Anspannung und Unruhe sind zunächst eine sinnvolle Stressreaktion. Durch die Ausschüttung von Stresshormonen bereitet das zentrale Nervensystem den Körper auf Höchstleistung vor. Ein Schauspieler ohne Lampenfieber kann sich möglicherweise nicht so gut konzentrieren, wie ein Kollege mit Lampenfieber. Zum Problem wird Stress aber, wenn er dauerhaft und ohne Erholungsphasen auftritt, wodurch Nervosität und Unruhe von der Ausnahme zur Regel werden und der erholsame Schlaf gestört wird. In solchen Fällen können pflanzliche Arzneimittel wie Valeriana Hevert Beruhigungsdragees oder Gelsemium comp. Hevert Tropfen eine unterstützende Wirkung entfalten.
Valeriana Hevert Beruhigungsdragees: Pflanzliche Hilfe bei Unruhe und Schlafstörungen
Valeriana Hevert Beruhigungsdragees setzen die Reizbarkeit des zentralen Nervensystems herab, wobei je nach Dosierung eine Beruhigung oder ein erholsamer Schlaf eintritt. Die Kombination pflanzlicher Wirkstoffe beruhigt in Belastungssituationen des Alltags, ohne dass auf Dauer die Gefahr einer Gewöhnung oder Abhängigkeit entsteht. Im Hinblick auf die schlaffördernde Wirkung ist die Einnahme der Wirkstoff-Kombination der eines Einzelwirkstoffs wie reinem Baldrian überlegen.
Inhaltsstoffe und ihre Wirkung
Valeriana Hevert Beruhigungsdragees enthalten als rein pflanzliches Arzneimittel die Extrakte von Passionsblume, Baldrian und Melisse:
Passionsblume: Beruhigt und sorgt für einen gesunden Schlaf, wobei die für die Erholung wichtigen Schlafphasen erhalten bleiben und man am nächsten Morgen ausgeruht aufwacht. Der Inhaltsstoff Maltol wirkt beruhigend, schlaffördernd und entkrampfend. Die Passionsblume stammt aus Amerika, und bereits die Azteken wussten um ihre beruhigende Wirkung. Seit dem 20. Jahrhundert ist Passiflora incarnata in Europa als offizielle Arzneipflanze anerkannt und ist auch im Hevert Heilpflanzengarten zu finden. 2021 wurde Passionsblumenkraut bei Hevert auch für die eigene Produktion geerntet. Die Passionsblume wurde bereits von den Mayas und Azteken kultiviert, um ihre essbare Frucht, die Maracuja, zu ernten. Doch die amerikanischen Ureinwohner wussten bereits auch, dass ihr Kraut gegen Nervosität und Schlafstörungen hilft. Die Passiflora incarnata, wie wir sie von der obigen Abbildung her meist kennen, ist nur eine der über 530 Arten der großen Familie der Passionsblumengewächse (lat. Passifloraceae). Passionsblumen werden bei uns auch gerne als Rank- und Zierpflanze verwendet. Mit ihren dünnen, grünen, verholzenden Sprossachsen und den drei- bis fünfteilig gelappten Laubblätter kann diese Kletterpflanzen eine Wuchshöhe von bis zu 10 Metern erreichen. Für die Herstellung von Präparaten mit Passionsblume wird das frisch blühende, oberirdische Kraut verwendet. Die Passionsblume beruhigt, wirkt angstlösend und ermöglicht einen ruhigen Schlaf, ohne ein „Hangover-“ oder Katergefühl am nächsten Morgen zu verursachen. Dabei werden die für die Erholung so wichtigen Schlafphasen, wie REM- und Tiefschlafphase, erhalten. REM steht für rapid eye movement- diese Phase ist u.a. durch schnelle Augenbewegungen bei geschlossen Augen gekennzeichnet und nimmt ca. 20% der Schlafdauer ein. Passionsblumenkraut-Extrakt ist nicht nur schlaffördernd, nervenberuhigend und ausgleichend auf das vegetative Nervensystem. Es wirkt auch gegen Depressionen und Angst. Zahlreiche wissenschaftliche Studien bestätigen die allgemein beruhigende Wirkung der Passionsblume auf das zentrale Nervensystem. Zum genauen Wirkmechanismus gab es allerdings lange Zeit nur sehr wenige Erkenntnisse. GABA (gamma-Aminobuttersäure) ist der wichtigste körpereigene Botenstoff mit beruhigendem Effekt auf das zentrale Nervensystem. Er wirkt ausgleichend auf eine ganze Reihe von Verhaltensmechanismen und physiologischen Abläufen: vom Schlaf über unser Ernährungs- und Sexualverhalten bis hin zum Schmerzempfinden. Auch unser Herzkreislaufsystem sowie unsere Körpertemperatur und Stimmung werden von GABA reguliert. Im Gegensatz zu pharmazeutischen Beruhigungsmitteln mit Benzodiazepinen, synthetisch hergestellten Wirkstoffen gegen Schlaf- und Angststörungen, haben Passiflora incarnata-Präparate jedoch kein Abhängigkeitspotenzial. Möchte man eine Entspannung durch Pflanzen erreichen, lässt sich die Frage, was besser ist - Passionsblume, Baldrian, Melisse, Lavendel oder gar Johanniskraut - nur schwer beantworten. Denn oft wirken Beruhigungspflanzen auf ganz unterschiedlicher Ebene. Bei den Calmvalera Tabletten und Calmvalera Tropfen, beides homöopathische Präparate gegen nervöse Störungen, wurde die Passionsblume durch mehrere Pflanzenwirkstoffe ergänzt, die für ihre beruhigende und ausgleichende Wirkung auf die Psyche und das zentrale Nervensystem bekannt sind. Das auffälligste Merkmal der Passionsblume ist wohl ihre Blüte. Dieser verdankt die Pflanze auch ihren lateinischen Namen Passiflora incarnata - „die fleischgewordene Passionsblume“. Die zehn Blütenblätter symbolisieren dabei die Apostel ohne Judas und Petrus, die violett-weiße Nebenkrone die blutige Dornenkrone, die fünf gelben Staubblätter die fünf Wunden Christi und die drei rotbräunlichen Griffel die Nägel, mit denen Christus ans Kreuz geschlagen wurde. Die aus den Blüten der Passionsblume entstehenden eiförmigen Früchte sind aus botanischer Sicht Beeren. Je nach Art heißen die, die wir kennen und essen, Maracuja oder Grenadillen. Sie enthalten einen oft bitteren bis süßlichen oder auch extrem sauren Saft mit vielen essbaren Kernen, ähnlich wie Granatapfelkerne.
Baldrian: Beruhigt die Nerven bei nervöser Erschöpfung, geistiger Überarbeitung und motorischer Unruhe; abends eingenommen fördert er die Schlafbereitschaft. Baldrian (Valeriana officinalis) hilft beim Einschlafen, ohne die Schlafqualität zu beeinträchtigen. Außerdem zeichnet er sich als Nervenberuhigungsmittel bei nervöser Erschöpfung, geistiger Überarbeitung und motorischer Unruhe aus. Tagsüber wirkt Baldrian ausgleichend und beruhigend, ohne müde zu machen. Abends eingenommen fördert er die Schlafbereitschaft.
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Melisse: Hat eine beruhigende und im Magen-Darm-Bereich krampflösende Wirkung. Melisse (Melissa officinalis) ist ein Gartenkraut, das seit langem in Europa kultiviert wird. Ihre Blätter enthalten ätherisches Öl mit feinem, zitronenartigem Duft, das auch für die Wirksamkeit verantwortlich ist. Melisse wirkt beruhigend und im Magen-Darm-Bereich krampflösend.
Anwendung und Dosierung
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
- Art der Anwendung: Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
- Dauer der Anwendung: Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 2 Wochen anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
- Einnahme: Vor dem Schlafengehen (ca. abends und vor dem Schlafengehen (ca.
- Überdosierung: Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Magen-Darm-Beschwerden kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
- Einnahme vergessen: Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
- Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen. Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen.
Gegenanzeigen und Vorsichtsmaßnahmen
- Überempfindlichkeit: Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe.
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
- Schwangerschaft und Stillzeit: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden. In der Stillzeit wird von einer Anwendung abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
- Reaktionsvermögen: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Allergien: Vorsicht bei Allergie gegen bestimmte Schmerzmittel (Nichtsteroidale Antirheumatika), Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466) oder Farbstoffe (z.B. Chinolingelb mit der E-Nummer E 104, Indigocarmin mit der E-Nummer E 132).
- Unverträglichkeiten: Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Glucose oder Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
Anwendungsgebiete
Valeriana Hevert Beruhigungsdragees werden bei Unruhezuständen und nervös bedingten Einschlafstörungen eingesetzt. Falls diese Beschwerden länger als 2 Wochen andauern oder sich verschlimmern, muss ein Arzt aufgesucht werden.
Zusammensetzung
In 1 Tablette Valeriana Hevert Beruhigungsdragees sind ca. 562,5 mg Baldrianwurzel, 562,5 mg Melissenblätter sowie 480 mg Passionsblumenkraut enthalten.
Gelsemium comp. Hevert Tropfen: Homöopathische Hilfe bei Nervenschmerzen
Ob leichtes Kribbeln, Dauerbrennen oder blitzartig einschießende Schmerzattacken - Nervenschmerzen, auch neuropathische Schmerzen genannt, sind immer sehr unangenehm. Sie entstehen bei Entzündungen im Nervensystem, wenn Nerven geschädigt oder dauerhaft gereizt werden. Gelsemium comp. Hevert Tropfen sind ein homöopathisches Arzneimittel, das zur Linderung von Nervenschmerzen eingesetzt wird.
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Ursachen von Nervenschmerzen
Neuropathische Schmerzen entstehen oft als Folge von Verletzungen oder Erkrankungen des zentralen Nervensystems (z. B. Schlaganfall, Multiple Sklerose). In den meisten Fällen jedoch verursachen geschädigte oder dauerhaft gereizte Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark (periphere Nerven) neuropathische Beschwerden. Eine häufige Ursache ist Druck auf den Nerv wie bei einem Bandscheibenvorfall, dem Karpaltunnelsyndrom oder einem gereizten Ischias-Nerv. Aber auch Infektionskrankheiten wie die Gürtelrose (Herpes Zoster), Stoffwechselstörungen wie Diabetes, langfristiger starker Alkoholkonsum oder Vitaminmangel (Vitamin B12, B6) können zu Nervenschädigungen führen.
Symptome von Nervenschmerzen
Neuropathische Beschwerden zeigen sich meist als brennende oder stechende Schmerzen sowie Missempfindungen wie Kribbeln (Ameisenlaufen) und Taubheit. Die Schmerzen können dauerhaft sein oder blitzartig einschießen. Der Schmerz muss auch nicht lokal begrenzt sein, sondern kann in andere Körperteile ausstrahlen. Wird etwa der Ischias-Nerv im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule gereizt, kann der Schmerz ins Gesäß, aber auch in die Beine ziehen.
Inhaltsstoffe und ihre Wirkung
Gelsemium comp. Hevert Tropfen enthalten eine Kombination verschiedener homöopathischer Wirkstoffe:
- Gelber Jasmin (Gelsemium sempervirens): Hat eine beruhigende Wirkung auf das gesamte Nervensystem.
- Eisenhut (Aconitum): Wird bei heftigen akuten Beschwerden eingesetzt.
- Kockelskörner (Cocculus): Wirken gegen Nervenbeschwerden mit Taubheitsgefühl.
- Koloquinte (Colocynthis): Hat sich bei Schmerzen im Bereich des Trigeminus- und Ischiasnervs bewährt.
- Lachesis: Stärkt die Abwehrleistung des Körpers, wirkt Entzündungen entgegen und verschafft Linderung bei hoher Schmerzempfindlichkeit durch Berührung und Druck.
- Seidelbast (Mezereum): Beeinflusst Herpes Zoster und Trigeminusneuralgien günstig.
Anwendungshinweise
Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Nervenschmerzen. Bei zunehmenden, neu auftretenden oder anhaltenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden, da es sich um Erkrankungen handeln kann, die einer ärztlichen Abklärung bedürfen.
Warnhinweis
Enthält 52 Vol.-% Alkohol.
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Zincum Hevert Tabletten: Homöopathische Hilfe bei nervösen Unruhezuständen
Zincum Hevert Tabletten lindern nervöse Unruhezustände und fördern Entspannung. Sie enthalten bewährte homöopathische Wirkstoffe wie Cimicifuga und Ignatia und sind für Erwachsene und Kinder geeignet.
Ursachen nervöser Unruhe
Die Gefühlswelt des Menschen stellt ein kompliziertes System dar, das durch die ständig wachsenden Belastungen des Alltags leicht aus dem Gleichgewicht geraten kann. Reizüberflutung, Stress, Hektik und permanenter Leistungsdruck führen häufig zu innerer Unruhe, gesteigerter Erregbarkeit und Schlafstörungen. Aber auch Niedergeschlagenheit, Resignation, leichte Depressionen und Melancholie sind mögliche Auswirkungen einer ständigen nervlichen Überlastung. Medizinisch spricht man von vegetativer Dystonie; dabei handelt es sich um eine Störung im Zusammenspiel des vegetativen Nervensystems, das alle unbewussten Lebensvorgänge steuert, z.B. den Schlaf-Wachrhythmus sowie die Gemütszustände. Selbst im Kindesalter kommt es immer häufiger zu Spannungszuständen, die sich in Übererregbarkeit und Schlafstörungen zeigen.
Inhaltsstoffe und ihre Wirkung
Durch harmonisches Zusammenwirken bewährter homöopathischer Bestandteile beruhigen und entspannen "Zincum Hevert N" Tabletten und mildern belastende Alltagssituationen. Es handelt sich um ein sogenanntes Komplexmittel mit mehreren Bestandteilen, die in ihrer Gesamtheit für die Wirkung des Präparates verantwortlich sind:
- Cimicifuga: Wirkt neben ihren krampflösenden Eigenschaften vor allem nervösen Erregungszuständen und depressiven Verstimmungen entgegen.
- Hyoscyamus: Beeinflusst Schlafstörungen günstig und zeigt darüber hinaus positive Wirkung bei Hyperaktivität (auch verbunden mit Aggressivität), Ruhelosigkeit und Erregungszuständen gerade auch bei Kindern.
- Ignatia: Die Pflanze wird insbesondere bei starken Stimmungsschwankungen eingesetzt.
- Phosphorus: Hilft bei rascher Ermüdung (z.B. beim Lernen oder anderer geistiger Tätigkeit), mangelnder Konzentrationsfähigkeit, Schwächezuständen (z.B. nach erschöpfenden Erkrankungen) und ängstlich-nervöser Erregbarkeit.
- Platinum metallicum: Hat sich in homöopathischer Verdünnung bei Verstimmungszuständen und gesteigerter Erregbarkeit bewährt.
- Zincum metallicum: Bessert Schlafstörungen, z.B. bei ruhelosen Beinen (Muskelzuckungen), nervöse Unruhe, Schwäche und Erschöpfung.
Anwendungshinweise
Soweit nicht anders verordnet 3-4mal täglich 1 Tablette einnehmen. In akuten Fällen 6mal täglich 3 Tabletten lutschen. Zur Anwendung des Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vor.
Vorteile
"Zincum Hevert N" ist als homöopathisches Arzneimittel auch besonders für die Kinderpraxis geeignet. "Zincum Hevert N" kann auch in Verbindung mit chemischen Präparaten eingenommen werden. Es treten keine Gewöhnungs- oder Entzugserscheinungen auf.
Weitere Maßnahmen zur Unterstützung des Nervensystems
Neben der Einnahme von Arzneimitteln gibt es weitere Maßnahmen, die zur Unterstützung des Nervensystems beitragen können:
- Entspannungstechniken: Autogenes Training oder Yoga bringen das vegetative Nervensystem wieder ins Gleichgewicht.
- Ausdauersport: Schwimmen, Joggen, oder Radfahren sowie Spaziergänge im Grünen fördern das Wohlbefinden.
- Stressmanagement: Überfordern Sie sich nicht mit zu hohen Zielen und setzen Sie sich nicht zu sehr unter Druck.
- Freizeit: Lassen Sie ab und zu den Alltag hinter sich und verwöhnen Sie sich mit Kino, Theater oder anderen Dingen, die Ihnen gut tun und Genuss bereiten.
- Ernährung: Meiden Sie am Abend belebende, coffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Tee, Kakao oder Cola und üppige, schwere Mahlzeiten. Ein kleiner Imbiss kann hingegen angebracht sein. Gesunde Ernährung ‑ vollwertig, vitaminreich, regelmäßig und in Ruhe genossen ‑ bildet die Grundlage Ihrer Gesundheit. Falls bei Ihnen Risikofaktoren für das Herz-Kreislauf-System bestehen (wie Rauchen, Bluthochdruck, Übergewicht, erhöhte Blutfettwerte), ist es empfehlenswert, diese soweit wie möglich zu reduzieren bzw.
- Schlafumgebung: Im Schlafzimmer sollte frische und kühle Luft vorherrschen.
Ginkgo biloba comp. Hevert: Unterstützung bei Arteriosklerose
Ginkgo biloba comp. Hevert vermindert bei langfristiger und regelmäßiger Einnahme das altersbedingte Fortschreiten der Arteriosklerose, so dass die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit länger erhalten bleibt. Die gut verträglichen Wirkstoffe in Ginkgo biloba comp. Hevert sind Ginkgo biloba (Ginkgobaum) und Aurum colloidale (Gold). Sie entfalten ihr Potenzial in den Blutgefäßen auch im zentralen Nervensystem.
Arteriosklerose: Eine schleichende Erkrankung
Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) betrifft mit zunehmendem Alter fast jeden von uns. Es handelt sich um eine Erkrankung der Arterien, die mit einer Verhärtung der Gefäßwand einhergeht. Durch geringere Elastizität und Verengung der Gefäße kommt es zu einer Mangeldurchblutung von Geweben und Organen. Gefährlich wird es, wenn das schwer arbeitende Herz selbst nicht mehr gut durchblutet wird. Denn „verkalkte” Herzkranzgefäße können das Herz bei starker Belastung nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Menschen mit einer solchen koronaren Herzerkrankung haben ein wesentlich höheres Herzinfarktrisiko. Begünstigt wird die Arteriosklerose durch eine Reihe von Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Blutfettwerte, hohen Homocysteinspiegel, Bewegungsmangel, Übergewicht und Rauchen. Das Tückische an der Arteriosklerose ist, dass sie viele Jahre unbemerkt bleibt, aber dennoch kontinuierlich fortschreitet. Häufig beginnt sie schon im mittleren Lebensalter.
Wirkstoffe und ihre Funktion
Die Wirkstoffe in Ginkgo biloba comp. Hevert sind besonders auf das Gefäßsystem ausgerichtet.
- Ginkgo biloba (Ginkgo): Ist ein Baum von außergewöhnlicher Widerstandskraft. In der Medizin des alten China spielte er schon vor über 1000 Jahren eine wichtige Rolle. Der Wirkstoff Ginkgo biloba wird aus einem Pflanzenauszug aus den im Herbst geernteten frischen Blättern des Ginkgobaums hergestellt.
- Aurum colloidale (Gold): Wirkt besonders auf die Blutgefäße und das zentrale Nervensystem im Gehirn.
Weitere Empfehlungen
Mit der regelmäßigen Anwendung von Ginkgo biloba comp. Hevert haben Sie einen wichtigen Schritt für Ihre Gesundheit getan. Ergänzend dazu sollten Sie:
- Ihre körperliche Leistungsfähigkeit durch leichten, am besten regelmäßig ausgeübten Ausdauersport trainieren: Radfahren, Walking oder Schwimmen sind günstige Sportarten.
- Sich auch geistig in Schwung halten. Trainieren Sie Ihr Gedächtnis und die Denkfähigkeit Ihres Gehirns, zum Beispiel mit Kreuzworträtseln, Denksportaufgaben oder Memoryspielen.