Bundeswehrkrankenhaus Westerstede Neurochirurgie: Ein umfassender Überblick

Das Bundeswehrkrankenhaus Westerstede ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung im nordwestdeutschen Raum. Mit seinen neun medizinischen Fachdisziplinen stellt es ein Kompetenzzentrum für die Bundeswehrangehörigen dar, ist aber ebenso fest in das zivile Gesundheitsnetz des Ammerlandes integriert. Das Klinikzentrum Westerstede, das in Kooperation mit der Ammerland-Klinik GmbH entsteht, bietet sowohl zivilen als auch militärischen Patienten ambulante, stationäre und rehabilitative Behandlungen an.

Struktur und Organisation

Auch wenn die medizinische Behandlung im Wesentlichen der in zivilen Krankenhäusern entspricht, weicht die organisatorische und Personalstruktur im nicht-klinischen Bereich deutlich ab. Im Bundeswehrkrankenhaus arbeiten zivile Mitarbeiter und Soldaten eng zusammen. Eine Stabsgruppe, die ausschließlich mit Soldaten besetzt ist, unterstützt den Chefarzt in administrativen und logistischen Prozessen, die militärische Belange betreffen.

Kooperation mit der Ammerland-Klinik GmbH

Eine Besonderheit des Bundeswehrkrankenhauses Westerstede ist die enge Kooperation mit der Ammerland-Klinik GmbH. Gemeinsam bilden sie das Klinikzentrum Westerstede und ergänzen sich in ihren jeweiligen Schwerpunkten.

Neurochirurgie im Bundeswehrkrankenhaus Westerstede

Die Neurochirurgie im Bundeswehrkrankenhaus Westerstede hat sich auf die operative Versorgung verschiedener neurologischer Erkrankungen spezialisiert. Jährlich werden hier etwa 750 stationäre und 1400 ambulante Patienten behandelt. Zusätzlich werden etwa 600 Patienten in der Notaufnahme versorgt und über 2000 Patienten des Klinikzentrums mitbehandelt.

Ausstattung und Technische Möglichkeiten

Für die Durchführung der Operationen steht spezielles Instrumentarium zur Verfügung. Die meisten Eingriffe werden mikrochirurgisch unter Verwendung eines Operationsmikroskops durchgeführt, von denen zwei vorhanden sind. Operationen können räumlich hochpräzise neuronavigiert durchgeführt werden. Ein CT-Gerät im OP-Saal ermöglicht die Anwendung bei kraniellen und spinalen Eingriffen. Für das intraoperative Neuromonitoring steht ein Elektrophysiologiegerät zur Verfügung.

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Behandlungsspektrum

Das operative Spektrum umfasst die Versorgung degenerativer Erkrankungen der Wirbelsäule wie Bandscheibenvorfälle, Wirbelkanalverengungen und Wirbelgleiten, einschließlich Endoprothetik und Verschraubungen.

Patientenerfahrungen und Bewertungen

Die Erfahrungen der Patienten mit der Neurochirurgie im Bundeswehrkrankenhaus Westerstede sind vielfältig. Viele Patienten loben die Kompetenz und Freundlichkeit der Ärzte und des Pflegepersonals.

Positive Rückmeldungen

Einige Patienten berichten von einem angenehmen Aufenthalt und heben hervor, dass das Personal mit Herz, Verstand und Fachwissen arbeitet. Die Ärzte werden als kompetent, einfühlsam und verständlich beschrieben. Auch die Sauberkeit der Klinik und die Qualität des Essens werden positiv erwähnt. Das Personal wird als hilfsbereit und zuvorkommend wahrgenommen.

Negative Rückmeldungen

Vereinzelt gibt es auch negative Rückmeldungen. Einige Patienten berichten von unfreundlichem Personal auf bestimmten Stationen oder von mangelnder Empathie seitens einzelner Ärzte. Es wird auch von Kommunikationsproblemen und fehlenden Informationen berichtet. In einem Fall wurde nach einer Hirnoperation ein Abszess festgestellt, was zu rechtlichen Schritten führte. Ein Patient kritisierte einen Arzt, der bei Nachuntersuchungen Patienten psychisch unter Druck setzt.

Zusammenfassung der Patientenbewertungen

Die Mehrheit der Patienten scheint mit der Behandlung in der Neurochirurgie des Bundeswehrkrankenhauses Westerstede zufrieden zu sein. Die Kompetenz der Ärzte, die Freundlichkeit des Pflegepersonals und die moderne Ausstattung werden oft gelobt. Es gibt jedoch auch Verbesserungspotenzial, insbesondere in Bezug auf die Kommunikation und den Umgang mit Patienten.

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