Die Neurologie ist ein sich ständig weiterentwickelndes Feld. Was heute als Stand der Wissenschaft gilt, war vor wenigen Jahren noch kaum vorstellbar. Die personalisierte Medizin, bei der die Behandlung auf den einzelnen Patienten zugeschnitten wird, gewinnt zunehmend an Bedeutung, wobei die Genetik eine immer wichtigere Rolle spielt.
Multiple Sklerose im Fokus
Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die Gehirn und Rückenmark betrifft und meist im frühen Erwachsenenalter beginnt. Die genauen Ursachen, Krankheitsmechanismen und neue Therapieoptionen sind Gegenstand intensiver Forschung. Das Beschwerdebild ist sehr vielfältig und der Krankheitsverlauf individuell sehr unterschiedlich.
Früherkennung von MS
Die Früherkennung von MS ist ein Bereich, der besondere Aufmerksamkeit verdient. Seit 2005 wird an einem Ansatz geforscht, bei dem Veränderungen an der Netzhaut im Auge analysiert werden. Der Schwund von Sehnervenzellen lässt sich dort besonders gut beobachten - ein wichtiger Hinweis auf MS.
Neuroplastizität bei MS
In der Therapie der Multiplen Sklerose (MS) spielt die Neuroplastizität eine entscheidende Rolle, um die neurologischen Ausfälle der Patienten und Patientinnen über spezielle Regenerationsmechanismen zu reduzieren. In Kombination mit weiteren Therapieansätzen ist es das Ziel, dass der Krankheitsverlauf der MS positiv beeinflusst wird - und Betroffene ihre Lebensqualität und ihr Wohlbefinden zurückerlangen.
Unter dem Begriff Neuroplastizität versteht man die Fähigkeit des Nervensystems und insbesondere des Gehirns, sich zu reorganisieren und anzupassen. Hier werden Verbindungen zwischen den Nervenzellen auf- oder umgebaut. Diese Prozesse sind z. B. beim Erlernen neuer Fertigkeiten wichtig, spielen aber auch eine enorm relevante Rolle bei der Wiederherstellung und Kompensation neurologischer Ausfälle nach einer Schädigung des Zentralnervensystems (ZNS) - z. B. nach einer Demyelinisierung (Verlust der neuronalen Schutzschichten) und dem damit assoziierten Nervenzelluntergang bei Multipler Sklerose.
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BDNF (Brain-derived neurotrophic factor) ist ein neuronaler Wachstumsfaktor für die Ausbildung funktioneller Synapsen und spielt eine Schlüsselrolle für die Reorganisation im ZNS nach einer Schädigung. Es wird gehofft, durch die Erforschung von BDNF diejenigen Mechanismen besser zu verstehen, die wichtig sind, um MS-assoziierte Schädigungen im ZNS zumindest teilweise rückgängig zu machen.
Symptome und Lebensqualität bei MS
Kognition, Depression und Fatigue sind häufige Symptome bei MS-Patienten. Forschungsarbeiten untersuchen Biomarker, d. h. Moleküle oder Prozesse, die bestimmte biologische Merkmale - in diesem Fall Kognition, Depression oder Fatigue bei MS - widerspiegeln. Es konnte gezeigt werden, dass die Konzentration von Molekülen - wie z. B. der Neurofilament-Leichtkette, die beim Untergang der Nervenzellen entsteht und im Blut oder Nervenwasser messbar ist -, sowie das Molekül BDNF, mit dem Ausmaß an kognitiven Defiziten bei der Erstdiagnose einer MS zusammenhängen.
Bezüglich Depression ist bekannt, dass manche stark depressiven Patienten, die nicht und nur teilweise auf eine antidepressive Therapie ansprechen, eine im Blut messbare Entzündung ohne eigentlichen Infekt aufweisen. Möglicherweise erhält diese stetige, im Hintergrund schwelende Inflammation die Depression aufrecht. Da MS eine entzündliche Erkrankung ist und MS-Patienten ein höheres Risiko für Depression als gesunde Kontrollprobanden aufweisen, wird erforscht, ob Entzündungen eine Rolle bei MS-assoziierter Depression spielen und ob antientzündliche Therapien nicht nur die körperlichen, sondern auch die psychischen Symptome verbessern können.
Biomarker bei MS
Der Biomarker NfL (Neurofilament-Leichtkette) hat sich als vielversprechender Parameter etabliert. Ein Anstieg der NfL-Konzentration im Serum kann auf eine zukünftige Verschlechterung der MS hinweisen. Insofern ist es naheliegend, dass der Verlauf von NfL als Surrogatmarker für subklinische Krankheitsaktivität angesehen werden kann, die man sonst mit der normalen neurologischen Untersuchung oder mit der MRT-Aufnahme vielleicht verpassen könnte. Es ist jedoch wichtig zu berücksichtigen, dass der Biomarker NfL nicht sehr spezifisch ist und seine Konzentration sich auch unabhängig vom MS-Verlauf ändern kann. So steigt die Konzentration im Alter oder nach einem Schädel-Hirn-Trauma beispielsweise an.
Herausforderungen und Fortschritte in der MS-Behandlung
Bei der Erstdiagnose einer Multiplen Sklerose ist ein behutsamer Umgang mit den Patienten erforderlich. Der Stand der Medizin und Wissenschaft ist heutzutage ganz anders als vor 20 bzw. 30 Jahren. Während damals kaum bis gar keine wirksamen Medikamente existiert haben, gibt es heutzutage ca. 20 Medikamente, die für die Behandlung der häufigsten Form der MS zugelassen sind. Mittlerweile ist das langfristige Ziel der Therapie bei erst-diagnostizierten Patienten, dass sie normal leben und möglichst wenige bis keine Einschränkungen bezüglich Studium oder Ausbildung, Job, Sport, Hobbies und Familienplanung haben.
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Eine weitere Herausforderung bleibt die adäquate Behandlung, die die schub-unabhängige Progredienz der Multiplen Sklerose adressiert. Die meisten Therapien, die zur Verfügung stehen, sind bei der aktiven, schubförmigen MS erfolgreich, bringen jedoch wenig bis nichts, wenn der Verlauf der Krankheit vor allem durch die langsame, schleichende Progredienz dominiert wird.
Oberflächenmarker und personalisierte Medizin bei MS
Oberflächenmarker können bei der Therapieüberwachung eingesetzt werden, insbesondere dann, wenn hochwirksame Medikamente, die immunsuppressiv wirken, verwendet werden. Diese helfen, den therapeutischen Effekt von bestimmten Medikamenten nachzuweisen bzw. zu quantifizieren oder unterstützen uns bei der Detektion von gefährlichen Nebenwirkungen. Es wird der Zusammenhang zwischen Zellphänotyp, Entzündungsreaktion, psychischen Symptomen und neuropsychologischer Leistungsfähigkeit bei MS und anderen autoimmun-entzündlichen Erkrankungen erforscht.
Zukunftsperspektiven in der MS-Forschung
Die Tatsache, dass sich die Therapieziele gravierend geändert haben und dass nicht mehr lediglich das Erreichen eines schlechten neurologischen Zustandes verzögert werden soll, sondern versucht wird, das Auftreten jeglicher neurologischer Defizite bei gleichzeitig maximaler Lebensqualität ohne therapieassoziierte Nebenwirkungen zu vermeiden, spricht stark dafür, dass ein langer Weg hinter uns liegt. Aktuell wird die Stammzelltransplantation stark erforscht und es gibt weitere innovative Therapieansätze - wie beispielsweise die CAR-T-Zell-Therapie -, die großes Potenzial besitzen, ein echter „Game Changer" zu werden.
Therapieziele bei MS
Dank der aktuellen Therapiemöglichkeiten und Therapiestrategien können Menschen mit MS heute ein völlig normales Leben führen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die MS rechtzeitig diagnostiziert und behandelt wird.
Über die Jahre hinweg haben sich die Therapieziele geändert und der besseren Wirksamkeit der neuen Substanzen angepasst. Im letzten Jahrhundert stand die Reduktion der jährlichen Schubrate im Fokus. Heute stehen wirksamere Substanzen zur Verfügung, weshalb die Therapieziele ambitionierter werden. An erster Stelle steht heute, dass keine Schübe auftreten und die MS gar nicht mehr voranschreitet. Dies beschreibt der international gebräuchliche Begriff „NEDA“ („No Evidence of Disease Activity“). Darunter versteht man: Der Patient hat keine Schübe und es liegt keine Progression vor. Genauer gesagt heißt das: keine Schübe, kein Fortschreiten der Behinderung und keine kontrastmittelaufnehmenden Herde im MRT. Therapieziel ist, dass der Patient diese drei Kriterien jedes Jahr erfüllt. Keine Krankheitsaktivität ist der Maßstab.
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Therapiemöglichkeiten bei MS-Schüben und Symptomen
Es wird unterschieden zwischen Akutmedikation und langfristiger Behandlung. Bei der Akutmedikation hat der Patient einen akuten Schub, den wir mit Kortison behandeln. Heute verabreichen wir eine kurze Hochdosis-Therapie, die gut vertragen wird. Nichtsdestotrotz sollte die Strategie sein, jeden Schub mit einer langfristigen Therapie komplett vermeiden zu können. Die langfristige Therapie ist unabhängig von der akuten Situation. Heute stehen uns dafür hochwirksame Medikamente zur Verfügung. Jedes Anzeichen von Krankheitsaktivität führt zu der Frage, ob eine Therapie fortgeführt oder angepasst werden soll.
In den vergangenen Jahren hat sich viel getan. Wir haben inzwischen ziemlich gut verstanden, was im Immunsystem bei MS falsch läuft. Diese falsche Programmierung versuchen wir, entweder zu überspielen oder tatsächlich aus dem Immunsystem zu entfernen. Damit sind die Verläufe viel besser als noch vor fünfzehn oder zwanzig Jahren. In den letzten Jahren wurden mehrere Substanzen zur Behandlung von MS zugelassen, die hochwirksam sind. Sie ermöglichen eine Reduktion der Schubraten zwischen 80 und 90 Prozent.
Überwachung des Krankheitsverlaufs
Es muss grundsätzlich geprüft werden, ob eine verordnete Therapie anschlägt. Deshalb überwachen wir den Krankheitsverlauf jedes Patienten. Unsere Patienten stellen sich in regelmäßigen Abständen vor. Wenn sie stabil sind, genügt das einmal im Jahr. Wenn sie über mehrere Jahre hinweg stabil sind, reicht auch alle zwei Jahre. Da auch die hochwirksamen Therapien Nebenwirkungen haben können, führen wir regelmäßige Blutuntersuchungen durch. Außerdem muss immer kritisch hinterfragt werden: Wirkt die Substanz oder die Therapiestrategie, die wir eingeschlagen haben, wirklich? Dabei muss auch berücksichtigt werden, dass Schübe nicht die einzigen klinischen Zeichen einer Erkrankungsaktivität sind. Die MS kann auch unterschwellig voranschreiten. Der Neurologe steht in der Pflicht, kritisch zu schauen, ob die Therapie wirkt: Liegt kein Nachweis von Erkrankungsaktivität vor? Ist die MRT-Aufnahme ok? Liegen tatsächlich keine zusätzlichen Symptome vor oder treten unterschwellige Schübe auf?
Es ist völlig legitim, alle fünf Jahre zum Spezialisten zu gehen und zu sagen: Das ist meine Situation, diese Therapien habe ich - passt das noch für mich oder gibt es etwas Besseres? Denn wie heißt es doch so schön: „Der Feind des Guten ist das Bessere.“ Wenn es eine bessere Alternative gibt - warum nicht?
Ursachen und Symptome der Multiplen Sklerose
Die multiple Sklerose ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, also des Gehirns und des Rückenmarks. Sie führt dazu, dass die Nervenleitfähigkeit gestört bzw. unterbrochen wird.
Es gibt verschiedene Anzeichen der Erkrankung, die alle aus dem Befall unterschiedlicher Bezirke des zentralen Nervensystems resultieren. Am häufigsten sind Sensibilitätsstörungen, Missempfindungen, Taubheitsgefühle, Gangstörungen, Gangunsicherheit, Sehstörungen, aber es können auch Blasenstörungen, Sexualfunktionsstörungen eintreten.
Am häufigsten sind jüngere Erwachsene und hier deutlich häufiger Frauen betroffen.
In der großen Mehrzahl der Fälle ist die Erkrankung schubförmig, das heißt es tritt ein Symptom auf, das kann einige Wochen bis Monate anhalten, und bildet sich anfänglich komplett zurück.
Behandlung der Multiplen Sklerose
Der akute Schub einer multiplen Sklerose wird mit hochdosierten Kortikosteroiden behandelt und dann je nach Verlaufsform und Schwere gibt es sogenannte immunmodulierende Substanzen, die fehlgeleitete Immunreaktionen in ihrem Ausmaß eingrenzen, zum Beispiel die sogenannten ß-Interferone oder das Glatirameracetat.
Auswirkungen von MS im Alltag
Wenn Sie sich an die Symptome erinnern, die ich ihnen eben erzählte, dann heißt das zunächst eingeschränkte Mobilität. Die Patienten können sich nicht mehr so gut und vor allem nicht lange und ausdauernd bewegen. Sie haben Störungen ihrer Sinnesfunktionen, das Sehen kann beeinträchtigt sein.
Ob ein MS-Patient Autofahren kann, hängt ganz davon ab, in welchem Umfang sie behindert sind, das kann nicht generell gesagt werden.
Unterstützung für MS-Patienten
Es gibt zum einen natürlich die medizinische Betreuung. Es gibt dann die Selbsthilfeorganisation, die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, die vor Ort verschiedene Angebote, von Sozialarbeitern, Psychologen, offeriert.
Neuentwicklungen in der MS-Therapie
Aktuell gibt es seit ein paar Jahren neue Medikamente, die zum einen das Einströmen von schädlichen Zellen des Immunsystems in das Gehirn unterdrücken und zum anderen Medikamente, die bestimmte Untergruppen von Zellen zurückhalten.
Facharzt für Neurologie: Aufgaben und Perspektiven
Fachärzte / Fachärztinnen für Neurologie sind für körperliche Störungen des Nervensystems zuständig. Dazu gehören alle Arten von Lähmungen, Gefühls- und Gleichgewichtsstörungen sowie Störungen des Gedächtnisses und anderer Gehirnfunktionen. Die Mediziner / Medizinerinnen untersuchen das Gehirn ihrer Patienten. Sie analysieren Schatten, die aufgrund von elektrischen Reizen und Durchblutung im Gehirn entstehen. Dabei sind Neurologen / Neurologinnen in erster Linie Diagnostiker.
Typische Krankheitsbilder sind Migräne, Gefäßerkrankungen, Demenz, Multiple Sklerose und Parkinson. Aber auch Erkrankungen der Psyche, wie zum Beispiel Depressionen, schizophrene Psychosen oder Neurosen fallen in das Aufgabengebiet der Neurologie. Aus diesem Grund gibt es in diesem Beruf verschiedene Spezialgebiete.
Der Arbeitsalltag von Neurologen / Neurologinnen besteht überwiegend aus der Untersuchung und Behandlung von Patienten. Es sei denn, der Facharzt / die Fachärztin ist in Forschung und Lehre tätig. Dort bilden wissenschaftliche Arbeiten die Haupttätigkeit. Im Klinik- beziehungsweise Praxisbetrieb diagnostizieren und behandeln Neurologen / Neurologinnen Erkrankungen des zentralen, peripheren und vegetativen Nervensystems einschließlich der Muskulatur. Sie führen Patientengespräche, pflegen Patientenakten und wenden spezielle radiologische sowie neurologische Behandlungen an. Das beinhaltet Methoden wie EEG, Ultraschall, EMG und ENG. Zur Diagnoseanwendung benutzen sie zusätzlich CCT, MRT und PET. Nach den Untersuchungen erstellen sie einen neurologischen Befund. Sie verschreiben Medikamente und ordnen Therapiemaßnahmen an.
Neurologen / Neurologinnen sind vor allem in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken beschäftigt. Dort arbeiten sie in sogenannten Stroke Units mit Physiotherapeuten / Physiotherapeutinnen, speziell ausgebildeten Pflegekräften und Logopäden / Logopädinnen zusammen. Einige Fachärzte / Fachärztinnen für Neurologie lassen sich selbst nieder. In ihrer eigenen Praxis sind sie allerdings mehr Unternehmer / Unternehmerin als Arzt / Ärztin. Organisatorische und kaufmännische Aufgaben prägen ihren Arbeitsalltag. Zum Beispiel müssen selbstständige Mediziner / Medizinerinnen Arbeitspläne erstellen, auf die Wünsche und Probleme ihrer Angestellten reagieren, die Praxis instandhalten und Patientenakten pflegen.
Generell sind die Jobperspektiven für Neurologen / Neurologinnen sehr gut. Viele Erkrankungen des Nervensystems treten häufiger im Alter auf.
Ausbildung zum Facharzt für Neurologie
Hauptvoraussetzung für den Beruf des Neurologen / der Neurologin sind ein erfolgreich abgeschlossenes Medizinstudium und die Approbation. Es folgt die Ausbildung zum Facharzt / zur Fachärztin für Neurologie. Diese dauert in der Regel weitere fünf Jahre und vermittelt die theoretischen Grundlagen der Neurologie. Dabei durchlaufen die Mediziner / Medizinerinnen alle wichtigen Stationen, die ihren späteren Berufsalltag prägen können. Das heißt, die Ausbildung umfasst sowohl die Forschung und Diagnostik als auch den therapeutischen Bereich. Zum Programm gehören die Arbeit in einer neurologischen Klinik, ein Jahr in der Psychiatrie beziehungsweise Psychotherapie sowie mindestens sechs Monate auf der Intensivstation.
Auch später im Beruf spielt Bildung eine zentrale Rolle. Wie alle Mediziner / Medizinerinnen müssen sich Neurologen / Neurologinnen ständig weiterbilden. Regelmäßig drängen neue Medikamente auf den Markt.
Persönliche Kompetenzen eines Neurologen
Neben den fachlichen Kompetenzen benötigen Fachärzte / Fachärztinnen für Neurologie einige Persönlichkeitsmerkmale. Allem voran bedarf der Beruf Geduld und Ausdauer. Oft ist der Weg zur Diagnose sehr langwierig. Zum Teil können Menschen mit einem neurologischen Leiden nicht normal kommunizieren. Umso wichtiger ist es, dass Neurologen / Neurologinnen Verständnis und ein Gespür für den Umgang mit Patienten haben. Hinzu kommt eine gute Beobachtungsgabe, um die richtige Diagnose stellen zu können. Darüber hinaus brauchen Fachärzte / Fachärztinnen ein gutes Ausdrucksvermögen. Sie müssen schwierige medizinische Sachverhalte ihren Patienten verständlich erklären und andersherum die Schilderungen kranker Menschen in medizinische Fachbegriffe übersetzen können. Sie beschreiben Krankheitsbilder und Behandlungsmöglichkeiten. Dabei bauen sie ein Vertrauensverhältnis zu ihren Patienten auf.
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