Die Alzheimer-Krankheit ist nicht nur durch Gedächtnisverlust und Denkstörungen gekennzeichnet. Sie hat weitreichende psychologische Auswirkungen auf die Betroffenen. Es ist wichtig, die verhaltensbedingten und psychischen Symptome (BPSD) wie Unruhe, Angst, Apathie und Depression zu berücksichtigen, da sie oft die größten Herausforderungen bei der Pflege darstellen.
Einführung
Die Alzheimer-Krankheit, die häufigste Ursache für Demenz, ist eine fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, die das Gehirn betrifft und zu einem allmählichen Verlust von kognitiven Fähigkeiten führt. Gedächtnisverlust und Denkstörungen sind die bekanntesten Symptome, aber die Krankheit hat auch erhebliche psychologische Auswirkungen auf die Betroffenen. Neben den kognitiven Beeinträchtigungen leiden viele Patienten unter Verhaltensauffälligkeiten und psychischen Symptomen (BPSD), die ihre Lebensqualität und die ihrer Angehörigen erheblich beeinträchtigen.
Die Vielschichtigkeit der Alzheimer-Symptome
Dementielle Erkrankungen wirken sich nicht nur auf die Merkfähigkeit aus, sondern auch auf die Aufmerksamkeit, Orientierung, Sprache und das Denkvermögen der Betroffenen. Somit ist jeder Lebensbereich miteingeschlossen. Am Anfang ist meist das Kurzzeitgedächtnis gestört, im weiteren Verlauf kommt das Langzeitgedächtnis hinzu. So verlieren die Betroffenen nach und nach die in ihrem Leben erworbenen Fähigkeiten.
Nicht-kognitive Symptome im Fokus
Die Forschung konzentriert sich zunehmend auf die nicht-kognitiven Symptome der Alzheimer-Krankheit und anderer Demenzformen. Diese Symptome umfassen ein breites Spektrum an Verhaltensweisen und psychischen Problemen, die oft schwer zu behandeln sind und eine erhebliche Belastung für Patienten und ihre Familien darstellen.
Maria Carrillo, PhD, Chief Science Officer der Alzheimer's Association, betont, wie belastend und überwältigend diese Symptome für das Leben der Alzheimer-Kranken und ihrer Betreuer sind.
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Prävalenz psychischer und Verhaltenssymptome
Psychische und Verhaltenssymptome (BPSD) treten sehr häufig im Rahmen von Demenzerkrankungen auf. Studien zeigen, dass zwischen 76 und 96 % aller Demenzpatienten im Verlauf ihrer Erkrankung Symptome wie Aggressivität, Unruhe, Enthemmung, Affektlabilität oder Apathie entwickeln.
Formen von Demenz
Es werden zwei Formen von dementiellen Erkrankungen unterschieden: die primäre und die sekundäre Demenz. Die sekundäre Demenz ist die Folge einer anderen Grunderkrankung. Dies können beispielweise eine Stoffwechselerkrankung, ein Vitaminmangelzustand oder Folgeschäden durch langfristig zu hohen Alkoholkonsum sein. Sehr viel häufiger als die sekundäre, tritt die primäre Demenz auf. Diese macht rund 90 Prozent der Krankheitsfälle aus. Unter den primären Demenzerkrankungen gibt es wiederum mehrere Formen, die bekannteste und am häufigsten auftretende ist die Alzheimerkrankheit. Bei der Alzheimer-Demenz handelt es sich um eine degenerative Erkrankung des Gehirns, bei der Nervenzellen des Gehirns zerstört werden.
Symptome der Alzheimer-Krankheit
Die Alzheimer-Demenz verläuft bei jedem Menschen sehr individuell. Grundsätzlich lassen sich der Krankheitsverlauf und die damit einhergehenden Symptome in drei Stadien unterteilen.
Stadium 1
Es treten leichte Gedächtnislücken auf. Zunächst werden Dinge vergessen, die erst kurze Zeit zurückliegen, im Verlauf ist auch das Langzeitgedächtnis betroffen. Hinzu kommen Stimmungsschwankungen. Die Betroffenen sind antriebslos und verschlossen. Auch die Sprache ist beeinflusst: Den Erkrankten fallen Wörter nicht ein, die Sätze werden immer kürzer und einfacher oder werden gar nicht zu Ende gebracht. Schließlich kommen auch räumliche und zeitliche Orientierungslosigkeit hinzu.
Stadium 2
Die oben genannten Symptome nehmen weiter zu. Das Gedächtnis wird immer schlechter, sodass selbst enge Familienmitglieder nicht mehr namentlich benannt werden können. Grundlegende Tätigkeiten, wie die Körperpflege oder die Nahrungsaufnahme, können nicht mehr alleine bewältigt werden. Spätestens in diesem Stadium müssen die Erkrankten ihren Beruf aufgeben, sollten nicht mehr Auto fahren oder alleine wohnen. Es kommt außerdem zu weiteren Stimmungsschwankungen, die sich beispielsweise in plötzlich auftretenden Aggressionen äußern können.
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Stadium 3
Die Erkrankten sind in vielen Fällen bettlägerig und vollständig auf Hilfe anderer Personen angewiesen. Sprechen ist kaum noch möglich, es können zusätzlich Schluck- und Gehstörungen auftreten. Die Erkrankten sterben häufiger an Infektionen wie einer Lungenentzündung. Vom Auftreten der ersten Symptome bis zum Tod dauert es zumeist zwischen drei bis zehn Jahren.
Ursachen und Risikofaktoren
Im Verlauf der Erkrankung sterben Nervenzellen im Gehirn ab und ihre Verbindungen untereinander werden zerstört, was zu einem Rückgang der Gehirnmasse führt. Der Neurotransmitter Acetylcholin kommt nur noch vermindert im Gehirn vor. Außerdem kommt es bei Erkrankten zu Plaques, d. h. zu Eiweißablagerungen im Gehirn. Was die Ursachen für diese Veränderungen sind, lässt sich aber nicht sagen. Forscher können bisher nur bestimmte Risikofaktoren benennen. Dazu gehören mangelnde Bewegung, geringe geistige Aktivität, ein mangelndes soziales Leben, schlechte Ernährung sowie hoher Alkoholkonsum. Die Gene spielen dabei eine eher untergeordnete Rolle. Weniger als zwei Prozent der Alzheimerfälle sind alleine auf genetische Faktoren zurückzuführen.
Diagnose und Behandlung
Die Alzheimer-Demenz kann bisher nur durch das Ausschlussverfahren diagnostiziert werden. Durch eine Blutuntersuchung, den Einsatz von bildgebenden Verfahren wie dem CT und MRT sowie einer Nervenwasseruntersuchung können andere Erkrankungen ausgeschlossen und Hinweise auf eine Demenz gefunden werden.
Alzheimer-Demenz kann derzeit noch nicht geheilt, aber behandelt werden. Mit Medikamenten wird der Abbau des „Botenstoffs“ Acetylcholin gehemmt und damit das Gedächtnis länger erhalten. Andere eingesetzte Medikamente können Symptome wie Angst, Unruhe oder Schlafstörungen lindern. Auch nicht-medikamentöse Therapien spielen eine wichtige Rolle. Besonders im Anfangsstadium kann eine Verhaltenstherapie sinnvoll sein, in der Betroffene und Angehörige lernen, mit der Diagnose umzugehen. Durch den Einsatz von kognitivem Training, Ergotherapie und Musiktherapie können außerdem Fähigkeiten trainiert werden, die durch die Erkrankung langsam verloren gehen. Auch die Angehörigen müssen den richtigen Umgang mit dem Erkrankten lernen.
Psychische Auswirkungen und Verhaltensauffälligkeiten
Neben den kognitiven Beeinträchtigungen leiden viele Alzheimer-Patienten unter psychischen Auswirkungen und Verhaltensauffälligkeiten. Diese können sich in Form von Depressionen, Angstzuständen, Reizbarkeit, Aggressivität, Apathie, Unruhe, Schlafstörungen, Wahnvorstellungen und Halluzinationen äußern.
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Depressionen und Demenz
Depressionen und Demenzen treten oft zusammen auf. Gut jeder fünfte Mensch mit Demenz leidet auch an einer deutlichen depressiven Störung. Das belastet die Lebensqualität von Patientinnen, Patienten und Angehörigen erheblich. Depressionen und Demenzen beeinflussen sich gegenseitig. Depressionen erhöhen das Risiko für Demenzen. Dieses Risiko ist größer als bei anderen chronischen Erkrankungen. Umgekehrt ist auch das Risiko für depressive Störungen bei Menschen mit Demenz deutlich erhöht. Depressive Störungen beeinträchtigen die kognitiven Fähigkeiten, Alltagsfunktionen (ADL) und soziale Kompetenz der Menschen mit Demenz zusätzlich und lassen sie noch „dementer“ erscheinen.
Ursachen für Verhaltensauffälligkeiten
Es gibt verschiedene Ursachen für diese Symptome: Einerseits ist die Gehirnstruktur und -funktion bei Demenzerkrankungen verändert, dadurch ist die Wahrscheinlichkeit erhöht, unter bestimmten Umgebungsbedingungen anders zu reagieren. Auslösende Umgebungsbedingungen können z.B. ungünstige Kommunikation, Umgebungsänderungen oder neue körperliche Symptome sein.
Abgrenzung von Demenz und Depression
Die Diagnose, ob primär eine Depression oder eine Demenz vorliegt oder beides, ist nicht immer einfach. Für eine Demenz sprechen folgende klinische Merkmale:
- Desorientiertheit - Patientinnen und Patienten finden sich in ihrer Umgebung nicht mehr zurecht
- Konfabulationen - Betroffene versuchen Informationen aus ihrem Gedächtnis abzurufen, die nicht mehr gespeichert werden konnten
- Ein zeitlich unscharfer Beginn der Erkrankung
- Hirnwerkzeugstörungen (Störungen von Hirnfunktionen), die sich in Form von Sprach- und Bewegungsstörungen wie Aphasie und Apraxie bemerkbar machen
Für eine zusätzliche schwerere Depression bei Demenz sprechen:
- Schuldgefühle
- Lebensüberdrussgedanken oder Lebensmüdigkeit bis hin zum Wunsch, sich selbst zu töten (Suizidalität)
- Schlaflosigkeit
- Gewichtsverlust
- Interessensverlust
- Psychomotorische Hemmung oder auch Agitation - Erkrankten fällt es sehr schwer, sich zu bewegen, oder sie sind extrem unruhig
- Ausgeprägte Konzentrationsstörungen
Studie zu Wahnvorstellungen und Gedächtnis
Eine retrospektive Querschnittsstudie analysierte Daten von 728 Alzheimer-Patienten, um den Zusammenhang zwischen Wahnvorstellungen und kognitiven Störungen zu untersuchen. Die Studie ergab, dass Patienten mit Wahnvorstellungen von Anfang an eine höhere Rate an pathologischen Befunden in Gedächtnistests aufwiesen, was auf einen direkten Zusammenhang zwischen Wahnvorstellungen und Gedächtnisproblemen hindeutete.
Die Daten zur Volumenmessung bestimmter Hirnregionen zeigten einen Zusammenhang zwischen Gedächtnisstörung und dem Hippocampus (beidseitig), dem linken entorhinalen Kortex, dem parahippokampalen und dem fusiformen Gyrus. Es wurde kein signifikanter Zusammenhang zwischen wahnhaften Symptomen und den untersuchten Hirnregionen festgestellt. Es gab auch keine regionale Überlappung mit Hirnregionen, die mit einer reduzierten Gedächtnisleistung verbunden sind. Dennoch gab es einen nicht unbedeutenden Zusammenhang zwischen einem größeren Volumen des rechten parahippokampalen Gyrus und Wahnsymptomen.
Herausforderungen in der Behandlung
Die Behandlung von Verhaltensauffälligkeiten und psychischen Symptomen bei Alzheimer-Patienten stellt eine große Herausforderung dar. Viele der eingesetzten Medikamente, insbesondere Antipsychotika, sind mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden und können die Morbidität und Mortalität erhöhen.
Therapieansätze
Die Alzheimer's Association empfiehlt nicht-pharmakologische Ansätze wie psychosoziale Interventionen als Alternative zur pharmakologischen Therapie bei der Behandlung demenzbedingter Verhaltensweisen. Diese Therapien umfassen Validierung, Reminiszenz und andere personalisierte psychosoziale Interventionsansätze. Schlagen diese Ansätze nicht an, können psychotrope Medikamente wie Antipsychotika, Antidepressiva oder Antikonvulsiva in Betracht gezogen werden.
Nicht-medikamentöse Therapieansätze
Nicht-medikamentöse Therapieansätze bei Demenz zielen darauf ab, die Befindlichkeit der erkrankten Person und die Anpassungsfähigkeit an das nachlassende Leistungsvermögen zu verbessern. Die Art der eingesetzten Verfahren richtet sich vorwiegend nach der Art der Demenz, dem Stadium der Erkrankung, den Bedürfnissen der Erkrankten und der Betreuenden.
- Kognitive Verfahren: Ergotherapie
- Körperliche Aktivierung: Künstlerische Therapien
- Sensorische Verfahren: Aromatherapie oder Snoezelen
Medikamentöse Therapieansätze
- Antidepressiva: Bei Depressionen oder anderen Erkrankungen
- Neuroleptika: Bei wahnhaftem Erleben oder Halluzinationen
- Antikonvulsiva: Bei epileptischen Anfällen
Weitere therapeutische Ansätze
Weitere therapeutische Ansätze basieren auf der Verwendung von Nabilon, einem synthetischen Cannabinoid, zur Behandlung der Agitation bei Alzheimer-Kranken. Ein anderer Punkt, an dem die Forscher ansetzen, sind die gestörten Schlafmuster. Mit einem individuell angepassten Beleuchtungssystem wollen Forscher Symptome wie Schlafunterbrechungen, Schlaflosigkeit und Schläfrigkeit während der Tagesstunden verbessern.
Psychosoziale Maßnahmen
Psychosoziale Maßnahmen sind auf das aktuelle Lebensumfeld des Patienten ausgerichtet. Die enge Verschränkung zwischen der abnehmenden Hirnleistungsfunktion und dem zunehmenden Verlust der Alltagskompetenz werden hierbei berücksichtigt. Im Mittelpunkt der psychosozialen Maßnahmen steht der Versuch, eine würdevolle und liebevolle Beziehung zwischen dem Kranken und seinen Bezugspersonen aufzubauen bzw. zu erhalten.
Milieutherapie
Die Milieutherapie versucht, das Wohlbefinden und die Alltagskompetenz des Patienten zu fördern. Erleichtert werden kann dies durch eine überschaubare, stressfreie, aber durchaus anregende Umgebung und einen konstant strukturierten Tagesablauf.
Verhaltenstherapie
Verhaltenstherapeutische Maßnahmen helfen dem Patienten nicht nur bei der Bewältigung und dem Umgang mit seinen geistigen und körperlichen Leistungseinbußen, sondern leiten ihn auch an, seine noch vorhandenen Fähigkeiten wahrzunehmen.
Angehörigenarbeit
Ein unverzichtbarer Aspekt in der Betreuung von Alzheimer-Patienten ist die Angehörigenarbeit. Die Angehörigen benötigen im Laufe des Krankheitsprozesses eine intensive Unterstützung durch Aufklärung über den Krankheitsverlauf, rechtliche Aspekte und reale Entlastungsmöglichkeiten.
Ergotherapie
Mit Hilfe der Ergotherapie werden Alltagsfähigkeiten trainiert. Bei Patienten mit Demenz kann Ergotherapie die kognitiven Funktionen, das Orientierungsvermögen und die Selbstständigkeit erhalten oder bessern sowie in den Anfangsstadien eine Pflegebedürftigkeit hinauszögern.
Kognitive Aktivierungsprogramme
Für Alzheimer-Patienten im Frühstadium ist ein kognitives Aktivierungsprogramm, welches die Denk- und Lernfähigkeit in Form eines Gedächtnis- und Aufmerksamkeitstrainings anregt, sinnvoll.
Realitäts-Orientierungs-Training (ROT)
In Heimen und speziellen gerontopsychiatrischen Einrichtungen wird bei mittelgradigen und schwer dementen Patienten bevorzugt das so genannte Realitäts-Orientierungs-Training (ROT) eingesetzt. Es zielt darauf ab, dem Patienten die zeitliche und räumliche Orientierung zu erleichtern.
Validations-Therapie
Gerade bei Patienten mit fortgeschrittener Demenz hat sich die so genannte Validations-Therapie bewährt. Ihr Schwerpunkt liegt im Verstehen und Anerkennen der „Alzheimer-Welt". Der Pflegende lässt sich hierbei auf die eigene Welt des Patienten ein. Kommuniziert wird in einfachen Sätzen bzw. überwiegend non-verbal über Berührungen, Gesten, Bilder und Musik.
Bedeutung einer frühen Diagnose
Eine Demenz beginnt meist schleichend. Da eine frühe Diagnose wichtig ist, um behandelbare Erkrankungen als Ursache der Demenz auszuschließen bzw. zu behandeln, sollte bei ersten Anzeichen ein Arzt aufgesucht werden.
Die Rolle der Angehörigen
Eine Demenzerkrankung kann auch für Freunde und Angehörige eine besondere Herausforderung sein. Die meisten einer Demenz zugrunde liegenden Erkrankungen sind prozesshaft fortschreitend, nur für wenige gibt es zugelassene Medikamente, die jedoch die Krankheit weder beseitigen noch den Krankheitsverlauf beeinflussen können.
Anzeichen erkennen
Meist ist es so, dass erste Auffälligkeiten zwar durchaus wahrgenommen, jedoch von den Betroffenen und ihrem unmittelbaren Umfeld nicht als Krankheitszeichen erkannt werden. Ein Grund dafür ist, dass die Alzheimer-Krankheit oft mit Vergesslichkeit gleichgesetzt wird.
Unterstützung für Angehörige
Es sollte zunächst versucht werden, auf nicht-medikamentöse Art einzugreifen, in dem zunächst die Auslöser identifiziert werden. Dann können z.B. Hilfsmittel eingesetzt werden, die das tägliche Leben erleichtern, oder Maßnahmen, die die soziale Einbindung fördern und erhalten.
Prävention und Risikofaktoren
Eine viel zitierte Übersichtsarbeit von internationalen Fachleuten beschreibt zwölf beeinflussbare Faktoren, die für rund 40 Prozent der Demenzfälle weltweit verantwortlich sein sollen. Bei ihnen anzusetzen, könnte daher zahlreichen Erkrankungen vorbeugen. Genannt werden unter anderem Adipositas, Bluthochdruck und Diabetes mellitus sowie ein niedriges Bildungsniveau, soziale Isolation - und psychische Störungen.
Ausblick
Die Alzheimer-Krankheit ist bisher nicht heilbar, und die Abbauprozesse im Gehirn können derzeit nicht wesentlich verlangsamt oder aufgehalten werden. Vor allem im Frühstadium sind Symptome und Begleiterscheinungen wie Verhaltensauffälligkeiten und psychische Symptome jedoch behandelbar.
Die Forschung konzentriert sich weiterhin auf die Entwicklung neuer Therapien, die sowohl die kognitiven als auch die nicht-kognitiven Symptome der Alzheimer-Krankheit behandeln können. Es ist sehr wichtig, dass wir uns im Zuge der laufenden Fortschritte auch auf therapeutische Strategien für verhaltensbedingte und andere, nicht-kognitive Symptome konzentrieren.
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