Frank Elstners Gesundheitszustand: Ein Leben zwischen Parkinson, TV-Comeback und persönlichen Schicksalsschlägen

Frank Elstner, der legendäre Erfinder von "Wetten, dass ..?", blickt auf ein bewegtes Leben zurück, das von beruflichen Erfolgen, gesundheitlichen Herausforderungen und persönlichen Verlusten geprägt ist. Trotz seiner Parkinson-Erkrankung und einer schweren Darm-OP im Jahr 2025 zeigt der 83-Jährige eine bemerkenswerte Lebensfreude und Energie. Dieser Artikel beleuchtet Elstners aktuellen Gesundheitszustand, seine TV-Projekte und die emotionalen Belastungen, die er in den letzten Jahren erfahren hat.

Parkinson-Diagnose und Umgang mit der Krankheit

Im Jahr 2019 machte Frank Elstner seine Parkinson-Diagnose öffentlich. Er beschreibt seinen Verlauf als "leicht" und betont, dass sich die Krankheit bei jedem Betroffenen anders äußert. Elstner begegnet der Krankheit mit Zuversicht und Disziplin. Er ist davon überzeugt, dass man den Verlauf durch Sport, Physiotherapie und möglicherweise auch medikamentös verlangsamen kann.

Elstner betont die Bedeutung von Bewegung und mentaler Aktivität im Kampf gegen Parkinson. Er empfiehlt spezielle Übungen, die sowohl den Körper als auch das Gehirn fordern, wie beispielsweise Kniebeugen auf einem unruhigen Untergrund oder das gleichzeitige Kurbeln an einem Gerät und Lösen von Rechenaufgaben. Diese Kombination aus körperlicher und geistiger Anstrengung habe ihm persönlich sehr geholfen.

Er rät anderen Betroffenen, sich nicht von der Krankheit einschränken zu lassen und aktiv zu bleiben. "Die meisten Leute machen den Fehler, dass Sie gar nichts mehr bewegen", so Elstner.

Darm-OP und Genesung

Neben seiner Parkinson-Erkrankung musste sich Frank Elstner im Jahr 2025 einer Notoperation am Darm unterziehen. Bei einer Routineuntersuchung wurden Auffälligkeiten festgestellt, die einen sofortigen Eingriff erforderlich machten. Elstner berichtet, dass die Operation dringend notwendig war und er froh ist, sie überlebt zu haben.

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Nach der Operation verbrachte er drei Monate in der Klinik. Er schildert, dass er bereits beim Aufwachen aus der Narkose ein gutes Gefühl hatte und spürte, dass es bergauf geht. Inzwischen hat er sich von den Strapazen erholt und spielt wieder mit seinen Hunden im Garten Fußball.

Elstner betont die wichtige Rolle seiner Ehefrau Britta während seiner Erkrankung. Sie stand ihm in dieser schwierigen Zeit zur Seite und sorgte dafür, dass er seine Medikamente einnimmt.

TV-Comeback mit "Elstners Reisen"

Trotz seiner gesundheitlichen Herausforderungen plant Frank Elstner ein TV-Comeback. Er dreht derzeit eine neue Folge seiner SWR-Reihe "Elstners Reisen". In dieser Sendung, die seit 2012 produziert wird, berichtet Elstner über bedrohte Tierarten auf der ganzen Welt und engagiert sich für den Artenschutz.

Für die dreizehnte Folge bleibt Elstner in Deutschland und besucht Bären, Elefanten und Greifvögel in speziellen Tier-Altersheimen. Er erklärt, dass er sich bewusst für einheimische Tiergeschichten entschieden hat, um auf lange Flüge zu verzichten und die Sendung nachhaltiger zu gestalten.

Die erste Station seiner Reise ist der Bärenpark in Bad Füssing, wo Bären aus Süd- und Osteuropa eine neue Heimat finden. Elstner begleitet dort auch eine Kastration eines Bären, der zuvor in Italien aufgegriffen wurde.

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Emotionale Belastungen und persönliche Verluste

Das Jahr 2025 war für Frank Elstner nicht nur von gesundheitlichen Problemen, sondern auch von persönlichen Verlusten geprägt. Er musste Abschied von seinem älteren Bruder Frank und sieben weiteren wichtigen Menschen nehmen, darunter seine Kollegen Rainer Holbe und Helmut Thoma.

Trotz dieser schmerzhaften Erfahrungen freute sich Elstner im September über die Geburt seines fünften Enkels. Er beschreibt den Kleinen als eine Bereicherung seines Lebens und lobt seine Frau als fantastische Oma. Die gesamte Familie lebt gemeinsam in einem Mehrgenerationenhaus und pflegt einen engen Kontakt.

Unterstützung durch Freunde und Familie

Frank Elstner betont immer wieder die Bedeutung der Unterstützung durch seine Familie und Freunde. Seine Ehefrau Britta steht ihm in allen Lebenslagen zur Seite und kümmert sich um ihn. Auch seine jüngste Tochter Enya, die als Sängerin arbeitet, ist immer für ihren Vater da und verbringt viel Zeit mit ihm.

Ein besonderer Freund ist Matthias Reinschmidt, der Direktor des Karlsruher Zoos. Die beiden Männer verbindet eine enge Freundschaft, und Reinschmidt unterstützt Elstner dabei, durch regelmäßige Spaziergänge beweglich zu bleiben.

Elstners Botschaft: Aktiv bleiben und positiv denken

Frank Elstner ist ein Vorbild für viele Menschen, die mit gesundheitlichen Herausforderungen zu kämpfen haben. Er zeigt, dass man auch mit Parkinson und anderen Erkrankungen ein erfülltes Leben führen kann. Seine Botschaft ist klar: Aktiv bleiben, positiv denken und die Unterstützung von Familie und Freunden annehmen.

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Elstner selbst hält sich mit Sport, Physiotherapie und mentalem Training fit. Er reist gerne mit seiner Familie und plant neue TV-Projekte. Er ist dankbar für die Unterstützung, die er erhält, und blickt zuversichtlich in die Zukunft.

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