Facharzt für Neurologie in Erfurt: Eine Analyse von Patientenbewertungen

Die Wahl eines geeigneten Facharztes für Neurologie ist ein wichtiger Schritt für Patienten, die neurologische Betreuung in Anspruch nehmen möchten. In Erfurt gibt es eine Vielzahl von Praxen und Kliniken, die neurologische Leistungen anbieten. Um Patienten bei ihrer Entscheidung zu unterstützen, werden im Folgenden verschiedene Bewertungen und Erfahrungen im Zusammenhang mit neurologischen Fachärzten und Einrichtungen in Erfurt analysiert. Dabei werden sowohl positive als auch negative Aspekte berücksichtigt, um ein umfassendes Bild der Versorgungssituation zu vermitteln.

Vielfalt neurologischer Einrichtungen in Erfurt

In Erfurt finden sich diverse neurologische Einrichtungen, darunter:

  • Praxis Dr.med. Wallstr.
  • Privatpraxis Dr.med. Melchendorfer Str. (mehrfach genannt)
  • Praxis Dr.med. Elisabethstr.
  • Praxis Dr.med. Nordhäuser Str. (mehrfach genannt)
  • Moskauer Str.
  • Dr. med. Puschkinstr.
  • Windthorststr.
  • Goethestr.
  • Praxis Dr.med. Wilhelm-Külz-Str.
  • Praxis Dr.med. Bahnhofstr.
  • HELIOS Klinikum Erfurt

Diese Liste, die verschiedene Adressen und Praxisnamen umfasst, deutet auf eine gewisse Auswahl an neurologischer Versorgung in der Stadt hin.

Positive Erfahrungen und Lob

Einige Patienten berichten von sehr positiven Erfahrungen in neurologischen Abteilungen Erfurter Kliniken. Besonders hervorgehoben werden:

  • Gute Erfahrungen in der Neurologie (Schlaganfallpatienten): Ärzte, Schwestern und Pfleger kümmerten sich liebevoll um die Patienten und verfügten über sehr gute fachliche Kenntnisse. Angehörige wurden umfassend informiert.
  • Lob für das Team Intensivtherapie 1: Pfleger und Schwestern kümmerten sich rührend um einen Patienten, der fast 4 Wochen auf der Intensivstation lag. Die Ärzteschaft war ansprechbar und informierte die Angehörigen. Die Physiotherapie trug zu Fortschritten bei.
  • Freundlicher Empfang und Information: Eine Patientin wurde auf der NEU 1 freundlich empfangen und über Abläufe informiert.
  • Gute Information der Angehörigen bei Schlaganfall: Angehörige eines Schlaganfallpatienten wurden jederzeit gut über seinen Zustand informiert.
  • Lebensrettende Behandlung durch Neuroradiologen: Ein Patient wurde nach einer Thrombose im Kopf und einer Stauungsblutung per Hubschrauber eingeflogen und von Ärzten und Personal auf der Intensivstation rührend versorgt. Der Chefarzt der Neuroradiologie rettete dem Patienten das Leben. Das Personal verfügte über hohe Fachkompetenz und die Schwestern waren freundlich.
  • Positive Erfahrung mit Operation durch Prof. Eßer und Prof. Rosahl: Ein Patient entschied sich für eine Operation in Erfurt, da er bereits im telefonischen Vorgespräch eine individuelle und kompetente Beratung erfuhr. In einem weiteren Gespräch vor Ort wurden alle Risiken, persönliche Eigenschaften und Zielvorstellungen der OP besprochen. Der Patient fühlte sich als Mensch ernst genommen. Die Unterbringung in der Privatabteilung der Heliosklinik wurde als angenehm empfunden.
  • Zufriedenheit mit neurologischer Behandlung im HELIOS Klinikum Erfurt: Ein Patient war mit seinem einwöchigen Aufenthalt im HELIOS Klinikum Erfurt sehr zufrieden. Freundliche Schwestern und Pfleger sowie kompetente und verständliche Erklärungen des Arztes wurden positiv hervorgehoben.
  • Behandlung von CIDP mit Immunglobulinen und Physio: Bei einem Patienten mit CIDP wurde nach Interventionen die Behandlung mit Immunglobulinen und Physio begonnen.

Diese Erfahrungsberichte heben die Kompetenz des medizinischen Personals, die gute Betreuung und die umfassende Information der Patienten und Angehörigen hervor. Besonders die Intensivstationen und die Neuroradiologie scheinen in einigen Fällen sehr gute Arbeit zu leisten.

Lesen Sie auch: Erfahrungen mit Dr. med. Michael Kraus: Eine Analyse

Negative Erfahrungen und Kritik

Neben den positiven Berichten gibt es auch eine Reihe von negativen Erfahrungen und Kritikpunkten, die Patienten in Bezug auf neurologische Behandlungen in Erfurt geäußert haben:

  • Unfreundliche Behandlung durch eine Schwester: Eine Patientin wurde bei der nachträglichen Abholung einer Liegebescheinigung von einer Schwester unfreundlich behandelt.
  • Lange Wartezeiten in der Notaufnahme: Eine Patientin musste mit Verdacht auf eine Transitorisch Ischämische Attacke bzw. Verdacht auf Apoplex mit Aphasie ca. 6 Stunden in der Notaufnahme warten.
  • Oberflächliche Reinigung und schlechte Verpflegung: Die Reinigung wurde als oberflächlich und die Verpflegung als mangelhaft kritisiert.
  • Schnelles "Abschreiben" von Patienten: Ein Patient bemängelte, dass Patienten schnell psychisch abgeschrieben werden, insbesondere wenn sie jünger als 50 Jahre sind.
  • Mangelhafter Entlassungsbrief: Der Entlassungsbrief wurde als einfacher Zettel ohne wichtige Informationen wie Aufenthaltsdauer, Station oder Krankenhaus beschrieben.
  • Unfreundliche und genervte Schwestern: Ein Patient fühlte sich nicht wohl und nicht ernstgenommen. Die Schwestern wurden als unfreundlich und genervt wahrgenommen.
  • Mangelnde Planung bei MS-Ausschlussdiagnostik: Ein Patient wartete 8 Wochen auf einen Termin zur MS-Ausschlussdiagnostik, aber es war nichts geplant. Es gab keine Aufklärung oder Beratung. Der Patient hatte das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden.
  • Unzufriedenheit mit der Behandlung nach Arbeitsjahren: Ein Patient hatte das Gefühl, nach jahrzehntelangen Arbeitsjahren nicht angemessen behandelt zu werden.
  • Ablehnung einer Kortisoninfusion und Entlassung ohne Therapie: Eine MS-Patientin mit Sehstörungen wurde ohne einen Neurologen zu sehen und ohne Therapie nach 2 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen.
  • Inhumane Behandlung und Geldmacherei: Ein Patient kritisierte die inhumane Behandlung und warf der Klinik Geldmacherei vor. Es wurden mehrfache Untersuchungen ohne Information über Behandlungsstrategien durchgeführt.
  • Arroganz und Schnippigkeit der Ärzte: Ein Patient wurde mit Verdacht auf Meningitis in ein Mehrbettzimmer untergebracht und musste nach Schmerzmitteln betteln.
  • Lange Wartezeit in der Notaufnahme trotz Dringlichkeitsstufe Orange: Ein Patient wartete 5 Stunden in der Notaufnahme, obwohl die Dringlichkeitsstufe Orange war.
  • Nicht erkannter anaphylaktischer Schock und oberflächliche Behandlung einer Gesichtslähmung: Ein anaphylaktischer Schock wurde nicht erkannt und eine Gesichtslähmung wurde nach Schema F behandelt. Der Patient wurde in schlechtem Zustand entlassen und erhielt keine benötigte Medikation.
  • Unfreundliches und menschenherabwürdigendes Pflegepersonal: Eine ältere Patientin erlebte unfreundliches, patziges und menschenherabwürdigendes Verhalten des weiblichen Pflegepersonals auf der Station Neurologie/Schlaflabor.
  • Behandlung bestand aus "Absitzen" in der Klinik ohne Diagnose oder Abhilfe: Ein Patient verbrachte 9 Tage in der Klinik ohne Diagnose oder Abhilfe.
  • Unfreundlicher und inkompetenter Bereitschaftsarzt im kassenärztlichen Notfallzentrum: Ein Patient wurde von einem Bereitschaftsarzt unfreundlich und inkompetent behandelt.
  • Keine gute Aufklärung über die Erkrankung und kein aufklärendes Abschlussgespräch: Ein Patient fühlte sich nicht gut aufgehoben und erhielt keine gute Aufklärung über seine Erkrankung.
  • Neue Medikamentierung ohne Rücksprache mit der langjährigen Neurologin oder Angehörigen: Einem Patienten wurden ohne Rücksprache neue Medikamente verabreicht.

Diese negativen Erfahrungen betreffen verschiedene Aspekte der Behandlung, darunter die Kommunikation mit dem Personal, die Wartezeiten, die Qualität der medizinischen Versorgung und die Nachsorge. Einige Patienten berichten von einem Gefühl der Vernachlässigung, fehlender Empathie und mangelnder Information.

Lesen Sie auch: Facharzt für Neurologie in Wilhelmshaven

Lesen Sie auch: Umfassende Behandlung von Polyneuropathie in Bonn

tags: #facharzt #fur #neurologie #erfurt