Die Charité Universitätsmedizin Berlin bietet an ihren Standorten CCM, CVK und CBF ein breites Spektrum neurologischer Versorgung. Die Klinik für Neurologie mit Experimenteller Neurologie ist an den Standorten Berlin-Mitte, Berlin-Steglitz und Berlin-Wedding vertreten. Jährlich werden hier auf insgesamt 170 Betten über 8.000 neurologische Fälle stationär behandelt.
Neurologische Hochschulambulanzen und Spezialsprechstunden
An allen drei Standorten (CCM, CVK und CBF) gibt es neurologische Hochschulambulanzen mit Spezialsprechstunden für verschiedene neurologische Erkrankungen. Diese Spezialisierung ermöglicht eine gezielte und umfassende Betreuung von Patienten mit komplexen neurologischen Problemen. Die Neurologische Klinik bietet an drei Standorten der Charité Sprechstunden zu verschiedenen neurologischen Schwerpunkten an.
Allgemeine Informationen
- Standorte: CCM, CVK, CBF
- Leistungsspektrum: Umfassende neurologische Versorgung, Spezialsprechstunden
- Ziel: Gezielte und umfassende Betreuung von Patienten mit komplexen neurologischen Problemen.
Spezialisierte Sprechstunden im Überblick
Die Charité bietet eine Vielzahl spezialisierter Sprechstunden an, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Patienten gerecht zu werden. Hier ein Überblick über einige der Schwerpunkte:
Gedächtnissprechstunde: Diagnostik und Versorgung von Demenz und kognitiven Störungen
Die Diagnostik und Versorgung von Patienten mit Demenz und kognitiven Störungen stellt als Gedächtnissprechstunde einen Schwerpunkt dar. Hierfür stehen alle Untersuchungen der Neurologie zur Verfügung, um eine ambulante Abklärung einer Gedächtnisstörung (leichtes oder mildes kognitives Defizit) oder einer Demenz (z.B. Alzheimer-Demenz, Lewy-Body-Demenz, Frontotemporale Demenz (FTD)) zu ermöglichen. Dazu gehören neben einer medizinisch-neurologischen Abklärung eine ausführliche neuropsychologische Demenz Diagnostik sowie eine Lumbalpunktion zur Bestimmung von Demenzbiomarkern und weiteren Parametern im Liquor. Alle diese Leistungen können ambulant zeitnah durchgeführt werden. Für erblich bedingte Alzheimer- oder FTD-Demenzerkrankungen bietet die Charité eine spezielle genetische Beratung wie auch eine molekulargenetische Abklärung an. In der FTD- und Alzheimer-Forschung arbeitet die Charité mit mehreren nationalen (z. B. dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen) wie auch internationalen Partnern zusammen. Auch eigene klinische Forschungsprojekte drehen sich um eine bessere Versorgung, Therapie und Charakterisierung von Demenz-Patienten. Ein weiteres Angebot richtet sich an Personen mit nicht deutscher Muttersprache.
In der Gedächtnisambulanz der Klinik für Neurologie am CBF findet die Diagnostik und Behandlung von Patientinnen und Patienten mit kognitiven Störungen und Demenzen statt. Zur ersten Vorstellung sollte sich die oder der Betroffene möglichst gemeinsam mit einer / einem nahen Angehörigen vorstellen. Falls vorhanden, sollten bei diesem Termin mitgebracht werden:
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- Radiologische Untersuchungen des Kopfes (Computer oder Kernspintomographie, CT/MRT) - möglichst Originalbilder (elektronisch oder als Ausdruck) und Befunde
- Liste der regelmäßig eingenommenen Medikamente
- Weitere Vorbefunde und Blutuntersuchungen falls vorhanden
Epilepsieambulanz: Diagnostik und Behandlung von Anfallserkrankungen
Die Charité-Epilepsieambulanzen bieten eine umfassende Betreuung für Patienten mit Epilepsie und anderen Anfallserkrankungen.
Kriterien für die Aufnahme in die Sprechstunde:
- Zeitnahe, umfassende diagnostische Abklärung von ersten epileptischen Anfällen
- Differentialdiagnostik zur Unterscheidung epileptischer Anfälle und nicht-epileptischer Ereignisse
- Optimierung der antiepileptischen Medikation im Fall von unerwünschten Nebenwirkungen oder fehlender Anfallsfreiheit; gegebenenfalls Beratung zu Epilepsiechirurgie
- Beratung zu Fahreignung, Empfängnisverhütung, Schwangerschaft und Stillzeit, sportlichen Aktivitäten, Reisen und Impfungen, Gebrauch von Genussmitteln und sonstigen Lebensbereichen
- Beratung und Behandlung von dissoziativen Anfällen (Spezialsprechstunde).
Es wird empfohlen, zu dem ersten Gespräch in der Ambulanz möglichst eine Person mitzubringen, die den Anfall oder die Anfälle gesehen hat und beschreiben kann. Für das erste Gespräch sind 45 Minuten eingeplant.
Sprechstunde für Bewegungsstörungen: Parkinson, Dystonie, Tremor und Chorea
Die Charité bietet spezialisierte Sprechstunden für Patienten mit verschiedenen Bewegungsstörungen an. Zu den Schwerpunkten gehören:
- Idiopathisches Parkinson-Syndrom (M. Parkinson): Das gesamte diagnostische und therapeutische Spektrum steht hierzu zur Verfügung. Ausgedehnte Erfahrung besteht insbesondere in der Indikationsstellung und Anwendung folgender therapeutischer Maßnahmen: Medikamentöse Behandlung von M. Parkinson in allen Stadien der Erkrankung inklusive Apomorphin-und Duodopa-Pumpen-Behandlung. Als Charité-Studienzentrum führen wir eine Reihe von Therapie-Studien bei Bewegungsstörungen durch.
- Dystonien (z.B. zervikale Dystonie, Schreibkrampf, generalisierte Dystonie): In der Sprechstunde werden Patienten mit allen Indikationen zur Botulinumtoxin-Therapie behandelt.
- Tremor-Erkrankungen (z. B. Essentieller Tremor, Parkinson-Tremor)
- Seltene Bewegungsstörungen
- Chorea: Die korrekte Zuordnung der ursächlichen Störung ist die wichtigste Voraussetzung für eine adäquate Therapie. Im Speziellen werden Patienten mit familiären neurodegenerativen choreatischen Erkrankungen, wie der Chorea-Huntington, behandelt. Patienten mit dieser Bewegungsstörung haben häufig mehrere motorische Schwierigkeiten, insbesondere bei der Koordination und Umsetzung von Bewegungsabläufen. Das gesamte diagnostische und therapeutische Spektrum steht hier zur Verfügung.
- Tiefe Hirnstimulation (THS, DBS, "Hirnschrittmacher"): Beratung hinsichtlich der Indikation zur Tiefen Hirnstimulation wird angeboten.
Ein besonderes Angebot besteht in der Verbesserung der Behandlung von Parkinson-Patienten mit abwechselnd gehemmter und überschießender Beweglichkeit (sogenanntes On-Off-Phänomen). In diesem Rahmen dokumentieren die Betroffenen ihren Zustand an 30 aufeinanderfolgenden Tagen im häuslichen Umfeld mit standardisierten Videoaufnahmen. Dieses Bildmaterial wird dann von Spezialisten der neurologischen Klinik zusammen mit dem zuweisenden Neurologen ausgewertet, um die Probleme des Patienten in seinem Alltag zu erfassen und mit gezielten Behandlungsschritten Abhilfe zu schaffen.
Funktionelle Bewegungsstörungen sind häufige Erkrankungen an der Schnittstelle von Neurologie und Psychosomatik. Neben der diagnostischen Klärung bei Verdacht auf funktionelle Bewegungsstörungen erfolgt eine integrierte neuro-psychosomatische Beurteilung sowie eine individuelle Therapieplanung und gegebenenfalls Verlaufsbeurteilung. Zudem steht die Charité zur Beratung des Behandler:innen-Netzwerks zur Verfügung.
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Kopfschmerzzentrum: Behandlung von Kopf- und Gesichtsschmerzen
Das Kopfschmerzzentrum der Klinik für Neurologie am Campus Mitte behandelt und betreut Patient:innen mit Kopf- und Gesichtsschmerzen.
Multiple Sklerose (MS) und andere chronisch-entzündliche Erkrankungen des zentralen Nervensystems
In dieser Sprechstunde werden Patientinnen und Patienten mit Multipler Sklerose und anderen chronisch-entzündlichen Erkrankungen des zentralen Nervensystems beraten, behandelt und betreut.
In den letzten Jahren wurde eine immer differenziertere Behandlung dieser "neuroimmunologischen" Erkrankungen möglich. Um diesem Standard gerecht zu werden, stehen alle relevanten Untersuchungstechniken zur Verfügung (Liquor- und allgemeine Labordiagnostik, elektrophysiologische Verfahren etc.). Die Durchführung eingeleiteter Behandlungsmaßnahmen, wie z.B. Hochdosis-Kortisontherapien, Tysabri- und Mitoxantron-Infusionen, kann innerhalb der Ambulanz oder stationär erfolgen. Dies bezieht sich auch auf die Behandlung komplexer Probleme im Krankheitsverlauf, z.B. durch spasmolytische Injektionen von Botulinumtoxin (AG Bewegungsstörungen). Eine Terminvereinbarung durch Sie oder Ihren Hausarzt ist unter der genannten Telefonnummer werktags von 08:00 bis 12:00 Uhr möglich.
Spezialambulanz für Muskelerkrankungen (Myositis)
In der Spezialambulanz für Muskelerkrankungen werden schwerpunktmäßig Patientinnen und Patienten mit entzündlichen Erkrankungen der Muskulatur (Myositis) betreut. Es handelt sich dabei um eine vielfältige Gruppe autoimmun-entzündlicher Erkrankungen der Muskulatur. Im Rahmen einer Myositis kann es zu Beschwerden in verschiedensten Organsystemen (u. a. Muskeln, Gelenke, Haut) kommen. Myositiden zeichnen sich dadurch aus, dass die Erkrankungen selten vorkommen und dass sie in der Regel eine interdisziplinäre Diagnostik und Behandlung erfordern. Die Betreuung der Patientinnen und Patienten erfolgt deshalb in interdisziplinärer Zusammenarbeit, u. a. mit der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Rheumatologie und Klinische Immunologie. Die typischen Beschwerden der Patientinnen und Patienten mit Myositis sind Muskelschwäche, Muskelschwund oder Muskelschmerzen. Im Labor fällt oft eine Erhöhung der muskelspezifischen Kreatinkinase auf. Häufig lassen sich auch Antikörper gegen Muskelstrukturen nachweisen. Als Patientin oder Patient können Sie, nach Überweisung durch einen neurologischen Facharzt, einen Sprechstundentermin in unserer Ambulanz vereinbaren. Bitte beachten Sie, dass eine fachärztliche Überweisung zur Terminvergabe unbedingt erforderlich ist.
Neuroonkologische Sprechstunde: Betreuung von Patienten mit Tumorerkrankungen des Nervensystems
Die neuroonkologische Sprechstunde bietet in enger Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen (Neurochirurgie, Radioonkologie, Neuropathologie, pädiatrischen Neuroonkologie, Hämatologie/Onkologie sowie Charité Comprehensive Cancer Center) Betreuung für Patientinnen und Patienten mit Tumorerkrankungen des Gehirns und Rückenmarks sowie Tumoren des peripheren Nervensystems und erblichen Tumorprädispositionssyndromen.
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In enger Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Hämatologie / Onkologie, Gynäkologie sowie Neurochirurgie diagnostizieren und behandeln wir unter anderem folgende Krankheitsbilder:
- Unerwünschte Nebenwirkungen der Tumortherapie (Chemotherapie, Immuntherapie, Bestrahlung)
- Nervenschädigungen und neuropathische Schmerzen
- Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen bei Tumorerkrankung oder Tumortherapie
- Befall des Nervensystems im Rahmen der Tumorerkrankung, z.B.
Schlafmedizinische Sprechstunde: Diagnostik und Behandlung von Schlafstörungen
Die schlafmedizinische Sprechstunde richtet sich an Patienten aller Altersstufen ab dem 12. Lebensjahr. Im Besonderen ist die Charité auf folgende Fragestellungen spezialisiert:
- Verhaltensauffälligkeiten im Schlaf wie z. B. Schlafwandeln und/oder sonstige Bewegungen im Schlaf
- Abgrenzung von Parasomnien, schlafbezogenen epileptischen Anfällen und sonstigen Bewegungsstörungen im Schlaf
- Narkolepsie mit und ohne Kataplexie und sonstige Störungen, die mit einer erhöhten Tagesmüdigkeit und/oder oder Einschlafattacken einhergehen
- Syndrom der unruhigen Beine (Restless legs-Syndrom)
- Störungen in der Abfolge des Schlaf-Wach-Rhythmus (Phasenverschiebungen des Schlaf-Wach-Rhythmus)
- Abgrenzung zwischen primären Schlafstörungen von primär psychiatrischen Erkrankungen, die mit einer Schlafstörung einhergehen
- Schlafstörungen des Jugendalters
- alle sonstigen ungewöhnlichen Schlafstörungen
Ferner können sich Patienten vorstellen, bei denen im Zusammenhang mit einer bereits diagnostizierten Erkrankung des Nervensystems (z.B.
Sprechstunde für periphere Nerven
Die Charité bietet einmal wöchentlich (Donnerstag) am Standort Campus Charité Mitte eine Spezialsprechstunde zur Behandlung von Erkrankungen peripherer Nerven an. Patienten erhalten Beratung und Therapie von Problemen, Verletzungen und Kompressionssyndromen peripherer Nerven. Zur Diagnostik arbeitet die Charité intensiv mit den Kollegen der Neurologischen (elektrophysische und neurosonografische Untersuchungen) und Neuroradiologischen (MRT, Sonografie) Hochschulambulanz zusammen. Des Weiteren besteht eine enge Kooperation mit der Schmerzambulanz der Klinik für Anästhesie im Hause.
Aufnahmesprechstunde
In der Aufnahmesprechstunde betreuen wir Patientinnen und Patienten mit allen neurologischen Krankheitsbildern vor und nach ihrem stationären Aufenthalt in unserer Klinik. Bei der ambulanten Vorstellung vor dem stationären Aufenthalt wird die Patientin / der Patient genau untersucht und die Notwendigkeit des stationären Aufenthaltes festgelegt. Es werden mit der Patientin / dem Patienten die geplanten Untersuchungen oder Behandlungen besprochen. Anschließend wird von unserer Patientenkoordinatorin mit der Patientin / dem Patienten ein Aufnahmetermin vereinbart. Wenn nach einem stationären Aufenthalt in unserer Klinik noch eine weitere Betreuung in unserer Klinik notwendig ist oder noch eine vollständige Auswertung der durchgeführten Diagnostik erfolgen soll, kommt die Patientin / der Patient nach dem stationären Aufenthalt erneut in unsere Sprechstunde. Wenn Sie als ärztliche Kollegin / ärztlicher Kollege eine Patientin / einen Patienten elektiv bei uns einweisen möchten, bitten wir Sie, sich direkt an einen der ärztlichen Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter der Aufnahmesprechstunde zu wenden. Dieses Vorgehen gilt selbstverständlich nicht für Patientinnen und Patienten, die sich als Notfall akut in unserer Klinik vorstellen müssen. Diese wenden sich bitte - gegebenenfalls nach vorheriger telefonischer Anmeldung - direkt an die Rettungsstelle. Außerdem gibt es telefonische Sprechzeiten jeweils freitags von 14:00 - 16:00 Uhr.
Schlaganfallsprechstunde
Die Schwerpunkte der Schlaganfallsprechstunde sind: Schlaganfall (Infarkte und Blutungen im Gehirn) Erkrankungen der Halsschlagadern (Verengungen der hirnversorgenden Arterien z.B.
Sprechstunde für Post-virale Beschwerden
Auch nach anderen viralen Infektionserkrankungen, wie Influenza oder Ebstein-Barr-Virus (EBV) können residuelle Beschwerden auftreten. Vor allem neurologische Beschwerden sind häufig und gehen besonders mit einer Einschränkung der Lebensqualität einher.
Weitere Angebote und Informationen
Neben den spezialisierten Sprechstunden bietet die Charité eine umfassende neurologische Versorgung für ein breites Spektrum an Erkrankungen. Dazu gehören unter anderem:
- Akute Schlaganfallversorgung: Die Charité verfügt über zertifizierte Stroke Units für die Akutversorgung von Schlaganfallpatienten. In Deutschland erleiden jährlich mehr als 270 000 Menschen einen Schlaganfall. Die verursachende Durchblutungsstörung des Gehirns entsteht entweder durch einen plötzlichen Verschluss (Ischämie) oder durch das Platzen von Hirngefäßen (Hirnblutung). Der Erfolg der Behandlung hängt hierbei vom möglichst schnellen Handeln ab: Je schneller der Schlaganfall diagnostiziert und behandelt wird, umso besser die Behandlungsergebnisse.
- Neurovaskuläre Erkrankungen
- Multiple Sklerose (MS): Die Diagnostik und Behandlung von MS ist ein weiterer Schwerpunkt. Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, eine Entgleisung des Immunsystems, die zu einer Fülle von Ausfallerscheinungen führen kann.
- Parkinson-Erkrankung: Die Diagnostik und Behandlung von Parkinsonerkrankungen ist ein weiterer Schwerpunkt.
- Anfallserkrankungen und Epilepsien
- Gedächtnisstörungen und Demenz-Erkrankungen
- Degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule und der Bandscheiben mit Nervenwurzelschädigungen
- Schwindel und Ohnmachtsanfälle
- Schädel-Hirn-Verletzungen mit neurologischen Ausfällen
- Hirntumore
- Hirnhautentzündungen
- Rückenmarkserkrankungen
- Muskelerkrankungen
- Alarmkopfschmerzen
- Polyneuropathien
- Myasthenien, Dystonie, Ataxien, autoimmunen Enzephalitiden, Neuropathien, Muskelerkankungen und der Amyotrophe Lateralsklerose
Was Sie zu Ihrem Sprechstundentermin mitbringen sollten:
- Überweisungsschein für die Neurologie (aktuelles Quartal)
- Ihre Versichertenkarte
- Medikamentenplan
- Außerhalb der Charité behandelte Patientinnen und Patienten: Unterlagen zu Ihrer medizinischen Vorgeschichte (Arztbriefe)
- Außerhalb der Charité behandelte Patientinnen und Patienten: radiologische Originalaufnahmen auf CD, insbesondere Untersuchungen von Gehirn, Wirbelsäule oder Muskel
Kooperationen und Forschung
Die Charité ist nicht nur in der Patientenversorgung, sondern auch in der Forschung aktiv. Die Forscherinnen und Forscher der Neurologie untersuchen neurologische Erkrankungen auch in Verbundprojekten. Die Klinik für Neurologie ist sehr aktiv auf dem Feld der Erforschung des Nervensystems.
DRK Kliniken Berlin Mitte - Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité
Die DRK Kliniken Berlin Mitte wirken aktiv an der Zukunftssicherung der Berliner Gesundheitsversorgung mit: Die DRK Kliniken Berlin Mitte sind akademisches Lehrkrankenhaus der Charité. In Zusammenarbeit mit einer der großen Ausbildungsstätten für Pflegeberufe in Berlin, dem Bildungszentrum der DRK-Schwesternschaft, qualifizieren wir zukünftige Pflegende.
Schlosspark-Klinik Charlottenburg
Die neurologische Fachabteilung der Schlosspark-Klinik ist von den Haltestellen Kaiserdamm, Jungfernheide oder Westend gut zu erreichen. Reinickendorf, Dahlem, Steglitz und Spandau liegen ebenfalls in der Nähe des Standortes. In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Neurologie in Weißensee deckt die Klinik mit ihrem breiten Leistungsspektrum insgesamt einen großen Teil Berlins ab. Die Stroke Unit der Schlosspark-Klinik ist durch die Deutsche Schlaganfall-Hilfe als „Überregionale Stroke Unit" zertifiziert - ein Gütesiegel, das nach besonders strengen Qualitätskriterien vergeben wird. Die umfassende Versorgung der Schlaganfall-Patienten gewährleistet ein neurologisches Spezialteam. Das interdisziplinäre Team aus Neurologen, auf Schlaganfall spezialisierten Pflegekräften, Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden erarbeitet für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept.
Kontaktdaten und Terminvereinbarung
Für die telefonische Terminvereinbarung steht das Sekretariat von Prof. Dr. med. unter der Durchwahl +49 30 450 560 002 (Luisenstraße 64, 6. OG) oder +49 30 450 560 752 (Hindenburgdamm 30, Bettenhaus 1, 5. OG, Raum 5142) von Mo - Fr zwischen 08:30 Uhr - 12:00 Uhr sowie 13:00 Uhr - 15:00 Uhr zur Verfügung.
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