Die Gesundheit ist ein hohes Gut, und die Wahl des richtigen medizinischen Anbieters ist entscheidend. Dieser Artikel beleuchtet Aspekte der neurologischen Versorgung, wobei Informationen aus verschiedenen Quellen zusammengetragen werden, um ein umfassendes Bild zu vermitteln.
Das Evangelische Krankenhaus Dierdorf/Selters (KHDS) und sein Engagement
Das Evangelische Krankenhaus Dierdorf/Selters (KHDS) verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, um Patientinnen und Patienten eine zeitgemäße, umfassende und verlässliche medizinische und pflegerische Versorgung zu bieten. Dies spiegelt sich auch in der Beteiligung an Initiativen wie "Hachenburg auf Ziel" wider, einer Kampagne zur Senkung des LDL-Cholesterins bei Risikopatienten nach einem Herzinfarkt. Ziel ist es, diese Patientinnen und Patienten möglichst schnell in den LDL-Cholesterin-Zielbereich von unter 55 mg/dl (1,4 mmol/l) zu bringen, um das Risiko für erneute Herz-Kreislauf-Ereignisse deutlich zu senken.
"Hachenburg auf Ziel": Ein aktives Netzwerk für bessere Versorgung
Das KHDS engagiert sich aktiv in Netzwerken, um die Versorgung der Patientinnen und Patienten zu verbessern. Die Initiative "Hachenburg auf Ziel" ist ein Beispiel dafür. Weniger als 20 Prozent der Risikopatientinnen und -patienten in Deutschland erreichen aktuell den LDL-Cholesterin-Zielwert. Mit "Hachenburg auf Ziel" soll daher in der Öffentlichkeit, bei Patientinnen und Patienten und im ärztlichen Umfeld das Bewusstsein gestärkt werden, wie entscheidend ein niedriger LDL-Wert für die Prävention atherosklerotischer Erkrankungen ist. Ein zentrales Instrument ist der Lipidpass, in dem Werte und Medikation dokumentiert werden. So behalten Patientinnen, Patienten und Behandelnde Entwicklungen jederzeit im Blick.
Prävention und Aufklärung im Fokus
Das KHDS beteiligte sich auch an den bundesweiten Herzwochen unter dem Motto „Gefäße im Blick - Herzinfarkt verhindern“. D. (univ. Alep) Hazem Zakri, Chefarzt der Kardiologie am KHDS-Standort Hachenburg, erläuterte in einem medizinischen Vortrag leicht verständlich, wie Gefäßerkrankungen entstehen, warum Arteriosklerose ein schleichender, oft unbemerkter Prozess ist und welche Faktoren das Risiko eines Herzinfarkts maßgeblich bestimmen. Neben modernen Diagnoseverfahren und Behandlungsmöglichkeiten legte Dr. Zakri seinen Schwerpunkt auf der Prävention: regelmäßige Vorsorge, Kontrolle von Blutdruck, Zucker und Cholesterin sowie Bewegung und Rauchstopp seien zentrale Bausteine, um Gefäße langfristig gesund zu halten.
Ergänzt wurde der Abend durch einen Vortrag von Frau Nuha Sankari, Fachärztin für Innere Medizin mit der Zusatzbezeichnung Ernährungsmedizin am KHDS-Standort Hachenburg. Ihr Beitrag „Gesunde Ernährung - ein Schlüssel zur Prävention“ unterstrich, welche enorme Bedeutung die tägliche Ernährung für Gefäß- und Herzgesundheit hat.
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Engagement für Umwelt und Gemeinschaft
Das KHDS engagiert sich nicht nur für die Gesundheit seiner Patientinnen und Patienten, sondern auch für die Umwelt und die Gemeinschaft. Dies zeigt sich beispielsweise an der Teilnahme an der Baumpflanzchallenge 2025, bei der das KHDS-Team am Standort Hachenburg einen Amberbaum pflanzte. Der Amberbaum steht für Wandel und Erneuerung, Beständigkeit und Stärke sowie Schönheit und Ästhetik. Mit seinen Eigenschaften spiegelt der Amberbaum genau das wider, was das KHDS-Team antreibt: Veränderung gestalten, Stabilität geben und zugleich einen Ort schaffen, der den Menschen guttut.
Zusammenarbeit für eine verbesserte medizinische Versorgung
Wie sich Engagement, medizinischer Fortschritt und gelebte Zusammenarbeit zum Wohl der Patientinnen und Patienten weiterentwickeln lassen, wurde anlässlich eines Besuches des Verwaltungsrats des St. Vincenz Gesundheitsverbunds, Limburg im Evang. Krankenhaus Dierdorf/Selters (KHDS) am Standort Hachenburg erfreulich zur Kenntnis genommen. Mit der Integration wurden unmittelbar nach dem Zusammenschluss zentrale Themen aus den Bereichen Medizin, Beschaffung sowie Aus- und Fortbildung aktiv vorangetrieben. Parallel dazu erfolgten erste Abstimmungen zur baulichen Entwicklung am Standort Hachenburg. Als ein elementarer Schritt wurde das Einkaufsmanagement für die fünf Krankenhausstandorte zentralisiert. Ein weiterer wichtiger Schritt war die Kooperation der Pflegeschulen in Hachenburg und Limburg. Darüber hinaus wurden medizinische Behandlungsabstimmungen für verschiedene Fachbereiche - darunter Herz-, Magen-Darm-, Gefäß-, Krebs- und Urologiepatienten - koordiniert und umgesetzt.
Telemedizinische Ansätze und Geriatrie
Der demografische Wandel führt zu einem erhöhten Bedarf an telemedizinischen Ansätzen. Im Alter verringern sich Kraft, Wahrnehmung und Koordination, was zu Stürzen und Knochenbrüchen führen kann. Eine bessere Verknüpfung von Akut- und Rehabilitationsbehandlung ist daher entscheidend.
Ganzheitlicher Ansatz in der Geriatrie
Die Geriatrische Klinik des Luisenhospitals bündelt die Kompetenzen aller Fachrichtungen, um eine abgestimmte und ganzheitliche Behandlung speziell für geriatrische Patienten anzubieten. Parallel zur Behandlung der akuten Krankheit ist die frühzeitige Rehabilitation zur Erhaltung und Wiederherstellung der Funktion ein wichtiges Anliegen. Das multiprofessionelle Team aus Ärzten, Pflegenden, Therapeuten und Sozialarbeitern arbeitet daran, eine drohende Pflegebedürftigkeit für diese Menschen abzuwenden, ihre Selbstständigkeit wiederherzustellen und Hilfen für ein weitgehend selbstbestimmtes Leben nach dem Krankenhausaufenthalt zu organisieren.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Das Arbeiten im interdisziplinären Team ist das wichtigste Prinzip in der Geriatrie. Interdisziplinäres Arbeiten bedeutet, dass ein Austausch innerhalb verschiedener Fachdisziplinen stattfindet. Dieser Austausch bildet uns ständig weiter und hilft uns, den Patienten möglichst umfassend gerecht zu werden. Denn bei der Rehabilitation erkrankter Menschen sollten nicht nur die körperlichen Auswirkungen der Krankheit, sondern auch psychische und soziale Aspekte berücksichtigt werden. Den Mittelpunkt unserer interdisziplinären Teamarbeit bildet die wöchentliche Team-Visite. Hieran nehmen Vertreter aller Abteilungen teil. Es werden Informationen zum aktuellen Befinden und zum Leistungsstand des Patienten zusammengetragen und realistische Rehabilitationsziele formuliert. Außerdem werden Möglichkeiten der ambulanten oder stationären Weiterversorgung des Patienten besprochen.
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Behandlung von Schluckstörungen (Dysphagie)
Bei einer Schluckstörung (Dysphagie) ist der Transport von Speichel, Flüssigkeit oder Nahrung vom Mund durch den Rachen in die Speiseröhre gestört. Typische Symptome sind häufiges Husten, Räuspern, das Steckenbleiben von Nahrung und die Aspiration von Nahrung/Flüssigkeit in die Luftröhre. Ursache hierfür ist bei älteren Patienten oft eine neurogene Grunderkrankung. Mittels Schluckendoskopie (FEES= fiberendoskopische Evaluation des Schluckaktes) und Videofluoroskopie wird der Schluckablauf detailliert analysiert. Die Therapie besteht aus einer umfassenden fachärztlichen Behandlung der neurogenen Grunderkrankung, die die Bereiche der Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie und des neuropsychologischen Trainings mit einbezieht.
Qualitätsmanagement
Qualitätsmanagement (QM) bedeutet, dass durch den Träger und die Leitung der Klinik zielgerichtete und systematische Verfahren und Maßnahmen eingeleitet werden, die eine gleichbleibend hohe Qualität der Versorgung gewährleisten und diese kontinuierlich verbessern. Das Qualitätsmanagement ist durch das kontinuierliche Bestreben gekennzeichnet, die Bedürfnisse unserer Patienten/Angehörigen, unserer Mitarbeiter, aber auch die Bedürfnisse unserer Zuweiser und Kostenträger zu berücksichtigen.
Dr. med. Jörg Konrad Mellies: Neurologe, Sportmediziner, Geriatrie
Dr. med. Jörg Konrad Mellies ist Neurologe, Sportmediziner und Geriatrie (Altersheilkunde). Einige Behandlungsschwerpunkte sind bekannt.
Patientenfeedback
Insgesamt haben Patient:innen ein Feedback zu Dr. med. Mellies gegeben. Die Diagnostik wurde als sehr sorgfältig durchgeführt empfunden. Dr. Mellies erklärte zwischendurch, was genau passiert und warum er dieses oder jenes macht. Auch eine gewisse Unbefangenheit und Natürlichkeit im Umgang mit den Patientinnen und Patienten wurde positiv hervorgehoben.
Nach einem ersten Laktatleistungstest auf dem Laufband wurde dieser wiederholt. Herr Mellies hat sich viel Zeit genommen, alles ausführlich erklärt und nach jedem Laktattest einen individuellen Trainingsplan erarbeitet.
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