Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in Konstanz bietet mit Dr. med. Markus Huber und seinem Team eine umfassende neurologische Versorgung. Das MVZ zeichnet sich durch seine interdisziplinäre Zusammenarbeit und den schnellen fachlichen Austausch zwischen neun Fachrichtungen aus, was eine optimale medizinische Versorgung der Patienten gewährleistet. Kurze Wege, eine gute Infrastruktur mit Parkhaus und Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr tragen zusätzlich zu den optimalen Rahmenbedingungen bei.
Das Leistungsspektrum von Dr. Huber und dem MVZ Konstanz
Das MVZ bietet ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Leistungen im Bereich der Neurologie. Dazu gehören unter anderem:
- Elektrophysiologische Untersuchungen:
- EEG (Elektroenzephalografie): Ableitung der Hirnströme zur Diagnose von Epilepsien, Entzündungen und anderen neurologischen Erkrankungen.
- Neurografie: Messung der Nervenleitgeschwindigkeit zur Diagnose von peripheren Nervenerkrankungen wie dem Karpaltunnelsyndrom oder Polyneuropathien.
- Elektromyografie (EMG): Ableitung der Muskelaktivität zur Beurteilung von Muskelerkrankungen und Nervenschädigungen.
- Evozierte Potentiale (SSEP, VEP): Messung der Nervenleitbahnen vom peripheren ins zentrale Nervensystem, z.B. zur Diagnose von Multipler Sklerose oder Sehnervschädigungen.
- Doppler- und Duplexsonografie: Untersuchung der Blutströmung in den hirnversorgenden Blutgefäßen zur Erkennung von Engstellen oder Verschlüssen.
- Lumbalpunktion: Entnahme von Nervenwasser zur Diagnose von Entzündungen des Nervensystems.
- Geriatrisches Assessment: Umfassende Untersuchung älterer Patienten zur Erfassung von Ressourcen und Einschränkungen.
- Neuropsychologische Diagnostik: Testverfahren zur Feststellung von Demenz und zur Einordnung des Krankheitsbildes.
Schwerpunkte und Spezialisierungen
Das MVZ Konstanz, inklusive Dr. Huber, deckt ein breites Spektrum neurologischer Erkrankungen ab, darunter:
- Schlaganfall: Akutversorgung und Nachbehandlung von Schlaganfällen auf der zertifizierten Stroke Unit des Klinikum Konstanz.
- Kopfschmerzen: Diagnose und Therapie von Migräne, Spannungskopfschmerzen und anderen Kopfschmerzformen.
- Schwindel: Abklärung und Behandlung von Drehschwindel, Lagerungsschwindel und Schwindel bei zentralnervösen Erkrankungen.
- Parkinson-Syndrome: Diagnose und Therapie von Parkinson-Erkrankungen und atypischen Parkinson-Syndromen.
- Entzündliche Erkrankungen des Nervensystems: Behandlung von Meningitis, Enzephalitis, Neuroborreliose und anderen Infektionen.
- Rückenschmerzen: Diagnostik und Therapie in Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen.
- Periphere Nervenerkrankungen: Behandlung von Karpaltunnelsyndrom, Polyneuropathien und anderen Nervenläsionen.
- Multiple Sklerose (MS): Umfassende Diagnostik und Therapie von MS, das MVZ ist als MS-Zentrum von der DMSG zertifiziert.
- Epilepsie: Diagnose und Therapie von verschiedenen Epilepsieformen.
- Demenz: Abklärung und Behandlung von Alzheimer-Demenz, vaskulärer Demenz und anderen Demenzformen.
- Hirntumore: Diagnostik in Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen.
- Bewegungsstörungen: Behandlung von Bewegungsstörungen, insbesondere M.
Diagnostische Verfahren im Detail
Einige der im MVZ Konstanz angebotenen diagnostischen Verfahren werden im Folgenden genauer erläutert:
Elektroenzephalographie (EEG)
Beim EEG werden Hirnströme durch auf die Kopfhaut aufgebrachte Elektroden abgeleitet. Diese Methode ist schmerzfrei und nicht invasiv. Die Hirnströme werden verstärkt und auf einem Bildschirm dargestellt. Das EEG dient der Diagnose von:
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- Epilepsien: Typische Veränderungen der Hirnströme während und zwischen epileptischen Anfällen.
- Entzündungen des Gehirns: Verlangsamung der Hirnströme.
- Hirntumoren: Herdförmige Veränderungen der Hirnströme.
- Bewusstseinsstörungen: Veränderung der Hirnströme je nach Ursache der Bewusstseinsstörung.
Neurographie und Elektromyographie (EMG)
Die Neurographie misst die Nervenleitgeschwindigkeit peripherer Nerven. Die Elektromyographie (EMG) zeichnet die elektrische Aktivität von Muskeln auf. Beide Verfahren werden häufig kombiniert, um:
- Nervenkompressionssyndrome: Wie das Karpaltunnelsyndrom, bei dem der Medianusnerv am Handgelenk eingeengt ist.
- Polyneuropathien: Erkrankungen, die mehrere periphere Nerven betreffen, z.B. durch Diabetes oder Alkoholmissbrauch.
- Muskelerkrankungen: Wie Muskeldystrophien oder Myositiden.
- Nervenverletzungen: Durch Unfälle oder Operationen.
Doppler- und Duplexsonographie
Diese Ultraschalluntersuchung dient der Beurteilung der Blutgefäße, die das Gehirn versorgen. Man unterscheidet:
- Extrakranielle Sonographie: Untersuchung der Gefäße außerhalb des Schädels, z.B. der Halsschlagader.
- Intrakranielle Sonographie: Untersuchung der Gefäße innerhalb des Schädels.
Mit der Doppler- und Duplexsonographie können:
- Engstellen (Stenosen): Der Blutgefäße erkannt und quantifiziert werden.
- Verschlüsse: Der Blutgefäße festgestellt werden.
- Das Risiko eines Schlaganfalls: Abgeschätzt werden.
Lumbalpunktion
Bei der Lumbalpunktion wird Nervenwasser (Liquor) aus dem Rückenmarkskanal entnommen. Die Punktion erfolgt im Bereich der Lendenwirbelsäule, wo sich kein Rückenmark befindet, so dass eine Schädigung ausgeschlossen ist. Die Nervenwasseruntersuchung dient der Diagnose von:
- Entzündungen des Nervensystems: Wie Meningitis oder Enzephalitis.
- Autoimmunerkrankungen: Wie Multiple Sklerose.
- Hirnblutungen: Nachweis von Blut im Nervenwasser.
- Tumoren des Nervensystems: Nachweis von Tumorzellen im Nervenwasser.
Geriatrisches Assessment
Das geriatrische Assessment ist eine umfassende Untersuchung älterer Patienten, um:
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- Ressourcen: Des Patienten zu erfassen.
- Einschränkungen: Des Patienten zu erkennen, die die selbstständige Lebensführung beeinträchtigen.
- Typische geriatrische Probleme: Wie Schmerzen, kognitive Einschränkungen, Gangstörungen, Inkontinenz und Medikationsprobleme zu identifizieren.
Das Assessment umfasst eine ausführliche Krankheitsgeschichte und verschiedene Testverfahren.
Neuropsychologische Diagnostik
Die neuropsychologische Diagnostik dient der Feststellung von:
- Demenzerkrankungen: Wie Alzheimer-Demenz oder vaskuläre Demenz.
- Kognitiven Beeinträchtigungen: Nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma oder anderen neurologischen Erkrankungen.
Es werden verschiedene Testverfahren eingesetzt, um Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Sprache, exekutive Funktionen und andere kognitive Fähigkeiten zu überprüfen.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit und Vernetzung
Das MVZ Konstanz legt großen Wert auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachrichtungen. Dies ermöglicht eine umfassende und koordinierte Versorgung der Patienten. Besonders hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit mit:
- Klinikum Konstanz: Insbesondere die zertifizierte Stroke Unit zur Behandlung von Schlaganfällen.
- Radiologen, Orthopäden, Unfallchirurgen, Neurochirurgen und Krankengymnasten: Bei der Behandlung von Rückenschmerzen.
- Neurologie und Neurologie Freiburg: Bei komplexen Fällen ist eine unkomplizierte Weiterversorgung im Neurozentrum der Uniklinik Freiburg gewährleistet.
MS-Zentrum Konstanz
Das MVZ ist von der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) als MS-Zentrum zertifiziert. Dies bedeutet, dass alle für die Diagnostik und Therapie der MS erforderlichen Voraussetzungen vorhanden sind. Die Ärzte verfügen über langjährige Erfahrung in der Behandlung von MS-Patienten und werden durch zertifizierte MS-Nurses unterstützt.
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Patientenorientierung und Bewertungen
Dr. Huber und das Team des MVZ Konstanz legen großen Wert auf eine patientenorientierte Versorgung. Dies spiegelt sich auch in den Bewertungen wider, die von Patienten abgegeben wurden. Es wird versichert, dass alle Bewertungen geprüft werden, um sicherzustellen, dass sie von Patienten stammen, die tatsächlich Kontakt mit dem Arzt oder der Einrichtung hatten.