Das Epilepsiezentrum Kleinwachau gemeinnützige GmbH ist eine überregionale Spezialeinrichtung für Menschen mit Epilepsie und Behinderungen. In Radeberg, unweit des Zentrums von Dresden, unterstützt das Zentrum tagtäglich Menschen, die besondere Zuwendung benötigen, und setzt dabei auf Menschlichkeit als wertvollste Medizin. Das Zentrum betreibt ein Fachkrankenhaus für Neurologie, in dem Menschen mit Epilepsie umfassend behandelt werden.
Umfassende Versorgung und Expertise
Als überregionales Kompetenzzentrum hat sich das Epilepsiezentrum auf die Diagnostik und Behandlung von Patienten mit Epilepsie und anderen Anfallserkrankungen spezialisiert. Kleinwachau zählt zu den Epilepsiezentren der höchsten Versorgungsstufe. Die Fachklinik für Neurologie ist auf Epilepsien und verwandte Anfallserkrankungen spezialisiert. Auf fünf Stationen setzt sich das Team für die Gesundheit und Lebensqualität der Patienten ein. Die Klinik nimmt regelmäßig an Studien zur Entwicklung neuer Antiepileptika teil.
Stationäre und ambulante Behandlung
Der stationäre Bereich der Klinik umfasst 53 Betten und besteht aus einer Kinder- und Jugendstation, drei Erwachsenenstationen sowie einer Station für Intensivmonitoring und prächirurgische Diagnostik. Die sechs Behandlungsschwerpunkte der Klinik ermöglichen eine individuelle und wirkungsvolle Therapie. Eine ambulante Behandlung von Kindern und Erwachsenen mit Anfallserkrankungen ist in den Klinik-Ambulanzen möglich.
Ausbau und Modernisierung
Das Epilepsiezentrum Kleinwachau erhält eine hohe finanzielle Unterstützung vom Freistaat Sachsen. Gesundheitsministerin Petra Köpping hat einen Fördermittelbescheid überreicht. Das Geld soll in den Neubau eines Bettenhauses "Haus D" und die Sanierung des bestehenden Gebäudes "Haus A" fließen.
Neubau und Sanierung
Die Stationen 1-3 im Haus A entsprechen nicht mehr den modernen Anforderungen für eine zeitgemäße Behandlung. Deshalb soll ein Neubau eines Bettenhauses "Haus D" errichtet werden, in dem die Stationen 1-3, die sich derzeit im Gebäude A befinden, unter modernsten Bedingungen integriert werden. Dabei handelt es sich um die Kinder- und Jugendepileptologie, die Klinische Epileptologie und die Psychosomatische Epileptologie. Nach der Sanierung des leergezogenen Hauses A sollen dort die Funktionsbereiche wie Ergotherapie, Physiotherapie, Elektroenzephalografie (EEG), Verwaltung, Apotheke und ein Labor untergebracht werden. Nach Abschluss der Bauarbeiten sind dann Klinik und begleitende Angebote in unmittelbarer Nähe vereint. Die Bauarbeiten sollen im kommenden Jahr beginnen und abgeschlossen sein. Der Freistaat Sachsen fördert das Vorhaben.
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Menschlichkeit und Werte
Das Epilepsiezentrum Kleinwachau legt großen Wert auf Menschlichkeit und individuelle Betreuung. Im MZEB verbessern wir die medizinische Versorgung erwachsener Menschen mit Behinderung, vor allem durch die Konzentration von umfassenden Untersuchungen an nur einem Ort. Unser Team besteht aus Ärzten verschiedenster Fachrichtungen, Psychologen, Sozialarbeitern und Autismusfachberatern. Für uns in Kleinwachau haben wir die Bibelworte mit den Worten „Vertrauen wagen“ übersetzt. Kleinwachau ist und bleibt ein Ort, an dem alle Menschen hier Leben gestalten. Und die Menschen, die nach Kleinwachau kommen, sie können darauf vertrauen, dass sie angenommen sind.
Werte und Tradition
Elf Werte werden im Zentrum online und interaktiv vermittelt. Die Förderschule des Epilepsiezentrums hat auch in diesem Jahr wieder mit der noch jungen Tradition des Adventsgärtlein die Vorweihnachtszeit eingeläutet.
Qualitätsmanagement und Patientensicherheit
Das Epilepsiezentrum Kleinwachau legt großen Wert auf Qualitätsmanagement und Patientensicherheit. Gemäß § 4 Absatz 2 der Qualitätsmanagement-Richtlinie haben Einrichtungen die Prävention von und Intervention bei Gewalt und Missbrauch als Teil des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements vorzusehen. Ziel ist es, Missbrauch und Gewalt insbesondere gegenüber vulnerablen Patientengruppen, wie beispielsweise Kindern und Jugendlichen oder hilfsbedürftigen Personen, vorzubeugen, zu erkennen, adäquat darauf zu reagieren und auch innerhalb der Einrichtung zu verhindern. Das jeweilige Vorgehen wird an Einrichtungsgröße, Leistungsspektrum und den Patientinnen und Patienten ausgerichtet, um so passgenaue Lösungen zur Sensibilisierung der Teams sowie weitere geeignete vorbeugende und intervenierende Maßnahmen festzulegen. Dies können u. a.
Gemäß § 4 Absatz 2 in Verbindung mit Teil B Abschnitt I § 1 der Qualitätsmanagement-Richtlinie haben sich Einrichtungen, die Kinder und Jugendliche versorgen, gezielt mit der Prävention von und Intervention bei (sexueller) Gewalt und Missbrauch bei Kindern und Jugendlichen zu befassen (Risiko- und Gefährdungsanalyse) und - der Größe und Organisationsform der Einrichtung entsprechend - konkrete Schritte und Maßnahmen abzuleiten (Schutzkonzept). Vorhandensein adressatengerechter und themenspezifischer Informationsmaterialien für Patientinnen und Patienten zur ATMS z. B.
Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS)
AMTS ist die Gesamtheit der Maßnahmen zur Gewährleistung eines optimalen Medikationsprozesses mit dem Ziel, Medikationsfehler und damit vermeidbare Risiken für Patientinnen und Patienten bei der Arzneimitteltherapie zu verringern. Die Instrumente und Maßnahmen zur Förderung der Arzneimitteltherapiesicherheit werden mit Fokus auf den typischen Ablauf des Medikationsprozesses bei der stationären Patientenversorgung dargestellt. Eine Besonderheit des Medikationsprozesses im stationären Umfeld stellt das Überleitungsmanagement bei Aufnahme und Entlassung dar. Die im Folgenden gelisteten Instrumente und Maßnahmen adressieren Strukturelemente, z.B. besondere EDV-Ausstattung und Arbeitsmaterialien, sowie Prozessaspekte, wie Arbeitsbeschreibungen für besonders risikobehaftete Prozessschritte bzw. Konzepte zur Sicherung typischer Risikosituationen. Zusätzlich können bewährte Maßnahmen zur Vermeidung von bzw. zum Lernen aus Medikationsfehlern angegeben werden. Das Krankenhaus stellt hier dar, mit welchen Aspekten es sich bereits auseinandergesetzt bzw. welche Maßnahmen es konkret umgesetzt hat.
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Medikationsprozess im Detail
Die folgenden Aspekte können, gegebenenfalls unter Verwendung von Freitextfeldern, dargestellt werden:
- Aufnahme ins Krankenhaus, inklusive Anamnese: Dargestellt werden können Instrumente und Maßnahmen zur Ermittlung der bisherigen Medikation (Arzneimittelanamnese), der anschließenden klinischen Bewertung und der Umstellung auf die im Krankenhaus verfügbare Medikation (Hausliste), sowie zur Dokumentation, sowohl der ursprünglichen Medikation der Patientin oder des Patienten als auch der für die Krankenhausbehandlung angepassten Medikation.
- Medikationsprozess im Krankenhaus: Im vorliegenden Rahmen wird beispielhaft von folgenden Teilprozessen ausgegangen: Arzneimittelanamnese - Verordnung - Patienteninformation - Arzneimittelabgabe - Arzneimittelanwendung - Dokumentation - Therapieüberwachung - Ergebnisbewertung. Dargestellt werden können hierzu Instrumente und Maßnahmen zur sicheren Arzneimittelverordnung, z. B. bezüglich Leserlichkeit, Eindeutigkeit und Vollständigkeit der Dokumentation, aber auch bezüglich Anwendungsgebiet, Wirksamkeit, Nutzen-Risiko-Verhältnis, Verträglichkeit (inklusive potentieller Kontraindikationen, Wechselwirkungen u. Ä.) und Ressourcenabwägungen. Außerdem können Angaben zur Unterstützung einer zuverlässigen Arzneimittelbestellung, -abgabe und -anwendung bzw. -verabreichung gemacht werden.
- Entlassung: Dargestellt werden können insbesondere die Maßnahmen der Krankenhäuser, die sicherstellen, dass eine strukturierte und sichere Weitergabe von Informationen zur Arzneimitteltherapie an weiterbehandelnde Ärztinnen und Ärzte sowie die angemessene Ausstattung der Patientinnen und Patienten mit Arzneimittelinformationen, Medikationsplan und Medikamenten bzw.
Elektronische Unterstützung des Aufnahme- und Anamnese-Prozesses (z. B. Möglichkeit einer elektronischen Verordnung, d. h. strukturierte Eingabe von Wirkstoff (oder Präparatename), Form, Dosis, Dosisfrequenz (z. B. Bereitstellung eines oder mehrerer elektronischer Arzneimittelinformationssysteme (z. B. Vorhandensein von elektronischen Systemen zur Entscheidungsunterstützung (z.B. Meona®, Rpdoc®, AIDKlinik®, ID Medics® bzw. Aushändigung von arzneimittelbezogenen Informationen für die Weiterbehandlung und Anschlussversorgung der Patientin oder des Patienten im Rahmen eines (ggf.
Arbeitsumfeld und Karriere
Das Epilepsiezentrum Kleinwachau bietet ein attraktives Arbeitsumfeld mit vielfältigen Karrieremöglichkeiten.
Arbeiten in der Idylle
Die Einrichtung liegt im malerischen Liegau-Augustusbad, umgeben von Wäldern, Wiesen und Feldern. In diesem Ortsteil der Stadt Radeberg gibt es einen Dorfladen, eine Bücherei, ein Museum und ein Restaurant mit Biergarten. Und das nur knapp 20 Kilometer vom Zentrum der sächsischen Landeshauptstadt Dresden entfernt. Radeberg verfügt über eine sehr gute Zuganbindung sowohl nach Dresden als auch nach Bautzen und Kamenz, die Autobahn A4 ist nur wenige Minuten entfernt. Vom Bahnhof Radeberg sind es mit dem Bus nur zehn Minuten bis zu unseren beiden Haltestellen. Der erste Bus erreicht Kleinwachau um 5:14 Uhr morgens, der letzte um 23:42 Uhr in der Nacht.
Ausbildung und Studium
Wir bieten Ihnen verschiedene Möglichkeiten bei uns eine Ausbildung oder ein Studium zu absolvieren. Medizin (Famulatur), Praxispartner für Fachhochschulen/Berufsakademie, Berufspraktika für: Psychologie, Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Pflegemanagement, Gesundheitsmanagement, Duales Studium B.A.
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Attraktive Arbeitsbedingungen
Als Arbeitnehmer:innen, Auszubildende, Praktikant:innen, Freiwillige oder im Ehrenamt mit Herz, Energie und Know-how! Nicht fündig geworden? Sie haben in unseren Stellenangeboten keine passende Ausschreibung gefunden? Wir möchten Sie trotzdem kennenlernen. Natürlich möchten wir Ihnen als Arbeitgeber nicht nur ein gutes Umfeld bieten, die Arbeit selbst soll Ihnen Spaß machen. Sie leisten schließlich Wichtiges für die Gesellschaft. Das muss sich lohnen. Das können Sie von uns erwartenSie werden von uns nach den Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) der Diakonie Sachsen bezahlt.Wochenend-, Feiertags- oder Nachtzuschläge zahlen wir selbstverständlich.Wir bieten Ihnen 31 Tage Jahresurlaub. Zusätzlich zählen Heiligabend und Silvester als freie Tage.Sie erhalten von uns Jahressonderzahlungen und zusätzliche Sozialleistungen wie Kinderzuschläge.Zusätzlich zum Gehalt zahlen wir einen Betrag in Höhe von 5,2 Prozent Ihres Bruttolohns in die betriebliche Altersvorsorge.Erwerbsminderungsrente und Hinterbliebenenschutz sind in Ihrer Altersvorsorge bereits enthalten.Wir organisieren und bezahlen jedes Jahr umfangreiche Fortbildungen für Sie.Genießen Sie täglich ein für Sie vergünstigtes, frisch gekochtes Mittagessen aus unserer eigenen Küche.Unsere betriebliche Gesundheitsförderung umfasst Schutzimpfungen, Aktionstage, Zuschüsse, Massagen in der Arbeitszeit und mehr.JobTicket: Sie erhalten das Deutschlandticket oder eine Abo-Monatskarte zu deutlich günstigeren Konditionen.JobRad: Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihr neues Wunschfahrrad oder E-Bike über uns zu finanzieren und dabei bis zu 40% gegenüber dem herkömmlichen Kauf zu sparen.Nutzen Sie ein breites Sportangebot - vom kostenfreien Fitnessraum, über die gemeinsame Teilnahme an Lauf-Events und ein Firmen-Fußball-Team bis hin zu einer subventionierten Mitgliedschaft beim Firmen-Fitness-Anbieter Hansefit.Nehmen Sie einmal im Jahr an einem Mitarbeiterausflug teil, der als Arbeitszeit anerkannt wird.Wir sind ein familienfreundliches Unternehmen und gehen als kirchlicher Arbeitgeber mit gutem Beispiel voran. Bei uns bekommen Sie Zeit für Ihre Liebsten für Erziehung oder Pflege, wenn Sie es brauchen. So können Sie z. B.
Ausstattung und Services
Das Epilepsiezentrum Kleinwachau bietet eine moderne Ausstattung und vielfältige Services für seine Patienten.
Zimmerausstattung und Barrierefreiheit
- Einzelzimmer mit eigenem Bad: 13 Patientenzimmer
- Rooming-in: 8 Zimmer, davon 6 Zimmer auf der Kinder- und Jugendstation und 2 Räume auf Station 5
- Unterbringung von Begleitpersonen: 3 Zimmer für Begleitpersonen
- Zwei-Bett-Zimmer mit Bad: 8 Patientenzimmer
- Zimmerausstattung mit rollstuhlgerechten Sanitäranlagen: zum Teil in den Patientenzimmern vorhanden und jeweils auf jeder Station im Pflegebad vorhanden
- Rollstuhlgerechter Zugang zu Serviceeinrichtungen: vorhanden
- Bauliche Maßnahmen für Menschen mit Demenz oder geistiger Behinderung: Farb-Leitsystem und Besucher-Leitsystem
Service für Patienten aus dem Ausland
Fremdsprachiges Personal (russisch, kroatisch, arabisch, englisch, tschechisch, polnisch) und Organisation von Dolmetscherdiensten möglich
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