Klinikum Neustadt am Rübenberge: Neurologie und umfassende Patientenversorgung

Das Klinikum Neustadt am Rübenberge, ein Familienkrankenhaus, stellt die Menschen im Nordwesten der Region und darüber hinaus in den Mittelpunkt seiner Versorgung. Dabei wird besonders Wert auf das Wohl der Patientinnen und Patienten sowie eine persönliche Beziehung zum medizinischen Personal gelegt. Das Krankenhaus bietet eine breite Palette an medizinischen Leistungen, darunter auch eine spezialisierte neurologische Abteilung.

Allgemeine Informationen zum Klinikum Region Hannover (KRH) Neustadt am Rübenberge

Das KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge befindet sich in der Lindenstraße. Besuche sind in allen Standorten des Klinikum Region Hannover jederzeit möglich. Um den diagnostischen und therapeutischen Ablauf nicht zu stören, werden längere Besuche auf die Zeit von 14-19 Uhr an Werktagen oder ganztägig an Wochenenden und Feiertagen empfohlen.

Fachabteilungen

Das Klinikum verfügt über verschiedene Fachabteilungen, darunter:

  • Innere Medizin / Kardiologie und Angiologie
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  • Orthopädie, Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
  • Pädiatrie und Neonatologie
  • Anästhesiologie, Schmerztherapie und Notfallmedizin
  • Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Ausstattung und Services

Das KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge bietet eine Vielzahl von Ausstattungsmerkmalen und Services, um den Aufenthalt der Patientinnen und Patienten so angenehm wie möglich zu gestalten:

  • Unterbringung von Begleitpersonen
  • Barrierefreiheit
  • Zimmerausstattung mit rollstuhlgerechten Sanitäranlagen
  • Rollstuhlgerechter Zugang zu Serviceeinrichtungen
  • Service für Patienten aus dem Ausland (Dolmetscherdienst wird bei Bedarf von extern angefordert)

Neurologische Versorgung im KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge

Ein besonderer Schwerpunkt des Klinikums liegt auf der Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen. Schäden an der Wirbelsäule, die durch Unfälle, Fehlbildungen oder Verschleißerscheinungen verursacht werden, können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.

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Symptome und Diagnostik

Typische Symptome von Wirbelsäulenerkrankungen sind Rückenschmerzen, die in Arme oder Beine ausstrahlen können. Auch Ausfälle von Sensibilität oder motorischen Fähigkeiten (Lähmungen) können auftreten und sind Ausdruck schwerwiegender Erkrankungen. Für Notfallsituationen ist eine rasche Diagnostik von großer Bedeutung.

Im KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge wird nach sorgfältiger Diagnose eine individuelle Behandlungsstrategie entwickelt. Dabei werden konservative Verfahren, interventionelle Therapien und operative Eingriffe in Betracht gezogen.

Konservative und Interventionelle Therapien

Bei 80 bis 90 Prozent der Patientinnen und Patienten, die sich in der Ambulanz vorstellen, kann mit konservativen Verfahren eine Linderung der Beschwerden erreicht werden. Eine interventionelle Therapie mit gezielten Infiltrationen kann ebenfalls hilfreich sein. Mehr als 1.600 Patientinnen und Patienten im Jahr werden so erfolgreich behandelt, auch überregional aus Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und weiter entfernten Regionen.

Die Klinik zeichnet sich besonders durch die Durchführung interventioneller Behandlungen an der Wirbelsäule aus. Unter Durchleuchtungskontrolle (Röntgen) werden dabei zielgenau Medikamente in die Strukturen eingebracht, die die Schmerzen verursachen. Dies dient nicht nur der Therapie, sondern kann auch helfen, die genaue Ursache der Beschwerden zu identifizieren.

Operative Behandlungen

Etwa zehn Prozent der Patientinnen und Patienten benötigen eine operative Therapie. Hierzu stehen moderne Verfahren wie das minimalinvasive XLIF-Verfahren oder die endoskopische Bandscheibenoperation zur Verfügung. In Neustadt wird sichergestellt, dass die angebotenen operationstechnischen Verfahren modernsten Standards entsprechen und über geeignete Evidenz verfügen. Neue Verfahren werden kritisch evaluiert und erst nach Bewährung und Sinnhaftigkeit angewendet. So wurden in den letzten Jahren Techniken zur minimalinvasiven Versteifungsoperation, zur endoskopischen Bandscheibenoperation oder neuere Bandscheibenprothesen für die Halswirbelsäule eingeführt. Etablierte Standardverfahren, die seit Jahren gute Ergebnisse liefern, bleiben weiterhin Bestandteil des operativen Spektrums.

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Der Weg zur Behandlung

Der erste Schritt zur Behandlung ist in der Regel ein Besuch in der Ambulanz. Dort werden die persönliche Situation sowie technische und klinische Befunde analysiert. Wichtig ist, dass möglichst vorab eine fachärztliche Einschätzung erfolgte und geeignete technische Befunde wie Kernspintomografie und Röntgenaufnahmen vorliegen. So können Patientinnen und Patienten mit Rückenschmerzen, die auch in Arme und Beine ausstrahlen können, eine umfassende Beratung erhalten. Viele Patientinnen und Patienten können zunächst heimatnah im ambulanten Bereich gezielt weiterbehandelt werden.

Hochmoderne Technik: EOS-Röntgensystem

Das Klinikum setzt die hochmoderne Technik EOS ein, die mit dem Nobelpreis prämiert wurde. Dieses Röntgensystem ermöglicht präzise 3-D-Ganzkörperaufnahmen und wird beispielsweise bei Erkrankungen der Wirbelsäule (etwa Skoliose) eingesetzt. EOS ermöglicht gegenüber dem herkömmlichen Röntgen eine genauere Ganzkörperaufnahme und damit eine schnellere und präzisere Interpretation von verschiedenen orthopädischen Beschwerden. In einer speziellen Kabine wird die Patientin oder der Patient stehend gescannt. Ein einziger Scanvorgang ist nötig, der hochwertige Bilder des Skeletts in seiner natürlichen Position von vorne und von der Seite zeigt.

Terminvereinbarung

Für gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten ist zur Abklärung der stationären Behandlungsbedürftigkeit in der Regel ein Überweisungsschein oder eine Verordnung von Krankenhausbehandlung erforderlich. Dies wird bei der telefonischen Terminvergabe konkret besprochen.

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