Viele Katzenhalter interessieren sich zunehmend für natürliche Heilmethoden, um das Wohlbefinden ihrer Tiere zu unterstützen. Die Homöopathie für Katzen erfreut sich dabei wachsender Beliebtheit und gilt als sanfte Unterstützung, die den Organismus stärken und die Selbstheilung anregen soll. Sie basiert auf dem Leitsatz „Ähnliches mit Ähnlichem heilen“. In diesem Kontext rückt Belladonna, ein homöopathisches Mittel aus der Tollkirsche, in den Fokus.
Grundlagen der Homöopathie für Katzen
Die Homöopathie basiert auf der Idee, dass eine Substanz, die bei einem gesunden Lebewesen bestimmte Symptome hervorruft, in stark verdünnter Form ebendiese Symptome bei einem kranken Lebewesen heilen kann. Homöopathische Mittel werden in verschiedenen Potenzen angeboten, etwa D6 oder D12. Niedrige Potenzen wirken lokal, höhere ganzheitlich.
Anwendung homöopathischer Mittel
Homöopathische Mittel werden in verdünnter, sogenannter potenzierter Form angewendet. Welche Globuli für Katzen helfen bei Verdauung, Durchfall oder Stress (z. B. Globuli helfen individuell abgestimmt bei Verdauungsstörungen, Stress oder kleineren Verletzungen. Santévet-Tipp: Homöopathische Mittel sollten bei Katzen mit Bedacht eingesetzt werden. Beispiel: Eine Katze mit wiederkehrendem Durchfall kann ein anderes Mittel benötigen als eine Katze, die denselben Durchfall durch Stress entwickelt. Bei Katzenschnupfen werden häufig Belladonna oder Hepar sulfuris eingesetzt, bei Juckreiz oder Hautirritationen Sulfur oder Borax D6. Bei Entzündungen der Schleimhäute, zum Beispiel im Maul oder Zahnfleisch, kann Arnica D12 oder Phosphorus ergänzend angewendet werden. Bei zähem Schleim oder leichtem Husten können Hepar sulfuris, Ipecacuanha oder Antimonium tartaricum in niedrigen Potenzen (z. B. D6) helfen, die Atemwege zu unterstützen. Einige Katzenhalter:innen nutzen Homöopathie ergänzend, um die Abwehrkräfte bei Wurmbefall zu stärken. Bewährte Mittel sind z. B. Cina und Teucrium marum verum, die laut Erfahrungsmedizin den Darm unterstützen und das Wohlbefinden fördern. Eine homöopathische behandlung ersetzt jedoch keine tierärztliche entwurmung. Homöopathie bei Katzen eignet sich nicht zur alleinigen Therapie ernster oder chronischer Erkrankungen. Arnica gilt als klassisches Mittel bei Prellungen, Verstauchungen oder nach kleinen Operationen. Es kann die Heilung unterstützen.Nux vomica wird häufig bei Magen-Darm-Beschwerden oder Stress eingesetzt, etwa nach einem Umzug. Appetitverlust bei Katzen hat viele Ursachen - Stress, Futterumstellung oder Krankheit. Während der Rolligkeit zeigen viele Katzen Unruhe, lautes Miauen oder verstärktes Revierverhalten. Pulsatilla oder Ignatia lindern laut Erfahrungsmedizin hormonelle Reizbarkeit. Mit zunehmendem Alter verändert sich der Organismus von Katzen: Beweglichkeit, Verdauung und Immunsystem lassen nach. Eine Besserung kann nach wenigen Stunden bis Tagen einsetzen. Entscheidend ist, dass die Symptome und die Gesamtkonstitution der Katze berücksichtigt werden. Homöopathie für Katzen kann bei kleinen Verletzungen oder leichten Entzündungen ergänzend zu fachlichen Behandlungen eingesetzt werden. Bei ernsten erkrankungen müssen sie sofort zum tierarzt.
Wichtiger Hinweis
Es ist wichtig zu betonen, dass die Homöopathie bei Katzen nicht zur alleinigen Therapie ernster oder chronischer Erkrankungen geeignet ist. Bei schweren Gesundheitsproblemen sollte immer ein Tierarzt konsultiert werden. Homöopathische Mittel können jedoch ergänzend zu schulmedizinischen Behandlungen eingesetzt werden, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren.
Was ist Belladonna?
Belladonna ist der Name eines homöopathischen Mittels, das aus der schwarzen Tollkirsche (Atropa belladonna) gewonnen wird. Die Tollkirsche zählt zu den Nachtschattengewächsen und ist für den Menschen in unverarbeiteter Form giftig. In der homöopathischen Darreichungsform ist der Wirkstoff aber stark bis extrem stark verdünnt (potenziert). In höheren Potenzen ist er nicht mehr nachweisbar. Die Wirkung von Belladonna soll allein auf der sogenannten Dynamisierung der wässrigen Lösung beruhen.
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Die Tollkirsche: Eine Pflanze mit Geschichte
Die Tollkirsche (Atropa belladonna) ist eine in Europa heimische Pflanze, die für ihre giftigen Eigenschaften bekannt ist. Sie enthält das Toxin Atropin, welches auf das Nervensystem wirkt. Bereits die alten Griechen kannten die blutstillende Wirkung der Schafgarbe. Im Mittelalter wurde der Saft der Tollkirsche von Frauen genutzt, um ihre Pupillen zu erweitern und dadurch attraktiver zu wirken, was der Pflanze den Namen "Belladonna" (schöne Frau) einbrachte.
Gewinnung und Verarbeitung
Atropa Belladonna Globuli werden aus dem Gift der Tollkirsche (Atropa Belladonna) gewonnen. Die Tollkirsche zählt zu den Nachschattengewächsen und enthält das Toxin Atropin, welches auf das Nervensystem wirkt. Durch Einnahme des Gifts wird der Körper in einen erregten Zustand versetzt, so dass beispielsweise der Herzschlag zunimmt und die Pupillen sich stark erweitern. Letztere Wirkung wurde im Mittelalter von den Frauen ausgenutzt, um attraktiver zu wirken.
Die Rolle von Belladonna in der Homöopathie
In der Arzneimittellehre weist Hahnemann auf die kraftvolle Wirkung der Atropa Belladonna hin. Hahnemann zufolge ist bereits die kleinste Gabe heilsam für den akutesten Fall. Die Anwendung von Atropa Belladonna sollte unter professioneller Aufsicht erfolgen, um sicherzustellen, dass die richtige Potenzierung gewählt wird.
Wann wird Belladonna bei Katzen eingesetzt?
Belladonna wird bei Katzen in Fällen von Gehirnerschütterung, Epilepsie, Schlaganfall und Sonnenstich verabreicht. Aber auch bei Schmerzen, die anfallweise auftreten, hilft die Tollkirsche zuverlässig. Ebenso kann bei Arthritis und Muskelrheumatismus mit Belladonna Linderung verschafft werden. In vielen Fällen von Bronchitis, Angina oder sogar Lungenentzündung kann der Katze mit diesem Mittel geholfen werden. Bei einer aggressiven Katze kann Belladonna ebenfalls, am besten nach Rücksprache mit dem Tierpsychologen und unterstützend mit einer Therapie, eingesetzt werden. Belladonna wirkt als Entzündungsmittel auf alle Organe und Organsysteme. Wichtig ist allerdings, dass die Entzündung noch ganz im Anfangsstadium ist.
Leitsymptome für die Anwendung von Belladonna
Die Leitsymptome eines homöopathischen Mittels zeigen an, bei welchen Beschwerden Belladonna hilfreich ist. Nicht alle der aufgelisteten Beschwerden müssen bei Ihrer Katze zutreffen. Wenn Sie zwischen zwei oder mehreren homöopathischen Mitteln zur Behandlung Ihrer Katze schwanken, sehen Sie sich die Modalitäten der Mittel an. Anhand derer können Sie ein passendes Mittel auswählen. Die Modalitäten zeigen an, unter welchen Umständen sich bestehende Krankheitssymptome verbessern oder verschlechtern. Dies ist sehr individuell und kann bei jeder Katze unterschiedlich sein.
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Typische Anwendungsgebiete für Belladonna
- Angina (ohne Eiterbildung): plötzlich auftretend, eher auf der rechten Seite, Mandeln sind hochrot und geschwollen, rote Zunge, Kloßgefühl im Hals
- Bindehautentzündung (Konjunktivitis): anfänglich sind die Augen trocken, dann kommt es zu Tränenfluss, starke Rötung, Schmerzen bei der Augenbewegung, ausgeprägte Lichtempfindlichkeit
- Grippaler Infekt: plötzlicher Beginn, oft bei feuchtkaltem Wetter, hochroter Kopf, meist mit Fieber, Schweiß mit Schüttelfrost, erweiterte Pupillen, trockener Mund ohne Durstgefühl
- Halsschmerzen: starke Schluckbeschwerden, trockene, hellrote Zunge, Rachen ist heiß und leuchtend rot, oft mit Heiserkeit
- Husten: krampfartiger, bellender Husten, trockener Husten, nachts am schlimmsten
- Mittelohrentzündung (Otitis media): plötzlicher Beginn, klopfende Schmerzen, Geräuschempfindlichkeit
- Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis): klopfende Schmerzen in Stirn- und Kiefernhöhle, schlimmer durch Bewegung und Erschütterung, druckempfindlich
- Fieber: hohes Fieber, bis 40 Grad, rotes Gesicht, starkes Schwitzen, oft mit hämmernden Kopfschmerzen
- Kopfschmerzen: plötzlich auftretend, oft über den Augen, Ausstrahlung in die Stirn und bis zum Hinterkopf, Lärm, Erschütterungen, Bücken, Kopfbewegungen verschlimmern die Schmerzen und lösen manchmal sogar Benommenheit aus, Kopfhaut sehr empfindlich
- Arthritis (Gelenkentzündung): Das Gelenk ist geschwollen und rot, pochende Schmerzen
- Gicht: akute, pochende Schmerzen, Die betroffene Stelle ist hochrot und stark geschwollen, Schmerzen lassen sich durch Wärme lindern
- Sehnenscheidenentzündung: Schmerzen kommen und gehen plötzlich, pulsierende, einschießende Schmerzen, Haut rot und heiß, berührungsempfindlich
- Sonnenbrand: Haut ist rot, heiß und brennt
- Sonnenstich/Hitzschlag: plötzlich rotes Gesicht und pulsierende Hals- und Schläfenadern, glänzende Augen und erweiterte Pupillen, starke Kopfschmerzen und Schwindel, empfindlich auf Geräusche, Licht, Erschütterungen, Hinlegen
- Brustentzündung (Mastitis): harte Schwellung der Brust, stechende Schmerzen bei jeder Bewegung, leichte Wärme wirkt lindernd
- Menstruationsbeschwerden: krampfartige Unterleibsschmerzen, vor und während der Periode, starke, hellrote Blutung, Gefühl der Schwere im Unterleib, kalte Füße und heißer Kopf
- Bauchkrämpfe: wellenförmig auftretende Schmerzen, plötzlich auftauchend
- Abszess (Eitergeschwür): nur im Frühstadium, knallrote, heiße, spannende Haut, pochend und berührungsempfindlich
- Akne: Die Haut ist entzündet, rot und heiß
- Furunkel (Haarbalgentzündung): gerötet, heiß und geschwollen, oft Eiterpfropf in der Mitte, pochende Schmerzen
- Gerstenkorn: hilfreich vor der Eiterbildung, plötzlich einschießende, pulsierende Schmerzen, berührungsempfindlich, wird schlechter durch Kälte
- Nagelbettentzündung: klopfende Schmerzen, heißes, gerötetes Nagelbett
- Wundinfektionen: noch keine Eiterbildung, klopfende, pulsierende Schmerzen, bläulich-rote Verfärbung
- Zahnungsbeschwerden: Zahnfleisch ist tiefrot, geschwollen, die Wange kann geschwollen sein, starke Schmerzen, klopfend und pochend, sehr berührungsempfindlich
Der Belladonna-Typ
Ist Ihre Katze besonders schreckhaft und hat einen unruhigen Schlaf? Sind ihre Sinne überempfindlich und fürchtet sie Gewitter oder Dunkelheit? Kommt es immer wieder zu lokalen Entzündungen oder Fieber? Dann könnte eine Behandlung mit dem homöopathischen Mittel Belladonna hilfreich sein. Bei der Frage, ob Belladonna das richtige Mittel für Ihre Katze ist, hilft Ihnen ein Vergleich mit dem homöopathischen Belladonna-Typ. Erkennen Sie Ihre Katze in der Typbeschreibung ganz oder in Teilen wieder? Dann kann sich eine Behandlung mit Belladonna lohnen. Belladonna-Katzen sind überempfindlich, was die Sinne angeht. Sie haben Angst vor Gewitter und fürchten die Dunkelheit. Auch auf Berührungen, Geräusche oder Licht reagieren diese Katzen empfindlich. Zudem sind sie über das Normalmaß hinaus schreckhaft und zeigen dies durch Gereizt- und Erregtheit. Der Schlaf ist unruhig und auch hier schrecken Belladonna-Katzen hoch, zum Beispiel bei schlechten Träumen. Belladonna-Katzen strahlen intensive Wärme aus, vertragen Sonne aber ebenso wenig wie Zugluft. Typisch sind zudem starkes Fieber oder Entzündungen. Bei Fieber wird kein Durst empfunden.
Modalitäten
- Verbesserung: Die Beschwerden werden durch Wärme und Ruhe gebessert.
- Verschlechterung: Besonders Sonnenhitze kann zu einem akuten Ausbruch der Symptome führen. Aber auch Zugluft oder Berührungen des Kopfes lösen eine Verschlechterung aus. Beispielsweise verträgt der Kranke weder das Waschen, noch das Schneiden seiner Haare. JeglicheErschütterung, leichtester Druck oder nur geringste Bewegung kann die Symptomatik verschlimmern.
Dosierung und Anwendung von Belladonna
Sie können Belladonna in der Potenz D6 verabreichen - jeweils eine Dosis im Abstand von einer halben Stunde. Alternativ kann Belladonna auch in der Potenz C30 1x1 Dosis gegeben werden.
Darreichungsformen und Potenzen
Das homöopathische Einzelmittel wendet man klassisch in Form von kleinen Streukügelchen (Globuli) an. Eine weitere Art es als Einzelmittel einzusetzen, sind homöopathische Tropfen oder Tabletten. Viele homöopathische Komplexmittel enthalten Belladonna in unterschiedlichen Potenzen. Hauptanwendungsgebiete dieser Komplexmittel sind Infektionskrankheiten und psychische Beschwerden. Diese Mittel werden im Allgemeinen als Tabletten oder Tropfen, selten als Globuli angeboten.
Dosierungsempfehlungen
- Belladonna D6: 3 Globuli, kann zweistündlich eingenommen werden.
- Belladonna D12: 3 Globuli, maximal alle 6 Stunden.
- Belladonna C30: 5 Globuli in Wasser auflösen und die Augen damit ausspülen (bei Bindehautentzündung) oder Umschläge machen (bei Sonnenbrand, Arthritis, Sehnenscheidenentzündung, Abszess, Furunkel). Bei starken, begleitenden Kopfschmerzen Belladonna C30 einmalig, eventuell am nächsten Tag wiederholen.
Anwendungshinweise
- Bei akuten Krankheiten empfiehlt es sich, eine Selbstbehandlung mit Belladonna D6 oder Belladonna D12 zu beginnen. Um schnell einen Erfolg zu sehen, wiederholen Sie die Gabe mehrmals täglich.
- Sind die Beschwerden ausgeprägter, leidet der Kranke stark oder bestehen die Beschwerden schon länger, greifen Sie am besten zu Belladonna C30. Diese Potenz sollten Sie aber nicht so häufig einnehmen und zwischen den Gaben genauer beobachten, ob eine Besserung eingesetzt hat.
- Höhere Potenzen, wie beispielsweise Belladonna C200, sollten nur nach Verordnung durch einen Homöopathen eingesetzt werden. Sie kommen bei schweren akuten Krankheitsverläufen oder bei ausgewählten chronischen Krankheiten zum Einsatz. In solchen Fällen ist von einer Selbstbehandlung abzusehen.
Wichtige Hinweise zur Anwendung
- Homöopathische Arzneimittel haben keine Nebenwirkungen, beim Auftreten von Erstverschlimmerungen muss aber die Einnahme von Belladonna unterbrochen werden.
- Bei Selbstmedikation sollen sich die Beschwerden rasch bessern. Wenn es das richtige Mittel ist, soll in der Regel innerhalb von zwei Stunden eine deutliche Besserung eintreten. Dabei spiele es keine Rolle, ob Sie eine Belladonna-D6-Dosierung oder die Belladonna-C30-Dosierung wählen. Bei beiden Potenzen müsse eine deutliche Belladonna-Wirkung sichtbar sein.
- Die schwarze Tollkirsche ist eine Giftpflanze und für homöopathische Mittel, die aus Giftpflanzen hergestellt werden, besteht eine Verschreibungspflicht für die Potenz C1 sowie die Potenzen D1 bis D3. Hier besteht die Gefahr, dass sehr große Mengen von Belladonna-Globuli oder Belladonna-Tropfen zu Vergiftungserscheinungen führen können.
Alternativen und Ergänzungen zu Belladonna
Neben Belladonna gibt es noch weitere homöopathische Mittel, die bei verschiedenen Beschwerden von Katzen eingesetzt werden können. Einige Beispiele sind:
- Arnica: Bei Prellungen, Verstauchungen oder nach kleinen Operationen.
- Nux vomica: Bei Magen-Darm-Beschwerden oder Stress, etwa nach einem Umzug.
- Pulsatilla oder Ignatia: Lindern laut Erfahrungsmedizin hormonelle Reizbarkeit während der Rolligkeit.
- Lycopodium: Bei Harngrieß, Harnsteinen, Harnentzündung und Nierenentzündung. Gerade in chronischen Fällen kann dieses Mittel, oft mit speziellem Diätfutter kombiniert, sehr gut helfen und der Katze das Leben wesentlich erleichtern.
- Mariendistel: Besonders bei verschleppten und therapieresistenten Leberstoffwechselstörungen, Hepatitis und Leberzirrhose, die mit Lebervergrößerung einhergeht.
- Rock Rose: Hilft der Katze bei panikartiger Angst. Gute Erfolge konnte mit Rock Rose bei Katzen erzielt werden, die große Angst vor Hunden hatten, an diese aber gewöhnt werden sollten.
- Schafgarbe: Bei Folgen von Verletzungen, Traumata, Schlägen und Stößen kann sie verschrieben werden. Hauptsächlich entscheidet man sich für Schafgarbe bei älteren, weiblichen Katzen.
- Römische Kamille: Besonders hilfreich ist die römische Kamille bei Katzen mit psychischen Störungen. Nervösen, hypersensiblen Katzen, die sich nicht nach draußen trauen, im Haus am liebsten in einer Ecke verschwinden, kälteempfindlich sind und beim Fressen nervös hinter sich blicken, kann man mit diesem Mittel helfen oder bei älteren Katzen, die dieses Verhalten schon lange zeigen, zumindest eine Linderung erreichen.
- Brechwurzel: Uragoga ipecacuanha wird als homöopathisches Mittel hauptsächlich bei Übelkeit und Erbrechen eingesetzt. Die Wirkung erstreckt sich auf die Schleimhäute, insbesondere die Magenschleimhäute.
Weitere unterstützende Maßnahmen
- Bach-Blüten: Rescue Remedy (Notfalltropfen) haben die Kennziffer 39 bei den Bach-Blüten. Sie bestehen aus Cherry Plum, Clematis, Impatiens, Rock Rose und Star of Bethlehem. Diese Mischung ist fertig in der Apotheke erhältlich und sollte immer zur Hand sein. Nach Unfällen, bei Schockzuständen sowie bei Angst- und Panikzuständen sind sie äußerst hilfreich.
- Schüssler-Salze: Es gibt 24 verschiedene Schüßler-Salze, die bei verschiedenen Krankheiten der Katze zum Einsatz kommen können. So kann Calcium fluoratum z.B. bei Neigung zu Zahnkaries auch vorbeugend eingesetzt werden. Kalium phosphoricum ist das wichtigste Zellsalz, besonders für ältere Katzen. Es beugt dem Zellverfall und der Abnahme von Zellen vor und hilft bei Schwäche und Erschöpfungszuständen.
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