CBD bei Migräne und Kopfschmerzen bei Kindern: Dosierung und Anwendung

Kopfschmerzen, insbesondere Spannungskopfschmerzen und Migräne, sind ein wachsendes Problem bei jungen Menschen. Studien schätzen, dass bis zu 60 Prozent der Schulkinder über Kopfschmerzen klagen, wobei 8 bis 10 Prozent von Migräne betroffen sind. Mädchen sind häufiger betroffen als Jungen. Bei kleinen Kindern können Migränevorstufen als Schwindel oder Bauchschmerzen auftreten. In seltenen Fällen können Kopfschmerzen ein Signal für ernste Erkrankungen sein. Es ist wichtig, zwischen Bagatellen und Notfällen zu unterscheiden, und Freizeitstress kann ebenfalls Kopfschmerzen auslösen.

Kopfschmerzarten im Kindes- und Jugendalter

Bei Kindern und Jugendlichen unterscheidet man primäre und sekundäre Kopfschmerzarten. Primäre Kopfschmerzen, wie Migräne und Spannungskopfschmerzen, stellen die eigentliche Erkrankung dar. Sekundäre Kopfschmerzen sind Begleiterscheinungen anderer Krankheiten. Auch der Schmerzmittel-Kopfschmerz gehört zu den sekundären Formen und entsteht durch zu häufige Einnahme von Schmerzmitteln. Migräne ist oft genetisch bedingt und erfordert einen Auslöser, um eine Attacke auszulösen.

Migräne bei Kindern

Die Prävalenz der Migräne im Kindes- und Jugendalter liegt je nach Altersstufe zwischen 2 und 10 Prozent. Bei Kindern unter zehn Jahren tritt sie selten auf, steigt aber ab dem 15. Lebensjahr. Die Schmerzen werden nicht unbedingt als pulsierend empfunden und können beidseitig im Stirnbereich auftreten. Bewegung und Aktivität verschlimmern den Schmerz. Eine Besonderheit der kindlichen Migräne ist die kürzere Attackendauer. Begleitende Symptome können Tachykardie, Blässe, Durst, Appetitlosigkeit, Harndrang, Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Apathie, Ausfluss aus der Nase, Tränenfluss oder Diarrhö sein. Migräne bei Kindern beginnt nicht erst beim Symptom Kopfschmerzen. Auch Beschwerden wie Koliken im Säuglingsalter, kindliche Reisekrankheit, paroxysmaler Schwindel oder abdominelle Migräne zählen zum Formenkreis Migräne.

Spannungskopfschmerzen bei Kindern

Spannungskopfschmerzen treten bei Kindern unter zehn Jahren selten auf, sind aber ab dem 15. Lebensjahr das häufigste Kopfschmerzleiden. Zu den Merkmalen zählen drückende Schmerzen des gesamten Kopfs, besonders im Nackenbereich, die weniger stark als bei Migräne sind.

Auswirkungen von Kopfschmerzen auf Kinder und Jugendliche

Häufige Kopfschmerzen können Kinder und Jugendliche erheblich belasten und ihre Lebensqualität beeinträchtigen. Wiederholtes Fehlen im Unterricht kann zu Leistungsabfall führen. Betroffene Kinder könnten gefährdet sein, Drogen auszuprobieren. Die Diagnose kann bei Kindern erschwert sein, da vor allem die Kleinen noch keine klaren sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten für Migräneattacken haben. Bei Kleinkindern kann bei einer Migräneattacke das Alice-im-Wunderland-Syndrom auftreten, eine verzerrte Wahrnehmung der Umgebung.

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Diagnose und Kopfschmerztagebuch

Für die Diagnose und das Aufspüren von Triggerfaktoren kann ein Kopfschmerztagebuch hilfreich sein. In dem Tagebuch wird festgehalten, wann die Beschwerden in welchem Schweregrad auftreten, wie lange sie anhalten und welche Ereignisse ihnen vorausgegangen sind. Es ist wichtig, es mit der Dokumentation nicht zu übertreiben.

Medikamentöse Behandlung

Viele Eltern sind verunsichert, wann und wie oft sie ihrem Kind Schmerzmittel geben sollen. Es ist entscheidend, die Medikamente gleich ausreichend hoch zu dosieren, um die Schmerzen schnell und effektiv zu bekämpfen. Eine Alternative ist Paracetamol (15 mg/kg KG). Jugendliche ab dem zwölften Lebensjahr können auch Acetylsalicylsäure (als Einzeldosis 500 bis 1000 mg) einnehmen. Bei Migräne können bei Jugendlichen ab zwölf Jahren auch Sumatriptan oder Zolmitriptan als Nasenspray eingesetzt werden. Kinder sollten Arzneimittel, vor allem Triptane, nur nach Absprache mit dem behandelnden Arzt anwenden. Keinesfalls sollten Eltern dem Nachwuchs ihr eigenes Migränemedikament geben.

Nicht-medikamentöse Maßnahmen

Bei leichtem Unwohlsein können Eltern es zunächst mit nicht-medikamentösen Maßnahmen versuchen. Zu empfehlen ist, das Kind in einen abgedunkelten Raum zu bringen und es von Reizen abzuschirmen. Ein kalter Waschlappen auf die Stirn gelegt, kann angenehm sein. Auch einige Tropfen Pfefferminzöl an Schläfe, Scheitel und Nacken tun gut. Bei Spannungskopfschmerzen sind nicht-medikamentöse Maßnahmen Mittel der Wahl. Oft reichen schon etwas Bewegung und frische Luft, um Erleichterung zu verschaffen.

Vorbeugung

Eine wichtige Rolle kommt der nicht-medikamentösen Vorbeugung zu. Empfehlenswert sind regelmäßige Nahrungsaufnahme und ausreichendes Nahrungsangebot, individuelles »Gewusst-Wie« bei Anstrengung und Stress, regelmäßige Schlafenszeiten und kluger Umgang mit Medien. Vermeiden von identifizierten Auslösern, ausgewogener Tagesablauf, ausreichend Ruhepausen sowie regelmäßige sportliche Betätigung und Entspannungsverfahren wie die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder Fantasiereisen können helfen. Der Nutzen einer medikamentösen Vorbeugung ist hingegen unklar.

CBD als Alternative?

Viele Eltern suchen nach Alternativen zu herkömmlichen Medikamenten und haben CBD (Cannabidiol) ins Auge gefasst. CBD ist nicht psychoaktiv und macht nicht abhängig. Es hat eine beruhigende, schmerzstillende, entkrampfende und entzündungshemmende Wirkung. Studien deuten darauf hin, dass CBD bei Epilepsie wirksam sein kann.

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Das Endocannabinoid-System

CBD interagiert mit dem Endocannabinoid-System (ECS), das eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Schlaf, Entspannung und des Schmerzempfindens spielt. Das ECS ist Teil des menschlichen Nervensystems und reguliert vielfältige Prozesse im Körper. Der Körper produziert Cannabinoide selbst, doch durch eine externe Zufuhr von Phytocannabinoiden wie CBD kann er unterstützt werden.

CBD-Produkte und Dosierung für Kinder

Für Kinder eignen sich die gleichen CBD-Produkte wie für Erwachsene. Da Kinder jedoch deutlich weniger wiegen, muss die Dosierung an das Körpergewicht angepasst werden. Es empfiehlt sich, mit einer geringen Dosis zu beginnen. In Deutschland gibt es für die Anwendung von CBD keine Altersbeschränkung. Es sollte darauf geachtet werden, dass das CBD-Produkt ausreichend reguliert wurde und den Qualitäts- und Sicherheitsstandards entspricht. CBD-Öle sind besonders beliebt, da sie leicht zu dosieren sind.

Anwendungsbereiche von CBD bei Kindern

CBD kann bei Kindern mit Angstzuständen, erhöhtem Stress oder Schlafproblemen eine interessante Option sein. Studien haben ein großes Potenzial von CBD in Bezug auf Schlafprobleme gezeigt. CBD ist allgemein sehr gut verträglich und weist im Vergleich zu vielen Medikamenten wenige Nebenwirkungen auf. Zu bekannten Nebenwirkungen zählen ein trockenes Mundgefühl, niedriger Blutdruck, Schläfrigkeit und ein gezügelter Appetit.

CBD bei verschiedenen Erkrankungen

Erfahrungsberichte deuten darauf hin, dass CBD bei ADHS, Epilepsie, Angstzuständen, Kopfschmerzen und Migräne helfen kann. Es gibt Hinweise darauf, dass CBD die Reaktion des Gehirns auf Angstgefühle regulieren und die Wiederaufnahme von Serotonin im Gehirn hemmen kann. In einer Studie mit Kindern, die unter der Autismus-Spektrum-Störung leiden, kam es zu einer deutlichen Verbesserung bei Angst- und Kommunikationsproblemen und Verhaltensausbrüchen. CBD kann auch zur Linderung von Schmerzen beitragen und das Einschlafen erleichtern. Bei Hauterkrankungen kann CBD sowohl innerlich als auch äußerlich verwendet werden.

CBD-Produkte für Kinder

Die beste Möglichkeit, CBD einzunehmen, sind für gewöhnlich CBD-Öle. Sie können sehr genau dosiert werden und wirken relativ schnell. Es ist möglich, das CBD-Öl ganz einfach ins Essen oder auch in ein Getränk zu mischen. Gummibonbons sind bei Kindern ebenfalls beliebt, sollten aber nicht in Reichweite der Kinder aufbewahrt werden. Tinkturen, die meistens alkoholbasiert sind, und Kapseln sind für Kinder weniger geeignet.

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Dosierungsempfehlungen für CBD bei Kindern

Es ist absolut wichtig, dass immer mit einer sehr niedrigen Dosierung begonnen wird. Es sollte genau beobachtet werden, wie das Kind auf die Gabe von CBD reagiert. Gibt es keine negativen Reaktionen, kann die Dosis sehr langsam schrittweise erhöht werden. Beim Kauf ist es wichtig, genau darauf zu achten, von welchem Hersteller das CBD-Produkt kommt. Es muss unbedingt überprüft werden, ob der vorgeschriebene Höchstgehalt an THC von 0,2 % eingehalten wurde.

CBD und Medikamente

Vor der Gabe von CBD sollte der behandelnde Arzt konsultiert und ihm das Vorhaben mitgeteilt werden, besonders dann, wenn die Kinder Medikamente einnehmen müssen, denn es kann zu Wechselwirkungen kommen.

CBD für das Wohlbefinden

CBD kann dazu beitragen, die Schlafqualität zu verbessern, die Immunfunktion zu stärken und den Fokus zu verbessern. Zudem hilft es dabei, zu entspannen. Auch vollkommen gesunde Kinder können von der Wirkung von CBD profitieren.

Fazit

CBD kann jedem Kind zu einem besseren Wohlbefinden verhelfen, ist aber kein Wundermittel. Die Studienlage zum Thema CBD für Kinder ist derzeit noch recht dünn, daher sollten die Erwartungen niemals zu hoch liegen.

CBD bei Migräne bei Erwachsenen

Auch Erwachsene können von CBD bei Migräne profitieren. CBD ist in der Schmerztherapie im Einsatz und kann die Intensität und Anzahl der Migräneattacken reduzieren.

Wie wirkt CBD bei Migräne?

Migräne-Patienten haben oft ein Ungleichgewicht an Serotonin. CBD soll für eine Erhöhung des Serotoninspiegels sorgen, was in der Theorie das Auftreten von Migräne-Anfällen reduziert.

Medikamentöse Behandlung von Migräne bei Erwachsenen

Bei akuten Migräneattacken werden meist NSAR (Nicht-steroidale Antirheumatika) eingesetzt. Die zweite Medikamentengruppe sind Triptane, die eigens für die Behandlung von Migräne entwickelt wurden.

Das Endocannabinoid-System und CBD

Der Mensch verfügt über ein körpereigenes Cannabinoid-System (ECS), das an essenziellen Körperfunktionen beteiligt ist und diese reguliert. CBD interagiert mit den CB1- und CB2-Rezeptoren des ECS.

CBD-Produkte für Erwachsene

Viele Menschen mit Migräne greifen meist doch zu CBD in Öl-Form, da sich die Konzentration besser wählen lässt und die Dosis einfacher angepasst werden kann. Natürliche Vollextrakte, im Idealfall in Bio-Qualität mit einer CBD-Konzentration von 8%, 10% und 13%. haben sich in Bezug auf Migräne bewährt.

Dosierungsempfehlungen für CBD bei Erwachsenen

Da die Wirkung von CBD eine sehr individuelle ist, ist der Weg zur eigenen Wohlfühldosis am besten nach dem Motto „Weniger ist mehr“ zu erreichen.

Studienlage zu CBD und Migräne

Die Auswahl an veröffentlichten Studien zur Behandlung von Migräne und Kopfschmerzen mit CBD ist nach wie vor sehr begrenzt. Betroffene berichten, dass sich CBD Öl beruhigend auf den ganzen Körper auswirkt und die negativen Begleiterscheinungen von Migräne zum positiven beeinflusst. Viele Patienten geben an, dass CBD Öl ihnen dabei hilft, besser ein- und durchzuschlafen.

Nebenwirkungen von CBD

Die Nebenwirkungen von CBD-Produkten sind extrem gering. Trotzdem sollte man sich bewusst sein, dass Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schwindel, Benommenheit, niedriger Blutdruck, ein trockener Mund oder Veränderungen des Appetits unter Umständen vorkommen können. Um auch mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auszuschließen, sollte man die Einnahme von CBD unbedingt vorher mit einem qualifizierten Arzt absprechen!

Anwendung von CBD Öl

Am besten werden Tropfen direkt unter die Zunge getropft. Es gibt keine allgemein gültige Dosierungsempfehlung für CBD Öl. Jeder Mensch reagiert sehr individuell auf den Wirkstoff. Empfehlenswert ist es deshalb, zum Beispiel mit 2×3 Tropfen zu starten und die Dosis dann langsam steigern, bis die individuelle Wohlfühldosis erreicht ist.

Weitere Tipps

Ein Migräne-Tagebuch kann hilfreich sein, um den Überblick über Auftreten zu haben, mögliche Auslöser besser zu identifizieren und festzustellen, sowie ob und wie die gewählten Behandlungsmethoden anschlagen.

Allgemeine Hinweise zur Dosierung von CBD Öl

Um exakt dosieren zu können, sollte man wissen, wie viel mg CBD pro Tropfen Öl enthalten sind. Eine Pipette enthält 0,5ml bzw. 10 Tropfen. Eine 10ml Flasche mit einer Konzentration von 10% Öl enthält 1000mg CBD. 1000mg geteilt durch 10ml ergibt in diesem Fall also 100mg CBD/ml. Das heißt, dass eine Pipette mit 0,5ml bei einem 10% Öl 50mg CBD enthält. Wenn man die 50mg durch 10 teilt, hat man den CBD Gehalt pro Tropfen ermittelt. In diesem Fall beträgt er 5mg.

Dosierungsstufen

Es gibt verschiedene Anwendungsbereiche in drei unterschiedliche Dosierungsstufen unterteilt:

  • Niedrige Dosis - 0,2mg pro Kilo
  • Mittlere Dosis - 0,6mg pro Kilo
  • Hohe Dosis - 1,2mg pro Kilo

Wenn man also z.B. 75 Kilo wiegt und eine mittlere CBD Dosis versuchen möchte, wäre die Menge 45mg (75 mal 0,6). Dabei gilt jedoch wieder zu beachten, dass diese Werte nur den ungefähren Durchschnitt wiedergeben.

Einnahme von CBD Öl

CBD Öl tropft man sich am besten unter die Zunge, denn wenn es über die Schleimhäute aufgenommen wird, wirkt CBD am schnellsten (nach ca. 15 Minuten). Nach der Einnahme mit der Pipette sollte man das Öl für ein bis zwei Minuten im Mund behalten, damit es gut einziehen kann.

Gründe für fehlende Wirkung

Manche Anwender geben CBD zu schnell auf, weil sie keine Wirkung verspüren. Wann und wie oft CBD eingenommen werden soll, kann je nach Anwendung sehr unterschiedlich sein. Um den CBD-Spiegel im Körper konstant aufrechtzuerhalten, empfiehlt sich eine Einnahme sowohl morgens als auch abends.

Qualität des CBD Öls

Die Qualität des Öls hat Einfluss auf die Dosierung. Klinische Studien haben gezeigt, dass Breitspektrum CBD Öl die beste Wirkung hat. Denn in Kombination mit den anderen Stoffen der Hanfpflanze (Cannabinoide und Terpene) kann CBD vom Körper besser aufgenommen werden (bekannt als Terpen Entourage Effekt).

Lagerung von CBD Öl

Bei richtiger Lagerung (kühl, dunkel und luftdicht verschlossen) kann CBD Öl viele Monate lang halten.

Eudorlin Migräne Filmtabletten

Eudorlin Migräne Filmtabletten enthalten einen Wirkstoff, der gegen Schmerzen und Entzündungen wirkt und Fieber senken kann. Die Wirkung beruht auf der Hemmung von Prostaglandin.

Dosierung von Eudorlin Migräne Filmtabletten

  • Kinder von 6-9 Jahren (20-29 kg Körpergewicht): Einzeldosis: ½ Tablette, Gesamtdosis: 1-3 mal täglich
  • Kinder von 10-11 Jahren (30-39 kg Körpergewicht): Einzeldosis: ½ Tablette, Gesamtdosis: 1-4 mal täglich
  • Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene (über 40 kg Körpergewicht): Einzeldosis: ½-1 Tablette, Gesamtdosis: 1-4 mal täglich (max. 3 Tabletten pro Tag)

Die Einnahme erfolgt im Abstand von 6 Stunden, zu oder nach der Mahlzeit. Bei einem empfindlichen Magen empfiehlt es sich, das Arzneimittel während der Mahlzeit einzunehmen.

Anwendungshinweise

Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit ein. Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel bei Kindern und Jugendlichen nicht länger als 3 Tage, bei Erwachsenen nicht länger als 4 Tage anwenden.

Gegenanzeigen

Eudorlin Migräne Filmtabletten dürfen nicht eingenommen werden bei:

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Blutbildungsstörungen
  • Geschwüren im Verdauungstrakt
  • Blutungen im Magen-Darm-Trakt
  • Magen-Darm-Durchbruch
  • Aktiven Blutungen
  • Stark eingeschränkter Leberfunktion
  • Stark eingeschränkter Nierenfunktion
  • Schwere Herzschwäche
  • Schwerem Flüssigkeitsmangel

Wichtige Hinweise

  • Das Reaktionsvermögen kann beeinträchtigt sein.
  • Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
  • Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden.
  • Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen.
  • Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
  • Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden.

Nebenwirkungen

Mögliche Nebenwirkungen sind Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Erregung, Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, Sehstörungen und Asthmaanfall.

Die richtige CBD Dosierung finden

Um die bei der Thematik gewünschten Effekte zu erzielen, spielt die richtige Dosierung eine entscheidente Rolle. Diese ist jedoch gar nicht so einfach zu finden. Ähnlich wie bei Brillen und Dioptrien ist es auch bei CBD Öl und der Tropfenanzahl: Sie muss individuell auf die Person abgestimmt werden und kann sich im Laufe der Zeit ändern. Da diese Faktoren je nach Person, Geschlecht und Genetik sehr stark variieren ist es oft schwierig, einheitliche Empfehlungen auszusprechen. Die richtige Dosierung liegt deshalb in der Hand des Einzelnen. Anhand von Studienergebnissen können allgemeine Empfehlungen zur Dosierung gegeben werden. Diese werden eingeteilt in Mikro-, Standard- und Makrodosierungen. Die Empfehlungen setzen hochwertige CBD Produkte mit einer ausgezeichneten Bioverfügbarkeit voraus. Für konkrete Empfehlungen sollte Rücksprache mit dem behandelnden Arzt gehalten werden. Dieser kann Ihnen verbindliche Empfehlungen aussprechen.

  • Sogenannte Mikrodosierungen gelten als niedriger CBD-Spiegel im Bereich von 0,5-20 mg CBD pro Tagesdosis. Sie sind vor allem zum Herantasten geeignet und somit ideal für den Einstieg. Mikrodosierungen werden bei einer Vielzahl von Thematiken rund um das Wohlbefinden eingesetzt.
  • Standarddosierungen liegen im Bereich zwischen 10-100 mg CBD pro Tagesdosis. Sie erweisen sich als nützlich bei bestimmten körperlichen und psychischen Thematiken.

Weitere Hilfestellungen zur Dosierung

  1. Wer sich bei der Entscheidung zwischen den Dosierungsbereichen unklar ist, kann sich auch an den am Produkt angegebenen Verzehrempfehlungen orientieren. Diese sind perfekt für Anfänger und sollen den Einstieg erleichtern. Die Verzehrempfehlungen finden Sie am Produktetikett oder auf der Verpackung bzw.
  2. Meistens ist am Etikett sowohl die Gesamtkonzentration (CBD Gehalt pro Flasche) wie auch der CBD Gehalt pro Tropfen angegeben. Für die perfekte Dosisfindung ist es wichtig, dass Sie diese Werte kennen. Bei unseren Produkten finden Sie diese Informationen deshalb sowohl direkt am Fläschchen als auch am Etikett. Für die Selbstberechnung wird der gesamte CBD Gehalt des Fläschchens durch die Tropfenanzahl dividiert. Daraus ergibt sich dann ein grober Richtwert für den CBD Gehalt pro Tropfen. In einem 10 ml Fläschchen befinden sich im Schnitt um die 300 Tropfen plus minus.
  3. Gehen wir also davon aus, ein Tropfen hat 1,52 mg CBD und man startet mit einer Mikrodosierung von 12 mg täglich.
  4. Wann sollte ich das CBD Öl einnehmen? Auch diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden. Grundsätzlich empfehlen Anbieter, die Einnahme auf zweimal täglich aufzuteilen. Im vorherigen Beispiel wären das also 2x4 Tropfen täglich, wie etwa morgens und abends. Der Einnahmezeitpunkt sollte dem Ziel der Einnahme angepasst werden. Zu Beginn empfiehlt es sich, das Öl für einen regelmäßigen Zeitraum etwa zur selben Uhrzeit einzunehmen.
  5. Um Ihre perfekte Dosierung nicht zu überspringen, sollten Sie sich Tropfen für Tropfen an diese herantasten. Warum? Oft dauert es mehrere Tage bis gar Wochen, bis sich die ersten Effekte zeigen.
  6. Zeigen Sie Ausdauer und bleiben Sie mindestens 2-3 Tage bei derselben Tropfenanzahl, bevor Sie diese weiter erhöhen. Mehrere Punkte sind zu beachten, die schlussendlich zum sogenannten „Sweet Spot“ führen. Der Begriff beschreibt eine effektive Zone, innerhalb welcher die optimalen Effekte erzielt werden. Protokollschreiben ist eine Methode für mehr Selbsterkenntnis und Achtsamkeit. Sie kann dabei helfen, die perfekte CBD Dosierung zu finden.

Kombination von CBD Produkten

Wenn CBD Öl mit anderen CBD Produkten kombiniert wird, sollte auch auf deren CBD Gehalt geachtet werden. Gegebenenfalls ist dann die Dosierung des CBD Öls anzupassen. CBD Öle sind die wohl beliebteste Darreichungsform von CBD. Als Alternative gibt es CBD Kapseln, sie beinhalten bereits eine vorgefertigte CBD Dosierung - besonders praktisch für unterwegs. Hanf Nahrungsergänzungsmittel sind meist mit ausgewählten Mikronährstoffen und Hanfblätterauszug angereichert. Der Fokus liegt auf den Synergieeffekten von Mikronährstoffen und Hanf. Sie sind nämlich wahre Teamplayer und können die Effekte von CBD gezielt unterstützen. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, wenn die jeweiligen Verzehr- und Anwendungsempfehlungen beachtet werden. Das Zusammenspiel beider Darreichungsformen ist besonders bei Hautthematiken beliebt.

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