Angststörungen Behandlung: Die Rolle von Neurologen, Cannabis und Alternativen

Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland und beeinträchtigen das tägliche Leben vieler Menschen erheblich. Die Suche nach wirksamen Behandlungsmethoden ist daher von großer Bedeutung. In diesem Artikel werden die verschiedenen Aspekte der Behandlung von Angststörungen beleuchtet, einschließlich der Rolle von Neurologen, der potenziellen Anwendung von Medizinalcannabis und alternativen Therapieansätzen.

Was sind Angststörungen?

Angststörungen äußern sich durch anhaltende, übermäßige Angst und Sorgen. Zu den häufigsten Symptomen gehören:

  • Übermäßige Sorgen: Ständiges Grübeln, Zukunftsängste und Nervosität.
  • Schlafstörungen: Einschlaf- und Durchschlafprobleme, häufiges Erwachen.
  • Körperliche Beschwerden: Herzrasen, Zittern, Schwitzen, Magen-Darm-Probleme.

Die Ursachen für Angststörungen sind vielfältig und können genetische Veranlagung, belastende Lebensereignisse oder ein biochemisches Ungleichgewicht im Gehirn umfassen.

Die Rolle des Neurologen

Neurologen spielen eine wichtige Rolle bei der Diagnose und Behandlung von Angststörungen, insbesondere wenn diese mit neurologischen Erkrankungen einhergehen oder organische Ursachen vermutet werden. Sie können neurologische Untersuchungen durchführen, um andere Erkrankungen auszuschließen und eine umfassende Diagnose zu stellen.

Medizinalcannabis als Therapieoption

Medizinalcannabis hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung als alternative Therapieoption bei Angststörungen gewonnen. Viele Patient:innen berichten von einer Linderung ihrer Symptome durch die Anwendung von Medizinalcannabis, insbesondere bei Beschwerden, die durch herkömmliche Therapien nicht ausreichend gelindert werden können.

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Mögliche Vorteile von Medizinalcannabis bei Angststörungen

  • Schnelle Linderung: Viele Patient:innen berichten von einer Reduktion akuter Angstsymptome und Panikattacken.
  • Verbesserter Schlaf: Medizinisches Cannabis kann helfen, angstbedingte Schlafstörungen zu lindern und die Schlafqualität zu verbessern.
  • Natürliche Behandlung: Pflanzliche Alternative mit guter Verträglichkeit. Patient:innen berichten von weniger Nebenwirkungen im Vergleich zu traditionellen Psychopharmaka.
  • Steigerung der Lebensqualität: Viele Patient:innen berichten von einer deutlichen Steigerung ihrer Lebensqualität.

Dr. Daniel Huse, ein Schmerztherapeut aus Remagen, begleitet seit Jahren Betroffene mit medizinischer Expertise bei der Medizinalcannabis-Therapie und berichtet von einer spürbaren Verbesserung der Lebensqualität seiner Patient:innen.

Anwendung von Medizinalcannabis bei Angststörungen

Medizinalcannabis kann auf verschiedene Arten eingenommen werden:

  • Inhalieren mit speziellem Verdampfer
  • Orale Einnahme in Form von Tropfen oder Öl
  • Lokale Anwendung über Cremes oder Salben

Es ist wichtig, sich von erfahrenen Expert:innen beraten zu lassen, um die beste Option für die individuellen Bedürfnisse bei Angststörungen zu finden.

Schritt für Schritt zur Cannabistherapie

  1. Telemediziner:in oder Humanmediziner:in auswählen: Es gibt qualifizierte Telemedizinplattformen und Ärzt:innen in Deutschland, die sich mit der medizinischen Cannabistherapie auskennen.
  2. Termin vereinbaren und Symptomatik klären: Im Gespräch mit dem Arzt/der Ärztin werden die Symptome und die Krankheitsgeschichte besprochen.
  3. Rezept für medizinisches Cannabis einlösen: Das Rezept kann in einer Partner-Apotheke eingelöst werden.
  4. Therapie starten und beobachten: Der Telemediziner/die Telemedizinerin steht jederzeit zur Verfügung, um die Dosierung anzupassen.

Zahlen und Fakten

  • 7 Millionen Angstpatient:innen in Deutschland.
  • Viele Patient:innen berichten von einer deutlichen Steigerung ihres Wohlbefindens durch die Therapie mit Medizinalcannabis.
  • In einigen Fällen können Antidepressiva reduziert oder ganz abgesetzt werden.

Häufig gestellte Fragen

  • Welche Darreichungsform ist am besten geeignet? Die Inhalation eignet sich aufgrund des schnellen Wirkeintritts für akute Angstattacken. Bei Ölen oder Kapseln tritt die Wirkung nach bis zu zwei Stunden ein. Diese sind wegen der länger anhaltenden Wirkdauer für die Grundangst besser geeignet.
  • Wie lange dauert es, bis die Wirkung eintritt? Die volle Wirkung entfaltet sich oft nach mehreren Tagen bis Wochen regelmäßiger Anwendung. Eine ärztliche Begleitung ist wichtig, um die optimale Dosierung zu finden.
  • Welche Cannabissorten sind am besten geeignet? CBD weist eine angstlösende Wirkung auf und kann daher bei verschiedenen Angstformen helfen. CBD-reiche Präparate wirken angstlösend, ohne die kognitiven Fähigkeiten zu beeinträchtigen. Hingegen sind die Studienergebnisse zur Wirkung von THC bei Angststörungen nicht eindeutig, da es bei manchen Patient:innen die Angstzustände lindern bei anderen aber verschlimmern kann.
  • Ist medizinisches Cannabis legal? Ja, medizinisches Cannabis kann bei Angststörungen verschrieben werden, wenn andere Standarttherapien nicht ausreichend geholfen haben. Fachärzt:innen für Psychiatrie und Neurologie können Medizinalcannabis bei therapieresistenten Angststörungen verordnen.

Wichtige Hinweise

  • Die Therapie mit Medizinalcannabis sollte immer ärztlich begleitet werden. Ihr Arzt/ihre Ärztin erstellt einen individuellen Therapieplan mit der optimalen Dosierung.
  • Sprechen Sie mit ihrem Arzt/ihrer Ärztin offen über Ihre bisherigen erfolglosen Therapieversuche. Erwähnen Sie dann die Option einer Therapie mit medizinischem Cannabis.
  • Wichtig sind umfassende Unterlagen, um die medizinische Notwendigkeit für eine Therapie mit Medizinalcannabis bei der Krankenkasse zu belegen.
  • Es besteht die Möglichkeit, dass die Krankenkasse die Therapie mit Medizinalcannabis genehmigt und die Kosten übernimmt, wenn andere konventionelle Therapien versagt haben und ihr Arzt/Ihre Ärztin die Therapie mit Medizinalcannabis als medizinisch notwendig einstuft.
  • Typische Nebenwirkungen sind u. a. anfängliche Müdigkeit, Schwindel oder trockener Mund. Die meisten Nebenwirkungen treten zu Beginn der Therapie auf und lassen mit der Zeit nach. Durch eine ärztliche Begleitung und individuelle Dosierung können die Nebenwirkungen minimiert werden. Bei Unsicherheiten sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin.
  • CBD-reiche Sorten mit niedrigem THC-Gehalt wirken angstlösend ohne berauschende Effekte. Ihr Arzt kann gezielt Präparate mit hohem CBD-Anteil verschreiben, die Panikattacken lindern ohne Rauschzustand.

Cannabis als Medizin: Rechtlicher Rahmen in Deutschland

Seit dem Inkrafttreten des „Cannabis als Medizin“-Gesetzes im Jahr 2017 in Deutschland hat die Verschreibung von Cannabis-basierten Medikamenten einschließlich Medizinalcannabisblüten kontinuierlich zugenommen. Mittlerweile sind Cannabis-basierte Medikamente fester Bestandteil des Therapiespektrums bei verschiedenen Erkrankungen. Seit April 2024 fällt medizinisches Cannabis nicht mehr unter das Betäubungsmittelgesetz (BtMG), was die Verschreibung und Abgabe deutlich unbürokratischer macht.

Verschreibungsfähige Cannabisbasierte Medikamente

Alle THC-haltigen Cannabis-basierten Medikamente sowie alle Medizinalcannabisblüten (unabhängig vom THC-Gehalt) unterliegen der Betäubungsmittelverschreibungsverordnung. In Deutschland zugelassen sind aktuell lediglich drei Präparate auf Cannabisbasis in folgenden Indikationen:

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  • der Cannabisextrakt Nabiximols (Sativex®) für die Behandlung der therapieresistenten mittelschweren oder schweren Spastik bei Multipler Sklerose (MS)
  • das THC-Analogon Nabilon (Canemes®) für die Behandlung von Übelkeit und Erbrechen im Rahmen einer Krebschemotherapie
  • der CBD-Extrakt Epidyolex® für die Begleitbehandlung zu Clobazam bei Kindern ab zwei Jahren bei Krampfanfällen im Zusammenhang mit dem Lennox- Gastaut-Syndrom und dem Dravet-Syndrom

Darüber hinaus sind weitere (nicht zugelassene) Cannabis-basierte Medikamente verschreibungsfähig, darunter Medizinalcannabisblüten mit unterschiedlichen Gehalten an THC und CBD, die Reinsubstanzen THC und CBD sowie seit Kurzem in zunehmender Anzahl Cannabis- Vollspektrum-Extrakte in Tropfenform zur oralen Einnahme.

Alternativen und Ergänzungen zur Medizinalcannabis-Therapie

Obwohl Medizinalcannabis eine vielversprechende Option sein kann, ist es wichtig zu betonen, dass es nicht für jeden geeignet ist und nicht als alleinige Therapie betrachtet werden sollte. Es gibt eine Reihe von alternativen und ergänzenden Therapieansätzen, die in Kombination mit oder anstelle von Medizinalcannabis eingesetzt werden können.

Psychotherapie

Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ist eine der am häufigsten angewendeten und wirksamsten psychotherapeutischen Methoden bei Angststörungen. Sie hilft Betroffenen, ihre Angstgedanken und -verhaltensweisen zu erkennen und zu verändern. Auch andere Therapieformen wie die Acceptance-and-Commitment-Therapie (ACT) und achtsamkeitsbasierte kognitive Therapien können hilfreich sein.

Medikamentöse Therapie

Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI) sind häufig eingesetzte Medikamente zur Behandlung von Angststörungen. In einigen Fällen können auch andere Medikamente wie Quetiapin, Agomelatin oder Mirtazapin eingesetzt werden.

Weitere Behandlungsansätze

  • Repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS): Diese nicht-invasive Hirnstimulationstechnik kann bei therapieresistenter Angststörung, insbesondere bei generalisierter Angststörung (GAD), wirksam sein.
  • Entspannungsverfahren: Techniken wie progressive Muskelentspannung, autogenes Training und Atemübungen können helfen, Angstzustände zu reduzieren.
  • Sport und Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität kannStress abbauen und die Stimmung verbessern.

Angststörungen und Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine schwere psychische Erkrankung, die nach dem Erleben von extrem belastenden oder lebensbedrohlichen Ereignissen entstehen kann. Medizinisches Cannabis kann durch seine Wirkung auf das Endocannabinoid-System dazu beitragen, Flashbacks, Angst, Schlaflosigkeit und Albträume zu reduzieren. Cannabinoide wie THC und CBD beeinflussen die Aktivität von Gehirnregionen, die für Angst und Stress zuständig sind.

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Medizinalcannabis bei PTBS: Aktuelle Forschung

Erste empirische Studien und Tiermodelle zeigen, dass Cannabis eine positive Wirkung auf PTBS-Symptome haben kann. Insbesondere die Reduktion von Flashbacks, Albträumen und Ängsten wurde mehrfach beobachtet. Medizinisches Cannabis kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn klassische Therapien wie Psychotherapie oder Medikamente nicht ausreichend wirken oder starke Nebenwirkungen verursachen.

Eine im Jahre 2011 vorgestellten Beobachtungsstudie aus Israel zufolge, hat Cannabis einen relevanten therapeutischen Nutzen bei der Behandlung der PTBS. Nach einer klinischen Studie aus Kanada reduziert das Cannabinoid Nabilon Albträume und Flashbacks. Aus Deutschland liegt ein Fallbericht vor, in dem ein Patient beschrieben wird, bei dem sich starke unkontrollierte Flashbacks, Panikattacken und Selbstverletzungen infolge einer schweren PTBS durch eine Selbsttherapie mit Cannabisprodukten deutlich verbesserten.

Tierexperimentellen Untersuchungen zufolge kann die therapeutische Wirkung von Cannabinoiden bei der PTBS dadurch erklärt werden, dass die für die Speicherung von Erinnerungen und Furcht zuständige Amygdala der Kontrolle des endogenen Cannabinoidsystems unterliegt. Eine Überflutung der Amygdala mit Endocannabinoiden führt zu einer Auslöschung unangenehmer Erinnerungen.

Wichtige Hinweise zur Behandlung von PTBS mit Cannabis

  • Die PTBS ist eine spezielle Form der Traumafolgeerkrankung und eine schwere psychische Erkrankung. Betroffene benötigen eine traumaspezifische Psychotherapie.
  • Studien, die Cannabis bei PTBS-Symptomen unterstützen, sind noch sehr vorläufig. Dennoch medikamentieren sich viele PTBS-Patient*innen mit Cannabis selbst, um damit Symptome wie etwa Angstzustände zu lindern.
  • Die Wirkung von THC ist dosisabhängig: Niedrige Dosen scheinen die Aktivität der Amygdala zu verringern (anxiolytisch), hohe Dosen erhöhen die Aktivität (anxiogen).

Zugang zu spezialisierter Behandlung

Bei Canify clinics erhalten Sie Zugang zu spezialisierten Ärzten und Psychotherapeuten, die Erfahrung in der Behandlung mit medizinischem Cannabis haben. Unser Ziel ist es, Ihre Lebensqualität zu verbessern und die Behandlungen nahtlos in Ihren Alltag zu integrieren.Um Ihnen den Einstieg zu erleichtern, bieten wir auch Online-Termine an, sodass Sie schnell und unkompliziert mit Ihrer Therapie beginnen können.

Das Endocannabinoid-System und seine Bedeutung

Die Wirkung von THC wird primär durch spezifische Cannabinoid-1(CB1)- und Cannabinoid-2(CB2)-Rezeptoren vermittelt. Physiologisch binden an diesen Rezeptoren körpereigene (endogene) Liganden, sogenannte Endocannabinoide, darunter Anandamid (N-Arachidonylethanolamid, AEA) und 2-Arachidonylglycerol (2-AG). THC wirkt somit als Agonist im Endocannabinoid-System. CBD hingegen wirkt antagonistisch an CB-Rezeptoren und beeinflusst darüber hinaus zahlreiche weitere Transmittersysteme, etwa das serotonerge System.

Das Endocannabinoid-System ist an der Regulation von Angst, Stress, Erinnerungen und Schlaf beteiligt. Bei PTBS kann eine Dysregulation dieses Systems vorliegen. Nach einer ausführlichen Diagnostik und Aufklärung legt der Arzt die passende Cannabissorte und Dosierung fest. Die Therapie erfolgt unter ärztlicher Kontrolle, häufig in Kombination mit Psychotherapie. Bei Canify Clinics ist die Betreuung auch per Videosprechstunde möglich.

Therapieresistenz bei Angststörungen

Nicht alle Patienten sprechen auf die Standardtherapien bei Angststörungen an. In solchen Fällen spricht man von Therapieresistenz. Es ist wichtig, die Ursachen für die Therapieresistenz zu identifizieren und die Therapie entsprechend anzupassen.

Ursachen für Therapieresistenz

  • Falsche Diagnose: Hinter einer Angststörung kann sich eine andere Erkrankung verbergen, die eine andere Therapie erfordert.
  • Komorbiditäten: Vorliegen von Suchterkrankungen, Depressionen oder Persönlichkeitsstörungen.
  • Nicht leitliniengerechte Therapie: Einsatz von Medikamenten in unzureichender Dosierung oder über einen zu kurzen Zeitraum, Fehlen einer kognitiven Verhaltenstherapie mit Expositionstherapie.

Strategien bei Therapieresistenz

  • Wechsel der Erstliniensubstanzen.
  • Kombination von Psychotherapie und Pharmakotherapie.
  • Off-label-Optionen mit Wirksamkeitsnachweisen (z.B. Quetiapin, Agomelatin, Mirtazapin).
  • Berücksichtigung von Ketamin und Cannabidiol (CBD), obwohl die Evidenzlage noch unklar ist.
  • Psychotherapie-Optionen wie Acceptance-and-Commitment-Therapie (ACT) und achtsamkeitsbasierte kognitive Therapien.
  • Repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS).

Unerwünschte Wirkungen und Kontraindikationen von Cannabis

Cannabis-basierte Medikamente gelten als sicher. Nebenwirkungen treten insbesondere zu Therapiebeginn auf, sind meist transient und lassen im Verlauf der Behandlung nach. Kaum je kommt es zu schwerwiegenden Nebenwirkungen. Die häufigsten akuten Nebenwirkungen THC-haltiger Präparate sind Müdigkeit, Benommenheit, Schwindel, Mundtrockenheit, Angst, Übelkeit und kognitive Beeinträchtigungen. Gelegentlich kommt es zu Euphorie, Verschwommen-Sehen und Kopfschmerzen. Als seltene Nebenwirkungen gelten orthostatische Hypotonie, Psychose, Wahnvorstellungen, Depression, Ataxie, Desorientiertheit, Tachykardie, Cannabis- Hyperemesis-Syndrom und Diarrhö. Als Kontraindikationen gelten eine vorbestehende Psychose, Schwangerschaft und Stillzeit. Sehr streng sollte die Indikation bei Kindern und Jugendlichen gestellt werden.

CBD ist selbst in hohen Dosierungen sehr gut verträglich. Die häufigsten Nebenwirkungen sind Schläfrigkeit, Sedierung, Lethargie, erhöhte Leberenzyme, verminderter Appetit, Durchfall, Ausschlag, Unwohlsein, Schwäche und Schlafstörungen. Einzige Kontraindikation ist eine Überempfindlichkeit.

Die Risiken des Cannabiskonsums

Es ist wichtig zu betonen, dass Cannabis-Produkte abhängig machen können und das Auftreten weiterer psychischer Erkrankungen fördern können. Längerfristiger Konsum von Cannabis kann neben einer Abhängigkeit auch zu weiteren psychischen Erkrankungen wie Angststörungen, Depressionen oder Psychosen beitragen. Für letztere haben insbesondere Jugendliche ein erhöhtes Risiko, wenn ein exzessiver Konsum und zusätzlich weitere Belastungsfaktoren vorliegen.

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