Die Friedreich-Ataxie (FA) ist eine seltene, fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, die sowohl das Nervensystem als auch andere Organe betrifft. Wissenschaftler und Kliniker arbeiten intensiv daran, die komplexen Mechanismen dieser Erkrankung besser zu verstehen und wirksame Therapien zu entwickeln. Dieser Artikel fasst aktuelle Forschungsergebnisse und Studien zusammen, die sich mit der Friedreich-Ataxie befassen.
Friedreich-Ataxie: Eine Multisystemische Erkrankung
Die Friedreich-Ataxie ist genetisch bedingt und manifestiert sich als multisystemische Störung. Sie betrifft nicht nur das zentrale Nervensystem, sondern auch das Herz, den Stoffwechsel und das Muskel-Skelett-System. Da eine Heilung derzeit nicht möglich ist, konzentrieren sich die Behandlungen hauptsächlich auf die Linderung der Symptome und den Erhalt der körperlichen Funktionen.
Univ.-Prof. Dr. med. habil. Reetz und ihre Kollegen kategorisieren die vielfältigen Symptome in neurologische und psychiatrische, kardiale, muskuloskelettale und metabolische Bereiche. Sie beschreiben auch die Häufigkeit und typischen Auswirkungen der einzelnen Symptome. Während einige Symptome bereits in der Jugend auftreten, kann der Zeitpunkt bei anderen stark variieren. Gangunsicherheit ist oft das erste Symptom, aber auch das Risiko für Diabetes oder Herzinsuffizienz ist bei FA-Patienten deutlich erhöht.
Aktuelle Beobachtungsstudien und Forschungsansätze
Für Patienten mit Friedreich-Ataxie gibt es derzeit mehrere Beobachtungsstudien, die miteinander kombiniert werden können. Diese Studien zielen darauf ab, klinische Daten von Personen mit Friedreich-Ataxie zu sammeln und Biomaterialien (Blut und Urin) sowie Bildgebungsdaten (MRT) zu untersuchen. Die gewonnenen Daten sollen dazu dienen, neue Instrumente zur Verfolgung des Krankheitsverlaufs zu identifizieren und bestehende Instrumente zu verbessern. Dies ist von großer Bedeutung für die Durchführung zukünftiger Therapiestudien.
FACROSS: Untersuchung der Multiorgan-Komplexität
FACROSS ist eine Studie, die die Multiorgan-Komplexität bei der Friedreich-Ataxie untersucht. Ziel ist es, nicht nur die Symptome des Nervensystems zu erforschen, sondern auch andere betroffene Körpersysteme wie Herz, Stoffwechsel oder Muskel-Knochensystem in die Forschung einzubeziehen. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten verschiedene Fachrichtungen der Uniklinik RWTH Aachen zusammen, und es bestehen Kooperationen mit dem Forschungszentrum Jülich (FZJ), dem Institut für Medizinische Statistik (Uniklinik RWTH Aachen) und dem Lehrstuhl für Mathematik der Informationsverarbeitung (RWTH Aachen Universität).
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Zielgruppe: Gesucht werden Patienten mit genetisch gesicherter Friedreich-Ataxie und gesunde Kontrollprobanden.
Einschlusskriterien für Patienten:
- Genetisch gesicherte Diagnose der Friedreich-Ataxie
- Bei Teilnahme an bestimmten, optionalen Untersuchungen:
- Keine Metallteile im Körper (z. B. feste Zahnspange, Schrauben/Platten, Herzschrittmacher)
- Keine Schwangerschaft
Welche Tests werden durchgeführt?
Die FACROSS-Studie umfasst verschiedene Untersuchungen, die sich teilweise mit denen der klinischen Visite oder anderer Studien (z. B. EFACTS bzw. der globalen Nachfolgestudie UNIFAI) überschneiden. Dazu können beispielsweise funktionelle Untersuchungen (z. B. Blutdruck, Elektrokardiogramm), kardiologische Untersuchungen (z. B. Echokardiographie) und einige Fragebögen gehören. Die Ergebnisse können auch für die FACROSS-Studie verwendet werden, sodass die Untersuchungen nicht wiederholt werden müssen. Ob und welche zusätzlichen Untersuchungen durchgeführt werden, wird im Einzelfall besprochen und entschieden. Alle Untersuchungen sind optional.
Die Studie beinhaltet folgende mögliche Untersuchungen:
- Neurologische Untersuchungen, optional inklusive Videoaufzeichnung
- Orthopädische Untersuchungen (z. B. Wirbelsäulenanalyse, Ganganalyse z. B. mit Sensor Schuhsohlen)
- Bioproben (Blut, Speichel, Urin, Stuhl)
- Kognitive und sprachliche Tests
- Verschiedene Fragebögen
TRACK-FA: MRT-Studie zur Untersuchung von Veränderungen im Gehirn und Rückenmark
TRACK-FA ist ebenfalls eine Beobachtungsstudie für Patienten mit Friedreich-Ataxie. Ziel ist es, mittels MRT Veränderungen des Gehirns und des Rückenmarks zu untersuchen. Die Studie wird an verschiedenen Standorten weltweit durchgeführt (multizentrisch).
Zielgruppe: Gesucht werden Patienten mit genetisch gesicherter Friedreich-Ataxie, insbesondere in frühen Stadien der Erkrankung, und gesunde Kontrollprobanden.
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Einschlusskriterien:
- Genetisch gesicherte Diagnose der Friedreich-Ataxie
- Alter bei Erstsymptomen ≤ 25 Jahre
- Erkrankungsdauer ≤ 25 Jahre
- Keine Metallteile im Körper (z. B. feste Zahnspange, Schrauben/Platten, Herzschrittmacher)
- Keine Schwangerschaft
Welche Tests werden durchgeführt?
- Erhebung von Daten zur Demografie, Familien- und Krankengeschichte, Medikation, Begleiterkrankungen, Aktivitäten des täglichen Lebens und Lebensqualität.
- Bestimmung der Vitalzeichen (Größe, Gewicht)
- Körperlich-neurologische Untersuchung
- Tests zu Feinmotorik, Sprache, Sehvermögen und Kognition
- Blutabnahme
- MRT des Gehirns und Rückenmarks
Häufigkeit der Visiten: Jährlich für 2 Jahre (3 Visiten insgesamt)
SCA Registry/ESMI: Beobachtungsstudie für Patienten mit spinozerebellären Ataxien (SCA)
Das SCA Register ist eine Beobachtungsstudie für Patienten mit spinozerebellären Ataxien (SCA).
Zielgruppe: Patienten mit genetisch gesicherter SCA (alle Genotypen), gesunde Angehörige sowie gesunde Kontrollprobanden.
Welche Tests werden durchgeführt?
- Erhebung von Daten zur Demografie, Familien- und Krankengeschichte, Medikation, Begleiterkrankungen, Aktivitäten des täglichen Lebens und Lebensqualität.
- Bestimmung der Vitalzeichen (Blutdruck, Größe, Gewicht)
- Körperlich-neurologische Untersuchung
- Tests zur Gehfähigkeit und Feinmotorik
- Blutabnahme
- ggf. neuropsychologische Testung
- MRT
Häufigkeit der Visiten: Jährlich
PROFA: Patientenbezogene, gesundheitsökonomische und psychosoziale Outcomes
Die PROFA-Studie (Patient-Reported, health-economic and psychosocial Outcomes in patients with Friedreich Ataxia) ist eine prospektive multizentrische Beobachtungsstudie an FA-Patienten, um die wirtschaftlichen, patientenberichteten und psychosozialen Auswirkungen der Krankheit zu untersuchen. Nach einer Anfangsuntersuchung im Studienzentrum erhielten die Patienten in 6 aufeinanderfolgenden Monaten eine Reihe von Aufgaben und Fragebögen über eine mobile Gesundheits-App.
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UNIFIED Natural History Study (UNIFAI)
Die UNIFAI-Studie ist eine globale, multizentrische, prospektive, longitudinale Beobachtungsstudie zum natürlichen Krankheitsverlauf der Friedreich-Ataxie.
Klinische Studien zur Bewertung neuer Therapieansätze
Neben den Beobachtungsstudien gibt es auch klinische Studien, die die Wirksamkeit und Sicherheit neuer Therapieansätze bei Friedreich-Ataxie untersuchen.
Phase-3-Studie zur Bewertung von Nomlabofusp
- Titel der Studie: Eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, multizentrische Phase-3-Studie zur Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von subkutan verabreichtem Nomlabofusp bei Patienten mit Friedreich-Ataxie
- Therapiesubstanz: Nomlabofusp
- Zielgruppe: Patientinnen und Patienten mit der Friedreich Ataxie im Alter
- Status: Angefragt - in Planungsphase, noch nicht aktiv
- Rekrutierung: vermutlich 2026
Phase-3-Studie zur Untersuchung von Omaveloxolone (Skyclarys)
- Titel der Studie: Eine zweiteilige, randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Phase-3-Studie (Teil 1) und eine offene Verlängerungsstudie (Teil 2) zur Untersuchung der Wirksamkeit, Sicherheit, Pharmakokinetik und Pharmakodynamik von Omaveloxolone (BIIB141) bei Teilnehmern mit Friedreich-Ataxie im Alter von 2 bis > 16 Jahren
- Therapiesubstanz: Omaveloxolone (Skyclarys)
- Zielgruppe: Patientinnen und Patienten mit der Friedreich Ataxie im Alter von 2 bis > 16 Jahren
- Status & Rekrutierung: vermutlich ab Herbst 2025
Multinationales Register zur Beobachtung von mit Omaveloxolone behandelten Patienten
- Titel der Studie: Ein multinationales Register zur Beobachtung von mit Omaveloxolone behandelten Patienten mit Friedreich-Ataxie nach der Markteinführung
- Therapiesubstanz: Omaveloxolone (Skyclarys)
- Zielgruppe: mit Omaveloxolone behandelten Patienten mit Friedreich-Ataxie nach der Markteinführung
- Status & Rekrutierung: ab Sommer 2025
Gesundheits-Apps und digitale Anwendungen in der Forschung
Gesundheits-Apps können in Studien für die Kommunikation mit Patientinnen und Patienten mit Friedreich-Ataxie erfolgreich angewendet werden. Wichtig ist eine gute Betreuung vor Ort. Patienten sind grundsätzlich offen für den Einsatz von Apps im Rahmen von klinischen Studien - auch wenn sie durch ihre Krankheit stärker eingeschränkt sind. Das signalisiert eine Erhebung im Rahmen der PROFA-Studie zur Friedreich-Ataxie (FA).
Tieferes Verständnis der Friedreich-Ataxie durch Multiorgan-Analyse
Die Friedreich-Ataxie ist eine seltene und unheilbare Krankheit, die das Nervensystem betrifft. Studien zielen darauf ab, die Art und Weise, wie wir die Friedreich-Ataxie erforschen, zu verändern. Anstatt sich nur auf das Nervensystem zu konzentrieren, soll untersucht werden, wie die Friedreich-Ataxie verschiedene Teile des Körpers beeinflusst. Die Teilnehmer werden mindestens einmal im Jahr untersucht. Es werden verschiedene Tests durchgeführt, um zu verstehen, wie die Krankheit fortschreitet. Dazu gehören Messungen des Gehens mit einer Smartphone-App und am Körper getragenen Sensoren, eine CardioWatch zur Überwachung des Herzrhythmus, der Vitalzeichen und des Schlafs sowie Fragebögen zum allgemeinen Wohlbefinden, zur Stimmung und zu den täglichen Aktivitäten. Außerdem werden MRT-Untersuchungen des Gehirns und der Wirbelsäule durchgeführt, Darmbakterien analysiert, Hormone messen und verschiedene Aspekte des Herzens und des Stoffwechsels im Blut untersucht.
Mit diesen Studien wird eine Patientendatenbank mit detaillierten Informationen über die Krankheit und ein Modell zur Vorhersage des Fortschreitens der Friedreich-Ataxie erstellt, das von Ärzten genutzt werden kann. Diese Studie wird ein in Aachen zentriertes, einzigartiges Patientenregister zur Tiefenphänotypisierung, ein Vorhersagemodell für das Fortschreiten der Friedreich-Ataxie, das in der klinischen Praxis eingesetzt werden kann, und erste potenzielle Angriffspunkte für Interventionen bei der Krankheitsprogression auf der Ebene mehrerer Organe liefern.
EFACTS: Europäischer Forschungsverbund veröffentlicht Ergebnisse
Der europäische Forschungsverbund European Friedreich's Ataxia Consortium for Translational Studies, kurz EFACTS, hat seine Forschungsergebnisse in The Lancet Neurology veröffentlicht. Die Studie analysierte prospektiv erhobene Querschnittsdaten von 592 Friedreich-Ataxie Patienten aus insgesamt elf EFACTS Kliniken in sieben europäischen Ländern. EFACTS stellte fest, dass ein früherer Ausbruch der Krankheit mit dem Ausmaß des Gendefektes (sog. GAA-Wiederholungen) in Zusammenhang steht und einen schneller fortschreitenden Krankheitsverlauf zur Folge hat. Hierbei erwiesen sich die schnelle und klinisch einfach durchführbare SARA-Skala (Scale for the Assessment and Rating of Ataxia) zur Messung der Ataxie und die Erhebung der Aktivitäten des täglichen Lebens der Patienten als klinisch besonders geeignete Messinstrumente zur Erfassung der Erkrankungsentwicklung.
SIMPATHIC: Beschleunigtes Repurposing von Medikamenten
Das SIMPATHIC-Konsortium hat einen neuen Ansatz entwickelt, um den Einsatz vorhandener Medikamente für Patientengruppen mit seltenen neurologischen Erkrankungen zu beschleunigen. Das Konsortium hat einen Zuschuss von 8,8 Millionen Euro aus dem Programm Horizon Europe erhalten, um diese innovative Methode weiterzuentwickeln. Die Forscher werden eine neue Technologie einsetzen, um die Wirksamkeit bestehender Medikamente bei Patienten mit neurologischen Erkrankungen zu testen, wobei nur ein Röhrchen Blut oder ein kleines Stück Haut des Patienten benötigt wird. Diese Materialien enthalten Stammzellen, die die Forscher zu Nervenzellen züchten. Anschließend testen sie, wie diese auf eine Reihe vorhandener Medikamente reagieren.
TREAT-ARCA-Projekt: Präklinische Forschung zu seltenen Ataxien
Das TREAT-ARCA-Projekt ist ein präklinisches Forschungsprojekt, das sich auf zwei seltene Ataxien konzentriert: Autosomal rezessive spastische Ataxie von Charlevoix-Saguenay (ARSACS) und COQ8A-Ataxie (auch bekannt als Autosomal Rezessive Cerebellare Ataxie Typ 2, ARCA2). Mit dem TREAT-ARCA-Projekt werden vier Ziele verfolgt:
- Erprobung von zwei vielversprechenden, neu entwickelten Medikamenten in Mausmodellen für ARSACS und COQ8A-Ataxie.
- Testen neuer Medikamente für ARSACS in einem Mausmodell.
- Test der Gentherapie für COQ8A-Ataxie in einem Mausmodell.
- Identifizierung und Validierung von Biomarkern.
DZNE-Studie zur Erforschung der Auswirkungen auf den Alltag
Das DZNE leitet einen internationalen Forschungsverbund, der mit Hilfe einer App die Auswirkungen von Friedreich-Ataxie auf den Alltag betroffener Menschen und deren Familien erforschen soll. Neben der Lebensqualität und der psychosozialen Gesundheit werden in dem Projekt auch die Versorgung und deren Kosten erfasst. Die Studienergebnisse sollen dazu beitragen, die Lebens- und Versorgungssituation der Betroffenen zu verbessern.
Fallbeispiel und klinische Merkmale
Eine 21-jährige Patientin stellt sich mit seit 3 Jahren progredienten Gehschwierigkeiten vor. Sie berichtet über häufiges Stolpern, Gleichgewichtsprobleme, Ungeschicklichkeit und eine sich verschlechternde Handschrift. Zudem sei eine verwaschene Sprache aufgefallen, begleitet von gelegentlichen unwillkürlichen Augenbewegungen. Klinisch-neurologisch imponieren eine Gang‑, Gliedmaßen- und Rumpfataxie, intermittierende „square wave jerks“ der Augen, fehlende Muskeleigenreflexe sowie eine verminderte Vibrationsempfindung an den unteren Extremitäten. Im EKG zeigen sich Repolarisationsstörungen.
Die Friedreich-Ataxie beginnt meist vor dem 25. Lebensjahr, typischerweise zwischen dem 8. und 15. Lebensjahr. Ataxie ist das Leitsymptom und in 77 % das erste Anzeichen. Kardiale Erkrankungen treten bei 40-85 % der Patientinnen mit Friedreich-Ataxie auf. Eine Skoliose ist das häufigste nichtneurologische Symptom der Friedreich-Ataxie und tritt bei 63-90 % der Patientinnen auf. Ein Diabetes mellitus tritt bei etwa 7-9 % der Menschen mit Friedreich-Ataxie auf.
Diagnostik und Verlauf
Die Diagnosesicherung erfolgt bei klinischem Verdacht molekulargenetisch durch Nachweis einer FXN-Gen-Mutation. Ferner können eine kraniale MRT und Elektrophysiologie zusätzliche diagnostische Hinweise liefern. Die Friedreich-Ataxie ist eine langsam progrediente und in der Regel lebenslimitierende Erkrankung. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt ca. 35-40 Jahre, wobei die Prognose stark variieren kann.
Therapieansätze und Management
Die klinische Versorgung der Friedreich-Ataxie ist überwiegend symptomorientiert und unterstützend mit dem Ziel, die Funktionalität möglichst lange zu erhalten. Regelmäßige Verlaufsuntersuchungen sind unerlässlich. Die häufigsten Symptome lassen sich am effektivsten im Rahmen eines multidisziplinären Behandlungskonzepts lindern, das rehabilitationsmedizinische Maßnahmen und medikamentöse Therapien gemäß den jeweiligen Leitlinien umfasst. Die unterstützende Behandlung beinhaltet Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie.
Anfang 2024 wurde Omaveloxolon von der Europäischen Kommission zur Behandlung der Friedreich-Ataxie bei Patient*innen ab 16 Jahren zugelassen. Es aktiviert den Nrf2-Signalweg, der antioxidative Gene reguliert, die mitochondriale Funktion unterstützt und oxidativen Stress auf zellulärer Ebene reduzieren soll.
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