Berühmte Zitate von Biologen über das Nervensystem

Die Erforschung des Nervensystems ist ein faszinierendes und komplexes Feld innerhalb der Biologie. Im Laufe der Jahre haben viele berühmte Biologen bemerkenswerte Zitate über dieses Thema geäußert, die Einblicke in seine Funktionsweise und Bedeutung geben. Dieser Artikel zielt darauf ab, einige dieser Zitate zu beleuchten und ihre Bedeutung zu untersuchen.

Evolution und das Nervensystem

Einige Zitate von Biologen befassen sich mit der Evolution des Nervensystems. Sie betonen, dass die Evolution durch natürliche Auslese angetrieben wird. Es wurde jedoch darauf hingewiesen, dass die Evolutionsgeschwindigkeit möglicherweise nicht vollständig durch die uns bekannten Prozesse erklärt werden kann. Dies deutet darauf hin, dass die Natur möglicherweise spezielle Mechanismen entwickelt hat, um eine schnellere Evolution zu ermöglichen.

Darüber hinaus wird die Frage aufgeworfen, warum wir nicht überall unzählige Übergangsformen sehen, wenn Arten aus anderen Arten durch unmerkbare kleine Abstufungen entstanden sind. Diese Schwierigkeit wird durch die Tatsache verstärkt, dass in den geologischen Formationen oft nur wenige Mittelformen gefunden werden und ganze Gruppen verwandter Arten plötzlich zum Vorschein kommen.

Zufall und Design im Nervensystem

Ein weiteres Thema, das in den Zitaten von Biologen angesprochen wird, ist die Frage, ob das Nervensystem durch Zufall oder durch Design entstanden ist. Es wird argumentiert, dass lebende Dinge zu unwahrscheinlich und zu bewundernswert entworfen sind, um durch Zufall entstanden zu sein. Stattdessen wird vorgeschlagen, dass schrittweise Veränderungen aus einfachen Anfängen durch nichtzufälliges Überleben zu komplexen Endprodukten führen.

Es wird jedoch auch betont, dass die blinden Kräfte der Physik die einzigen Uhrmacher in der Natur sind. Die natürliche Zuchtwahl, ein blinder, unbewusster und automatischer Vorgang, zielt auf keinen Zweck ab und plant nicht voraus. Sie hat keine Augen und blickt nicht in die Zukunft.

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Die Komplexität des Nervensystems

Die Komplexität des Nervensystems wird in vielen Zitaten von Biologen hervorgehoben. Es wird argumentiert, dass selbst die allereinfachste Art von Zelle so komplex ist, dass wir unmöglich annehmen können, ein solches Gebilde sei einfach so urplötzlich durch irgendein unberechenbares und höchst unwahrscheinlichstes Zufallesereignis entstanden. Die molekulare Maschinerie des Lebens erscheint sogar genialer und komplexer als unsere fortschrittlichsten Geräte.

Es wird auch darauf hingewiesen, dass unser Wissen über die biologische Realität nur ein winziger Bruchteil des Ganzen ist. Niemand hat gesehen, dass die Vorfahren des Menschen Menschen hervorbrachten oder dass die Vorfahren des Pferdes sich in unsere heutigen Pferde verwandelten. Diese Umbildungen sind keine Tatsachen, die man wahrgenommen hat, sondern Ereignisse, die man aus den wahrgenommenen Tatsachen rekonstruiert hat.

Stasis und plötzliches Auftreten im Nervensystem

Einige Zitate von Biologen befassen sich mit dem Phänomen der Stasis und des plötzlichen Auftretens von Arten im Fossilienbestand. Es wird argumentiert, dass die meisten Arten keine gerichteten Veränderungen während ihrer Existenz auf Erden zeigen. In einer beliebigen Region entsteht eine Art nicht allmählich durch die ständige Umwandlung ihrer Vorfahren.

Bei den Fossilien gibt es häufig große Sprünge von einer Form zur nächsten. Die Funde offenbaren keineswegs die Vielzahl der Zwischenformen, die aufgrund der natürlichen Selektion und des aus ihr erwachsenden langsamen Fortschritts zu erwarten wäre, sondern viele Arten tauchen ohne Vorwarnung auf, bleiben in einer festen Form erhalten und verschwinden schließlich wieder, ohne Nachkommen zu hinterlassen.

Die Bedeutung gemeinsamer Merkmale für die Verwandtschaft

Die Grundregel der Kladistik besagt, dass über Verwandtschaftsverhältnisse ausschließlich gemeinsame Merkmale entscheiden, die jeweils von demselben Vorfahren stammen. Deshalb sind die Merkmale der Vorfahren selbst nicht von Nutzen, wenn man herausfinden will, wer mit wem verwandt ist.

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Viele Tiere - Menschen, Schimpansen und Iguanas - haben fünf Finger, aber andere kommen mit weniger zurecht. Eine ganze Reihe gemeinsamer Merkmale - Haare, Milch und so weiter - zeigen aber, dass die fünf Finger zuerst da waren und dass die Pferde sie später verloren haben. Trotz der Hände sind die Menschen mit den Iguanas nicht näher verwandt als mit den Pferden, und deshalb ist die fünffingrige Hand für die Frage, wo sie einzuordnen sind, nicht von Nutzen. Dagegen haben alle Pferde im Gegensatz zu sämtlichen anderen Säugetieren einen einzigen Zeh. Bei ihnen ist der Huf ein gemeinsames, abgeleitetes Merkmal.

Die Synthetische Evolutionstheorie

Die Synthetische Evolutionstheorie ist weder eine Dogma noch eine Ideologie; dieses naturwissenschaftliche Konzept ist ein offenes System, welches ständig durch neue Forschungsergebnisse modifiziert, ergänzt und erweitert wird. Das es keine plausible naturalistische Alternative gibt, liefert die Erweiterte Synthetische Theorie derzeit die einzige allgemein akzeptierte, durch zahlreiche Fakten gestützte Erklärung für die Evolution des Nervensystems und anderer biologischer Strukturen.

Die Verbindung zwischen Gehirn und Körper

Einige Zitate befassen sich mit der Verbindung zwischen Gehirn und Körper, insbesondere im Hinblick auf die Übertragung von Informationen. Es wird die Frage aufgeworfen, wie eine Verbindung zwischen zwei Lebewesen aussehen könnte, über die man in einem überschaubaren Zeitabschnitt große Informationsmengen verschicken kann.

Es wird spekuliert, dass eine solche Verbindung aus zahlreichen Nervenbahnen bestehen könnte, die als Verbindung zwischen den beiden Gehirnen dienen. Es wird auch die Frage aufgeworfen, wie ein biologischer Stecker gebaut werden könnte, um diese Verbindung herzustellen.

Die Rolle des Darms für das Nervensystem

Jüngste Forschungen haben gezeigt, dass der Darm eine wichtige Rolle für das Nervensystem spielt. Das sogenannte enterische Nervensystem (ENS), das sich in den Wänden des Darms befindet, kommuniziert ebenso wie das Gehirn mit Neurotransmittern. Daher spricht man auch vom Bauchhirn.

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Darüber hinaus beeinflusst das Mikrobiom, die Gesamtheit aller im Darm vorkommenden Mikroorganismen, das Sozialverhalten und kann Krankheiten wie Depressionen und Multiple Sklerose beeinflussen.

Stauen und Ehrfurcht vor der Natur

Einige Zitate von Biologen drücken Stauen und Ehrfurcht vor der Natur aus. Es wird argumentiert, dass die Natur in ihrem Formenreichtum und der Finesse ihrer Erscheinungen bewundernswert ist. Die Evolutionstheorie Darwins hat eine enorme Erklärungskraft für den Formenreichtum mit Hilfe weniger Faktoren: Leben, Verdoppeln bzw. Vermehren, inklusive Fehlern, also Variabilität und dann eine Umwelt, belebte und unbelebte, die Leben und Vermehrung begünstigt oder erschwert und noch viel Zeit - und das wars.

Die Bedeutung der interdisziplinären Forschung

Einige Zitate betonen die Bedeutung der interdisziplinären Forschung. Es wird argumentiert, dass kulturelle Erklärungen nicht in die Zuständigkeit der Biologie fallen, und auch die Frage, ob diese oder die biologischen überwiegen, fällt nicht darunter. Für disziplinübergreifende Fragen ist in erster Linie die Wissenschaftstheorie zuständig, sie befasst sich mit dem Verhältnis verschiedener Disziplinen.

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