Lakritze, eine beliebte Süßigkeit, die traditionell aus der Süßholzwurzel gewonnen wird, kann bei übermäßigem Verzehr zu gesundheitlichen Problemen führen, darunter auch Polyneuropathie. Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten der Lakritze-induzierten Polyneuropathie.
Einführung
Polyneuropathie ist eine Erkrankung, die mehrere periphere Nerven schädigt und zu einer Vielzahl von Symptomen führen kann. Während viele Ursachen für Polyneuropathie bekannt sind, kann auch der übermäßige Verzehr von Lakritze eine Rolle spielen. Der Hauptwirkstoff in Lakritze, Glycyrrhizin, kann den Elektrolythaushalt des Körpers stören und zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen führen, darunter auch neurologische.
Ursachen der Lakritze-induzierten Polyneuropathie
Der Konsum von Lakritze kann zu einem Pseudohyperaldosteronismus führen. Die in Lakritze enthaltene Glycyrrhizinsäure hemmt das Enzym 11-beta-Hydroxysteroid-Dehydrogenase Typ 2 (11-beta-HSD2), welches in den Nieren Kortisol in Kortison umwandelt. Durch die Hemmung des Enzyms steigen die Kortisolkonzentrationen an, was zu einer übermäßigen Aktivierung des Mineralokortikoid-Rezeptors und im Verlauf zu Pseudohyperaldosteronismus führt.
Die übermäßige Aktivierung des Mineralokortikoid-Rezeptors kann zu Natrium- und Wasserretention sowie zu Kaliumverlusten führen. Diese Elektrolytstörungen können verschiedene Symptome verursachen, darunter auch Muskelschwäche und neurologische Probleme, die sich als Polyneuropathie manifestieren können.
Ein Fallbeispiel verdeutlicht diesen Zusammenhang: Ein 71-jähriger Mann wurde aufgrund einer Hypokaliämie in ein Krankenhaus eingewiesen. Es stellte sich heraus, dass er täglich ca. 800 g Lakritz mit einem Rohlakritzgehalt von 30,4 g verzehrte. Die Blutuntersuchung ergab einen Kaliumwert im Serum von 2,3 mmol/l. Kortisol- und Aldosteronwerte deuteten auf Pseudohyperaldosteronismus hin. Nach dem Absetzen des Lakritzkonsums und entsprechender Behandlung normalisierten sich die Kaliumwerte wieder.
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Weitere Faktoren
Es ist wichtig zu beachten, dass die Entwicklung einer Lakritze-induzierten Polyneuropathie von verschiedenen Faktoren abhängen kann, darunter die Menge der konsumierten Lakritze, die individuelle Empfindlichkeit gegenüber Glycyrrhizin und das Vorliegen anderer gesundheitlicher Probleme. Insbesondere Personen mit Nierenerkrankungen sollten den Konsum von Lakritze einschränken, da sie anfälliger für die Auswirkungen von Elektrolytstörungen sind.
Symptome der Lakritze-induzierten Polyneuropathie
Die Symptome einer Polyneuropathie können vielfältig sein und hängen von den betroffenen Nerven ab. Zu den häufigsten Symptomen gehören:
- Muskelschwäche: Glycyrrhizin kann ein Enzym in der Niere behindern, wodurch es zu Natrium- und Wasseranreicherungen im Körper und verstärkten Kaliumverlusten über den Urin kommt.
- Taubheitsgefühl und Kribbeln: Betroffene verspüren oft ein Taubheitsgefühl oder Kribbeln in den Extremitäten, insbesondere in den Füßen und Händen.
- Schmerzen: Nervenschäden können zu chronischen Schmerzen führen, die sich als brennend, stechend oder pochend äußern können.
- Gleichgewichtsstörungen: Polyneuropathie kann das Gleichgewicht beeinträchtigen und das Risiko von Stürzen erhöhen.
- Koordinationsprobleme: Betroffene können Schwierigkeiten haben, Bewegungen zu koordinieren, was sich in Ungeschicklichkeit oder Schwierigkeiten beim Gehen äußern kann.
Es ist wichtig zu beachten, dass diese Symptome auch bei anderen Erkrankungen auftreten können. Daher ist eine gründliche ärztliche Untersuchung erforderlich, um die Ursache der Beschwerden zu ermitteln.
Diagnose
Die Diagnose einer Lakritze-induzierten Polyneuropathie umfasst in der Regel eine umfassende Anamnese, eine körperliche Untersuchung und verschiedene diagnostische Tests. Der Arzt wird nach dem Konsum von Lakritze fragen und auf Symptome wie Muskelschwäche, Taubheitsgefühl und Kribbeln achten.
Zu den diagnostischen Tests können gehören:
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- Blutuntersuchungen: Diese können Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie aufdecken.
- Elektromyographie (EMG): Diese Untersuchung misst die elektrische Aktivität der Muskeln und kann helfen, Nervenschäden zu identifizieren.
- Nervenleitgeschwindigkeitsstudien: Diese Studien messen, wie schnell elektrische Signale entlang der Nerven wandern, und können helfen, den Schweregrad der Nervenschädigung zu bestimmen.
- Urinuntersuchungen: Diese können helfen, den Elektrolythaushalt zu beurteilen und andere mögliche Ursachen für die Symptome auszuschließen.
- EKG: Die Herzfrequenz betrug 45 Schläge pro Minute.
Behandlung der Lakritze-induzierten Polyneuropathie
Die Behandlung der Lakritze-induzierten Polyneuropathie zielt in erster Linie darauf ab, den Lakritzkonsum zu stoppen und die Elektrolytstörungen zu korrigieren. In den meisten Fällen verbessert sich die Symptomatik nach dem Absetzen von Lakritze und der Wiederherstellung des Elektrolythaushaltes.
Zu den spezifischen Behandlungsmaßnahmen können gehören:
- Lakritzverzicht: Der wichtigste Schritt ist das vollständige Vermeiden von Lakritze und anderen Produkten, die Glycyrrhizin enthalten.
- Elektrolytausgleich: Bei Hypokaliämie kann eine Kaliumsubstitution erforderlich sein, entweder oral oder intravenös.
- Medikamentöse Therapie: In einigen Fällen können Medikamente eingesetzt werden, um die Symptome der Polyneuropathie zu lindern, wie z. B. Schmerzmittel oder Antikonvulsiva.
- Physiotherapie: Physiotherapie kann helfen, die Muskelkraft und Koordination zu verbessern.
- Ernährungsberatung: Eine Ernährungsberatung kann helfen, eine ausgewogene Ernährung sicherzustellen und den Elektrolythaushalt zu stabilisieren.
Prävention
Die beste Möglichkeit, einer Lakritze-induzierten Polyneuropathie vorzubeugen, ist der maßvolle Konsum von Lakritze. Personen mit Vorerkrankungen wie Nierenerkrankungen oder Bluthochdruck sollten besonders vorsichtig sein und ihren Lakritzkonsum einschränken oder ganz vermeiden.
Es ist auch wichtig, die Etiketten von Lebensmitteln und Getränken sorgfältig zu lesen, um festzustellen, ob sie Lakritze oder Glycyrrhizin enthalten. Besonders bei importierten Lakritzwaren können die Anteile pro 100 Gramm deutlich höher liegen.
Weitere durch Medikamente und Toxine induzierte Myopathien
Eine Vielzahl therapeutisch verwendeter Substanzen und exogener Toxine kann zu einer Schädigung der Muskulatur führen. Zu den wichtigsten exogen-toxisch vermittelten Myopathien zählen die Alkoholmyopathie und statininduzierte Muskelbeschwerden. Die zugrunde liegenden Pathomechanismen sind bei vielen Stoffen bekannt, wobei diese auch kombiniert auftreten können: Es kann eine direkte toxische Wirkung auf den Muskel stattfinden, eine lokale Schädigung bei intramuskulärer Injektion oder die indirekte Schädigung infolge endokriner, metabolischer oder immunologischer Mechanismen. Zudem führen einige Noxen auch zu einem myasthenen Syndrom durch Wirkung an der motorischen Endplatte.
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Die alkoholinduzierte Myopathie ist die häufigste Form der toxischen Myopathie. Sie tritt meist mit weiteren Alkoholfolgeerkrankungen wie Polyneuropathie, Leberzirrhose mit hepatischer Enzephalopathie und Kachexie auf. Diese Form der alkoholischen Myopathie, deren Pathogenese ungeklärt ist, kann bei bestehendem chronischem Alkoholabusus akut in zeitlichem Zusammenhang mit einem Alkoholexzess oder in einer Entzugssituation auftreten. Klinisch ist sie durch akut einsetzende starke Myalgien, Muskelkrämpfe, Muskelschwellung und Paresen der Oberschenkel- oder Wadenmuskulatur charakterisiert.
Fazit
Lakritze-induzierte Polyneuropathie ist eine seltene, aber potenziell vermeidbare Erkrankung. Durch maßvollen Lakritzkonsum und die Beachtung der individuellen Risikofaktoren kann das Risiko dieser Komplikation minimiert werden. Bei Auftreten von Symptomen wie Muskelschwäche, Taubheitsgefühl und Kribbeln ist eine frühzeitige ärztliche Untersuchung wichtig, um die Ursache zu ermitteln und eine geeignete Behandlung einzuleiten. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Lakritze, obwohl es eine beliebte Süßigkeit ist, bei übermäßigem Verzehr gesundheitsschädliche Auswirkungen haben kann. Ein bewusster Umgang mit dem Konsum und die Berücksichtigung individueller Risikofaktoren sind entscheidend, um die potenziellen negativen Folgen zu vermeiden.
Andere Ursachen für niedrigen Blutdruck
Niedriger Blutdruck kann verschiedene Ursachen haben. Abhängig von der Ursache, tritt der niedrige Blutdruck (Hypotonie) entweder dauerhaft oder in bestimmten Situationen auf: bei langem Stehen oder nach Lagenwechsel (orthostatische Dysregulation), nach dem Essen (postprandiale Hypotonie) oder während der Schwangerschaft. Es gibt mehrere Arten von niedrigem Blutdruck, die auf verschiedene Ursachen zurückgehen. Im Allgemeinen ist der Blutdruck kein starrer Wert, sondern schwankt und kann sich innerhalb kurzer Zeit verändern. Typische Symptome sind Schwindel, Augenflimmern, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Müdigkeit, Schweißausbrüche und Bewusstseinsstörungen bis hin zur Ohnmacht.
Wenn Ihnen nach dem Essen schwindlig ist, sie benommen oder gar ohnmächtig werden, so sind Sie vermutlich von postprandialer Hypotonie betroffen. Nach dem Essen benötigen Magen und Darm eine große Menge sauerstoffreiches Blut, um die Nahrung richtig zu verarbeiten. Bei jüngeren Menschen ohne Vorerkrankung beschleunigt das vegetative Nervensystem augenblicklich die Herzfrequenz und verengt die Blutgefäße in den anderen Körperteilen. Durch diesen Ausgleich bleibt der Blutdruck stabil. Bei ungefähr einem Drittel der älteren Menschen ist dieser Blutdruck-Mechanismus gestört oder außer Kraft gesetzt. Auch Patienten, die unter Bluthochdruck leiden, können betroffen sein. Denn die Einnahme von blutdrucksenkenden Medikamenten vor dem Essen verstärkt den Blutdruckabfall und eine bestehende Arterienverkalkung erschwert das Engstellen der Gefäße.
Wird Ihnen nach dem Aufstehen aus dem Liegen oder Sitzen sowie beim Bücken schwindelig, so kann eine orthostatische Dysregulation dahinterstecken. Beim abrupten Aufstehen versackt das Blut in den Beinen bevor das vegetative Nervensystem mit Ausgleichsmechanismen auf den Blutdruckabfall reagieren kann. Die orthostatische Dysregulation oder orthostatische Hypotonie tritt häufig bei jungen Frauen, älteren Menschen, Diabetikern und Menschen mit ausgeprägten Krampfadern auf. Sie kann permanent, aber auch tage- oder phasenweise während einer Schwangerschaft, bei Hitze, Herzproblemen oder neurologischen Störungen auftreten. Auch Präparate wie falsch dosierte Diuretika gegen hohen Blutdruck können die Ursache sein.
Herzkreislauferkrankungen können Ursachen sein. Bedingt durch eine Herzmuskelschwäche, z. B. Auch ein Herzklappenfehler kann die Ursache für eine arterielle Hypotonie sein. Ist der diastolische Blutdruck zu niedrig, kann eine Aortenklappeninsuffizienz vorliegen. Hormonstörungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion oder eine Erkrankung der Nebennieren können ebenfalls auf den Blutdruck Einfluss nehmen. Bei Krampfadern kann das Blut in den Venen nicht mehr richtig fließen und staut sich insbesondere im Stehen in den Beinen. Ein sehr starker Abfall der Blutdruckwerte kann auch durch Medikamenteneinnahme verursacht werden. Insbesondere bei blutdrucksenkenden Mitteln kann dieser Effekt zu Beginn der Behandlung auftreten. Niedriger Blutdruck in der Schwangerschaft kann die hormonelle Umstellung als Ursache haben. Während der Schwangerschaft weiten sich die Gefäße. Das hat einen sinkenden Blutdruck und einen steigenden Puls zur Folge. Es kommt jedoch auch vor, dass das Baby wichtige Blutgefäße zusammendrückt und dadurch Stauungen und Minderversorgung des Herzens auslöst.
Besonders schlanke, zierliche Frauen sind häufig von niedrigem Blutdruck betroffen - das hat mehrere Ursachen. Einerseits verlieren Frauen durch die Periode jeden Monat Blut. Das geringere Blutvolumen hat einen Druckabfall in den Gefäßen und Beschwerden wie Schwindel und Kopfschmerzen zur Folge. In den Wechseljahren kommt es wiederum zu Blutdruckschwankungen. Während in dieser Phase hoher Blutdruck vorherrscht, tritt phasenweise auch niedriger Blutdruck auf. Im Alter gehört schlecht eingestellter Bluthochdruck zu den häufigsten Ursachen für niedrigen Blutdruck. Aber auch die orthostatische Hypotonie tritt im Alter häufiger auf. Nach dem Aufstehen sackt ungefähr ein halber Liter Blut in die Beine und kann durch die steifen Gefäße nicht schnell genug zurücktransportiert werden. Während junge Menschen die Lageveränderung noch gut verkraften, kommt es beim Positionswechsel im Alter vermehrt zu Ohnmachtsanfällen und damit verbundenen Stürzen.
Bei einem sehr niedrigen Blutdruck kommt es oft zu einem hohen Puls. Denn das Herz versucht, den Durchblutungsmangel auszugleichen und beschleunigt den Herzschlag. Das Blut wird dann zwar weiterhin mit wenig Druck, aber dafür mit einer hohen Geschwindigkeit durch den Körper gepumpt, um die Versorgung der Organe sicher zu stellen. Ein hoher Puls ist also typisch und sorgt für eine Kreislaufstabilisierung.
Von niedrigem Blutdruck oder Hypotonie spricht man bei Werten von unter 100 zu 60 mmHg bei Frauen sowie unter 110 zu 70 mmHg bei Männern. Betroffen sind meist jüngere, schlanke Frauen, die erblich bedingt an primärer Hypotonie leiden.
Gegen niedrigen Blutdruck muss man nicht unbedingt etwas tun - aber eine Linderung der Beschwerden und Symptome ist mit Medikamenten und/oder Hausmitteln möglich. Besprechen Sie in unbedingt geplante Hausmittel und Maßnahmen vorher mit Ihrem Arzt, und klären Sie ob diese in Ihrem Fall geeignet sind. Viele Empfehlungen bei niedrigem Blutdruck klingen sehr einfach, erzielen jedoch ein sehr gutes Ergebnis. Süßholzwurzel und Lakritz enthalten Glycyrrhizin.
Restless-Legs-Syndrom
Wer unter dem Restless-Legs-Syndrom (RLS) leidet, kennt das Gefühl: Kaum ist der Tag geschafft, du willst zur Ruhe kommen und dein Körper spielt verrückt. Kribbeln, Ziehen, Zucken, ein innerer Drang, dich zu bewegen. Entspannung wird zur Qual. Und mit ihr der Versuch in den Schlaf zu finden. Oft beginnt dann eine Reise durch Arztpraxen, Internetforen und Drogerieregale - auf der Suche nach Linderung. Viele landen früher oder später bei Nahrungsergänzungsmitteln: Eisen, Magnesium, Vitamin D oder Folsäure gelten als Hoffnungsträger. Doch was davon hilft deinem Körper wirklich und was ist nur teuer? In diesem Artikel möchten wir dir einen Überblick geben: Was sagt die Forschung? Welche Nährstoffe sind tatsächlich mit dem RLS-Syndrom verbunden? Und wie kannst du gezielt - statt auf Verdacht - vorgehen? Denn: Nahrungsergänzung kann Teil der Lösung sein.
Das Restless-Legs-Syndrom gehört zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Schätzungen zufolge sind etwa 5-10 % der Bevölkerung betroffen, Frauen etwas häufiger als Männer. Die Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt, doch vieles deutet auf eine gestörte Regulation des Botenstoffs Dopamin im Gehirn hin. Dieser Neurotransmitter ist unter anderem für Bewegungsabläufe und Impulssteuerung zuständig - gerät er aus dem Gleichgewicht, kann es zu den typischen Unruhesymptomen kommen.
Frühzeitige Parkinson-Erkennung
Die Parkinson-Krankheit ist eine neurodegenerative Erkrankung, die insbesondere bei älteren Menschen auftritt und oft schleichend beginnt. Eines der bekanntesten Symptome der Parkinson-Krankheit ist das Zittern oder Tremor. Dieses Zittern kann leicht sein und ist oft kaum wahrnehmbar. Der Ruhetremor bei Parkinson-Patienten kann als eine Art „Pillendrehen“ oder „Münzrollen“ beschrieben werden, bei dem die Finger langsam und wiederholt Bewegungen ausführen, die einem Münzrollen ähneln. Mikrographie ist ein weiteres häufiges Frühsymptom von Parkinson. Das bedeutet, die Handschrift wird kleiner und die Buchstaben stehen enger beieinander. Ein nachlassender Geruchssinn kann ein weiteres Frühsymptom von Parkinson sein. Insbesondere der Verlust des Geruchssinns für bestimmte Lebensmittel, wie Bananen, Essiggurken oder Lakritze, kann auf die Erkrankung hinweisen. Ein weiteres potenzielles Frühsymptom von Parkinson sind Schlafprobleme, insbesondere plötzliche Bewegungen und das Nachspielen von Träumen während des Schlafs. Die Betroffenen können sich in ihrem Körper, insbesondere in den Armen oder Beinen, steif fühlen. Das bedeutet, dass die Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist, und es fällt den Patienten schwer, fließende und koordinierte Bewegungen auszuführen.
Verstopfung ist ein weiteres mögliches Frühsymptom von Parkinson. Wenn Betroffene beim Stuhlgang anhaltende Schwierigkeiten und Anstrengung erfahren, sollte dies ernst genommen werden. Menschen mit Parkinson können eine weiche oder heisere Stimme entwickeln, die als „Hypophonie“ bezeichnet wird. Ein weiteres charakteristisches Merkmal der Parkinson-Krankheit ist die sogenannte „Gesichtsmaskierung“. Dabei handelt es sich um einen ernsten, steifen oder ausdruckslosen Gesichtsausdruck, auch wenn die Betroffenen sich nicht schlecht gelaunt fühlen. Schwindel oder Ohnmacht beim Aufstehen können ein weiteres Zeichen für Parkinson sein. Ein weiteres häufiges Frühsymptom von Parkinson ist die veränderte Körperhaltung, bei der sich die Betroffenen beim Stehen bücken oder beugen.
Parkinson ist eine komplexe neurodegenerative Erkrankung, und die Früherkennung der Symptome ist von entscheidender Bedeutung, um eine frühzeitige Diagnose und Behandlung zu ermöglichen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung können die Lebensqualität erheblich verbessern und den Verlauf der Krankheit verlangsamen. Es gibt eine Vielzahl von Therapiemöglichkeiten, die dazu beitragen können, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität der Patienten zu steigern.
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