Das Klinikum Darmstadt stellt mit seiner Klinik für Neurologie und Neurointensivmedizin eine der größten akutneurologischen Einrichtungen Deutschlands dar. Als Teil des Neurozentrums (N³) bietet es gemeinsam mit der Klinik für Neurochirurgie und dem Institut für Neuroradiologie eine umfassende Versorgung für Patienten mit akuten und chronischen neurologischen und neurochirurgischen Erkrankungen. Die enge Zusammenarbeit der Fachrichtungen ermöglicht dabei harmonisierte Diagnostik- und Behandlungswege.
Das Team der Neurologie und Neurointensivmedizin
Die Klinik für Neurologie und Neurointensivmedizin wird von Prof. Dr. med. Rainer Kollmar geleitet. Sein Team besteht aus erfahrenen Fachärzten, Oberärzten, Assistenzärzten und engagiertem Pflegepersonal.
Ärztliche Leitung und Oberärzte:
- Klinikdirektor: Prof. Dr. med. Rainer Kollmar
- Leitende Oberärztin: Dr. med. Maria Weis
- Oberärzte: Dr. med. univ. Ilia Aroyo, MHBA, Sait Seymen Babacan, Dr. med. Julia Biesel, Ajaz Ahmad Ganai, Dr. med. Lisa Mäder, Dr. med. Ingo Schirotzek, Rilinda Tahiri
Fachärzte:
- Lilli Dremel
- Amelie Halstenberg
- Anisa Myftiu
Assistenzärzte:
- Nikolaos Ananikidis
- Abdulla Baessa
- D. med. Luk Bajors
- Dr. med. Hans-Martin Böttner
- Dr. med. Marlene Engel
- Waseem Kassrin
- Dr. med. Esra Koca
- Johanna Leimgruber
- Carmen Löw
- Ayan Krishna Pal
- Dr. med. Silvia Rain
- Majda Saric
- Anna-Lena Schwarz
- Merita Sheshi
- Osamah Thaher
- Adela Toluli
- Stephanie Tschulik
- Dr. med. Alisa Ulmer
- Iqra Zehrah Zaidi
- Dr. med. Anne Isabel Zeitz
Pflegerische Leitung:
- Stationsleitung Neurologische Intensivstation 13E01: Bianka Hofmann
- Stationsleitung Stroke Unit 13E 02: Silvia Storbeck
- Stellv. Stationsleitung Neurologische Intensivstation 13E01: Christoph Grünewaldt
- Stellv. Stationsleitung 13D: Uwe Kratz
- Stellv. Stationsleitung Stroke Unit 13E2: Anita Schulze
- Stellv: Irina Schwartz
Das Sekretariat des Klinikdirektors wird von Sabine Schäfer geleitet, die auch für die Organisations- und Teamleitung verantwortlich ist.
Schwerpunkte und Leistungen der Klinik
Die Klinik für Neurologie und Neurointensivmedizin deckt ein breites Spektrum an neurologischen Erkrankungen ab. Besondere Schwerpunkte liegen auf:
- Vaskuläre Erkrankungen: Als neurovaskuläres Zentrum bietet die Klinik eine überregional zertifizierte Stroke Unit und eine neurologisch geleitete Intensivstation mit neun Beatmungsbetten. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin wird die Möglichkeit zur Thrombektomie rund um die Uhr vorgehalten.
- Epilepsie und Bewegungserkrankungen: Für Patienten mit Epilepsie und Bewegungserkrankungen besteht die Möglichkeit zur ambulanten Behandlung sowie zur Epilepsie- und Parkinsonkomplexbehandlung für schwer zu diagnostizierende oder behandelbare Fälle.
- Allgemeine Neurologie: Die Klinik diagnostiziert und behandelt alle Erkrankungen des zentralen, peripheren und autonomen Nervensystems sowie Muskelerkrankungen und Schlafstörungen.
Diagnostische und therapeutische Möglichkeiten:
Die Klinik bietet ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten, darunter:
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- Elektrophysiologische Untersuchungen: EEG, Evozierte Potentiale, EMG
- Ultraschalldiagnostik: Hirngefäßsonographie
- Lumbalpunktion
- Botulinumtoxintherapie
- Komplexe bildgesteuerte Behandlung
Die Stationen der Neurologie
Die Klinik für Neurologie und Neurointensivmedizin verfügt über mehrere Stationen:
- Station 13D - Neurologie: Diese Station mit 56 Betten betreut Patienten mit Erkrankungen des zentralen, peripheren und autonomen Nervensystems sowie Muskelerkrankungen und Schlafstörungen. Stationsleitung: Irina Schwartz.
- Station 13E1 & 13E2 - Stroke Unit und Neurointensivstation: Diese Stationen, die sich auf einer Ebene mit der Station 13D und der neurologischen Diagnostik befinden, umfassen die überregional zertifizierte Stroke Unit mit 18 Betten und die neurologische Intensivstation mit 12 Betten. Hier werden jährlich mehr als 2.000 Schlaganfallpatienten betreut. Stationsleitungen: Silvia Storbeck, Bianka Hofmann.
- Station 14 A - Neurochirurgie: Die Station 14A bietet 28 Betten und versorgt Patient*innen aus dem gesamten Spektrum der operativen behandelbaren Erkrankungen am Gehirn, des Rückenmarks, der Wirbelsäule und der peripheren Nerven. Stationsleitung: Anke Huke.
- Stationen M11 & M12 - Psychosomatik: Am Standort Marienhospital stehen 20 Betten für Psychosomatische Patient*innen zur Verfügung, die in der Regel acht bis zehn Wochen behandelt werden. Stationsleitung: Oliver von Mutius.
PJ am Klinikum Darmstadt - Einblicke und Erfahrungen
Das Klinikum Darmstadt bietet Medizinstudierenden die Möglichkeit, das Praktische Jahr (PJ) in der Klinik für Neurologie zu absolvieren. Ehemalige PJ-Studenten berichten von einer hervorragenden Organisation und Betreuung.
Organisation und Betreuung:
- Eine hauptamtliche PJ-Koordinatorin organisiert eine strukturierte Einführung und steht den Studierenden während des gesamten Tertials zur Seite.
- Wöchentlicher interdisziplinärer PJ-Unterricht inklusive Sono-Kurs.
- Eigene PJ-Räumlichkeiten, Spinde und Berufskleidung.
- Vergütung und kostenfreies Mittagessen in der Mensa.
Integration in den Klinikalltag:
- Engagierte Ärzte (Assistenzärzte, Oberärzte, Chefarzt) integrieren die PJ-Studenten in den Klinikalltag.
- Individueller Rotationsplan durch verschiedene neurologische Abteilungen (Normalstation, ZNA, Stroke-Unit, Neuro-Intensiv).
- Möglichkeit zur Teilnahme an Ambulanzen, neurologischer Funktionsdiagnostik und Neuroradiologie.
- Eigenständige Betreuung von Patienten unter Supervision.
- Teilnahme an täglichen oberärztlichen und regelmäßigen Chefarztvisiten.
Lernmöglichkeiten:
- Breites Patientenspektrum mit vielen spannenden Fällen.
- Untersuchungsroutine sammeln.
- Hirngefäßsonographie lernen und selbst durchführen.
- Lumbalpunktion lernen.
- Einblick in neuroradiologische Diagnostik (CTs und MRTs).
- Teilnahme an internen Fortbildungen.
Ehemalige PJ-Studenten loben das freundliche Klima, die Wertschätzung als Teil des Teams und die Möglichkeit, ein breites Spektrum an neurologischen Erkrankungen kennenzulernen.
Ambulante Versorgung
Die Klinik für Neurologie bietet auch eine ambulante Versorgung an. Für eine ambulante Vorstellung ist ein Überweisungsschein eines niedergelassenen Neurologen erforderlich. Im Notfall ist eine Vorstellung über die Zentrale Notaufnahme jederzeit möglich.
Spezialambulanzen:
- Epilepsie: Dr. med. Maria Weis
- Zerebrovaskuläre Sprechstunde: Prof. Dr. med. Rainer Kollmar
- Botulinumtoxintherapie: Prof. Dr. med. Rainer Kollmar, Sait Seymen Babacan
- Neuromuskuläre Erkrankungen: Sait Seymen Babacan, Lilli Dremel
- Parkinson, Bewegungskrankheiten: Prof. Dr. med.
Neurozentrum (N³) am Klinikum Darmstadt
Das Neurozentrum (N³) am Klinikum Darmstadt ist ein Zusammenschluss der Kliniken für Neurologie und Neurointensivmedizin, der Klinik für Neurochirurgie und des Instituts für Neuroradiologie. Gemeinsam bieten diese drei Fachrichtungen eine umfassende Versorgung für Patienten mit akuten und chronischen neurologischen und neurochirurgischen Erkrankungen am Klinikum Darmstadt an. Durch die enge Zusammenarbeit harmonisieren sie die Diagnostik- und Behandlungswege für das bestmögliche Ergebnis.
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Auszeichnungen und Anerkennung
Die Magazine Focus und Stern zeichneten 2022 mehrere Ärzte des Klinikums Darmstadt als Top-Mediziner Deutschlands aus. Diese Auszeichnungen unterstreichen die hohe Qualität der Kliniken und der Teams, die sich um die Behandlung und Versorgung der Patienten kümmern. Sie spiegeln auch die guten Arbeitsbedingungen im Klinikum Darmstadt wider, die die Basis für exzellente Qualität bilden.
Freundinnen und Förderer des Klinikums Darmstadt
Der Verein der Freunde und Förderer des Klinikums Darmstadt e.V. unterstützt seit vielen Jahren als gemeinnützige Institution das Klinikum Darmstadt durch Beiträge, Spenden und ehrenamtliches Engagement - sowohl materiell als auch ideell. Der Förderverein hilft insbesondere dort schnell und unbürokratisch, wo medizinische Geräte oder therapeutische Angebote dringend benötigt werden, die nicht aus dem sehr engen, festgelegten Budget finanziert werden können.
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