Schwarzkümmelöl: Studien, Wirkungen und Anwendung

Schwarzkümmel (Nigella sativa), im Altertum als Allheilmittel angesehen, erlebt eine Renaissance als Naturheilmittel. Seine Samen, die sogar den Pharaonen als Grabbeigabe dienten, sind reich an wertvollen Inhaltsstoffen. Dieser Artikel beleuchtet die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Wirkungen von Schwarzkümmelöl und seine Anwendung bei verschiedenen Beschwerden.

Was ist Schwarzkümmelöl?

Schwarzkümmelöl wird aus den Samen des echten Schwarzkümmels (Nigella sativa) gewonnen, einer krautigen Einjahrespflanze, die in Südeuropa, Nordafrika und Südostasien verbreitet ist. Trotz seines Namens ist Schwarzkümmel weder mit Kümmel noch mit Kreuzkümmel verwandt. Durch Kaltpressung der Samen werden ein fettes Öl und ein ätherisches Öl gewonnen. Das fette Öl enthält über 100 verschiedene Inhaltsstoffe, darunter ungesättigte Fettsäuren (Linolsäure, Ölsäure), Saponine, Alkaloide (Nigellicin, Nigellidin) und Vitamine (Riboflavin, Thiamin, Vitamin E). Ein prominenter Bestandteil des ätherischen Öls ist das Thymochinon, dessen Gehalt bis zu 30 Prozent betragen kann.

Die Inhaltsstoffe und ihre Wirkung

Die moderne Medizin steht auf einem gut ausgebauten wissenschaftlichen Fundament. Noch nie wurde so viel Geld für Patienten ausgegeben und die Zahl der behandelnden Ärzte ist auf einem neuen Höchststand. So hat sich von 1990 bis 2015 bei einer konstanten Bevölkerung die Zahl der berufstätigen Ärzte in Deutschland von 237.700 auf 371.300 erhöht. Obwohl die Diagnosemethoden und die Behandlungsstrategien bestens durch Biochemie, Molekularbiologie und Physik begründet sind, wächst die Zahl derjenigen, die bereit sind, an Heilpraktiker ein kleines Vermögen zu zahlen. Vor diesem Hintergrund stellt sich deshalb die Frage: Ist es gerechtfertigt, dem Schwarzkümmel Aufmerksamkeit zu widmen?

Schwarzkümmelöl, dessen Hauptbestandteil Thymoquinon ist, kann sich auf unterschiedliche Weise günstig auf Ihre Gesundheit auswirken.

Beginnen wir mit den Saponinen. Diese enthalten an pflanzliches Cholesterol gebundene Zuckermoleküle. Das Besondere an diesen Molekülen ist nun, dass die eine Molekülseite wasserunlöslich (hydrophob), die andere aber wasserlöslich (hydrophil) ist. Damit sind die Saponine Seifenmoleküle (lat. Sapo = Seife), die die Oberflächenspannung des Wassers erniedrigen und die außerdem in die Zellmembranen von mikrobiellen Parasiten Löcher „bohren“. Dadurch wird eine antifungale und antimikrobielle Wirkung der Saponine verständlich. Dazu passt auch, dass die Bildung der Saponine durch Pflanzen mit dem Schutz vor Insektenfraß erklärt wird.

Lesen Sie auch: Kann ein Anfall tödlich sein?

Ungesättigte Fettsäuren sind essentielle Nahrungsbestandteile, weil sie vom menschlichen Stoffwechsel nicht oder nur in einem ungenügenden Maße gebildet werden. Die im Schwarzkümmelöl reichlich enthaltene Linolsäure (50-60 Prozent) ist eine Quelle für die Bildung der körpereigenen Prostaglandine. Diese sind Botenstoffe des Immunsystems und haben außerdem eine relaxierende Wirkung auf verschiedene Muskeln. Deshalb können Prostaglandine auch zur Geburtseinleitung eingesetzt werden. Durch ihre „Weichmacher-Wirkung“ auf bestimmte Muskeln können sie aber Verkrampfungen der Bronchien lösen.

Obwohl das Thymochinon den Chemikern schon seit über 100 Jahren bekannt ist, wurde es als Bestandteil des Schwarzkümmels erst viel später entdeckt. Ihm wird eine antiallergische, antioxidative und antikanzerogene Wirkungen nachgesagt. Deshalb wurde dem Thymochinon in den letzten Jahrzehnten eine besondere wissenschaftliche Aufmerksamkeit gewidmet. Sucht man in der renommierten Datenbank Pubmed nach wissenschaftlichen Arbeiten über das Thymochinon, gibt es nur wenige bis zum Anfang der neunziger Jahre. Danach sind bis zum Oktober 2016 mehr als 600 Arbeiten gelistet. Thymochinon repräsentiert auch einen molekularen Baustein, dem im zellulären Energiestoffwechsel als Bestandteil des Coenzym Q („DoppelherzR aktiv Coenzym Q10“) eine wichtige Rolle zukommt. Ähnlich den Vitaminen A und E ist Thymochinon ein Antioxidans. Seine Wirkung beruht hauptsächlich darauf, dass es in den Zellen gebildete toxische Sauerstoffradikale inaktiviert. Außerdem scheint Thymochinon mit bestimmten Opioid-Rezeptoren des Nervengewebes zu reagieren und dadurch eine dämpfende Wirkung auf Epilepsie auszuüben. Nach anderen Ergebnissen hat Thymochinon eine Schutzfunktion gegenüber der Leber. Mit sehr zahlreichen Studien wurde eine mögliche Antikrebs-Aktivität des Thymochinons untersucht. Es wurde gefunden, dass Thymochinon intrazelluläre Signalketten beeinflusst, die an der Umwandlung von Zellen in Krebszellen beteiligt sind. Darmkrebszellen, die zusätzlich mit Thymochinon „behandelt“ wurden, reagieren empfindlicher auf Zytostatika.

Anwendungsgebiete von Schwarzkümmelöl

Schwarzkümmelöl wird traditionell zur Behandlung von Atemwegs- und Magen-Darm-Problemen empfohlen. Negative Effekte bei oraler Aufnahme sind nicht bekannt. Seine Ernährungswissenschaftler hatten nämlich gefunden, dass Mäuse, die normalerweise stark allergisch auf ein Eiweiß des Hühnereis (Ovalbumin) reagieren, kaum eine Reaktion zeigten, wenn das Eiweiß zusammen mit etwas Thymochinon verfüttert wurde. Diese antiallergische Wirkung des Thymochinons wird mit einer Beeinflussung der Opioid-Rezeptoren erklärt.

Die Studienlage dazu, ob die Behauptung einer krebsvorbeugenden Eigenschaft von Schwarzkümmelöl aufgestellt werden kann, ist relativ dünn. Vor allem fehlen belastbare Aussagen darüber, ob eine regelmäßige Anwendung das Krebsrisiko tatsächlich messbar reduzieren kann. Vermutlich ergibt sich ein gewisser schützender Effekt aus der antientzündlichen und abwehrunterstützenden Eigenschaft der Pflanze. Ob Schwarzkümmelöl die Entstehung bösartiger Tumore aber tatsächlich direkt hemmen und eine Rolle in der Krebstherapie spielen könnte, ist aktuell Gegenstand intensiver Forschungen.

Auch für Haustiere ist Schwarzkümmelöl geeignet. Insbesondere die entzündungshemmenden Eigenschaften können bei Haustieren unterstützend wirken. In Schwarzkümmelöl sind einige Stoffe wie u.a. Terpene in kleinen Mengen vorhanden. Katzen fehlen wichtige Enzyme, um diese Stoffe in ihrem Organismus zu verarbeiten. Selbst kleine Mengen Öl können bei Katzen eine Vergiftungserscheinung auslösen. Der Einsatz von Schwarzkümmelöl ist bei Hunden und Pferden unbedenklich. Das pure Öl wird einfach in das Trinkwasser gegeben oder unter das Futter gemischt.

Lesen Sie auch: Cortison-Therapie bei Epilepsie im Detail

Im Folgenden werden einige Anwendungsgebiete näher beleuchtet:

Epilepsie

Thymochinon könnte antiepileptische Effekte bei Kindern mit refraktären Anfällen haben.

In einer doppelblinden Crossover-Studie erhielten 22 Kinder mit refraktärer Epilepsie Thymoquinon (1 mg/kg) als adjuvante Therapie oder Placebo über vier Wochen. Nach einer zweiwöchigen Auswaschperiode erhielten sie erneut Thymoquinon oder Placebo für weitere vier Wochen. Die Anfallsfrequenz reduzierte sich signifikant in der Thymoquinon-Gruppe im Vergleich zur Placebo-Gruppe (P=0,04). Auch die elterliche Zufriedenheit war signifikant höher in der Thymoquinon-Gruppe (P=0,03).

Hauterkrankungen

Schwarzkümmelöl kann bei verschiedenen Hautproblemen eingesetzt werden:

  • Akne: Eine irakische Studie aus dem Jahr 2010 untersuchte die positiven Wirkungsweisen von Schwarzkümmelöl auf Akne. An dieser Studie nahmen insgesamt 93 Patienten im Alter zwischen 13 und 23 Jahren teil. Die Probanden litten an mäßigen Aknebeschwerden im Gesicht. Über einen Zeitraum von 2 Monaten nutzten 47 Patienten Schwarzkümmelöl, 46 Probanden verwendeten eine Kontrolllösung ohne Schwarzkümmel. Nach Ablauf des Studienzeitraumes stellten die Forscher eine signifikante Verringerung der Aknezeichen und Entzündungen fest. Bei der Kontrollgruppe war keine Verbesserung zu erkennen.
  • Ekzeme: Bei Patienten mit Handekzemen besserten sich in einer randomisierten Doppelblindstudie unter topischer Behandlung mit einer 2 %igen Schwarzkümmel-Ölzubereitung über 4 Wochen das Ekzem und die Lebensqualität ebenso gut wie unter einer lokalen Cortison-Applikation und schneller als unter der Behandlung mit einer pH-5-Lösung. In Anbetracht der geringeren unerwünschten Wirkungen auf die Haut könnte sich die Zubereitung als alternative Option zur Cortisontherapie von Handekzemen eignen.
  • Weitere Hauterkrankungen: Es gibt Berichte über positive Effekte von Schwarzkümmelöl bei der Wundheilung sowie bei Hauterkrankungen wie Psoriasis und Vitiligo.

Atemwegserkrankungen und Allergien

  • Asthma: Die Wirkung von Schwarzkümmelöl auf Asthmabeschwerden untersuchten die Forscher Boskabady et al. An der Studie nahmen 29 Patienten mit Asthma teil. Diese wurden nach dem Zufallsprinzip in eine Kontrollgruppe mit 14 Patienten und eine Studiengruppe mit 15 Patienten eingeteilt. Während die Kontrollgruppe ein Placebo einnahmen, wurde der Studiengruppe ein Extrakt aus Schwarzkümmel verabreicht. Die Studie wurde über einen 3-monatigen Zeitraum durchgeführt. Am Ende der Studie stellten die Forscher fest, dass sich die Asthmasymptome, die Häufigkeit der Symptome sowie die Atemnot in der Brust im Vergleich zum Beginn der Studie bei der Studiengruppe signifikant verbesserten. Die Forscher fassten zusammen, dass Schwarzkümmelöl bei einer regelmäßigen Einnahme prophylaktisch und unterstützend aus Asthmasymptome wirken kann.
  • Allergische Rhinitis: In je einer Studie besserten Schwarzkümmel-Öl-Nasentropfen die Beschwerden bei Patienten mit allergischer Rhinitis und positivem Hauttest und bei geriatrischen Patienten mit Nasentrockenheit oder verstopfter Nase (z. B. durch Verkrustungen).

Rheumatoide Arthritis

Ob Schwarzkümmelöl wirklich bei rheumatoider Arthritis helfen kann, untersuchte eine klinische Studie der Universität Kairo. An dieser Studie nahmen insgesamt 40 weibliche Patienten teil, die an rheumatoider Arthritis litten. Die Einnahme von Schwarzkümmelöl in Kapseln erfolgte innerhalb eines 1-monatigen Zeitraums. Nach Ablauf des Studienzeitraumes beurteilten die Forscher die Krankheitsaktivität. Nach einer regelmäßigen Einnahme von Nigella Sativa verringerte sich die rheumatoide Aktivität signifikant. Darüber hinaus wurde eine deutliche Verbesserung der geschwollenen Gelenke und der morgendlichen Steifheit festgestellt. Schwarzkümmelöl besitzt demnach große Potentiale bei der unterstützenden Behandlung von rheumatoider Arthritis.

Lesen Sie auch: Ein umfassender Leitfaden zur idiopathischen generalisierten Epilepsie

Diabetes Mellitus

In der Studie von A. Benhaddou-Andaloussi et al. wurde die antidiabetische Wirkung von Schwarzkümmelöl an diabetischen Rennmäusen untersucht. Über 4 Wochen wurde den Rennmäusen das Schwarzkümmelöl über eine Magensonde verabreicht. Zusätzlich wurde eine diabetische Kontrollgruppe beobachtet, die kein Schwarzkümmelöl einnahm. Am Ende der Studie wurde ein oraler Glukosetoleranztest durchgeführt. Dieser zeigte, dass Schwarzkümmelöl einen positiven Effekt auf die Blutzuckerwerte hat. Eine tägliche Einnahme von Nigella Sativa führte zu einer allmählichen Abnahme des Blutzuckerspiegels. Die indischen Forscher um A. O. Bamosa führten eine Studie an insgesamt 94 Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 durch, um die Potentiale von Schwarzkümmelöl zu erforschen. 3 Monate lang nahmen die Probanden Schwarzkümmelöl oral ein. Durch eine regelmäßige Überprüfung des Nüchternblutzuckers wurde die Wirkung von Nigella Sativa überprüft. Schon eine niedrige Dosierung von 2 g Schwarzkümmelöl pro Tag zeigte einen positiven Effekt auf den Blutzuckerspiegel.

Pilzinfektionen

Der Forschungsbericht von E. M. Yimer et al. fasst zusammen, dass Schwarzkümmelöl hauptsächlich durch den Inhaltsstoff Thymochinon eine antimykotische, daher eine pilzabtötende Wirkung besitzt.

Herz-Kreislauf-System

In einer Placebo kontrollierten Studie wurde die Wirksamkeit der Behandlung von Bluthochdruck mit Nigella Sativa untersucht und bestätigt. 119 Teilnehmer zwischen 35 und 50 Jahren mit leichtem Bluthochdruck nahmen 2 Mal täglich in einem 8-wöchigen Zeitraum Schwarzkümmelöl oral ein. Am Ende der Studie konnten die Forscher F. Dehkordi und A. Kamkhah feststellen, dass die regelmäßige Einnahme von Schwarzkümmelöl den Bluthochdruck der Teilnehmer im Vergleich zum Beginn der Studie signifikant verringerte. Eine pakistanische Studie untersuchte den Effekt von Nigella Sativa auf Hyperlipidämie. Bei einer Hyperlipidämie ist der Cholesterinspiegel, die Triglyceriden und die dazugehörigen Lipoproteinen im Blut erhöht, Blutgefäße können dabei durch Cholesterinablagerung verengen. Bei einer fehlenden Behandlung entstehen Durchblutungsstörungen. In der Studie wurden 84 Albino-Ratten täglich ein Schwarzkümmel-Extrakt verabreicht. Am Ende der Studie stellten die Forscher um S. A. Ali fest, dass Nigella Sativa die Entwicklung von Hyperlipidämie signifikant niedriger war.

Krebs

Die Forscher um E. S. Al-Sheddi et al. untersuchten den positiven Effekt von Schwarzkümmel an menschlichen Lungenkrebszellkulturen. Die Forscher testeten dabei Schwarzkümmelsamenextrakte und ein hochwertiges Öl. Sie konnten dabei feststellen, dass sowohl Extrakte als auch Öl aus Schwarzkümmel eine zytotoxische Wirkung auf die Zellen haben. Die bedeutet, dass Schwarzkümmelöl bei der Neutralisierung und Abtötung von menschlichen Krebszellen in der Lunge unterstützend wirken kann. Die Forscher K. Effenberger-Neidnicht und R. Schobert stellten die These auf, dass der Hauptwirkstoff Thymochinon einen unterstützenden Effekt auf Doxorubicin und somit auf die erfolgreiche Krebsbehandlung hat. In dieser Labor-Studie wurde eine Kombination von Doxorubicin und Thymochinon an menschlichen Krebszellen getestet. Dabei konnten die Forscher feststellen, dass die Kombination der beiden Stoffe apoptotisch wirkt und daher den Zelltod von Krebszellen fördert.

Anwendung und Dosierung

Schwarzkümmelöl kann auf verschiedene Arten eingenommen werden:

  • Innerlich: Schwarzkümmel kann gemahlen als Gewürz oder aber auch als Öl in zahlreichen Gerichten verwendet werden und verleiht einen leicht nussigen Geschmack. Schwarzkümmelöl kann gemahlen als Gewürz oder aber auch als Öl in zahlreichen Gerichten verwendet werden und verleiht einen leicht nussigen Geschmack.
  • Äußerlich: als Creme, Lotion oder direkt als Öl

Die Tagesdosis beträgt bis zu 3 g Samen oder Samenöl.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Wie bei fast allen Nahrungsergänzungsmitteln gilt: Die Auswahl ist riesig! Sie tun Ihrer Gesundheit nur dann etwas Gutes, wenn Sie auf ein hochwertiges Produkt zurückgreifen. Das gilt übrigens für alle Darreichungsformen. Zur Verfügung stehen Ihnen:

  • Kapseln
  • Öle
  • Cremes
  • Salben

Zunächst erkennen Sie ein hochwertiges Präparat u. a. an dem Händler, bei dem Sie es bestellen. Sofern Sie online bestellen, verzichten Sie auf Online-Händler, die

  • einen Firmensitz im außereuropäischen Ausland haben und keine deutsche Niederlassung unterhalten,
  • kein Impressum angegeben haben,
  • keine Festnetznummer oder gar keine Telefonnummer nennen,
  • mit unrealistischen Wirkversprechen werben.

Achten Sie aber nicht nur auf den Händler, sondern nehmen Sie ruhig auch den Hersteller unter die Lupe. Gibt es Bewertungen? Bietet der Produzent seine Erzeugnisse auch in den bekannten Geschäften, zum Beispiel großen Drogerieketten an? Werden Ihnen gut verständliche Informationen zum Produkt präsentiert? Nur wer umfassend und transparent informiert, ist auch vertrauenswürdig. Hier können Sie sicherlich zurecht auf gute Qualität setzen.

tags: #epilepsie #und #nigella #sativa