Henning Bach ist ein anerkannter Neurologe, dessen Arbeit sich durch eine intensive Forschungstätigkeit und eine patientenorientierte Praxis auszeichnet. Seine Expertise erstreckt sich über verschiedene Bereiche der Neurologie, insbesondere die Neuro-Onkologie, und spiegelt sich in zahlreichen Publikationen wider. Dieser Artikel beleuchtet seine wissenschaftlichen Beiträge und seine Rolle in der medizinischen Versorgung, insbesondere im Bereich der Neuropädiatrie.
Wissenschaftliche Publikationen und Forschungsschwerpunkte
Die wissenschaftliche Arbeit von Henning Bach ist umfangreich und vielseitig. Dies wird durch die Vielzahl an Publikationen in renommierten Fachzeitschriften belegt. Die Online-Universitätsbibliographie der Universität Duisburg-Essen listet eine beeindruckende Anzahl seiner Veröffentlichungen auf.
Seine Forschungsschwerpunkte umfassen unter anderem:
Glioblastom: Ein Schwerpunkt liegt auf der Erforschung und Behandlung des Glioblastoms, einer besonders aggressiven Form von Hirntumor. Seine Arbeiten befassen sich mit der Verteilung und prognostischen Bedeutung der Myelotoxizität bei neu diagnostizierten Glioblastompatienten. Dabei wird die Frage aufgeworfen, ob eine aggressivere Behandlung angezeigt ist ("Distribution and prognostic significance of myelotoxicity in newly diagnosed glioblastoma in a real-life cohort : Time to treat more aggressively?"). Zudem wird die aktuelle Versorgung von Glioblastompatienten kritisch hinterfragt ("Are we providing best available care to newly diagnosed glioblastoma patients?").
Neuro-Onkologie allgemein: Bachs Publikationen decken ein breites Spektrum neuro-onkologischer Themen ab. Seine Beiträge finden sich in renommierten Zeitschriften wie "Neuro-Oncology", "Journal of Neuro-Oncology" und "Clinical Cancer Research".
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Klinische Studien und Versorgungsforschung: Viele seiner Publikationen sind klinisch orientiert und beschäftigen sich mit der Verbesserung der Patientenversorgung. Dies zeigt sich beispielsweise in Arbeiten, die sich mit der Wirksamkeit von Levetiracetam bei Glioblastomen auseinandersetzen ("How about levetiracetam in glioblastoma?").
Die Publikationsliste umfasst Artikel in hochrangigen Fachzeitschriften wie:
- Nature Communications
- Clinical Cancer Research
- Journal of Clinical Oncology
- Neuro-Oncology
- Cancer Medicine
- Annals of Oncology
- European Journal of Nuclear Medicine and Molecular Imaging
Die Themen seiner Publikationen sind vielfältig und umfassen unter anderem:
- Myelotoxizität: Die Verteilung und prognostische Bedeutung von Myelotoxizität bei Glioblastompatienten.
- Glioblastombehandlung: Fragen zur optimalen Versorgung von Glioblastompatienten und zur Notwendigkeit aggressiverer Behandlungsansätze.
- Levetiracetam: Die Rolle von Levetiracetam in der Glioblastomtherapie.
- Nuklearmedizinische Bildgebung: Anwendung nuklearmedizinischer Verfahren in der Onkologie.
Tätigkeit im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ)
Henning Bach ist in einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) tätig, in dem neun Fachrichtungen interdisziplinär zusammenarbeiten. Diese Struktur ermöglicht einen schnellen fachlichen Austausch, sofern die medizinische Indikation dies erfordert. Die kurzen Wege, die optimale Infrastruktur mit angrenzendem Parkhaus und die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr schaffen optimale Rahmenbedingungen für die medizinische Versorgung der Patienten.
Spezialisierung im Bereich Neuropädiatrie
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Arbeit von Henning Bach ist seine Spezialisierung im Bereich der Neuropädiatrie. Die Neuropädiatrie umfasst die Untersuchung und Behandlung von Kindern mit Erkrankungen des Nervensystems. Dazu gehören akute Erkrankungen wie Entzündungen oder Verletzungen sowie chronische Erkrankungen, die mit Entwicklungsauffälligkeiten, Krampfanfällen, Bewegungsstörungen, Schulschwierigkeiten oder Kopfschmerzen einhergehen.
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Die Diagnostik und Therapie kann sowohl stationär in der Kinderklinik als auch ambulant im Rahmen der neuropädiatrischen Sprechstunden erfolgen. Dafür steht ein spezialisiertes Team von vier Neuropädiatern und sechs speziell ausgebildeten EEG-Schwestern zur Verfügung.
Zur Diagnostik stehen hochmoderne Techniken zur Verfügung, wie:
- Video-EEG
- Langzeit-EEG
- 3-Tesla-Schädel-MRT (auch in Narkose) mit Spektroskopie
- Elektrophysiologie zur Messung der Nervenleitgeschwindigkeiten
- Schlaflabordiagnostik für alle Altersgruppen
Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit den Kliniken für Neurologie und Neurochirurgie sowie der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, welche Hörprüfungen durchführt. Speziell ausgebildete Neuroradiologen bewerten die MRT-Untersuchungen.
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