Das kleine Buch vom Gehirn: Ein verständlicher Reiseführer

In einer Zeit, in der die Neurowissenschaften immer mehr an Bedeutung gewinnen, bietet "Das kleine Buch vom Gehirn" von Michael Madeja eine leicht verständliche Einführung in die faszinierende Welt unseres Denkorgans. Dieses Buch bricht mit traditionellen wissenschaftlichen Darstellungen und präsentiert komplexe Sachverhalte auf zugängliche Weise, sodass auch Leser ohne Vorkenntnisse einen umfassenden Überblick erhalten.

Ein Buch für Jedermann

"Das kleine Buch vom Gehirn" richtet sich an alle, die mehr über ihr Gehirn erfahren möchten, unabhängig von ihrem Bildungshintergrund. Es wendet sich an Menschen,

  • die keine Erfahrung mit Wissenschaft haben,
  • die einen Überblick über den aktuellen Stand der Hirnforschung möchten,
  • denen neben Wissen auch Aha-Erlebnisse und Verstehen wichtig sind.

Das Buch ist kurz und lässt sich gut an einem Wochenende lesen.

Besonderheiten des Buches

Um die Komplexität des Gehirns zu entmystifizieren, setzt Madeja auf folgende Besonderheiten:

  • Verzicht auf Fachbegriffe: Alle Wörter sind im normalen Duden zu finden, wodurch die "Geheimsprache" der Wissenschaft aufgebrochen wird. Fachausdrücke werden im Anhang auf nachvollziehbare Weise definiert.
  • Alltagsnahe Vergleiche: Hirnfunktionen werden durch Vergleiche aus dem Alltag erklärt, was das Verständnis erleichtert und oft für Aha-Erlebnisse sorgt. Manchmal auch augenzwinkernd.
  • Keine wissenschaftlichen Abbildungen: Statt komplexer Grafiken, deren Interpretation Fachwissen erfordert, verzichtet das Buch auf Abbildungen.
  • Nachschlagewerk: Das Buch dient auch als Nachschlagewerk. Im Anhang werden die (im Text nicht verwendeten) Fachbegriffe der Hirnforschung auf nachvollziehbare Weise definiert.

Inhalt und Schwerpunkte

Michael Madeja, ein bekannter Hirnforscher, erklärt in seinem Buch die Funktionen des Gehirns, seine Erkrankungen und die Methoden der Hirnforschung in leicht verständlicher Weise. Dabei geht er auf folgende Aspekte ein:

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  • Aufbau und Funktion des Gehirns: Das Buch stellt einfach, kurz und immer nah an den Alltagserfahrungen Aufbau und Funktion des Gehirns dar.
  • Erkrankungen des Gehirns: Madeja geht auch auf neurologische Erkrankungen ein und erklärt diese auf verständliche Weise. Von der Nervenzelle bis zu Alzheimer.
  • Methoden der Hirnforschung: Das Buch gibt einen Überblick über die verschiedenen Methoden, die in der Hirnforschung eingesetzt werden, um die Funktionsweise des Gehirns zu untersuchen.

Die Zielsetzung des Autors

Madejas Ehrgeiz war es, ein Buch ohne Fachbegriffe vorzulegen, das ohne Vorkenntnisse verständlich ist und umfassend über das Gehirn und den neuesten Stand der Forschung informiert. Ziel des Buches ist, auch dem Laien ein grundlegendes Verständnis über das Gehirn zu entwickeln, einen knappen Überblick über die aktuelle Gehirnforschung zu geben und LeserInnen auch zu unterhalten.

Pressestimmen

"Das kleine Buch vom Gehirn" hat positive Resonanz in der Presse gefunden:

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung: "Grundbegriffe liebevoll aufbereitet. (…) Sorgfältig, ja geradezu geduldig und diszipliniert im Umgang mit der Sprache, bringt er die moderne Hirnforschung auf den Punkt. Fremdwörter tauchen quasi erst im Anhang auf - im Glossar, das allein seiner Verständlichkeit wegen die Lektüre wert ist."
  • Rhein-Main-Zeitung: "Madeja hat (…) nicht nur eine Wissens-, sondern auch eine Marktlücke gefüllt: ‘Das kleine Buch vom Gehirn. Reiseführer in ein unbekanntes Land’ ist im Februar bei C.H. Beck erschienen. (…) Nur mit einigen Skizzen und ohne Fremdwörter außer allgemein gebräuchlichen - die Fachbegriffe sind im Anhang erläutert - erklärt Madeja von der Nervenzelle bis zu Alzheimer, wie unser Hirn aufgebaut ist, wie es funktioniert und wann nicht."
  • Hörzu: "Kann man ein wissenschaftliches Buch ganz ohne Fachbegriffe schreiben? Man kann. Schon die Kapitelüberschriften zeigen, dass dieser ‘Reiseführer in ein unbekanntes Land’ auf Alltag setzt: ‘Wie sehen, hören, fühlen und anderes funktioniert’ oder ‘Was wir über Denken, Bewusstsein und Sprache wissen’. Doch Vorsicht: Zum oberflächlichen Blättern eignet sich der Band trotzdem nicht."
  • Die Welt: "Jeder Laie kann sich hier ein Bild von den faszinierenden Erkenntnissen der Hirnforschung machen."

Über den Autor

Prof. Dr. Michael Madeja, geb. 1962, ist Hirnforscher, Arzt, Professor am Fachbereich Medizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der größten privaten Förderorganisation der Hirnforschung in Deutschland, die führende Forschungszentren in den Bereichen Multiple Sklerose, Parkinson- und Alzheimer-Erkrankungen aufgebaut hat. Er gehört zu den führenden deutschen Hirnforschern und bewegt sich besonders auf dem Feld der Alzheimer-Forschung.

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