Neurologie im AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS WUPPERTAL: Umfassende Informationen

Das AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS WUPPERTAL ist ein kompetenter Partner in allen Fragen der Gesundheit und bietet ein breites Spektrum an neurologischen Leistungen an. Tätige Nächstenliebe spiegelt den Auftrag wider, deshalb der Name AGAPLESION.

Überblick über das AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS WUPPERTAL

Das AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS WUPPERTAL gGmbH befindet sich in der Hainstrasse 35, 42109 Wuppertal. Es ist eine Einrichtung, die sich durch ein breites medizinisches Angebot auszeichnet. Um den Patient:innen eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten, arbeiten Expert:innen unterschiedlicher Fachbereiche Hand in Hand.

Neurokardiovaskuläres Zentrum

Ein besonderer Schwerpunkt des Krankenhauses liegt im Neurokardiovaskulären Zentrum. Diese hochspezialisierte Einrichtung konzentriert sich auf die Diagnose und Behandlung von Gefäßerkrankungen von Kopf bis Fuß. Das Team besteht aus erfahrenen Fachärzt:innen der Neurologie, Neuroradiologie, Neurochirurgie, (invasiven) Kardiologie, Angiologie und Gefäßchirurgie.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist ein zentraler Baustein des Neurokardiovaskulären Zentrums. Im Notfall, beispielsweise bei einem akuten Schlaganfall, stimmen sich die Fachärzt:innen in Ad-hoc-Meetings ab, um direkt die passende Diagnostik einzuleiten. Zusätzlich findet wöchentlich eine Neurokardiovaskuläre Konferenz statt, in der die Gesundheitsverläufe der Patient:innen diskutiert, gemeinsam beurteilt und weitere Therapieschritte geplant werden. Es werden nur medizinisch sinnvolle und notwendige Maßnahmen ergriffen, um die Patient:innen möglichst schonend zu behandeln.

Diagnostik und Behandlung

Die Behandlung beginnt immer mit einer ausführlichen und präzisen Diagnostik und einem persönlichen Gespräch mit spezialisierten Fachärzt:innen. Im gesamten Behandlungsprozess wird Wert auf eine umfassende persönliche Betreuung gelegt.

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Neurologische Frührehabilitation der Phase B

Als einzige Klinik in Wuppertal bietet das AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS WUPPERTAL die neurologische Frührehabilitation der Phase B an. Dies ist ein spezialisierter, interdisziplinärer Therapieansatz für Patient:innen nach akuten neurologischen Ereignissen wie Schädel-Hirn-Verletzungen oder Hirninfarkte („Schlaganfälle“). Ziel der Neuro-Frührehabilitation der Phase B ist es, so früh wie möglich mit der auf das Störungsbild abgestimmten, individuellen Behandlung zu beginnen und dadurch Folgeschäden zu minimieren.

Rolle der Angehörigen

Angehörige spielen eine unverzichtbare Rolle in der neurologischen Frührehabilitation. Ihre Unterstützung ist nicht nur emotional wichtig, sondern auch entscheidend für den Rehabilitationsprozess der/s Patient:in. Angehörige sind oft die ersten Ansprechpersonen und können wertvolle Informationen über die Krankheitsgeschichte und die Bedürfnisse bereitstellen. Diese Informationen helfen dem Behandlungsteam, individuelle Therapiepläne zu erstellen, die auf die spezifischen Anforderungen der/s Patient:in abgestimmt sind. Darüber werden Angehörige aktiv in den Rehabilitationsprozess eingebunden. Sie können bei Übungen unterstützen, motivieren und helfen, Fortschritte zu erkennen.

Klinik für Neurologie: Behandlungsspektrum

In der Klinik für Neurologie werden Patient:innen mit sämtlichen akuten oder chronischen Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems behandelt. Hierzu zählen Störungen des Gehirns, des Rückenmarks und der Nerven. Auch die Ursachenabklärung und Therapie von Muskelkrankheiten, akuten oder chronischen Schmerzzuständen, einschließlich Kopfschmerzen, sowie Schwindelsyndromen gehören in die Hand der Neurolog:innen.

Multiprofessioneller Behandlungsansatz

Eine sorgfältige Erfassung aller gesundheitlichen Aspekte und ein multiprofessioneller Behandlungsansatz sind unabdingbare Voraussetzungen für eine zeitgemäße patient:innenzentrierte Medizin. Daher setzt sich das Team aus Ärzt:innen, Pflegekräften, Physiotherapeut:innen, Ergotherapeut:innen, Logopäd:innen und Sozialarbeiter:innen zusammen und erarbeitet gemeinsam ein individualisiertes Diagnostik- und Therapiekonzept für Sie als Patient:in.

Apparative Ausstattung

Um dem Anspruch der modernsten medizinischen Versorgung gerecht werden zu können, entspricht die apparative Ausstattung der Klinik für Neurologie dem neuesten Stand der Technik. Neben sämtlichen elektrophysiologischen Verfahren wie der Elektromyografie, Elektroneurografie, der Ableitung evozierter Potenziale sowie der EEG-Diagnostik einschließlich des Langzeit-EEGs, finden auch der Gefäßultraschall und die Muskel- und Nervensonografie in der täglichen Routine Anwendung.

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Interdisziplinärer Austausch

Patient:innen mit komplexen Erkrankungen profitieren vom engen fachlichen Austausch mit den Kolleg:innen der Neurochirurgie, interventionellen Neuroradiologie, Angiologie, Gefäßchirurgie und Kardiologie im Haus. Somit kann auf Basis einer interdisziplinären Entscheidungsfindung, den jeweiligen Erfordernissen entsprechend, direkt vor Ort eine ganzheitliche medizinische Behandlung angeboten werden.

Neurokardiovaskuläre Hybrid-Sprechstunde

Das Ziel ist die barrierefreie Vernetzung des ambulanten und stationären Sektors bei der Versorgung neuro-kardiovaskulär erkrankter Menschen. Zu diesem Zweck wird einmal im Quartal eine offene Hybridsprechstunde angeboten, bei der schwierige Fälle aus der täglichen Routine vor Ort oder per Computer zugeschaltet diskutiert werden können. Die Teilnahme an der Neurokardiovaskulären Hybrid-Sprechstunde für niedergelassene ärztliche Kolleg:innen ist von der Ärztekammer Nordrhein mit 3 CME-Punkten zertifiziert! Die neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitation ist ein spezialisierter, interdisziplinärer Therapieansatz für Menschen nach akuten neurologischen Ereignissen wie Schlaganfälle oder Schädel-Hirn-Verletzungen.

Ambulante Spezialfachärztliche Versorgung (ASV)

Die Ambulante Spezialfachärztliche Versorgung (ASV) ist ein Netzwerk für Patient:innen mit neuromuskulären Erkrankungen im Bergischen Land. Hier arbeiten Spezialist:innen verschiedener Fachrichtungen in Kliniken und Praxen fachübergreifend zusammen, um die medizinische Versorgung dieser Patient:innen koordiniert zu übernehmen und um die bestmögliche Therapie zu gewährleisten. Die ASV ergänzt dabei das bestehende Behandlungsangebot im Rahmen der Infusionambulanz.

Ambulante Behandlung nach Maß

In der Klinik für Neurologie erhalten Patient:innen mit (chronisch-) entzündlichen Erkrankungen des zentralen oder peripheren Nervensystems sowie der Muskulatur eine Behandlung mit hochspezialisierten Antikörpern, bestimmten Bluteiweißprodukten bzw. subkutan zu verabreichenden oder oralen Medikamenten, die eine kurzfristige Überwachung erfordern (Erstgabe), auch im ambulanten Rahmen. Es erfolgt auch Beratung zu Umstellungen bestehender Medikationen. Bei gegebener Indikation kann mit einer fachärztlichen Überweisung einer:s niedergelassenen Neurolog:in eine entsprechende Therapie im AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS erfolgen.

Behandelte Erkrankungen in der Infusionsambulanz

  • Multiple Sklerose / Neuromyelitis optica Spektrum-Erkrankungen / Autoimmunvermittelte („limbische“) Enzephalitis
  • Autoimmunvermittelte / entzündliche Neuropathien (CIDP, MMN, MADSAM, vaskulitische Neuropathien und weitere mehr)
  • Entzündliche und autoimmunvermittelte Muskelerkrankungen (z.B. Einschlusskörpermyositis, Polymyositis, nekrotisierende Myositis, Dermatomyositis)
  • Stoffwechselmyopathien (z.B. Morbus Pompe)
  • Neurologische Manifestationen autoimmunvermittelter Systemerkrankungen

Schlaganfallversorgung

Der Schlaganfall ist eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung, die ein sofortiges medizinisches Handeln erforderlich macht. Grund ist meist eine Mangelversorgung des Gehirns mit Blut infolge eines Gefäßverschlusses, seltener auch einer Einblutung innerhalb des Kopfes. Folgeschäden mit dem hohen Risiko einer dauerhaften Behinderung sind nur durch den konsequenten und umgehenden diagnostischen Nachweis sowie die Beseitigung behandelbarer Ursachen zu minimieren.

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Stroke Unit

Das AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS WUPPERTAL hat zusammen mit der Feuerwehr ein Konzept zur schnellstmöglichen Zuweisung der Betroffenen zu jeder Tages- und Nachtzeit in eine hierfür spezialisierte Behandlungseinheit („Stroke-Unit“) festgelegt. Darüber hinaus ist das Bethesda als Regionale Stroke Unit nach den Qualitätsstandards der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zertifiziert.

Multidisziplinäres Team

Bereits vom Einsatzort aus erhält die/er diensthabende Neurolog:in per Mobiltelefon von/m Notärzt:in die notwendigen Informationen über die/en Patient:in. Damit ist gewährleistet, dass sofort nach Erreichen der Klinik ohne Verzögerung die weitere behandlungsbestimmende Diagnostik durchgeführt werden kann. In der Regel handelt es sich dabei um eine Computertomografie des Gehirns mit zusätzlicher Darstellung der Hirnarterien, im Bedarfsfall wird auch eine Magnetresonanztomografie angefertigt.

Therapieverfahren

Sofern sich dabei ein behandelbarer Gefäßverschluss darstellen lässt, stehen in der Klinik sämtliche zur Wiedereröffnung geeignete Therapieverfahren zur Verfügung. Bis zu sieben Prozent der akuten Schlaganfallpatient:innen profitieren von der sogenannten endovaskulären mechanischen Thrombektomie, wobei ein Katheter bis in die jeweilige Hirnarterie vorgeschoben und das verschließende Gerinnsel am Ort des Geschehens selbst beseitigt werden kann. Etwa 15 Prozent der Betroffenen erhalten eine systemische Thrombolyse-Therapie, bei der ein Medikament als Infusion über die Vene verabreicht wird.

Die weitere Versorgung der Schlaganfallpatient:innen erfolgt dann durch ein multidisziplinäres Team bestehend aus Neurolog:innen, speziell geschultem Pflegepersonal, Logopäd:innen, Physiotherapeut:innen, Ergotherapeut:innen und Konsilärzt:innen anderer Fachrichtungen auf der Stroke Unit.

Ausstattung und Services

Das AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS WUPPERTAL bietet verschiedene Ausstattungen und Services:

  • Zimmerausstattung: Einzelzimmer mit eigenem Bad, Mutter-Kind-Zimmer, Familienzimmer im Bereich der Geburtshilfe gegen einen geringen Kostenbeitrag.
  • Rooming-in: Im Bereich der Geburtshilfe selbstverständlich, soweit von der Mutter gewünscht.
  • Unterbringung von Begleitpersonen: Auf Wunsch können Begleitpersonen kostenpflichtig mit aufgenommen werden. Ist die Aufnahme medizinisch indiziert, besteht die Möglichkeit, dass die Krankenkasse des Patienten die Kosten trägt.
  • Barrierefreiheit: Zimmerausstattung mit rollstuhlgerechten Sanitäranlagen auf fast allen Stationen vorhanden, rollstuhlgerechter Zugang zu Serviceeinrichtungen.

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