Parkinson-Krankheit ist eine fortschreitende neurologische Erkrankung, die vor allem ältere Menschen betrifft. Die Symptome sind vielfältig und können von Zittern über Steifheit bis hin zu Gleichgewichtsstörungen reichen. Die Schulmedizin bietet verschiedene medikamentöse Behandlungen an, um die Symptome zu lindern. Viele Betroffene suchen jedoch auch nach alternativen oder ergänzenden Behandlungsmethoden, um ihre Lebensqualität zu verbessern. Hier kommt der Heilpraktiker ins Spiel.
Was ist ein Heilpraktiker?
Ein Heilpraktiker ist ein Gesundheitsdienstleister, der eine staatliche Prüfung bestanden hat und berechtigt ist, eigenverantwortlich Patienten zu behandeln. Heilpraktiker arbeiten in der Regel mit naturheilkundlichen Verfahren und betrachten den Menschen als Ganzes. Sie suchen nach den Ursachen von Krankheiten und versuchen, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren.
Heilpraktiker in Darmstadt: Ein Überblick
In Darmstadt und Umgebung gibt es eine Reihe von Heilpraktikern, die sich auf die Behandlung von neurologischen Erkrankungen wie Parkinson spezialisiert haben. Diese Heilpraktiker bieten verschiedene Therapieansätze an, die auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten zugeschnitten sind.
Eine Heilpraktikerin in Darmstadt, die 1972 geboren wurde, beschäftigt sich seit über 20 Jahren intensiv mit den 47 essentiellen Nährstoffen des Menschen. Nach umfangreichen Recherchen, dem Austausch in Foren und dem Besuch unzähliger Online-Seminare wuchs ihr Interesse an den Zusammenhängen und Funktionen des Körpers. Um ihr Wissen zu vertiefen, absolvierte sie eine Ausbildung zur Heilpraktikerin und eröffnete anschließend ihre eigene Praxis.
Berufsausbildungen
- Heilpraktikerin
- Datenverarbeitungskauffrau
- Bilanzbuchhalterin
Fachausbildungen
- 2025: LongCovid/Post Vac Pro - für Therapeuten (Florian Schilling)
- 2024/2025: Anwendung des Global Diagnostics in der Praxis (div. Schulungen)
- 2024: Endokrinologie für Heilpraktiker Teil 1-6 (Ganzimmun) - Marie Greiff (Apothekerin) und Michael Martin (HP)
- 2023: Ursachenbeseitigung statt Symptomunterdrückung bei chronischen Erkrankungen
Behandlungsansätze von Heilpraktikern bei Parkinson
Heilpraktiker verfolgen bei der Behandlung von Parkinson einen ganzheitlichen Ansatz. Das bedeutet, dass sie nicht nur die Symptome behandeln, sondern auch die Ursachen der Erkrankung berücksichtigen. Zu den häufigsten Behandlungsansätzen gehören:
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- Ernährungstherapie: Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten kann dazu beitragen, die Symptome von Parkinson zu lindern. Heilpraktiker können individuelle Ernährungspläne erstellen und Nahrungsergänzungsmittel empfehlen. Die Heilpraktikerin aus Darmstadt beschäftigt sich eingehend mit den 47 essentiellen Nährstoffen und deren Bedeutung für den Körper.
- Orthomolekulare Therapie: Bei der orthomolekularen Therapie werden dem Körper gezielt Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zugeführt, um Mangelzustände auszugleichen und die Zellfunktion zu verbessern.
- Pflanzenheilkunde: Heilpflanzen können bei Parkinson verschiedene positive Wirkungen haben. Einige Pflanzen können die Dopaminproduktion anregen, andere wirken entzündungshemmend oder antioxidativ.
- Homöopathie: Die Homöopathie ist eine alternative Behandlungsmethode, bei der stark verdünnte Substanzen eingesetzt werden, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren.
- Chelattherapie: Die Chelattherapie ist eine alternative Therapieform, die zur Ausleitung von Schwermetallen aus dem Körper eingesetzt wird. Schwermetalle können eine Vielzahl von Erkrankungen begünstigen, darunter auch neurologische Erkrankungen wie Parkinson. Dr. med. Stephan Seeßle in Darmstadt bietet die Chelattherapie als Ergänzung zur klassischen Schulmedizin an.
- ISBT-Bowen Therapie®: Diese sanfte Faszientherapie, entwickelt von Tom Bowen, kann bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt werden, darunter auch bei Rückenschmerzen und Bandscheibenproblemen, die oft mit Parkinson einhergehen. Sie reguliert verklebte Faszien und kann so zu Schmerzlinderung und verbesserter Beweglichkeit beitragen.
- Atlastherapie: Eine Fehlstellung des Atlaswirbels kann die Wirbelsäulenstatik verändern und den Informationsfluss zwischen Kopf und Körper stören. Die Atlastherapie kann helfen, diese Fehlstellung zu korrigieren und so Beschwerden zu lindern.
- Psychotherapie: Gerade zu Beginn einer Demenz oder Parkinson-Erkrankung erleben Betroffene und Angehörige oft eine depressive Krise. Eine Psychotherapie kann helfen, mit den Veränderungen umzugehen und neue Perspektiven zu entwickeln. Ein Heilpraktiker für Psychotherapie kann hier eine wertvolle Unterstützung sein.
Weitere Therapieansätze
Neben den genannten Therapieansätzen können Heilpraktiker auch weitere Methoden einsetzen, um die Symptome von Parkinson zu lindern und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Dazu gehören beispielsweise:
- Bewegungstherapie: Regelmäßige Bewegung kann dazu beitragen, die Muskelkraft und Koordination zu verbessern. Physiotherapeuten können individuelle Trainingspläne erstellen.
- Ergotherapie: Ergotherapeuten unterstützen die Patienten bei alltäglichen Aktivitäten und trainieren Feinmotorik und kognitive Strategien.
- Logopädie: Logopäden behandeln Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen, die bei Parkinson auftreten können.
Die Bedeutung der Ganzheitlichkeit
Ein wichtiger Aspekt der Heilpraktiker-Behandlung ist die Ganzheitlichkeit. Heilpraktiker betrachten den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele. Sie berücksichtigen bei der Behandlung nicht nur die körperlichen Symptome, sondern auch die psychischen und sozialen Aspekte der Erkrankung.
Die Heilpraktikerin aus Darmstadt betont, dass alle Bereiche des Lebens sich gegenseitig beeinflussen. Es gibt keine rein psychischen, rein biochemischen oder rein körperlichen Beschwerden und Erkrankungen. Alles steht in Wechselwirkung miteinander.
Zusammenarbeit mit anderen Therapeuten
Heilpraktiker arbeiten oft mit anderen Therapeuten zusammen, um eine umfassende Behandlung zu gewährleisten. So kann es sinnvoll sein, die Heilpraktiker-Behandlung mit einer schulmedizinischen Behandlung, einer Physiotherapie oder einer Ergotherapie zu kombinieren.
Kosten und Erstattung
Die Kosten für eine Heilpraktiker-Behandlung werden in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen erstatten die Kosten jedoch häufig ganz oder teilweise. Es ist ratsam, sich vor Beginn der Behandlung bei der Krankenkasse über die Erstattungsmöglichkeiten zu informieren.
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