Hirntumor Symptome am Auge: Ursachen, Diagnose und Behandlung

Hirntumoren sind komplexe und vielfältige Neubildungen, die im Gehirn oder im zentralen Nervensystem entstehen können. Sie können gutartig oder bösartig sein und erfordern häufig eine interdisziplinäre Herangehensweise für eine optimale Diagnostik und Therapie. In diesem Artikel werden wir uns auf die Symptome von Hirntumoren konzentrieren, die das Auge betreffen, sowie auf die Ursachen, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten dieser Tumoren.

Was sind Hirntumoren?

Unter primären Tumoren des Gehirns und Rückenmarks versteht man alle gut- und bösartigen Neubildungen, die im zentralen Nervensystem entstehen, d.h. die von der Gehirn- bzw. Rückenmarksubstanz selbst oder den sie umgebenden Hirnhäuten ausgehen. Hirntumoren sind Geschwülste im Gehirngewebe oder den Hirnhäuten. Sie können sowohl gut- als auch bösartig sein. Es gibt Hirntumoren, die direkt im Gehirngewebe entstehen. Und es gibt solche, die von einem Tumor außerhalb des Gehirns abstammen - Fachleute sprechen von Hirnmetastasen.

Hirntumoren, die direkt im Gehirngewebe entstehen, sind selten. Sie können jedoch in jedem Lebensalter auftreten. Im Jahr 2020 erkrankten etwa 7.300 Menschen an einem bösartigen Hirntumor. Zum Vergleich: Die Diagnose Darmkrebs erhielten im selben Jahr etwa 54.770 Menschen. Das mittlere Erkrankungsalter bei Frauen liegt bei 66 Jahren, Männer erkranken etwas früher im Mittel mit 63 Jahren. Der häufigste bösartige primäre Hirntumor ist das Glioblastom. 2 von 3 Personen mit einer Krebserkrankung im Gehirn erhalten diese Diagnose.

Ursachen und Risikofaktoren

Bisher sind die genauen Ursachen von Hirntumoren nicht vollständig geklärt. Es gibt jedoch einige Risikofaktoren, die mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von Hirntumoren in Verbindung gebracht werden:

  • Genetische Faktoren: Einige Familien weisen eine erhöhte Anfälligkeit für Hirntumore auf, was auf eine genetische Prädisposition hindeutet. Das Risiko für einen Hirntumor ist erhöht bei bestimmten erblichen Krankheitsbildern: das betrifft Tumor-Syndrome wie das Lynch- oder Li-Fraumeni-Syndrom sowie eine Neurofibromatose oder Tuberöse Sklerose.
  • Strahlentherapie: Hirntumoren können bei Erwachsenen und insbesondere bei Kindern und Jugendlichen viele Jahre nach einer Bestrahlung im Kopf-Hals-Bereich oder des Schädels auftreten.
  • Familiäre Vorbelastung: Erkranken Patienten jung an einem Hirntumor, ist das Risiko für Verwandte ersten Grades zu erkranken ebenfalls leicht erhöht. Da Hirntumoren aber sehr selten sind, ist das Risiko für Eltern und Geschwister von Hirntumorpatienten insgesamt gesehen immer noch sehr gering.
  • Computertomografie (CT) im Kindesalter: Bei einer solchen diagnostischen Untersuchung der Kopf-Hals-Region kann sich das Risiko für Hirntumoren geringfügig erhöhen.

Risiken und Lebensgewohnheiten, wie z.B. Rauchen oder übermäßiger Alkoholkonsum, spielen offensichtlich keine Rolle. Auch Umwelteinflüsse, Stress oder außergewöhnliche seelische Belastungen scheinen die Entwicklung eines Hirntumors nicht zu begünstigen. Der immer wieder vermutete Zusammenhang zwischen einer Schädel-Hirn-Verletzung und der Entstehung eines Hirntumors konnte bisher nicht überzeugend belegt werden.

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Symptome von Hirntumoren, die das Auge betreffen

Hirntumore können je nach Größe, Art und Lage des Tumors unterschiedliche Symptome verursachen. Ein Hirntumor kann zahlreiche Symptome verursachen, da er Druck auf das Hirngewebe ausüben, in das Hirngewebe hineinwachsen und die Funktion des betroffenen Gewebes beeinträchtigen kann. Auf diese Weise kann der Tumor Bereiche schädigen oder zerstören, die für das Sehvermögen, die Motorik, das Gleichgewicht, das Sprachvermögen, das Hörvermögen, das Gedächtnis oder auch die Steuerung des Verhaltens verantwortlich sind. Zu den häufigsten Symptomen von Hirntumoren, die das Auge betreffen, gehören:

  • Sehstörungen: Tumoren, die sich im Hinterhauptslappen entwickeln oder diesen betreffen, können Sehstörungen wie blinkende Lichter im Auge, Doppeltsehen, verschwommenes Sehen oder Sehverlust verursachen. Auch bei Sehstörungen aufgrund eines Hirntumors oder als Nebenwirkung der Behandlung muss ein Augenarzt in die Behandlung einbezogen werden.
  • Gesichtsfeldausfälle: Ein Hirntumor kann zu Gesichtsfeldausfällen führen, bei denen Betroffene bestimmte Bereiche ihres Gesichtsfelds nicht mehr wahrnehmen können.
  • Doppelbilder: Einige Betroffene sehen Bilder doppelt.
  • Blinkende Lichter im Auge: Blinkende Lichter im Auge gehören zu den Symptomen eines Gehirntumors, können aber auch ein Symptom vieler verschiedener Krankheiten sein. Die Ursache für das Blitzlichtsymptom im Auge ist der Druck, den der Tumor auf diese Sehnerven ausübt.
  • Papillenödem: Im Zuge eines Tumors im Gehirn kann ein sogenanntes Papillenödem (auch: Stauungspapille) auftreten.

Weitere häufige Symptome von Hirntumoren

Neben den Symptomen, die das Auge betreffen, können Hirntumoren auch eine Reihe anderer Symptome verursachen, darunter:

  • Kopfschmerzen: Kopfschmerzen sind oft das erste Anzeichen für einen Hirntumor. Neu auftretende Kopfschmerzen, die über einige Tage oder Wochen immer heftiger werden und im Liegen zunehmen, sind ein verdächtiges und typisches Anzeichen, das meist zuerst bei Hirntumoren auftritt. Kopfschmerzen wegen eines Hirntumors äußern sich dadurch, dass sie nachts und in den frühen Morgenstunden auftreten. Sie bessern sich tagsüber häufig spontan. Schmerzintensität oder Schmerzcharakter beschreiben Betroffene oft als ganz anders im Vergleich zu vorher erlebten Kopfschmerzen. Meistens lassen sich tumorbedingte Kopfschmerzen durch herkömmliche Schmerzmittel nur wenig oder gar nicht lindern, da der Druckanstieg im Schädel durch den wachsenden Tumor die Beschwerden auslöst.
  • Übelkeit und Erbrechen: Eine weitere Folge des erhöhten Hirndrucks sind Übelkeit und schwallartiges Erbrechen, die häufig zeitgleich mit den Kopfschmerzen auftreten und ebenfalls innerhalb kurzer Zeit stärker werden. Typisch ist vor allem Übelkeit auf nüchternem Magen.
  • Lähmungserscheinungen: Je nachdem, in welchem Gehirnareal sich der Tumor befindet, kann es zu Muskelschwäche oder sogar Lähmungserscheinungen in den Armen, Beinen oder anderen Regionen kommen. Einige Betroffene klagen über Sensibilitätsstörungen wie Kribbeln auf der Haut oder Berührungsempfindlichkeiten.
  • Hormonelle Störungen: Ein Hypophysenadenom kann zusätzlich mit hormonellen Störungen einhergehen. Denn diese Form des Hirntumors zeichnet sich durch eine Überproduktion von Hormonen aus. Das führt bei Männern zum Beispiel zu Funktionsstörungen der Hoden, bei Frauen kommt es zu Zyklusstörungen und einem krankhaften Milchfluss aus den Brüsten (Galaktorrhoe).
  • Schwerhörigkeit: Schwerhörigkeit, oft begleitet von Ohrgeräuschen (Tinnitus), kann auf einen Hirntumor hindeuten - insbesondere, wenn sich die Hörleistung einseitig verschlechtert.
  • Sprach- und Schluckstörungen: Ein weiteres neurologisches Symptom, das Folge eines Hirntumors sein kann, sind Sprachstörungen (Aphasie). Je nach Lage und Art des Tumors kann es außerdem zu Schluckbeschwerden (Dysphagie) kommen.
  • Epileptische Anfälle: Rund die Hälfte aller Menschen, die an einem Hirntumor erkranken, erleiden im Verlauf epileptische Anfälle. Oft sind diese das erste Symptom, das Betroffene bewusst wahrnehmen.
  • Wesensveränderungen: Plötzlich leicht reizbar, schnell abgelenkt oder in sich gekehrt: Ein Hirntumor kann zu Persönlichkeitsveränderungen der betroffenen Person führen. Verhaltensänderungen ohne erkennbaren Auslöser können auf eine solche Krebserkrankung hindeuten.
  • Psychische Gesundheit: Ein Hirntumor kann nicht nur zu einer Wesensveränderung führen, sondern auch die psychische Gesundheit der Betroffenen beeinträchtigen. So entwickeln einige Erkrankte etwa Depressionen.
  • Müdigkeit, Erschöpfung und Antriebslosigkeit

Diagnose von Hirntumoren

Die Diagnose von Hirntumoren beginnt häufig mit einer eingehenden Anamnese und körperlichen Untersuchung des Patienten, um Symptome und Risikofaktoren zu ermitteln. Bei Verdacht auf einen Hirntumor stehen dem behandelnden Arzt mehrere diagnostische Methoden zur Verfügung. Die präzise Schilderung der Beschwerden und die Erhebung der Krankengeschichte geben wichtige Informationen, die zur richtigen Diagnose führen können.

Bildgebende Verfahren spielen eine entscheidende Rolle bei der Diagnose von Hirntumoren.

  • Magnetresonanztomographie (MRT): Die Magnetresonanztomographie (MRT Kopf) ist dabei das am häufigsten verwendete Verfahren. Die MRT-Untersuchung ist ein nicht-invasives Verfahren, bei dem Magnetfelder und Radiowellen verwendet werden, um detaillierte Bilder des Gehirns und des umgebenden Gewebes zu erstellen. Im Gegensatz zur Computertomographie (CT) kommt die MRT ohne ionisierende Strahlung aus, was sie zu einer schonenderen Untersuchungsmethode macht. Eine MRT kann auch zusätzliche Informationen liefern, die bei der Planung der weiteren Behandlung hilfreich sind, wie z.B. In einigen Fällen kann während der MRT-Untersuchung ein Kontrastmittel injiziert werden, um bestimmte Tumorarten besser sichtbar zu machen und die Abgrenzung von gesundem Gewebe zu erleichtern. Sie wird selbst dann durchgeführt wenn die Computertomographie trotz entsprechenden Verdachts keinen auffälligen Befund erbracht hat.
  • Computertomographie (CT): Zur weiteren Diagnostik steht die Computertomographie (CT) zur Vefügung. Bei diesem Verfahren wird das Gehirn mit Hilfe von Röntgenstrahlen durchleuchtet und in Schnittbildern dargestellt. Damit ist es möglich, Tumoren, Verkalkungen und Blutungen zu erkennen.

Neben den genannten diagnostischen Methoden gibt es noch weitere wie z.B. das Elektroencephalogramm (EEG) und die Untersuchung des Nervenwassers (Liquor). Mit dem EEG ist eine grobe Lokalisation eines Hirntumors möglich und kann die Anfallsgefährdung ermittelt werden. Die Liquor-Untersuchung dient in manchen Fällen zum Ausschluss einer entzündlichen Erkrankung des Nervensystems.

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Obwohl die MRT eine wichtige Rolle bei der Diagnose von Hirntumoren spielt, ist sie nicht das einzige Verfahren, das zur Bestätigung der Diagnose verwendet wird. In vielen Fällen wird auch eine Biopsie durchgeführt, bei der eine kleine Gewebeprobe des Tumors entnommen und unter dem Mikroskop untersucht wird, um die genaue Art des Tumors und den Grad der Bösartigkeit zu bestimmen. Besteht auch nach der MRT ein Tumorverdacht, bekommt die Patientin oder der Patient in der Regel während einer Operation aus dem verdächtigen Bereich im Gehirn Gewebe entnommen (Biopsie). Das ist notwendig, um die Diagnose abzusichern. Nach der Biopsie untersucht eine Fachärztin oder ein Facharzt die Gewebeproben unter einem Mikroskop. Dadurch lässt sich der Tumortyp und ebenfalls mögliche Erbgutveränderungen mit molekularbiologischen Tests feststellen.

Behandlung von Hirntumoren

Die Behandlung von Hirntumoren hängt von Faktoren wie der Größe, dem Typ und der Lage des Tumors sowie vom allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten ab. Betroffene können unterschiedliche Therapien erhalten: eine Operation, eine Bestrahlung und/oder eine Chemotherapie, je nach Erkrankungssituation auch zielgerichtete Medikamente. Neue Therapien erhalten Patienten im Rahmen von klinischen Studien.

Zu den häufigsten Behandlungsmethoden gehören:

  • Chirurgie: Die chirurgische Entfernung des Tumors ist oft der erste Schritt in der Behandlung von Hirntumoren. Bei gutartigen Tumoren kann eine vollständige Entfernung ausreichend sein, während bei bösartigen Tumoren eine zusätzliche Therapie erforderlich ist.
  • Strahlentherapie: Die Strahlentherapie nutzt hochenergetische Strahlen, um Krebszellen abzutöten oder deren Wachstum zu verlangsamen. Erfolgt meist 2 bis 4 Wochen nach einer Operation, um Gewebe, das operativ nicht vollständig entfernt werden konnte, zu zerstören. Die Dosis ist abhängig von der Strahlenempfindlichkeit des Tumors.
  • Chemotherapie: Die Chemotherapie ist die Verwendung von Medikamenten, die Krebszellen abtöten oder deren Wachstum hemmen. Gewinnt zunehmend an Bedeutung in der Behandlung von Gehirntumoren. Wird vor allem bei Tumoren wie Glioblastomen, anaplastischen Gliomen undZNS-Lymphomen angewendet.
  • Immuntherapie: Immuntherapie ist ein relativ neuer Ansatz in der Behandlung von Hirntumoren, bei dem das körpereigene Immunsystem dazu angeregt wird, Krebszellen zu bekämpfen.

Immuntherapie bei Hirntumoren

Die Studienlage zur Immuntherapie bei Hirntumoren ist vielversprechend, aber noch im Wandel.

  • Monoklonale Antikörper: Einige Studien untersuchten den Einsatz monoklonaler Antikörper, die gegen spezifische Tumormarker gerichtet sind. Bevacizumab, ein Antikörper gegen den vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor (VEGF), wurde in der Behandlung von Glioblastomen getestet.
  • Impfstoffe: Verschiedene Impfstoffe wurden entwickelt und in klinischen Studien untersucht, um das Immunsystem gegen Hirntumorzellen zu aktivieren. Einige dieser Impfstoffe zielen auf tumorassoziierte Antigene ab, während andere dendritische Zellen verwenden, um T-Zellen zu stimulieren.
  • CAR-T-Zell-Therapie: Bei der CAR-T-Zell-Therapie werden T-Zellen des Patienten genetisch verändert, um spezifische Tumorantigene zu erkennen und anzugreifen. Diese Methode hat bei bestimmten hämatologischen Krebserkrankungen wie akuter lymphoblastischer Leukämie (ALL) und Non-Hodgkin-Lymphomen beeindruckende Ergebnisse erzielt.
  • Immun-Checkpoint-Inhibitoren: Immun-Checkpoint-Inhibitoren, wie etwa PD-1/PD-L1-Inhibitoren, haben in der Behandlung von metastasiertem Melanom und Lungenkrebs Erfolge gezeigt. Bei Hirntumoren sind die Ergebnisse bisher weniger überzeugend.

Zusammenfassend ist die aktuelle Studienlage zur Immuntherapie bei Hirntumoren vielversprechend, aber weiterhin in Entwicklung. Fortschritte in der Immuntherapie könnten in Zukunft zu wirksameren und weniger toxischen Behandlungsoptionen für Hirntumorpatienten führen.

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Vorbeugung und Früherkennung

Da bis auf Patienten mit sehr seltenen Erberkrankungen (Neurofibromatose, von Hippel-Lindau, Li-Fraumeni-Syndrom) keine Risikogruppen benannt werden können, gibt es keine Empfehlungen zur Vorbeugung eines Hirntumors. Früherkennungsprogramme gibt es ebenfalls nicht. In Familien mit einer der seltenen Erberkrankungen werden regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchgeführt.

Es gibt kein gesetzliches Programm zur Früherkennung von Hirntumoren. Das liegt vor allem daran, dass Hirntumoren insgesamt eher selten sind. Zudem gibt es Hirntumoren, die innerhalb weniger Wochen auftreten können. Es gibt keine einfachen und regelmäßig durchführbaren Tests, um Gehirntumoren sicher festzustellen. Die Magnetresonanztomographie (MRT) kann zwar Hirntumoren nachweisen, ist aber eine zeitaufwändige und teure Untersuchungsmethode. Für seltene Tumoren eignet sich eine MRT daher nicht als regelmäßige Screening-Maßnahme in der gesunden Bevölkerung. Eine Ausnahme gilt für Personen mit einem erblichen Tumorsyndrom: Denn bei ihnen können Hirntumoren möglicherweise häufiger auftreten. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) empfiehlt Personen, bei denen der Verdacht auf ein erbliches Tumorsyndrom besteht, zunächst eine sogenannte humangenetische Beratung und gegebenenfalls eine genetische Testung. Wurde eine Veränderung im Erbgut nachgewiesen, die zu einem erblichen Tumorsyndrom führt? Regelmäßige Kontrollen mit bildgebenden Verfahren wie etwa einer Magnetresonanztomographie können dann zur Früherkennung eines Hirntumors beitragen. Solche Kontrollen hängen von der individuellen Situation einer Patientin oder eines Patienten ab, etwa welches Tumorsyndrom vorliegt und wie dieses bei erkrankten Familienmitgliedern verläuft.

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