Migränebehandlung: Ein umfassender Leitfaden für Betroffene

Migräne ist eine weit verbreitete neurologische Erkrankung, die durch wiederholte, meist einseitige, pulsierende oder hämmernde Kopfschmerzen gekennzeichnet ist. Diese Kopfschmerzen können mehrere Stunden andauern und werden oft von weiteren Symptomen begleitet. Nach Spannungskopfschmerzen ist Migräne der häufigste Kopfschmerztyp. Weltweit sind laut WHO 8 % der Männer und 18 % der Frauen betroffen. In Deutschland geht man von 8 Millionen Menschen mit Migräne aus.

Was ist Migräne?

Migräne wird als eine Form des "primären Kopfschmerzes" klassifiziert, da keine zugrunde liegende pathophysiologisch fassbare oder morphologische Veränderung vorliegt. Die Beschwerden beginnen oft in den frühen Morgenstunden oder bereits beim Aufwachen.

Symptome der Migräne

Die Symptome einer Migräne sind vielfältig und können von Person zu Person variieren. Typische Begleiterscheinungen sind:

  • Kopfschmerzen: Meist einseitig, pochend oder pulsierend.
  • Überempfindlichkeit: Gegen Licht (ca. 60% der Episoden), laute Geräusche (50%) und Gerüche (10%).
  • Gastrointestinale Beschwerden: Appetitlosigkeit, Übelkeit (bis 80%) und Erbrechen (bis 50%).

Bereits vor der eigentlichen Migräneattacke treten bei etwa einem Drittel der Patienten Vorboten auf. Diese können wenige Stunden bis zu zwei Tage im Voraus auftreten und sich in psychischen, neurologischen und vegetativen Symptomen äußern, wie Müdigkeit, Überaktivität, verminderte Leistungsfähigkeit, Gähnen, Stimmungsschwankungen, Durst oder innere Unruhe.

Migräne mit und ohne Aura

Man unterscheidet zwischen Migräne ohne Aura und Migräne mit Aura. Die Migräne mit Aura ist seltener (ca. 10%). Bei dieser Form kommt es vor den Kopfschmerzen zu neurologischen Ausfallerscheinungen, meist Sehstörungen. Diese äußern sich als Flimmern, Schleiersehen oder gezackte Figuren im Gesichtsfeld; teilweise treten auch Gesichtsfeldausfälle auf. Seltener kommt es zu anderen vorübergehenden neurologischen Ausfällen wie Lähmungen, Sensibilitätsstörungen, Schwindel oder Sprachstörungen. Die Dauer dieser Aura-Symptome ist typischerweise begrenzt.

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Migräne bei Kindern

Auch Kinder im Schulkindalter können von Migräne betroffen sein (ca. 2,5 % der Kinder bis 9 Jahre, ca. 5 % bis 12 Jahre), wobei Mädchen und Jungen gleich häufig betroffen sind. Die Kopfschmerzen werden oft von starker Übelkeit, Brechreiz und/oder Bauchschmerzen begleitet. Im Unterschied zu Erwachsenen sind die Kopfschmerzattacken bei Kindern häufig kürzer, oft beidseitig und mit einer stärkeren Betonung der Begleitsymptome (Bauchschmerzen), was die Diagnose erschwert. Nach der Pubertät kommt es häufig zu einer deutlichen Besserung oder sogar zum Verschwinden der Migräne.

Triggerfaktoren

Es gibt verschiedene Faktoren und Substanzen, die einen Migräneanfall auslösen können, die sogenannten "Triggerfaktoren". Diese Migräneauslöser sind individuell sehr unterschiedlich. Zu den häufigsten Triggern gehören:

  • Alkohol: Vor allem Rotwein.
  • Wetteränderungen: Besonders abrupte Veränderungen.
  • Stress: Sowohl positiver als auch negativer Stress.
  • Schlafmangel: Unregelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus.
  • Bestimmte Nahrungsmittel: Käse, Schokolade, Zitrusfrüchte.

Sonderformen der Migräne

Neben der Migräne mit und ohne Aura gibt es noch weitere Sonderformen:

  • Basilarismigräne: Hier kommt es zusammen mit den Kopfschmerzen, die meist am Hinterkopf wahrgenommen werden, zu Schwindel, der die Kopfschmerzen überdauern kann. Teilweise auch zu Sehstörungen (Doppeltsehen) und Missempfindungen an den Extremitäten. Bei dieser Erkrankungsform ist vor allem das Gleichgewichtsorgan betroffen. Kopfschmerzen sind in den meisten Fällen ebenfalls spürbar.

Pathophysiologie der Migräne

Die Migräne ist eine komplexe Erkrankung, die durch verschiedene pathophysiologische Mechanismen hervorgerufen wird. Die einzelnen Vorgänge und deren Zusammenspiel werden intensiv erforscht, sind jedoch noch nicht abschließend geklärt.

Zusammenfassend kann Folgendes gesagt werden: Eine Migräneattacke kommt durch eine Aktivierung bestimmter Strukturen des Hirnstamms, des trigeminovaskulären Systems, zustande. Diese besteht in einer neurogenen Entzündung der harten Hirnhaut (mit den Folgen einer Gefäßerweiterung kleiner Hirnhautgefäße, Plasmaausstrom ins perivaskuläre Gewebe, Freisetzung von Entzündungsmediatoren wie Histamin, Serotonin, Prostaglandinen u.a.). Der Schmerz entsteht an der Hirnhaut durch eine lokale Gefäßerweiterung nach Ausschüttung gefäßaktiver Neuropeptide wie Substanz P und CGRP (Calcitonin-Gene-related-Peptid) durch den 5. Hirnnerv. Über die Fasern des N. trigeminus wird der Schmerz dann größtenteils weitergeleitet. Daneben ziehen einige Fasern zur Hinterwurzel des oberen Halsmarks, wodurch die häufig auftretenden Nackenschmerzen bei Migränepatienten verursacht werden.

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Eine wichtige schmerzkontrollierende Funktion scheint eine zentrale Hirmstammstruktur zu haben, das periaquäaduktale Grau (PAG). Seine vorübergehende Funktionseinschränkung scheint mitverantwortlich für die Auslösung einer Migräneattacke zu sein.

Die Aura, die vielen schweren Attacken vorausgeht, lässt sich mit der schon vor 70 Jahren vermuteten Erregbarkeitshypothese erklären ("Cortical Spreading Depression" = CSD), wonach durch eine Reizung der Hirnrinde eine flächige Depolarisation von Nervenzellen über die Hirnrinde ausgelöst wird. Die Ausbreitung dieser Erregbarkeit konnte mittlerweile auch bildlich dargestellt werden. Diese Ausbreitung bringt eine Durchblutungsminderung und die Freisetzung gefäßaktiver Neuropeptide mit sich.

Therapie der Migräne

Die Therapie der Migräne umfasst zwei Hauptsäulen: die Akuttherapie und die Prophylaxe.

Akuttherapie

Ziel der Akuttherapie ist es, die Migräneattacke möglichst schnell und vollständig zu beenden. Hierzu werden in der Regel Schmerzmittel wie Aspirin, Ibuprofen oder Paracetamol eingesetzt. Bei stärkeren Migräneattacken können auch Triptane hilfreich sein. Ergänzend können Medikamente gegen Übelkeit verabreicht werden.

Auch Akupunktur ist als nichtmedikamentöses Verfahren wirksam in der Behandlung einer akuten Migräne.

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Prophylaxe

Bei einer hohen Anzahl von Migräneattacken pro Monat kommt weiterhin die prophylaktische Therapie zum Einsatz. Diese soll langfristig die Häufigkeit und Intensität von Migräneanfällen reduzieren.

Bei der Entscheidung für den Beginn einer medikamentösen Prophylaxe sind der individuelle Leidensdruck und die Einschränkung durch die Erkrankung entscheidend. Medikamente für die prophylaktische Therapie können Betablocker, Substanzen aus der Klasse der antiepileptischen Medikamente, Antidepressiva oder einige Blutdrucksenker (Ca-Antagonisten) sein. In seltenen Fällen, v.a. bei „komplizierter Migräne“, d.h.

Laut nationalen Leitlinien soll die medikamentöse Therapie durch nichtmedikamentöse Verfahren ergänzt oder sogar ersetzt werden. Regelmäßiger Ausdauersport wird empfohlen. Ziel der Migräneprophylaxe ist eine Reduktion von Häufigkeit, Dauer und Intensität der Migränekopfschmerzen sowie die Vermeidung von Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch.

Nach sorgfältiger Abwägung kann in einigen Fällen einer chronischen Migräne eine chronische Stimulation des N. occipitalis major (ONS) eingesetzt werden. Seit 2011 ist hierfür ein Neurostimulator zugelassen. Die Durchführung ist zur Zeit jedoch nur im Rahmen von Studien zu empfehlen. Auch nichtinvasiv kann eine Neurostimulation erfolgen, die dann an Ausläufern des N. vagus (z.B. über eine Ohrelektrode) oder des N. trigeminus erfolgt. Es gibt Verfahren mit repetitiver transkranieller Stimulation (rTMS) oder Stimulation über die Haut mittels TENS. Hierbei soll die kortikale Erregbarkeit und damit der Kopfschmerz v.a. bei Migräne mit Aura reduziert werden.

Medikamenteninduzierter Kopfschmerz

Dies beschreibt einen chronischen, d.h. mindesten 15 Tage pro Monat auftretenden Kopfschmerz bei Übergebrauch von Schmerz- oder Migränemitteln (an 10-15 Tagen pro Monat, seit ≥ 3 Monaten). Laut DGN kann der Übergebrauch jeglicher Kopfschmerzmittel (Analgetika, Ergotamin, Triptane, Benzodiazepine, Opioide, Barbiturate) zur Entwicklung eines Kopfschmerzes führen.

Betroffene Patienten entwickeln meist einen diffusen holokraniellen, dumpf drückenden Kopfschmerz ohne vegetative Begleiterscheinungen. Migränepatienten mit Triptanübergebrauch entwickeln häufig zunächst eine Zunahme der Migränefrequenz und später einen pulsierenden klopfenden Kopfschmerz, teilweise in Verbindung mit Übelkeit. Die für die Entwicklung des Kopfschmerzes bei Medikamentenübergebrauch kritischen Einnahmedauer und -frequenz sind am kürzesten und niedrigsten für Triptane und Mutterkornalkaloide und länger und höher für Analgetika. Therapeutisch muss ein Medikamentenentzug erfolgen. Überbrückend müssen meist andere Medikamente, teilweise auch Cortison, eingesetzt werden.

Abgrenzung zu anderen Kopfschmerzarten

Kopfschmerzen, auch Cephalgie genannt, sind weit verbreitet. Dabei unterscheidet man zwischen symptomatischen Kopfschmerzen und primären Kopfschmerzen. Die Ursachen der symptomatischen Kopfschmerzen sind meist eine Erkältung oder die Menstruation.

Formen von Kopfschmerzen

Primäre Kopfschmerzen sind ein eigenständiges Krankheitsbild. Am häufigsten sind Spannungskopfschmerzen. Meist schmerzen Schläfen oder Hinterkopf. Die Beschwerden dieser Kopfschmerzen nehmen bei körperlicher Anstrengung nicht zu und werden nicht durch Symptome wie Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit begleitet. Ganz anders bei der Migräne, wo diese Begleiterscheinungen zum Anfall dazu gehören.

Cluster-Kopfschmerz wird als stechend, bohrend und brennend empfunden und sitzt hinter einem Auge. Die Anfälle treten zeitlich gehäuft in so genannten Clustern auf und die Kopfschmerzen dauern dann bis zu drei Stunden.

Wann zum Arzt?

Setzen die Kopfschmerzen plötzlich ein, halten länger an und zeigen sich zu den Schmerzen begleitende Symptome wie Bewusstseinsstörungen, Sehstörungen oder sogar Lähmungen, sollte man einen Arzt aufsuchen.

Diagnose und Behandlung

Zur Diagnose ist es häufig ratsam, ein Tagebuch zu führen, wann die Kopfschmerzen auftreten. So kann sich der Arzt ein Bild von der Art und Häufigkeit der Schmerzen im Kopf machen und mögliche Auslöser der Kopfschmerzen erkennen. Zudem kann er so Kopfschmerzen aufgrund von Migräne oder andere Ursachen ausschließen und die perfekte Art der Behandlung verordnen.

Spannungskopfschmerzen

Spannungskopfschmerz ist die häufigste Form von Kopfschmerz. Rund 90 Prozent der Deutschen haben einen Spannungskopfschmerz schon einmal am eigenen Körper erfahren. Im Gegensatz zu anderen Kopfschmerzen wie Migräne oder Cluster Kopfschmerz sind die Schmerzen bei einem Spannungskopfschmerz meist nicht so stark, dass sie den Betroffenen bei der Ausübung seines Alltags behindern. Dennoch leiden die Patienten unter dieser Störquelle im Hintergrund. Treten die Schmerzen häufiger als an 15 Tagen im Monat auf, gelten sie als chronisch. Besonders dann sollte eine Behandlung gegen die Kopfschmerzen erfolgen.

Zu den Ursachen der Spannungskopfschmerzen zählen vor allem Muskelverspannungen. Diese können im Bereich von Schultern und Nacken, aber auch an den Augen- und Gesichtsmuskeln auftreten. Langes Arbeiten am Schreibtisch und vorm Computer kann diese Verspannungen und somit Kopfschmerzen auslösen. Auch Stress erhöht das Risiko für Spannungskopfschmerzen.

Oft sind Entspannungstechniken und Sport bereits die beste Schmerztherapie gegen den Spannungskopfschmerz. So lösen sich verkrampfte Muskeln in Schultern und Nacken und führen dazu, dass die Kopfschmerzen nachlassen.

Migräne Diagnose

Zur Diagnose der Migräne fragt der Arzt Intensität, Art der Schmerzen und die Anfallshäufigkeit ab. Er achtet auch auf Trigger-Faktoren: In einigen Fällen lösen Stress, Alkohol, Schlafmangel, das Auslassen einer Mahlzeit, Wetterumschwünge oder bestimmte Nahrungsmittel einen Anfall aus und verursachen die starken Kopfschmerzen. Mit Hilfe von bildgebenden Verfahren wie Magnetresonanz- oder Computertomografie (MRT, CT) und einer Blutuntersuchung schließt er andere Ursachen für den Kopfschmerz aus.

Nach der Diagnose verordnet der Arzt zur Behandlung der Migräne und Symptome Medikamente wie Aspirin, Ibuprofen, Paracetamol oder Triptane. Auch Mittel gegen die Übelkeit sind bei der Therapie anzuraten. Eine Therapie kann durch das Erlernen einer Entspannungsmethode oder eine Ernährungsumstellung unterstützt werden, z.B. im Rahmen einer multimodalen Schmerztherapie.

Spezialisten und Anlaufstellen

Häufig vergehen mehrere Monate, bis Patienten, die unter Migräne leiden, einen Termin beim Spezialisten bekommen. Daher gilt es, die Zeit mit dem Arzt dann auch so gut wie möglich zu nutzen. Hilf dem Migräne-Arzt, indem du dein Beschwerdebild so genau wie möglich schilderst und alle notwendigen Unterlagen zum Termin mitbringst.

Erster Ansprechpartner ist immer der Hausarzt. Die Verbindung aus Aura und Kopfschmerzen, eine wesentliche Symptomatik der Migräne, ist neurologischer Art und von daher dem Fachgebiet der Neurologie zugeschrieben. Leidest du unter sehr starken Migräneattacken und das schon über einen langen Zeitraum hinweg? Bei chronischer Migräne und auch dann, wenn sich das Schmerzgeschehen kontinuierlich steigert und immer mehr und stärkere Medikamente notwendig sind, kann ein ausgebildeter Schmerztherapeut eine Anlaufstation für dich sein. Wenn du auf die Erfolge der Alternativmedizin vertraust, kannst du auch einen Migräne-Spezialisten auf diesem Gebiet aufsuchen, zum Beispiel einen Akupunkteur oder einen Chiropraktiker.

Nach der Ärztestatistik der Bundesärztekammer gab es im Jahr 2016 43.618 berufstätige Allgemeinmediziner und 6.810 Neurologen in Deutschland. Den richtigen Migräne-Spezialisten für die Diagnostik und Behandlung deiner Migräne zu finden, kann somit etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Fachgesellschaften und Adressen

Bei der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG), der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (DGSS) sowie der regional zuständigen Ärztekammer kannst du Adressen von Migräne-Spezialisten erfragen. Dazu müssen häufig nur in einer Suchmaske Postleitzahl, Wohnort und Behandlungsbereich (zum Beispiel „Schmerz“) angeklickt werden und du erhälst eine Auswahl an Adressen, an die du dich wenden kannst.

Hast du die Entscheidung getroffen, der Migräne den Kampf anzusagen, aber noch nicht den richtigen Experten an deiner Seite? Viele Patienten sind mit der Art und Weise, wie das Gespräch mit dem Arzt abläuft, unzufrieden. Das kann zum Beispiel daran liegen, dass sie sich unverstanden fühlen oder sie nicht alle Fragen stellen konnten, weil der Arzt unter Zeitdruck stand. Durch stichhaltige Informationen zum Ablauf der Kopfschmerzen kannst du dem Migräne-Arzt dabei helfen, sich ein umfangreiches Bild über die Beschwerden zu machen und eine zuverlässige Diagnose zu stellen.

Migränetagebuch

Um den Verlauf deiner Migräne zu dokumentieren, kann das Führen eines Migränetagebuchs sehr sinnvoll sein. Darin notierst du neben der Schmerzdauer und -stärke sowie des Schmerzcharakters auch individuelle Einflussfaktoren wie zum Beispiel wenig Schlaf, Stress oder ungeregelte Tagesabläufe. Bereite deine Krankengeschichte so ausführlich und vollständig wie möglich vor.

Spezialisierte Einrichtungen

Einige Kliniken und Ambulanzen haben sich auf die Behandlung von Kopfschmerzen und Migräne spezialisiert. Dazu gehören:

  • Neurologisch-verhaltensmedizinische Schmerzklinik Kiel: Bietet spezielle Therapien für Migräne mit und ohne Aura, Migräne-Komplikationen, chronische Spannungskopfschmerzen, Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch, Clusterkopfschmerz, Nervenschmerz und Rückenschmerz.
  • Kopfschmerzambulanz des UKE (Hamburg): Behandelt Patienten mit jeglicher Art von primären oder sekundären Kopf- und/oder Gesichtsschmerzen und ist spezialisiert auf Migräne, Spannungskopfschmerzen, Trigemino-autonome Kopfschmerzen, Trigeminusneuralgie und weitere seltene Kopf- und Gesichtsschmerzerkrankungen.
  • Interdisziplinäres Universitätsschmerzzentrum Universitätsklinikum Carl Gustav Carus (Dresden)

DMKG-Kopfschmerzexperten

Die DMKG unterstützt Betroffene bei der Suche nach einer Behandlung mit einer Auflistung von Ärzt:innen, Psycholog:innen, Physiotherapeut:innen und Kliniken mit spezialisierten Sprechstunden und stationären Angeboten. Die Liste beruht aktuell auf einer Selbstauskunft von DMKG-Mitgliedern und wird künftig durch eine Liste ersetzt, die nur noch Behandelnde aufführt, die das Kopfschmerz­zertifikat der DMKG erworben haben. Diese sind durch den Zusatz „Zertifizierter DMKG-Kopfschmerzexperte“ gekennzeichnet. Die Inhaber:innen des Zertifikats haben Fortbildungspunkte erworben, in einem Kopfschmerzzentrum hospitiert und ihre Kenntnisse in Arztbriefen und einem Fachgespräch überprüfen lassen. Auch zertifizierte Kliniken werden künftig aufgeführt.

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