Katzenallergie, Impfung und Epilepsie: Risiken und Prävention

Die Katzenallergie ist ein weit verbreitetes Problem, das viele Katzenliebhaber betrifft. In den letzten Jahrzehnten hat die Zahl der Allergiker zugenommen. In Deutschland sind schätzungsweise 20 bis 30 Millionen Menschen von Allergien betroffen. Unsere heutige Lebensweise mit Faktoren, die den Körper schwächen, trägt zur Zunahme von Allergien bei. Es ist wichtig, die Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten von Katzenallergien zu verstehen, um die Lebensqualität von Betroffenen zu verbessern.

Allergie: Eine Überreaktion des Immunsystems

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf eine eigentlich harmlose Substanz, das Allergen. Bei Katzenallergien ist das Hauptallergen ein Protein namens Fel d 1, das hauptsächlich in Speichel, Hautschuppen, Urin und Talg vorkommt. Die Abwehrzellen greifen dann nicht mehr nur Bakterien, Viren, Pilze und andere Schädlinge an, sondern bekämpfen plötzlich auch harmlose Substanzen wie Tierhaare.

Zunächst bilden spezialisierte weisse Blutkörperchen, die B-Lymphozyten, passend zum Allergen Antikörper (Immunglobuline). Damit dann beim zweiten Kontakt das neue Allergen als solches wiedererkannt wird, produziert das Immunsystem gleichzeitig sogenannte Gedächtniszellen - eine Untergruppe der T-Lymphozyten. Dringt der Erreger nun erneut in den Körper ein, machen die Gedächtniszellen das Immunsystem sofort auf den Eindringling aufmerksam, woraufhin umgehend passende Antikörper gebildet werden, die das Allergen schliesslich bekämpfen.

Es gibt verschiedene Immunglobuline, doch in Bezug auf Allergien ist insbesondere das Immunglobulin E (IgE) relevant. In früheren Zeiten, und in Ländern mit niedrigem Hygienestandard auch heute noch, diente IgE der Abwehr von Parasiten wie z. B. Würmern und war, bzw. Dabei kann ein IgE-Molekül jeweils nur ein ganz bestimmtes Allergen erkennen.

Reagiert es z. B. Diese Zellen produzieren und speichern entzündungsauslösende Substanzen, vor allem das Histamin. Die Mastzellen befinden sich in den Schleimhäuten (Augenbindehaut, Nasenschleimhaut, Bronchialschleimhaut, Darmschleimhaut) und in der Haut. Daher kommt es bei einer Allergie oft zu Rötung und Schwellung von Haut und/oder Schleimhäuten. Die Schleimhäute produzieren nun ein Sekret, wodurch die Augen zu tränen beginnen, die Nase läuft oder ein ständiges Niesen einsetzt. Hat es die Bronchien getroffen, verkrampfen sie sich und verschleimen. Prinzipiell kann man auf nahezu alle Reize mit einer Allergie reagieren.

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Typen von Allergien

Es gibt verschiedene Arten von Allergien, darunter:

  • Typ-1-Allergie (Soforttyp): An dieser Allergie sind immer IgE-Antikörper beteiligt.
  • Typ-4-Allergie (Spättyp): Zu diesen Allergien zählen die Kontakt- und die Nahrungsmittelallergie.

Pseudoallergie

Eine Pseudoallergie ist keine Allergie im herkömmlichen Sinne. Da das Immunsystem an einer Pseudoallergie überhaupt nicht beteiligt ist, gestaltet sich die Diagnose schwierig, denn die klassischen Untersuchungsmethoden, wie Haut- und Bluttests greifen bei dieser speziellen Allergie nicht. Daher kann hier nur eine sehr umfassende Anamnese - in Verbindung mit einer Rotationsdiät - Aufschluss geben.

Ursachen von Katzenallergien

Das Hauptallergen der Katze, ein Eiweiß mit der Bezeichnung Fel d 1, findet sich vor allem in Speichel, Hautschuppen, Urin und Talg. Also gar nicht direkt in den Haaren, vielmehr werden diese von den allergenhaltigen Substraten benetzt. Fel d 1 ist klebrig, aber vor allem sehr leicht, weshalb es sich sehr gut verteilen kann und durch die Klebrigkeit gut an Oberflächen haften bleiben kann. Außerdem bindet es an sehr kleine in der Luft schwebende Trägerteilchen und hält sich extrem lange in Räumen mit geringem Luftdurchzug.

Die Proteine bleiben an den Haaren oder den Federn der Tiere haften und gelangen über diesen Weg dann auf Teppiche, Polster, Kleidung und natürlich in die Luft. Bei anhaltendem Kontakt zum Tier kann es zur Verengung der Atemwege kommen. Katzenhaare zeichnen sich durch eine besonders gute Schwebeeigenschaft aus. Allergien auf Vögel, Tauben, Meerschweinchen, Ratten, Mäuse, Kaninchen oder Hamster sind ebenfalls nicht selten.

Risikofaktoren

Jeder Mensch kann im Laufe seines Lebens eine Allergie und in der Folge eine Kreuzallergie entwickeln. Es gibt allerdings einige Faktoren, die das Allergierisiko erhöhen. Dazu zählen etwa:

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  • Genetische Vorbelastung (Atopie)
  • Aktives und passives Rauchen während der Schwangerschaft, Stillzeit und nach der Geburt (das Kind muss zwangsläufig "mitrauchen")
  • Andere Luftschadstoffe
  • Übermäßige Hygiene im Kindesalter

Kreuzallergien

Wer eine Katzenallergie hat, kann in der Folge eine Kreuzallergie auf die Hautschuppen von Pferden entwickeln. Der Besuch in einem Reitstall löst dann beispielsweise Niesreiz, Fließschnupfen, eine juckende Nase sowie brennende, tränende Augen aus.

Symptome einer Katzenallergie

Die Symptome einer Katzenallergie können vielfältig sein und von leichten Beschwerden bis hin zu schweren Reaktionen reichen. Typische Symptome sind:

  • Tränende oder juckende Augen
  • Fliessschnupfen
  • Nies- sowie Hustenanfälle
  • Verstopfte Nase
  • Hautausschlag
  • Asthmatische Beschwerden wie Husten, pfeifende Atemgeräusche, Beklemmungsgefühl bis hin zu Atemnot

Gerade Beschwerden in der Lunge sind typisch für eine Katzenhaarallergie, da das Allergen Fel d 1 sehr klein ist und daher tief in die unteren Atemwege gelangen kann.

Anaphylaktischer Schock

In besonders schweren Fällen kann es zu einer lebensbedrohlichen allergischen Reaktion kommen, die als anaphylaktischer Schock bezeichnet wird. Des Weiteren schwellen die Atemwege zu, sodass Beschwerden wie Heiserkeit, Schluckbeschwerden und Atemnot folgen. Der Herzschlag erhöht sich rasant oder wird bedrohlich verlangsamt, wodurch es zu einem Kreislauf- und Atemstillstand kommen kann.

Diagnose einer Katzenallergie

Zur Erstellung einer konkreten Diagnose sollte zunächst ein versierter Therapeut aufgesucht werden. Er kann häufig das Allergen nach einer ausführlichen Anamnese und eines sogenannten Prick-Testes oder ggf. Bei dem Prick-Test werden verschiedene Allergene in Tropfenform auf die Innenseite der Unterarme aufgetragen. War das passende Allergen dabei, so reagiert die Haut mit der Allergie, also mit Rötung, Juckreiz oder Quaddelbildung.

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Die Diagnose wird durch den klassischen Haut-Pricktest bestätigt, bei dem ein Tröpfchen mit Allergenlösung auf den Unterarm aufgetragen wird und durch „anpricken“ (vorsichtiges Anritzen) der Hautoberfläche Kontakt zum Immunsystem erhält. In unklaren Fällen oder bei bestimmten Fragestellungen kann die Sensibilisierung auch über einen Bluttest (CAP-Test) nachgewiesen werden: hier werden Antikörper (IgE-Antikörper) gegen das Katzenleitallergen Fel d 1 bestimmt.

Oft finden sich Katzenallergen-Sensibilisierungen auch ein CAP-Screening-Tests, wie dem ALEX-Test, bei dem auf mehrere Allergene im Blut getestet wird. Diese molekulare Allergiediagnostik identifiziert auch das Vorhandensein von Antikörpern neben dem Leitallergen Fel d 1.

Behandlung von Katzenallergien

Die Allergietherapie besteht immer aus drei Säulen:

a) Vermeidungb) Therapie der Symptomec) spezifische Immuntherapie

Vermeidung der Allergene

Aus medizinischer Sicht ist die einzig sichere Therapie, wenn eine Katzenallergie festgestellt wurde und auch typische Symptome bestehen, das Weggeben der Katze. Alles andere, siehe auch unten bei Tipps, sind im Prinzip Kompromisse, die im Zweifel auf Ihre oder die Gesundheit Ihres Kindes schlagen. Ein lieb gewonnenes Familienmitglied wegzugeben führt meist zu vielen Tränen. Aber gerade bei Kindern mit Asthma ist eine ständige Exposition gegenüber den Katzenallergenen fatal, so dass es besser ist ein neues Zuhause für das Tier zu suchen. Danach sollte der Haushalt intensiv gereinigt werden, schwer zu säubernde Wohngegenstände wie Sofas, Matratzen, Vorhänge sollten ausgetauscht werden. Maßnahmen zur Reduktion der Konzentration der Allergene in der Luft sind z.B. Bestimmte Räume katzenfrei halten, z.B.

Medikamentöse Therapie

Je nach Beschwerden gibt es zahlreiche Medikamente auf dem Markt, die meisten davon frei verkäuflich. Orale Antihistaminika, wie Loratadin, Cetirizin, Desloratidin, Levocetirizin, Ebastin, Fexofenadin, sind insbesondere dann sinnvoll, wenn Symptome an mehreren Organen bestehen, zB der Nase, der Augen, der Haut und im Rachen, sowie der Lunge. Sind die Symptome dagegen lokalisiert kommen vor allem Lokaltherapeutika für Nase und Augen in Frage (Augen- und Nasentropfen oder -spray mit Antihistaminen, Mastzellstabilisatoren und bei stärkeren Symptomen auch Kortison). Hier ist der bedarfsweisen Anwendung bei Katzenkontakt klar einer Dauertherapie dem Vorzug zu geben.

Spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung)

Bei der Hyposensibilisierung werden über den Zeitraum von mindestens drei Jahren regelmäßig winzige Allergenmengen gespritzt, damit das Immunsystem eine Toleranz gegenüber den Katzenallergenen aufbaut. Leider ist die Behandlung einer Tierhaarallergie mit einer Hyposensibilisierung im Vergleich zur Prognose der Behandlung der anderen Inhalationsallergien (Pollen, Hausstaubmilben, Schimmelpilzen) am wenigsten Erfolg versprechend. Kosten, Aufwand und die schlechte Behandlungsprognose (Erfolg nur in ca 50%) stehen dem Weggeben des Tiers gegenüber. Darüber treten bei der Injektionstherapie überdurchschnittlich viele überschießende allergische Nebenwirkungen auf (Asthmaanfälle, Anaphylaxie). Deshalb wird eine spezifische Immuntherapie mit Katzenallergenen nur im Ausnahmefall, wenn das Meiden der Tiere nicht möglich ist, durchgeführt. Zu diesen Ausnahmen gehören z.B.

Die spezifische Immuntherapie ist die einzige Therapie, die zu dauerhafter Toleranzinduktion führt. Die Behandlung kann in Form von Tabletten („Katzentablette“) und Klassischerweise mit Spitzen (subkutan) durchgeführt werden und dauert in beiden Fällen mindestens drei Jahre.

Weitere Therapieansätze

Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln kann die Symptome ebenfalls reduzieren; seit einiger Zeit befindet sich die Bauernhoftablette auf dem Markt, welche Beta-Lactoglobuline enthält die in frischer Rohmilch und Stallluft vorkommen und für den „Bauernhofeffekt“ verantwortlich gemacht werden.

Es wurde von der Firma Nestlé ein Tierfutter (Purina Pro Plan Liveclear) auf den Markt gebracht, welches einen Antikörper enthält, der das Fel d 1-Allergen im Speichel bindet, es also quasi abfängt. Das Trockenfutter ist mit dem Antikörper beschichtet und wenn die Katze das Futter kaut entfaltet es seine Wirkung.

Die Arbeitsgruppe um Prof. Brehler von der Universität Münster erforscht die Wirkung von spezifisch gegen das Allergen gerichtete IgG-Antikörpern, die dem Patienten gespritzt werden. So konnte eine einzige Spritze mit diesen Antikörpern die Allergie für einige Wochen regelrecht abschalten (passive Immunsierung mit monoklonalen Antikörpern). Auch Hauttests zeigten, dass Patienten kaum noch allergisch auf Katzenallergen reagierten.

Zukunftsmusik ist die Katzenimpfung (Hypocat): nicht der Allergiker wird hier behandelt, sondern die Katze; nach drei Injektionen im Abstand von drei Wochen produzierten die Tiere einen Antikörper gegen das Allergen Fel d 1. Weitere Studien laufen, der Wirksamkeitsnachweis steht noch aus.

Tipps für Katzenallergiker

Wenn trotz bekannter Allergie unbedingt eine Katze angeschafft werden soll, dann gilt: je länger und glatter das Haar ist, desto höher ist das allergene Potential der Katze, d.h. desto stärker sind die zu erwartenden allergischen Symptome. Es gibt keine allergenfreien, immerhin aber „allergikerfreundliche“ Katzen wie Nacktkatzen (Sphynx, Kohona, Peterbald - keine bis wenige Haare), Bengalkatzen (haaren weniger als andere Katzen) und sibirische Katzen (weniger Fel d 1 im Speichel und Urin). Diese Rassen sind hypoallergen, d.h.

Generell kann man sagen, dass die Fel-d-1-Menge um den Faktor 1000 zwischen den Katzen variieren kann. Schließlich sind Katzen Individuen, und reagiert man auf die eine German Rex zb kaum, kann das bei einer anderen Katze der gleichen Gattung vollkommen anders sein. Insofern ist es sinnvoll, die Haare der präferierten Katze mit zum Arzt zu nehmen, um eine Allergietestung mit genau diesen Haaren durchführen zu lassen. Nur so ist das Ergebnis auch valide. Auch mehrere Besuche beim Züchter oder im Tierheim mit engem Kontakt zum Tier (intensives Schmusen und knuddeln) lassen allergische Symptome bereits vor der Anschaffung des Kätzchens zu trage treten und sie ggf.

Die Sitznachbarn von betroffenen Kindern, die mit allergischen Beschwerden von der Schule heim kommen, sollten bzgl. Katzenhaltung zu Hause befragt werden, ggf setzt man die Kinder ggf.

Sollte der Wunsch nach einem Haustier in der Familie übermächtig sein, so sollte man auch die Anschaffung eines Hundes erwägen.

Es gibt Hotels, die auf ihre allergiebetroffene Klientel reagiert haben und entweder tierfrei sind oder durch gewisse Merkmale insbesondere für Patienten mit verschiedenen Allergien oder allergischem Asthma geeignet sind (besondere Küche, auf Nahrungsmittelallergien spezialisierte Hotelküchen; Ausstattung ohne Teppichböden; Allergikerbettwäsche; Höhenlage (>1200 m kommen kaum Schimmelpilze und Hausstaubmilben vor)).

Impfung und Epilepsie: Ein möglicher Zusammenhang?

Obwohl zumindest aus schulmedizinischer Sicht umstritten ist, ob Impfungen nun Allergien fördern oder nicht, weist z. B. Ganz gleich, wer die eine oder andere Meinung vertritt - Fakt ist, dass jede Impfung eine enorme Belastung für das Immunsystem darstellt. Und wenn zum Zeitpunkt der Impfung bereits eine Schwächung der Abwehrkräfte vorliegt, ist es sehr wohl möglich, dass es zu einer Überlastung, und somit zur Überreaktion der körpereigenen Abwehr kommt.

In der Veterinärmedizin sprich man eher von Epileptiformen Anfällen als von Epilepsie. Aber ungeachtet dessen handelt es sich um eine Erkrankung, die meist überraschend auftritt und die Halter unvorbereitet trifft.

Es gibt keine direkten Beweise dafür, dass Impfungen bei Katzen Epilepsie verursachen. Allerdings gibt es einige Studien, die einen möglichen Zusammenhang zwischen Impfungen und neurologischen Erkrankungen bei Tieren nahelegen. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Studien nicht schlüssig sind und weitere Forschung erforderlich ist, um den Zusammenhang zwischen Impfungen und neurologischen Erkrankungen bei Katzen vollständig zu verstehen.

Mögliche Risikofaktoren

Einige Faktoren könnten das Risiko von Nebenwirkungen nach Impfungen erhöhen, darunter:

  • Vorerkrankungen des Immunsystems
  • Gleichzeitige Verabreichung mehrerer Impfstoffe
  • Genetische Prädisposition

Empfehlungen

Es ist wichtig, die Risiken und Vorteile von Impfungen mit Ihrem Tierarzt zu besprechen, insbesondere wenn Ihre Katze eine Vorgeschichte von neurologischen Erkrankungen hat. Ihr Tierarzt kann Ihnen helfen, die beste Entscheidung für die Gesundheit Ihrer Katze zu treffen.

Vorbeugende Maßnahmen

Es gibt verschiedene vorbeugende Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um das Risiko von Allergien und anderen Gesundheitsproblemen bei Ihrer Katze zu verringern:

  • Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig für die Gesundheit des Immunsystems Ihrer Katze.
  • Regelmäßige Bewegung: Regelmäßige Bewegung hilft, das Immunsystem Ihrer Katze zu stärken.
  • Stressreduktion: Stress kann das Immunsystem Ihrer Katze schwächen. Versuchen Sie, Stressfaktoren in der Umgebung Ihrer Katze zu minimieren.
  • Vermeidung von Umweltgiften: Vermeiden Sie den Kontakt Ihrer Katze mit Umweltgiften wie Pestiziden und Reinigungsmitteln.
  • Regelmäßige tierärztliche Kontrollen: Regelmäßige tierärztliche Kontrollen helfen, Gesundheitsprobleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Eine allergievorbeugende Massnahme findet bereits während der Geburt durch den Erstkontakt mit gesundheitsfördernden Darmbakterien statt. Babys, die vaginal geboren werden, also den mütterlichen Geburtskanal passieren 2, nehmen schützende Bakterien aus der Scheidenflora der Mutter auf. Die Babys entwickeln so ein starkes Immunsystem. Daher leiden sie deutlich seltener an Allergien. Diese natürliche "Schluckimpfung" fehlt all jenen Kindern, die durch einen Kaiserschnitt zur Welt kamen. Daher sind sie fünf Mal häufiger von einer Allergie betroffen als jene Kinder, die auf normalem Wege geboren wurden (4).

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