert durch den Verlust kognitiver, sozialer und emotionaler Fähigkeiten. Unter Demenzen werden verschiedene Erkrankungen zusammengefasst, beispielsweise die Alzheimer-Demenz oder die vaskuläre Demenz. Am häufigsten ist die Alzheimer-Demenz, gefolgt von der vaskulären Demenz, der Lewy-Körper-Demenz und der Frontotemporalen Demenz. Eine Demenz kann sich auch nach einem Schlaganfall, nach langjährigem Alkoholmissbrauch sowie nach wiederholten körperlichen Hirnverletzungen entwickeln. Grundsätzlich kann eine Demenz in jedem Alter auftreten.

Statistische Einblicke in die Verbreitung von Demenz

Deutschland

Im Jahr 2023 waren deutschlandweit 2,97 % der Bevölkerung an Demenz erkrankt. Als Erkrankung gilt, wenn die Krankheit im zurückliegenden Jahr dokumentiert wurde (1-Jahres-Prävalenz). Es werden Erkrankungsfälle bei Personen ab dem 40. Lebensjahr gezählt. Allein im vergangenen Jahr (2023) sind in Deutschland zwischen 364.000 und 445.000 Menschen im Alter von 65+ neu an einer Demenz erkrankt. Rund 1,8 Millionen Menschen leben insgesamt mit der Diagnose; die meisten sind Frauen (1,2 Millionen). Im Laufe des Jahres 2023 seien zwischen 364.000 und 445.000 Menschen neu an einer Demenz erkrankt. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft schätzt die Anzahl der Demenzkranken in Deutschland 2021 auf etwa 1,8 Millionen. Die Anzahl der Demenzkranken in Deutschland lag 2021 laut Schätzungen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft bei etwa 1,8 Millionen. Dabei ist vor allem die Altersgruppe 80 Jahre und älter von neurodegenerativen Krankheiten betroffen. Das Risiko für eine Demenz steige ab dem 80. Lebensjahr deutlich an. Gleichwohl seien fast 6 Prozent der Betroffenen in Deutschland (rund 106.000 Menschen) jünger als 65 Jahre.

Die Zahlen werden weiter steigen, weil auch die Lebenserwartung steigt - und Alter ist der häufigste Risikofaktor. „Liegt die Prävalenz bei den 65- bis 69-Jährigen noch bei 1,85 Prozent, steigt sie auf über 36 Prozent bei den über 90-Jährigen“, heißt es im jüngst aktualisierten Infoblatt „Die Häufigkeit von Demenzerkrankungen“ der Deutschen Alzheimer Gesellschaft - ein mächtiger Sprung. Laut Prognose könnten gegen Mitte des Jahrhunderts in der Bundesrepublik rund 3,8 Prozent der Bevölkerung von einer Demenzerkrankung betroffen sein. Mit 10.100 Toten im Jahr 2023 wurde ein neuer Höchstwert registriert - das ist auf die vergangenen 20 Jahre hinweg betrachtet, eine Verdopplung. Im Jahr 2023 starben in Deutschland rund 10.100 Menschen an der unheilbaren Demenzerkrankung, im Jahr 2003 waren es noch rund 5100 Menschen. Die Zahl der Todesfälle aufgrund von Alzheimer hat sich binnen 20 Jahren fast verdoppelt. Die Zahl der Todesfälle durch Alzheimer stieg von 2003 bis 2023 um 96 Prozent.

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Wegen großer Unterschiede bei der Altersstruktur sei auch der Anteil der Menschen mit Demenz je nach Bundesland sehr verschieden. „Betrachtet man allerdings den Anteil an Demenz erkrankter Menschen an der Gesamtbevölkerung in den einzelnen Bundesländern, ergibt sich ein anderes Bild“, schreibt die Alzheimer Gesellschaft. „Am höchsten ist der Anteil von Menschen mit Demenz in Sachsen und Sachsen-Anhalt (2,6 Prozent), gefolgt von Sachsen und Thüringen (je 2,5 Prozent). Am niedrigsten ist er in Berlin (1,7 Prozent) und Hamburg (1,8 Prozent).“ Je höher der Altersdurchschnitt in den Ländern ist, desto häufiger treten Demenzerkrankungen auf.

Rund 19.000 Patientinnen und Patienten wurden im Jahr 2022 wegen Alzheimer in Kliniken stationär behandelt - diese Zahl stieg um 61 Prozent im Vergleich zum Jahr 2002. Knapp die Hälfte der Behandelten (49 Prozent) war zuletzt zwischen 75 und 84 Jahre alt, gut ein Viertel (28 Prozent) war älter. 6 Prozent waren jünger als 65 Jahre. Der langfristige Anstieg der Behandlungszahlen und der Todesfälle ist nach Angaben des Bundesamts auch auf den demografischen Wandel zurückzuführen: Die Zahl der Menschen ab 65 Jahren nahm zwischen 2003 und 2023 um 27 Prozent auf 18,9 Millionen zu. Auch die Deutsche Alzheimer Gesellschaft geht davon aus, dass mit steigender Lebenserwartung in den kommenden Jahren deutlich mehr Menschen an Demenz erkranken werden.

Internationale Perspektive

Laut Daten von Alzheimer’s Disease International zählt die Bundesrepublik zu den OECD-Ländern mit der höchsten Prävalenz von Demenz - auf 1.000 Einwohner:innen kommen in Deutschland rund 21,8 Erkrankte. Noch häufiger kommt Demenz etwa in Italien (23,7 Erkrankungen pro 1.000 Einwohner) und Japan (26,7 Erkrankungen pro 1.000 Einwohner) vor. Die Verbreitung von Hirnkrankheiten werde nach Einschätzungen von Experten in nahezu jedem Land deutlich ansteigen. Weltweit prognostiziert die OECD für das Jahr 2050 rund 42 Millionen Fälle von Demenz, in Deutschland könnten das nach Schätzungen bis zu 2,8 Millionen Menschen in der Altersgruppe ab 65 Jahren sein.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet im Jahr 2050 mit weltweit 139 Millionen Menschen, die unter einer Demenz leiden. Nach Angaben der WHO leben derzeit weltweit mehr als 57 Millionen Menschen mit einer Demenz und jährlich kommen etwa 10 Millionen neue hinzu. Laut Alzheimer’s Disease International sehen rund 80 Prozent der Befragten weltweit eine Demenzerkrankung als ganz normalen Teil des Alterns an. Von den befragten Gesundheits- und Pflegefachleuten vertreten hingegen rund Zweidrittel diese Meinung.

Als erstes Land in Europa hat jedoch nun Belgien einen traurigen Rekord gebrochen: Im Jahr 2019 waren Demenz-Erkrankungen laut der belgischen Gesundheitsbehörde „Sciensano“ erstmals Todesursache Nr. 1. Konkret hat sich die Zahl der aufgrund bzw. in Folge einer Demenz-Erkrankung Verstorbenen im Zeitraum von 2004 bis 2019 verdoppelt - von 5% auf 10%. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehören allerdings Alzheimer und bestimmte andere Demenzerkrankungen inzwischen zu den zehn häufigsten Todesursachen weltweit.

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Mit über einer halben Million Alzheimer-Sterbefällen entfielen die meisten auf die Volksrepublik China, gefolgt von den Vereinigten Staaten mit knapp 287.000 Fällen und Indien mit rund 130.000 Todesopfern. Heruntergerechnet auf 100.000 Einwohner ergibt sich jedoch ein anderes Ranking: Mit rund 315 Sterbefällen belegt Monaco den ersten Platz, gefolgt vom Vereinigten Königreich und Finnland.

Eine weltweit steigende Lebenserwartung vor allem in amerikanischen, europäischen und einigen asiatischen Gesellschaften hat eine erhöhte Lebenszeitprävalenz von Demenzerkrankungen zur Folge, d.h. die durchschnittliche Wahrscheinlichkeit, in einer Lebensspanne an Demenz zu erkranken, nimmt zu. So könnte sich in den Vereinigten Staaten die Anzahl an Alzheimer-Patienten innerhalb von 50 Jahren bis zum Jahr 2060 auf 13,8 Millionen mehr als verdreifachen.

Risikofaktoren und Prävention

Alter ist der häufigste Risikofaktor für Demenz. Das Alzheimer-Risiko steigt mit dem Alter: Mehr als die Hälfte (53 Prozent) der 2023 daran Verstorbenen war 85 Jahre und älter. Das Alzheimer-Risiko steigt mit zunehmendem Alter. Das belegt auch die Statistik der Krankenhauspatienten.

Daten der Barmer zeigen in diesen Zusammenhang, dass Personen ohne Schulabschluss deutlich häufiger betroffen sind als Menschen mit einem Schulabschluss. Zudem sinkt die Prävalenz mit zunehmendem jährlichem Einkommen.

Auch das Statistische Bundesamt (Destatis) hat wenig gute Nachrichten: Mit 10.100 Toten im Jahr 2023 wurde ein neuer Höchstwert registriert - das ist auf die vergangenen 20 Jahre hinweg betrachtet, eine Verdopplung.

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Es gilt unter der Voraussetzung, dass es in den kommenden Jahren nicht gelingt, in Prävention und Therapie von Erkrankungen wie Alzheimer deutliche Fortschritte zu erzielen. Zugunsten der Patient:innen und der sozialen Systeme sollte es oberste Pflicht sein, alle vorhandenen und geprüften Behandlungs-Ressourcen zu nutzen. Hierzu zählt jedenfalls auch die Transkranielle Pulsstimulation, die in den vergangenen Jahren bereits eindrucksvoll zeigen und durch Studien belegen konnte, dass sie als additive Behandlungsmethode im Rahmen medikamentöser Therapien großen Nutzen haben kann.

Herausforderungen in der Versorgung von Demenzkranken

Demenzerkrankungen wie Alzheimer sind bisher nicht heilbar. Ärzt:innen stehen verschiedene Medikamentenklassen zur Verfügung, um die Symptome der Erkrankung zu behandeln (s. „Alzheimer: Medikamentöse Therapie“).

Je fortgeschrittener eine Demenz ist, desto höher wird auch der Pflegebedarf der betroffenen Person. Damit geht nicht nur einher, dass die psychische und körperliche Belastung für die Pflegenden ansteigt, sondern auch die finanziellen Kosten gehen in die Höhe. Weltweit beliefen sich die Krankheitskosten von Demenzerkrankungen zuletzt auf rund eine Billion US-Dollar, im Jahr 2030 könnten es schätzungsweise rund zwei Billionen sein. Versicherungsdaten aus den Vereinigten Staaten verdeutlichen, wie viel stärker eine Alzheimer-Erkrankung zu Buche schlagen kann: Während sich die durchschnittlichen Kosten fürs Pflegeheim bei einer Medicare-versicherten Person ohne Alzheimer auf rund 555 US-Dollar im Jahr beliefen, lagen die Kosten bei einem Versicherten mit Alzheimer bei über 14.300 US-Dollar und damit knapp 29-mal höher. Ein Großteil der gesamten Pflegekosten für Demenzerkrankte in den USA wird von Medicare übernommen, jedoch mussten Angehörige von Patienten zusammengerechnet immer noch rund 91 Milliarden US-Dollar aus eigener Tasche bezahlen.

In der Regel stirbt eine an Demenz erkrankte Person nicht direkt an der Erkrankung selbst, sondern an den Komplikationen und Begleiterkrankungen, die mit ihr einhergehen. So schwächt die Krankheit das Immunsystem, wodurch Menschen mit Demenz etwa an Infektionen wie Lungenentzündung, Harnwegsinfektionen, der Grippe oder einer Blutvergiftung versterben.

Angst vor einer Demenzerkrankung hat in Deutschland etwa jeder Zweite. Laut einer Umfrage der DAK sind Alzheimer und Demenz (55 Prozent) nach Krebs (72 Prozent) die am häufigsten genannte Antwort auf die Frage, vor welchen Krankheiten die Befragten Angst haben. Die Angst begründet sich neben dem schwierigen Verlauf auch in der Tödlichkeit der Krankheiten.

Demenz und Migration

Für Menschen mit Migrationshintergrund, die von Demenz betroffen sind, kann sich der Zugang zu medizinischen Informationen, ärztlicher Betreuung und Versorgungsangeboten aufgrund von Sprachbarrieren und kulturellen Unterschieden zur einheimischen Bevölkerung als schwierig erweisen: Denn kultursensible medizinische und pflegerische Betreuung sowie mehrsprachige Informationsmaterialien sind bislang nicht Standard - weder in Deutschland noch in vielen anderen Teilen Europas. Allerdings ist der Umgang mit dem Thema „Demenz und Migration“ von Land zu Land höchst unterschiedlich. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DZNE haben im Rahmen eines von der Robert Bosch Stiftung geförderten Forschungsprojektes die Situation in 35 europäischen Ländern untersucht. In Europa leben gegenwärtig 86,7 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund (MmM). Davon sind 16,2 % 65 Jahre oder älter (circa 14 Millionen)1 und befinden sich in einer Altersgruppe die ein erhöhtes Risiko haben, um an einer Demenz zu Erkranken. Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass MmM ein erhöhtes Demenz-Risiko haben2,3. Eine Analyse aus dem Jahr 2019 schätzt die Zahl der MmM mit Demenz in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) und der Europäischen Freihandelszone (EFTA) auf etwa 475.0004.

Die gesundheitlichen Folgen einer Demenz-Erkrankung sind bei MmM oftmals schlimmer als bei Menschen aus der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund. Ursächlich ist unter anderem, dass das Gesundheitssystem häufig nicht für die Versorgung dieser Bevölkerungsgruppe ausgestattet ist und nicht über Versorgungsleistungen verfügt, die für ihre Bedürfnisse geeignet sind. Gleichzeitig besteht auf der Seite der MmM meist ein Mangel an Wissen über Demenz und das Gesundheitssystem mit seinen Versorgungsleistungen5. Diese und weitere Probleme, sowie der erwartete Anstieg der Anzahl von MmM mit Demenz in den kommenden Jahren, stellen eine Herausforderung unbekannten Ausmaßes für die Gesundheitssysteme in Europa dar.

Um sich dieser Herausforderung zu stellen und den betroffenen Menschen die bestmögliche Unterstützung und Aufklärung zukommen zu lassen, benötigen Gesundheitssysteme, medizinisches Fachpersonal, sowie Politikerinnen und Politiker und Akteurinnen und Akteure mehr Informationen über diese vulnerable Bevölkerungsgruppe. Es müssen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, wie viele MmM mit Demenz es gibt, wie sie derzeit in die Gesundheitssysteme eingebunden sind und wo es Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Solche Erkenntnisse können nicht nur Menschen und Organisationen leiten, die täglich mit Menschen arbeiten, sondern sie können auch - und das ist ebenso wichtig - bei der strategischen Entwicklung von Gesundheitssystemen und deren Versorgungsleistungen auf politischer Ebene in Gesetzen, Richtlinien, Strategien und Aktionsplänen von Bedeutung sein.

Informationen hinsichtlich der Anzahl von MmM mit Demenz in Europa existieren bereits. Jedoch sind sie spärlich, und es fehlen Daten für alle EU- und EFTA-Staaten und das Vereinigte Königreich aufgeschlüsselt nach einzelnen Geburtsländern. In verschiedenen Ländern gibt es immer mehr Strategien, Pläne und Leitlinien, die das Bewusstsein für Demenz schärfen und die Verbesserung der Behandlung und Versorgung von Menschen mit Demenz und ihren Familien diskutieren. Der EU-Atlas Demenz und Migration schließt diese Forschungslücke, in dem er folgendes bietet: Prävalenzdaten und grafische Darstellung für die 27 EU- und 4 EFTA-Mitgliedsstaaten sowie das Vereinigte Königreich; Analysen von nationalen Demenzplänen und Leitlinien zu Diagnose, Behandlung und Versorgung; und Analysen von Gesundheitssystemen im Hinblick auf die Versorgungsleistungen und Unterstützung, die sie für die betroffenen Menschen bereitstellen. Dieser Atlas konzentriert sich auf Demenz bei MmM. Er ist eine Ergänzung zu der umfangreichen Literatur über Demenz und eine Ressource aufgrund seines scharfen Fokus auf die Versorgungssituation von MmM mit Demenz.

Fortschritte in der Forschung und Therapie

In die Erforschung von Alzheimer-Präparaten ist nach Jahren der Stagnation in der letzten Zeit einiges an Bewegung gekommen. In den USA wurde 2023 ein Antikörper zugelassen, dem die Fähigkeit zugesprochen wird, kausal gegen die Erkrankung zu wirken - eine Zulassung in Europa hat die zuständige Behörde EMA bisher abgelehnt. Das Votum der Behörde wird seitdem kontrovers diskutiert: „Was haben die USA, Israel, Japan, China und Südkorea gemeinsam?“, fragte die Ärzte Zeitung. „Hier können Menschen mit einer frühzeitigen Alzheimerdemenz eine wirksame Therapie bekommen. In Europa ist das nicht der Fall.“ Ein Sonderweg, so der Autor, der reichlich seltsam anmute und „ins Abseits führt“. Ob Europa auf diesem Weg bleibt? In den USA wurde im vergangenen Juli nun der nächste Antikörper zugelassen - Europa prüft noch.

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