Hevert Migräne Injektion: Inhaltsstoffe, Anwendung und wichtige Hinweise

Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über Hevert Migräne Injektion, seine Inhaltsstoffe, Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen. Ziel ist es, Patienten und medizinischem Fachpersonal fundierte Informationen für eine sichere und effektive Anwendung bereitzustellen.

Was ist Hevert Migräne Injektion?

Gelsemium comp. Hevert injekt ist ein homöopathisches Arzneimittel, das bei Nervenschmerzen eingesetzt wird. Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden, da es sich um Erkrankungen handeln kann, die einer ärztlichen Abklärung bedürfen.

Inhaltsstoffe von Gelsemium comp. Hevert injekt

Die Zusammensetzung von Gelsemium comp. Hevert injekt umfasst verschiedene Wirkstoffe in flüssiger Verdünnung zur Injektion:

  • Gelsemium Dil. D4 0,125 ml
  • Cocculus Dil. D4 0,125 ml
  • Colocynthis Dil. D4 0,125 ml
  • Lachesis Dil. D12 0,125 ml
  • Mezereum Dil. D6 0,125 ml
  • Nux vomica Dil. D6 0,125 ml
  • Plumbum aceticum Dil. D6 0,125 ml
  • Rhus toxicodendron Dil. D6 0,125 ml

Sonstige Bestandteile sind:

  • Natriumchlorid
  • Natriumhydroxidlösung
  • Wasser für Injektionszwecke.

Anwendungsgebiete

Das Hauptanwendungsgebiet von Gelsemium comp. Hevert injekt sind Nervenschmerzen. Die Wahl dieses Arzneimittels basiert auf den Prinzipien der Homöopathie, bei denen ähnliche Symptome mit verdünnten Substanzen behandelt werden.

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Anwendung und Dosierung

Soweit nicht anders verordnet, gilt für Erwachsene bei akuten Zuständen täglich 1 Ampulle, bei chronischen Verlaufsformen mehrmals wöchentlich bis zu 1 Ampulle pro Tag intramuskulär, subcutan oder intracutan injizieren. Bei Verwendung nur eines Teils des Ampulleninhalts ist der restliche Ampulleninhalt zu verwerfen.

Gegenanzeigen: Wann darf Hevert Migräne Injektion nicht angewendet werden?

Es gibt bestimmte Umstände, bei denen die Anwendung von Gelsemium comp. Hevert injekt kontraindiziert ist. Dazu gehören:

  • Überempfindlichkeit gegen Giftsumachgewächse.
  • Nicht anwenden bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.

Eine Gegenanzeige (Kontraindikation) ist ein Umstand, bei dem man ein bestimmtes Medikament nicht anwenden darf, da es sonst zu gefährlichen gesundheitlichen Schäden kommen kann. Ein solcher Umstand könnte eine akute Erkältung oder eine chronische Krankheit wie Rheuma sein. Aber auch Schwangerschaft und Stillzeit, ein bestimmtes Alter (Kinder, über 65-Jährige) oder die regelmäßige Einnahme anderer Medikamente können eine Gegenanzeige darstellen.

Die Gründe für Gegenanzeigen sind vielfältig. Manche Arzneien wirken unter bestimmten Bedingungen zu schwach oder zu stark.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

  • Schwangerschaft und Stillzeit: Da keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vorliegen, sollte Gelsemium comp. Hevert injekt in Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

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  • Allgemeiner Hinweis: Wie bei allen Arzneimitteln kann die Wirkung durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Genussmittel ungünstig beeinflusst werden. Falls Sie sonstige Arzneimittel einnehmen, holen Sie medizinischen Rat ein.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln

Es sind keine Wechselwirkungen mit anderen Mitteln bekannt. Dennoch sollte man, wie bei allen Arzneimitteln, den Arzt oder Apotheker informieren, wenn man andere Medikamente einnimmt.

Bei der zeitnahen/gleichzeitigen Einnahme von zwei oder mehreren Medikamenten können Arzneimittelwechselwirkungen (sog. "Interaktionen") auftreten. Die Wirkstoffe können sich hinsichtlich ihrer Aufnahme oder ihrer Verteilung im Körper gegenseitig beeinflussen. Interaktionen sind meistens unerwünscht und können zu einem Wirkungsverlust oder einer Überdosierung und damit zu gefährlichen Nebenwirkungen führen. Wechselwirkungen treten nicht nur mit verschreibungspflichtigen und freiverkäuflichen Medikamenten, sondern auch mit Lebensmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln, Getränken (Kaffee, Tee, Alkohol) und pflanzlichen Heilmitteln auf.

Um das Risiko von Wechselwirkungen abschätzen zu können, ist es wichtig, dass Sie das behandelnde ärztliche Personal informieren, wenn Sie neben Arzneimitteln auch Nahrungsergänzungsmittel einnehmen möchten. Das ist ganz besonders wichtig in der Behandlung von Krebserkrankungen (Chemotherapie, Bestrahlung), wie eine Studie der Hochschule Fulda zeigt.

Nebenwirkungen

Es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Bei der Anwendung eines homöopathischen Arzneimittels können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen und medizinischen Rat einholen.

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Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen:

  • Sehr häufig: Mehr als 1 Behandelter von 10 (mehr als 10 %)
  • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100 (1 bis 10 %)
  • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000 (0,1 % bis 1 %)
  • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000 (0,01 % bis 0,1 %)
  • Sehr selten: Weniger als 1 Behandelter von 10.000 (weniger als 0,01 %)
  • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar (Es sind nur Einzelfälle bekannt, daraus kann die Häufigkeit des Auftretens nicht bestimmt werden.)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wichtige Hinweise zur Anwendung

Auch homöopathische Arzneimittel sollten ohne medizinischen Rat nicht über längere Zeit angewendet werden. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Haltbarkeit und Aufbewahrung

Das Arzneimittel soll nach Ablauf des auf dem Behältnis und Umkarton angegebenen Verfallsdatums nicht mehr angewendet werden. Nicht über 25°C lagern!

Ergänzende Informationen zu weiteren Hevert-Produkten

Digesto Hevert injekt bei Verdauungsbeschwerden

Digesto Hevert injekt ist ein weiteres homöopathisches Arzneimittel von Hevert, das bei Verdauungsschwäche eingesetzt wird. Es reguliert das Zusammenspiel von Magen, Darm, Leber und Galle und stärkt die Verdauungsfunktion der Bauchspeicheldrüse. Die Neigung zu Blähungen wird reduziert, die Nahrung besser verwertet und die Verdauung, insbesondere die Fettverdauung, angeregt.

Inhaltsstoffe:

  • Eichhornia Dil. D3 0,02 ml
  • Okoubaka Dil. D3 0,04 ml
  • Quassia amara Dil. D3 0,01 ml
  • Taraxacum Dil. D3 0,01 ml
  • Sonstige Bestandteile: Natriumchlorid, Natriumhydroxidlösung 25% (m/V), Wasser für Injektionszwecke.

Anwendungsgebiete:

  • Verdauungsschwäche
  • Funktionsstörungen der Bauchspeicheldrüse

Anwendung:

  • Bei akuten Zuständen parenteral 1 - 2 ml bis zu 3-mal täglich i.v, i.m., i.c. oder s.c. injizieren.
  • Bei chronischen Verlaufsformen parenteral 1 - 2 ml täglich i.v., i.m., i.c. oder s.c. injizieren.

Gegenanzeigen:

  • Keine bekannt.

Vorsichtsmaßnahmen:

  • Nicht bei Kindern unter 12 Jahren anwenden.
  • In Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden.

Wechselwirkungen:

  • Keine bekannt.

Nebenwirkungen:

  • Keine bekannt.

Calmvalera® Tabletten bei nervösen Störungen

Calmvalera® Tabletten sind eine homöopathische Alternative zur Behandlung von nervösen Störungen wie innere Unruhe, Stress und Schlafstörungen. Sie enthalten einen einzigartigen Wirkkomplex mit sieben Heilpflanzen, der Entspannung am Tag für einen guten Schlaf in der Nacht bietet.

Inhaltsstoffe:

  • Cimicifuga Trit. D3 20 mg
  • Cocculus Trit. D4 20 mg
  • Cypripedium pubescens Trit. D4 10 mg
  • Ignatia Trit. D6 40 mg
  • Lilium tigrinum Trit. D6 20 mg
  • Passiflora incarnata Trit. D3 40 mg
  • Platinum metallicum Trit. D8 20 mg
  • Valeriana Trit. D2 20 mg
  • Zincum valerianicum Trit. D3 20 mg
  • Sonstige Bestandteile: Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Maisstärke

Anwendungsgebiete:

  • Nervös bedingte Unruhezustände
  • Schlafstörungen

Anwendung:

  • Bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 6-mal täglich, je 1 Tablette im Mund zergehen lassen.
  • Bei chronischen Verlaufsformen 1- bis 3-mal täglich je 1 Tablette im Mund zergehen lassen.

Gegenanzeigen:

  • Überempfindlichkeit gegen Frauenschuhgewächse und gegen Platinverbindungen.

Vorsichtsmaßnahmen:

  • Enthält Lactose.
  • Zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren liegen keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vor.
  • In Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden.

Wechselwirkungen:

  • Keine bekannt.

Nebenwirkungen:

  • Es können Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B. Hautreaktionen, und Magen-Darm-Beschwerden, z.B. Übelkeit, auftreten.
  • Bei der Anwendung eines homöopathischen Arzneimittels können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung).

Dolormin® Migräne Filmtabletten

Dolormin® Migräne Filmtabletten enthalten den Wirkstoff Ibuprofen und wirken schnell schmerzstillend bei Spannungskopfschmerzen und Migräneattacken. Durch die Verbindung des Ibuprofens mit der Aminosäure Lysin soll dieser Arzneistoff schneller vom Körper aufgenommen werden und dadurch schneller wirken.

Anwendungsgebiete:

  • Migräneattacken mit und ohne Aura
  • Spannungskopfschmerzen

Anwendung:

  • Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
  • Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage anwenden.

Gegenanzeigen:

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Blutbildungsstörungen
  • Geschwüre im Verdauungstrakt
  • Blutungen im Magen-Darm-Trakt
  • Stark eingeschränkte Leber- oder Nierenfunktion
  • Schwere Herzschwäche
  • Schwerer Flüssigkeitsmangel

Vorsichtsmaßnahmen:

  • Vorsicht bei Magen-Darm-Beschwerden, entzündlichen Darmerkrankungen, Blutgerinnungsstörungen, Bluthochdruck, koronarer Herzkrankheit, Durchblutungsstörungen, Kollagenosen, Porphyrie, größeren Operationen, Windpocken.
  • Nicht bei Kindern unter 6 Jahren oder unter 20 kg Körpergewicht anwenden.
  • Ältere Patienten ab 65 Jahren sollten die Behandlung mit dem Arzt abstimmen.
  • In Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden.
  • Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann beeinträchtigt sein.
  • Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten.
  • Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen.

Wechselwirkungen:

  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben.

Nebenwirkungen:

  • Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Schwindel, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, Bewußtlosigkeit sowie zu Atemstörungen kommen.

Weitere wichtige Hinweise

Alpha-Liponsäure

Alpha-Liponsäure ist ein Nahrungsergänzungsmittel, bei dessen Einnahme bestimmte Gegenanzeigen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen beachtet werden sollten.

Gegenanzeigen:

  • Nicht in der Schwangerschaft und beim Stillen nehmen.
  • Nicht für Kinder und Jugendliche, dort wird von Vergiftungen bereits bei niedrigen Dosierungen berichtet.
  • Während der Einnahme Alkohol weitestgehend vermeiden.

Nebenwirkungen:

  • Alpha-Liponsäure kann zu einem zu niedrigen Blutzuckerspiegel führen und dadurch die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.
  • Bei einem Absinken des Blutzuckerspiegels (< 0,1 %) wurden hypoglykämieartige Beschwerden mit Schwindel, Schwitzen, Kopfschmerzen und Sehstörungen beschrieben.
  • Das Geschmacksempfinden kann sich verändern bzw. gestört sein.
  • Bei 1-10 % der Verwender:innen kommt es zu Magen-Darm-Beschwerden.
  • Der Urin kann aufgrund der schwefelhaltigen alpha-Liponsäure einen besonderen Geruch entwickeln.
  • Allergische Reaktionen sind möglich: Hauterscheinungen mit Rötung und Quaddeln, Urtikaria, Juckreiz.

Wechselwirkungen:

  • Diabetes-Patienten müssen besonders vorsichtig sein, da Alpha-Liponsäure zu Unterzuckerungen führen kann.
  • Calcium-, Eisen- oder magnesiumhaltige Produkte können Alpha-Liponsäure binden, es ist ein deutlicher zeitlicher Abstand von mehreren Stunden nötig.
  • Eine hohe Liponsäurezufuhr kann die Aufnahme des Vitamins Biotin in den Körper hemmen.
  • Alpha-Liponsäure macht das Krebsmittel Cisplatin und andere oxidantiv wirkende Medikamente unwirksam.

Aloe Vera

Aloe Vera ist ein Naturprodukt, das sowohl für seine positiven als auch negativen Auswirkungen bekannt ist.

Gegenanzeigen:

  • Schwangere Frauen sollten keine Aloe Vera nehmen, da ihre Sicherheit nicht bekannt ist.
  • Aloe Vera ist keine wirksame Krebsbehandlung, und es sollte nicht als Nahrungsergänzung oder Injektion genommen werden, da es schwerwiegende Nebenwirkungen verursachen kann.
  • Aloe Vera kann bei Operationen zu übermäßigen Blutungen führen.

Nebenwirkungen:

  • Magenschmerzen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Unkontrollierbares Schütteln oder Versteifen des Körpers
  • Niedrige Kaliumspiegel
  • Abnorme Leberfunktion

Wechselwirkungen:

  • Aloe-Saft hemmte CYP3A4 und CYP2D6 und kann die intrazelluläre Konzentration von Medikamenten beeinflussen, die durch diese Enzyme verstoffwechselt werden.
  • Es wurden übermäßige Blutungen während einer Operation bei einem Patienten nach oralem Konsum von Aloe-Vera-Tabletten gemeldet.

Beta-Carotin

Beta-Carotin ist ein Provitamin A, das bestimmte Risiken birgt.

Gegenanzeigen:

  • Raucher:innen sollten keine Beta-Carotin-haltigen NEM einnehmen, da ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko und eine erhöhte Sterblichkeit aufgrund kardiovaskulärer Erkrankungen beobachtet wurde.

Wechselwirkungen:

  • Während der Einnahme sehr hoher Dosen Betacarotin sollten keine Vitamin-A-Präparate zusätzlich angewendet werden.
  • Antioxidantien wie Vitamin C, E oder Beta-Carotin machen genau den Effekt zunichte, den man mit Chemo- oder Strahlentherapie erreichen möchte.

Biotin

Biotin ist ein Vitamin, das bei der Einnahme zu falsch positiven oder falsch negativen Labortests führen kann.

Wechselwirkungen:

  • Die Einnahme von Biotin kann zu falsch positiven oder falsch negativen Labortests führen.
  • Rohes Eiweiß enthält eine Substanz, die Biotin im Darm bindet und damit die Aufnahme von Biotin in den Körper verhindert.
  • Es gibt Hinweise, dass Arzneimittel gegen Krampfanfälle (Anticonvulsiva) den Biotinspiegel im Blutplasma senken.

Bockshornklee

Bockshornklee ist eine Pflanze, die in der traditionellen Medizin verwendet wird, jedoch auch Risiken birgt.

Gegenanzeigen:

  • Schwangerschaft, Stillen (Risiko für Geburtsfehler steigt)
  • (Familiärer) Hormonempfindlicher Krebs (Brustkrebs)

Nebenwirkungen:

  • Durchfall und Blähungen
  • Schwindel, Benommenheit
  • Unterzuckerung (Hypoglykämie, bedeutsam bei Diabetes)
  • Allergische bzw. Überempfindlichkeitsreaktionen

Wechselwirkungen:

  • Es besteht eine nicht unerhebliche Möglichkeit von Wechselwirkungen mit relevanten Medikamenten wie Warfarin, SSRI-Antidepressiva, Cyclophosphamid.
  • Außerdem können Insulin und orale Antidiabetika in ihrer Wirkung verstärkt werden.

Calcium

Calcium ist ein Mineralstoff, der bei der Einnahme bestimmte Gegenanzeigen und Wechselwirkungen aufweist.

Gegenanzeigen:

  • Bestimmte Krebsleiden (Lunge, Brust, Niere, Plasmozytom, Knochenmetastasen)
  • Erhöhter Calciumblutspiegel
  • Bestimmte Lungenerkrankungen (Sarkoidose, Morbus Boeck)
  • Erkrankungen, die eine Hypercalcämie begünstigen
  • Bei calciumhaltigen Nierensteinen und Kalkablagerungen in den Nieren
  • Bei eingeschränkter Nierenfunktion
  • Bei zu hohen Calciumkonzentrationen im Urin

Wechselwirkungen:

  • Calcium vermindert die Aufnahme vieler Arzneistoffe in den Körper, z.B. Levothyroxin, Tetracycline, Chinolone, einige Cefalosporine, Ketoconazol, Eisen-, Zink- und Natriumfluorid-Präparate, Antipilzmittel Estramustin.
  • Calcium vermindert die Wirkung von Bisphosphonaten (gegen Osteoporose).

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