Aspirin Migräne: Nutzen, Risiken und Nebenwirkungen

Aspirin® Migräne ist ein rezeptfreies Arzneimittel zur Behandlung von Migräne. Es enthält den Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) und wird zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphase von Migräneanfällen mit und ohne Aura eingesetzt. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über die Wirkweise, Anwendung, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen von Aspirin® Migräne, um Patienten und Interessierten eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten.

Was ist Aspirin® Migräne und wie wirkt es?

Aspirin® Migräne Brausetabletten enthalten 500 mg Acetylsalicylsäure (ASS). ASS wirkt schmerzlindernd, fiebersenkend und entzündungshemmend. Bei Migräne wirkt ASS, indem es die übermäßige Bildung von Schmerz-Botenstoffen, den sogenannten Prostaglandinen, hemmt. Prostaglandine sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen beteiligt. Durch die Hemmung der Prostaglandinsynthese wird die Schmerzempfindlichkeit herabgesetzt.

Die Brausetabletten enthalten zusätzlich Pufferstoffe, die die Löslichkeit des Wirkstoffs verbessern und eine schnelle Aufnahme in den Körper ermöglichen. Dies ist besonders bei Migräne wichtig, da es im Laufe einer Attacke häufig zu einer Störung der Aufnahmefähigkeit von Magen und Darm kommt. Die Brauseform sorgt dafür, dass der Wirkstoff schnell den Magen passiert und im Dünndarm aufgenommen werden kann.

Neben der Linderung von Migränekopfschmerzen werden auch Begleitsymptome wie Übelkeit, Licht- und Lärmempfindlichkeit deutlich gebessert.

Anwendungsgebiete von Aspirin® Migräne

Aspirin® Migräne wird zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphase von Migräneanfällen mit und ohne Aura eingesetzt. Eine Migräneattacke kann von verschiedenen Symptomen begleitet sein, darunter:

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  • Pulsierende Kopfschmerzen, meist einseitig
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Licht- und Lärmempfindlichkeit
  • Aura-Symptome (z.B. Sehstörungen, Kribbeln)

Aspirin® Migräne kann diese Symptome lindern und die Lebensqualität während einer Migräneattacke verbessern.

Anwendung und Dosierung von Aspirin® Migräne

Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren nehmen 2 Brausetabletten (1000 mg ASS) vollständig aufgelöst in einem Glas Wasser ein. Die Einzeldosis kann in Abständen von 4 - 8 Stunden bis zu 3-mal täglich eingenommen werden (maximal 6 Brausetabletten pro Tag).

Es ist wichtig, das Arzneimittel möglichst frühzeitig bei Beginn der Migräneattacke einzunehmen, da die Wirkung bei später Einnahme möglicherweise nicht mehr ausreichend ist. Ohne ärztlichen Rat sollte Aspirin® Migräne nicht länger als 3 Tage angewendet werden.

Wichtige Hinweise zur Anwendung:

  • Die Brausetabletten in einem Glas Wasser vollständig auflösen und trinken.
  • Das Arzneimittel nicht auf nüchternen Magen einnehmen.
  • Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
  • Bei einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung muss die Dosis gegebenenfalls reduziert oder der Dosierungsabstand verlängert werden. Dies sollte in Absprache mit einem Arzt erfolgen.

Gegenanzeigen: Wann darf Aspirin® Migräne nicht eingenommen werden?

Aspirin® Migräne darf in bestimmten Fällen nicht eingenommen werden. Dies sind sogenannte Gegenanzeigen. Es ist wichtig, diese zu beachten, um das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren.

Immer:

  • Überempfindlichkeit gegen Acetylsalicylsäure, andere Salicylate oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels
  • Asthma bronchiale
  • Akute Magen- und Darmgeschwüre
  • Erhöhte Blutungsneigung
  • Leberversagen
  • Nierenversagen
  • Schwere, nicht durch Medikamente eingestellte Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz)
  • Gleichzeitige Einnahme von 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche
  • Die letzten 3 Monate der Schwangerschaft
  • Kinder unter 16 Jahren

Unter Umständen (sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker):

  • Neigung zu Allergien
  • Magen- oder Zwölffingerdarmbeschwerden, die chronisch und wiederkehrend sind
  • Blutungen im Magen-Darm-Bereich
  • Herzerkrankungen, die medikamentös nicht eingestellt sind
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Eingeschränkte Leberfunktion
  • Bevorstehende Operation (auch kleinere Eingriffe wie z.B. das Ziehen eines Zahnes)
  • Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel (spezielle vererbte Stoffwechselstörung)
  • Neigung zu Gichtanfällen

Wenn Ihnen Aspirin® Migräne trotz einer Gegenanzeige verordnet wurde, sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Arzt oder Apotheker. In manchen Fällen kann der therapeutische Nutzen höher sein als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

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Nebenwirkungen von Aspirin® Migräne

Wie alle Arzneimittel kann auch Aspirin® Migräne Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die meisten Nebenwirkungen sind dosisabhängig und verschwinden nach Absetzen des Arzneimittels.

Häufige Nebenwirkungen (1 bis 10 Behandelte von 100):

  • Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen

Gelegentliche Nebenwirkungen (1 bis 10 Behandelte von 1.000):

  • Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautreaktionen (z.B. Juckreiz, Hautrötung, Nesselfieber)

Seltene Nebenwirkungen (1 bis 10 Behandelte von 10.000):

  • Schwerwiegende Blutungen wie z.B. Hirnblutungen, besonders bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (Antikoagulantien), die in Einzelfällen möglicherweise lebensbedrohlich sein können.
  • Magen-Darmblutungen, die sehr selten zu einer Eisenmangelanämie führen können. Bei Auftreten von schwarzem Stuhl oder blutigem Erbrechen, welche Zeichen einer schweren Magenblutung sein können, muss sofort der Arzt benachrichtigt werden.
  • Überempfindlichkeitsreaktionen wie schwere Hautreaktionen (bis hin zu schweren fieberhaft verlaufenden Hautausschlägen mit Schleimhautbeteiligungen [Erythema exsudativum multiforme]).
  • Magen-Darmgeschwüre, die sehr selten zu einem Durchbruch führen können.
  • Überempfindlichkeitsreaktionen der Atemwege, des Magen-Darm-Bereichs und des Herz-Kreislauf-Systems, vor allem bei Asthmatikern. Folgende Krankheitsmerkmale können auftreten: z. B. Blutdruckabfall, Anfälle von Atemnot, Entzündungen der Nasenschleimhaut, verstopfte Nase, allergischer Schock, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Quincke-Ödem).
  • Magen-Darm-Entzündungen.

Sehr seltene Nebenwirkungen (weniger als 1 Behandelter von 10.000):

  • Erhöhungen der Leberwerte.

Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

  • Blutungen wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Hautblutungen oder Blutungen der Harn ableitenden Wege und der Geschlechtsorgane mit einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann über 4 bis 8 Tage nach der Einnahme anhalten.
  • Kopfschmerzen, Schwindel, gestörtes Hörvermögen, Ohrensausen (Tinnitus) und geistige Verwirrung können Anzeichen einer Überdosierung sein.
  • Beschleunigter Abbau bzw. Zerfall der roten Blutkörperchen und eine bestimmte Form der Blutarmut bei Patienten mit schwerem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel.
  • Nierenfunktionsstörungen und akutes Nierenversagen.

Wichtige Hinweise bei Auftreten von Nebenwirkungen:

  • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, auch wenn diese nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind.
  • Bei Auftreten von schwarzem Stuhl oder blutigem Erbrechen sofort einen Arzt benachrichtigen.
  • Bei Anzeichen einer allergischen Reaktion (z.B. Hautausschlag, Juckreiz, Schwellungen, Atemnot) sofort einen Arzt aufsuchen.
  • Bei anhaltenden oder starken Nebenwirkungen die Einnahme von Aspirin® Migräne beenden und einen Arzt konsultieren.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Die Wirkung von Aspirin® Migräne kann durch die gleichzeitige Einnahme anderer Arzneimittel beeinflusst werden. Es ist daher wichtig, Ihren Arzt oder Apotheker über alle Arzneimittel zu informieren, die Sie einnehmen, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Mittel handelt.

Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko:

  • Blutgerinnungshemmende Arzneimittel (z.B. Warfarin, Heparin): Erhöhtes Blutungsrisiko. Bei gleichzeitiger Behandlung muss auf Zeichen äußerer oder innerer Blutungen geachtet werden (z.B. blaue Flecken).
  • Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutplättchen hemmen (Thrombozytenaggregationshemmer, z.B. Clopidogrel, Ticlopidin): Erhöhtes Blutungsrisiko.
  • Andere schmerz- und entzündungshemmende Arzneimittel (nichtsteroidale Analgetika/Antiphlogistika) mit Salicylsäure: Erhöhtes Risiko für Geschwüre und Blutungen im Magen-Darm-Bereich.
  • Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten (mit Ausnahme von Produkten, die auf die Haut aufgetragen werden oder bei der Kortisonersatztherapie bei Morbus Addison): Erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen im Magen-Darm-Bereich.
  • Alkohol: Das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und -Blutungen ist erhöht.
  • Digoxin (Arzneimittel zur Stärkung der Herzkraft): Die Wirkung von Digoxin kann verstärkt werden.
  • Blutzuckersenkende Arzneimittel (Antidiabetika): Der Blutzuckerspiegel kann sinken.
  • Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen): Die Wirkung von Methotrexat kann verstärkt werden.
  • Valproinsäure (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen des Gehirns [Epilepsie]): Die Wirkung von Valproinsäure kann verstärkt werden.
  • Selektive-Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen): Das Risiko für Blutungen im Magen-Darm-Bereich steigt.

Abschwächung der Wirkung:

  • Diuretika (Arzneimittel zur Förderung der Harnausscheidung): Bei Dosierungen von Aspirin® Migräne ab 6 Brausetabletten pro Tag und mehr kann die Wirkung von Diuretika abgeschwächt werden.
  • ACE-Hemmer (bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel): Bei Dosierungen von Aspirin® Migräne ab 6 Brausetabletten pro Tag und mehr kann die Wirkung von ACE-Hemmern abgeschwächt werden.
  • Harnsäureausscheidende Gichtmittel (z.B. Probenecid, Benzbromaron): Die Wirkung von Harnsäureausscheidenden Gichtmitteln kann abgeschwächt werden.

Wichtige Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Neben den Gegenanzeigen und Wechselwirkungen gibt es weitere wichtige Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, die bei der Einnahme von Aspirin® Migräne beachtet werden sollten:

  • Alkohol: Vermeiden Sie die Einnahme von Alkohol während der Behandlung mit Aspirin® Migräne, da dies das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und -Blutungen erhöhen kann.
  • Schmerzmittelgebrauch: Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
  • Asthma, Nasenpolypen, chronische Atemwegsinfektionen, Allergien: Patienten mit diesen Erkrankungen sollten vor der Anwendung von Aspirin® Migräne ihren Arzt fragen, da das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen kann.
  • Kopfschmerzen durch Schmerzmittel: Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
  • Kinder und Jugendliche mit fieberhaften Erkrankungen: Aspirin® Migräne darf bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung gegeben werden. Es kann zu einem so genannten Reye-Syndrom kommen, einer seltenen, aber lebensbedrohlichen Erkrankung, bei der es zu lang anhaltendem Erbrechen kommt.
  • Operationen: Geben Sie vor einer Operation - dazu zählen auch kleinere Eingriffe wie z.B. das Ziehen eines Zahnes - die Einnahme/Anwendung des Arzneimittels an, da die Blutungszeit verlängert sein kann.
  • Allergie gegen Schmerzmittel: Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
  • Wechselwirkungen: Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
  • Natriumgehalt: Aspirin® Migräne enthält Natrium. Dies ist bei Patienten mit einer natriumarmen Diät zu berücksichtigen.

Aspirin® Migräne in Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft:

Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel sollten Sie Aspirin® Migräne nicht einnehmen. Wenden Sie sich daher unbedingt vor einer Einnahme von Aspirin® Migräne an Ihren Arzt. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft dürfen Sie Acetylsalicylsäure, den Wirkstoff von Aspirin® Migräne, wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind vor und während der Geburt, nicht einnehmen. Dieses Medikament gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Entzündungshemmer), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Dieser Effekt ist nach Absetzen des Medikamentes umkehrbar (reversibel).

Stillzeit:

Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, ist bei gelegentlicher Anwendung der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme hoher Dosen sollten Sie jedoch abstillen.

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Überdosierung von Aspirin® Migräne

Bei einer Überdosierung von Aspirin® Migräne kann es zu verschiedenen Symptomen kommen, darunter:

  • Ohrensausen (Tinnitus)
  • Hörstörungen
  • Schwitzen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Atemstörungen

Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit Aspirin® Migräne setzen Sie sich umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Alternative Behandlungsmöglichkeiten bei Migräne

Aspirin® Migräne ist eine Möglichkeit zur Behandlung von Migräneattacken. Es gibt jedoch auch andere Optionen, die in Betracht gezogen werden können, insbesondere wenn Aspirin® Migräne nicht ausreichend wirksam ist oder nicht vertragen wird.

Akuttherapie:

  • Triptane: Triptane sind spezifische Migränemittel, die bei vielen Patienten sehr wirksam sind. Sie sind verschreibungspflichtig.
  • Ibuprofen, Naproxen, Paracetamol: Diese Schmerzmittel können ebenfalls bei Migräne eingesetzt werden, sind aber möglicherweise weniger wirksam als Triptane oder ASS.
  • Antiemetika (Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen): Diese Medikamente können helfen, Übelkeit und Erbrechen zu lindern, die häufig mit Migräne einhergehen. Beispiele sind Metoclopramid oder Domperidon (beide verschreibungspflichtig).

Prophylaxe:

  • Betablocker, Kalziumkanalblocker, Antidepressiva, Antiepileptika: Diese Medikamente können helfen, die Häufigkeit und Schwere von Migräneattacken zu reduzieren. Sie sind verschreibungspflichtig und werden in der Regel nur bei häufigen oder schweren Migräneattacken eingesetzt.
  • Nicht-medikamentöse Maßnahmen: Entspannungstechniken, Stressmanagement, regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus, ausgewogene Ernährung und Vermeidung von Triggerfaktoren können ebenfalls zur Migräneprophylaxe beitragen.

Es ist wichtig, mit Ihrem Arzt über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten zu sprechen und gemeinsam die beste Strategie für Ihre individuelle Situation zu entwickeln.

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